Leben in Jerusalem

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Hotelunterkünfte in Jerusalem – Alle Preisklassen

B“H
Holiday Check listet zahlreiche Hotelunterkünfte in Jerusalem auf. Auch das beliebte Avraham Hostel ist dabei, welches eigentlich mehr als Hotel anzusehen ist als ein übliches Hostel.
https://www.holidaycheck.de/dh/hotels-jerusalem/234c0968-1e51-3d45-9fbd-63b6930685e2?availability=1&travelkind=package

 

Bei der Auflistung inklusive Bewertungen sind alle Preisklassen mit dabei. Von günstig bis gehoben!
Der absolute Hotelrenner momentan ist das gerade eröffnete ORIENT HOTEL, welches sich an der kleinen Kreuzung Derech Beit Lechem / Emek Refa’im befindet. Ein Teil des Hotels wurde auf einem alten deutschen Templerhaus gebaut.
Auf Holiday Check sah ich noch keine Bewertungen des Hotels, doch erhält es auf englischsprachigen Sites hervorragende Kritiken. Allerdings ist es nicht ganz billig, denn eine Übernachtung kostet zwischen 1100 – 1600 Schekel (circa 275 – 400 Euro).
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Zu den haredischen (Ultra – Orthodoxen) Demonstrationen in Jerusalem

 

B“H
In Israel wird ständig gegen irgendetwas demonstriert oder gestreikt. Heute, zum Beispiel, streiken diverse Bildungseinrichtungen. Nebenbei demonstrieren die Behinderten, welche da seit ein paar Wochen immer wieder den Straßenverkehr in Tel Aviv und Jerusalem lahmlegen. Mit Rollstühlen stellen sie sich vor PKWs und dann geht gar nichts mehr.
Letzte Woche demonstrierten wieder einmal die Haredim (Ultra – Orthodoxe Juden) in Jerusalem, Beit Shemesh, in Bnei Brak sowie in kleineren von Haredim bewohnten Städten.
Vorwiegend junge Haredim zeigten sich äußerst angriffslustig, denn sie demonstrierten gegen den Armeedienst. Dazu könnte ich jetzt wieder extrem viel Hintergrundfakten berichten, doch fasse ich mich kurz und nicht zu umständlich:
Zuerst einmal muss man erwähnen, dass kaum ein führender Rabbiner hinter den Demonstranten stand. Lediglich Rabbi Shmuel Auerbach aus Jerusalem. Und hierzu muss man wissen, dass seit dem Tode des bekannten Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv im Jahre 2012 mehrere litvische Rabbis um die Führungsrolle im litvischen Movement kämpfen. Rabbi Auerbach aus Jerusalem ist einer davon. Der Konkurrenzkampf mit Bnei Brak (bei Tel Aviv) und dessen führende Rabbis Steinmann und Kanievsky ist hart.
Jeder Rabbi will der beste und strengste sein und so gibt es ständig Reibereien. Dazu die Differenzen innerhalb vieler chassidischer Gruppen und in Mea Shearim geht es seit Jahren darum zu zeigen, dass einer frommer ist als der andere. Allein aus diesen Gründen sollte man diverse Demos nicht so furchtbar ernst nehmen. Insbesondere dann nicht, wenn nur ein Rabbi hinter ihnen steht und sich die haredischen Knessetparteien wie SHASS oder YAHADUT HATORAH einen feuchten Kehrricht um die Demonstranten scheren. „Na und! Ein Rabbi mit Gefolgschaft will man wieder zeigen, dass er auch wichtig ist.“  
Deutsche Medien könnten das alles wieder aufbauschen a la „Scheiss fromme Juden“, „Scheiss Fundamentalisten“ und „Ultra – Orthodoxe Juden sind eh alle zurückgeblieben“.
Das wäre die dumme einfach Fassung der Situation, welche die deutsche Meinungsmache gerne auffährt, ohne jegliche Ahnung zu haben. Genau dasselbe erfahren israelische Siedler in den deutschen Medien. „Alles Idioten und scheiss jüdische Fundamentalisten“.
Bei den haredischen Demonstrationen muss immer dazu gesagt werden, dass nicht ALLE Haredim demonstrierten, sondern lediglich diverse kleine Gruppierungen mit einer bestimmten Agenda. Die haredische Mehrheit schloß sich nicht an.
In Jerusalem gab es in der letzten Woche an der Kreuzung neben dem Busbahnhof Randale. Demonstranten hielten Straßenbahn, Busse und den gesamten Verkehr auf. Und das fast immer zur Feierabendzeit, wenn die Leute nach Hause wollten. Klar, waren die Leute sauer und ich sah viele einfach heimlaufen. Busse gab es teilweise keine und wenn, wurden lange Umwege gefahren.
Die Demos waren geprägt von polizeilicher sