Leben in Jerusalem

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Palästinensischer Pop: APO & the APOSTLES

B“H
Eine Bekannte von mir, die bei einer jüdisch – finanzierten Stiftung arbeitet, macht gerade berufsbedingt einen Arabischkurs. Die Stiftung finanziert mit hohen Geldsummen jüdische sowie palästinensische Organisationen, die auf gemeinnütziger Basis arbeiten und keine Gewinne erzielen. Ausgeschlossen davon sind jedoch religiöse und politische Organisationen, die da nicht in das Programm aufgenommen werden.
Falls die Bewerben den hohen Anforderungen entsprechen, erhalten sie eine einmalige Zahlung, die nicht zurückgezahlt werden muss. All das zu prüfen, ist die Aufgabe meiner Bekannten.
Ihr Arabischlehrer hat der Klasse eine palästinensische Popgruppe empfohlen, deren Texte offenbar leicht zu verstehen sind. Die Band stammt aus Bethlehem und heißt APO & the APOSTLES. Ob es sich hier um Moslems oder christliche Araber handelt, weiß ich nicht. Zumindest aber ist es gute Popmusik und nicht das Gedröhne aus den vorbeifahrenden palästinensischen Fahrzeugen, was wir in unserem Stadtteil zu hören kriegen: Hamas – Märsche, etc.
Bei den Apostles hingegen lohnt es sich, einmal reinzuhören:
Und LINA zieht nach Kanada:
Mehr zur Band hier:
http://www.timesofisrael.com/the-bethlehem-band-that-made-party-rock-a-personal-anthem/

Israelis mit deutschen Wurzeln

B“H
Dieses recht gelungene Video gibt Euch einen Einblick in die Welt jener israelischen Juden, deren Vorfahren aus Deutschland kamen oder die sonst irgendwie deutsche Wurzeln haben.

 

 

Heute auf den Tag genau vor 17 Jahren wanderte ich offiziell nach Israel aus. Heißt, ich machte Aliyah mit der Jewish Agency. In den ersten paar Jahren nach meiner Aliyah habe ich diesem Tag spezielle Bedeutung beigemessen, doch nach und nach habe ich den Jahrestag sogar öfters vergessen. Diesmal denke ich wieder daran, lebe aber meinen stinknormalen Alltag und feiere nicht. Ganz und gar nicht.
Insgesamt lebe ich seit etwas mehr als 20 Jahre in Israel. In Deutschland war ich seit meiner Auswanderung nicht mehr. Nicht, weil ich nicht will, sondern es ergab sich einfach nie.
Mittlerweile will ich noch nicht einmal auf Besuch nach Deutschland, denn es ist nicht mehr das Land, welches ich einmal verliess. Und damit spiele ich auf die überdrehte deutsche Political Correctness sowie die Migranten an. Wenn man in Städten ständig auf der Hut sein muss, von muslimischer Seite angegriffen zu werden und selbst von U – Bahn – Treppen getreten werden kann, so weigere ich mich, mir so meinen Urlaub vorzustellen. 
Allerdings sind es nicht nur diverse Muslime, die da antisemitisch aufdrehen, sondern genauso Deutsche. Und nicht zu vergessen all die deutschen fundamentalistischen Christen bzw. Missionare, die das Judentum hassen und zerstören wollen.
Da bleibe ich lieber in Israel oder fahre woanders hin. Wobei ich eh fast immer am Arbeiten bin und mir noch nicht einmal genug Zeit nehme, wieder einmal in Israel herumzureisen.
Meine Aliyah habe ich nie bereut, selbst wenn das Leben in Israel wirtschaftlich gesehen viel schwerer ist als in Deutschland. Aber da muss man eben durch. Die besten Freunde im Leben habe ich in Israel gefunden und nach all der langen Zeit ist der Kontakt zu meinen ehemaligen deutschen Freunde längst eingeschlafen.
Deutsches Essen gibt es bei mir nicht. Gab es auch in Deutschland nicht unbedingt. Deutsch reden tue ich mit meiner Katze, wobei die auch Hebräisch versteht. 🙂
Deutsche Bücher lese ich nicht, sondern nur Englischsprachiges oder halt Bücher auf Hebräisch. Deutsche Musik höre ich manchmal auf Youtube: Unheilig oder Philipp Poisel. Und das wars. Mehr kenne ich mich da auch nicht mehr aus.
Deutsche Filme schaue ich auch manchmal auf Youtube, finde die aber mittlerweile recht langweilig oder langatmig. Eine paar deutsche Youtuber schaue ich regelmäßig, was mir zeigt, wie sehr sich das Land verändert hat und ich mit der jungen Generation nur noch wenig gemeinsam habe. Die Bildung hinkt bei denen total hinterher und richtig kritisch scheint die Generation Y (oder wie man sie nennt) auch nicht mehr zu sein. Kritisches Denken gilt da heute als HATE.
Ein Leben in Deutschland kann und will ich mir gar nicht mehr vorstellen. Den deutschen Pass habe ich durch meine israelische Staatsbürgerschaft verloren und da jetzt beim Auswärtigen Amt ein kompliziertes Verfahren anzuzetteln, welches mir vielleicht die deutsche Staatsbürgerschaft wieder einbringt, will ich nicht. Wozu? Ich brauche keinen deutschen Pass. Der Alte ist 2003 abgelaufen und einen Neuen gibt es nicht mehr. So die deutsche Gesetzeslage.
Dagegen können Israelis mit deutschen Vorfahren bei der deutschen Botschaft in Tel Aviv einen deutschen Pass beantragen. Solange sie denn die notwendigen Papiere vorlegen.

Leserfrage: Warum dürfen die Menschen von Gaza nicht nach Jerusalem?

B“H
Dürfen sie, aber nur zu gegebenen Anlässen wie muslimische Feiertagsgebete auf dem Tempelberg. Jetzt zum Ramadan – Ausklang, zum Beispiel. 
Warum? Warum? Warum?
Weil die Hamas sowie weitere palästinensische Terrororganisationen die Reisefreiheit der Palästinenser von Gaza in der Vergangenheit ausnutzten und es ständig zu Terrorattacken gegen Juden kam.
Der Gazastreifen ist palästinensische Autonomie und der Brennpunkt der Hamas. Man weiß nie, wer kommt und was jemand vorhat. Andererseits werden Palästinenser, auch aus Gaza, bei schweren Krankheiten in israelischen Krankenhäusern behandelt. 
Palästinenser aus der Autonomie Bethlehem oder Jericho kommen täglich nach Jerusalem. Zum Shoppen, Beten oder zum Arbeiten. Mit Arbeitserlaubnis, da die Autonomie Ausland ist. Der Bus von Bethlehem nach Jerusalem fährt alle 15 Minuten oder halbe Stunde. Und zwar bei mir am Stadtteil vorbei zum Damaskustor.
Und darf ich diesen palästinensischen Bus nehmen, wenn ich denn zum Damaskustor will? NEIN! Der palästinensische Busfahrer lässt keine jüdischen Fahrgäste rein. Nur Moslems und Touristen. Dagegen fahren Palästinenser ganz normal mit israelischen Egged – Bussen.
Wo also steckt da die angebliche Apartheid?

Nutella & Schlümpfe auf Hebräisch

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Photo: Miriam Woelke

Schlümpfe (Englisch: Smurfs) heißen auf Hebräisch DARDASIM. Und aktuell gibt es bei Nutella offenbar eine Schlumpf – Ausgabe wie das Photo zeigt.
https://www.youtube.com/watch?v=t64Ifu5goEg
Die Preise auf dem Bild beziehen sich nicht auf das Nutella – Regal beim israelischen Discounter Rami Levi, sondern auf das gefrorene Gemüse in der Tiefkültruhe darunter.
Nutella gibt es auch in Israel, wenn es denn auch nicht ganz so viele Fans findet wie in Deutschland. Ich jedenfalls esse es nicht, sondern fotographierte nur, da ich immer wieder auf Nutella in Israel angesprochen werde.

Eine weitere arabische Terrorattacke in Jerusalem und Fazit zur Internationalen Buchmesse in Jerusalem

B“H

 

Eine neue Woche und morgen ist, nach dem heutigen Schabbat, wieder stinknormaler Alltag mit Arbeit etc. Momentan lade ich ein 18 – minütiges Video von der Internationalen Buchmesse in Jerusalem hoch. Die ging nämlich nach fünf Tagen am Donnerstag zuende und ich war abends nochmal dort, um zu filmen.
Die Uploads bei Youtube dauern immer Ewigkeiten trotz meines relativ schnellen Internet.
Das Fazit der Internationalen Buchmesse: Viele Besucher waren nicht da. Donnerstagabend war die Hebrew Book Week mit ihren hebräischen Büchern gerammelt voll. Hunderte drängten sich um die Buchstände und ganze Familien mit Kindern waren da. In der Halle nebendran fand das internationale Event mit Ausstellern aus Portugal, China, Frankreich, Israel, Polen, Ungarn, Rumänien, Österreich und Deutschland statt, doch das Publikum blieb lieber draußen bei den heimischen Büchern.
Bei der Hebrew Book Week kaufte ich mir vier Bücher, beim internationalen Event nur eines. Und das auch noch von der israelischen Buchhandlungskette ZOMET HA’SEFARIM. Nämlich Lee Child’s ECHO BURNING, da ich ein großer Fan der Hauptfigur Jack Reacher bin.
Nicht bei allen internationalen Anbietern kann man kaufen und als ich im Februar 2013 beim deutschen Stand Bücher kaufte, rechnete man mir die Preise in Euro um. Eine wahnsinnige Abzockerei. Seither verzichte ich dankend und kaufe lieber englisch – bzw. hebräischsprachige Lektüre.
Am letzten Ausstellungstag, also am Donnerstag, waren China, Portugal und die Ungarn bereits abgereist. Zweimal war ich bei dem Event und nie sah ich auch nur einen Besucher bei den Österreichern. Ältere ehemalige Deutsche in Israel sterben langsam aus und deren Nachkommen sind der deutschen Sprache weitgehend nicht mehr mächtig. Daher verliert auch der Stand aus Deutschland immer mehr an Bedeutung.
Gut besucht waren dagegen jüdisch – religiöse Anbieter wie der Koren – Verlag, die lokale Buchhandlung Pommeranz und weitere Aussteller religiöser Bücher in englischer Sprache. Im Video werdet Ihr dazu einiges zu sehen bekommen.
Gestern gab es eine weitere Terrorattacke ausgeführt von Palästinensern. ISIS übernahm die Verantwortung. Eine junge israelische Grenzpolizistin wurde von einem Palästinenser erstochen. Tatort: Das Damaskustor in Jerusalem.
http://www.timesofisrael.com/friends-mourn-hadas-malka-stabbed-to-death-near-old-city-as-a-true-wonder-woman/
In DIE WELT heißt es online: Die Beamtin erlag ihren Verletzungen.
Das ist leider richtig, doch Beamte gibt es in Israel nicht. In diesem Falle handelte es sich um eine Soldatin der Grenzpolizei. Reguläre Polizisten sind in Israel keine Beamten, sondern Angestellte. Ein Beamtenstatus für Regierungsangestellte existiert nicht. Man ist halt angestellt, mehr nicht.
Und zum Thema TIERE: Meine Nachbarn haben seit gestern einen Hund. Besser gesagt, eine Hündin. Die Katzenfamilie unten im Garten ist wenig begeistert und zog erstmal in eine andere Ecke des Gartens. Die neuesten Jungen sind gerade mal drei Monate alt und die beiden Mütter wachen argwöhnisch über den Nachwuchs. Vor ein paar Tagen wurde ein Hund, der mal so herumschnüffelte, angegriffen und die Besitzerin konnte ihn gerade noch mit der Leine wegzerren.
Der Hund der Nachbarn jedenfalls ist süss, aber er muss sich halt erst eingewöhnen. Meiner Katze ist das alles egal und sie hängt entweder draußen oder drinnen ab. Je nachdem und was so auf dem Speiseplan steht. Die Katzen sorgen dafür, dass weder Mäuse herumlaufen und Eidechsen und kleine Schlangen kriechen auch nicht herum.
Der Sommer in Jerusalem zeigt sich bislang nicht zu heiß. 30 Grad Celsius heute aber erneute Abkühlung auf 25 Grad in dieser Woche. Normale Temperaturen halt und in meinem Stadtteil weht eh immer der Wind, da es sich um den Stadtrand handelt.

Holocaust + Selfie Culture = „Yolocaust“

Was ARTE nicht senden will: „Der Hass auf Juden in Europa/Antisemitismus heute“

B“H
Der heutige Antisemitismus kommt von links sowie von muslimischer Seite. Und diejenigen deutschen Gutmenschen, die da die Migranten so sehr willkommen heißen und Leute mit anderer Meinung als „Nazi“ betiteln, sind genau diejenigen, die offen zum Israelhass aufrufen.
Ups, sorry, heutzutage nennt man das ja „Israelkritik“. 🙂
Es ist allgemein bekannt, dass weite Bevölkerungsschichten Europas absolut antisemitisch geprägt sind und lieber die „armen“ Palästinenser beim Judenmord unterstützen. Heutzutage nennt man das vorzugsweise „Gegen die zionistischen Siedler vorgehen“.
Fast die gesamte Medienlandschaft in Deutschland und Europa ist gegen Israel. Egal, was Israel macht, es ist schuld. Juden sind selber schuld, wenn sie umgebracht werden. Überhaupt stören die Juden nur rum und alles könnte doch so schön muslimisch liberal auf der Welt sein. Muss ja nicht gleich ISIS sein, aber man ist halt lieber mit dem Iran befreundet als mit irgendwelchen israelischen Siedlern, mit denen die deutsche Wirtschaft eh keine großen Geschäfte machen kann. Einzig der Profit zählt und da erweist sich der nun mal Iran als zahlungskräftiger.

 

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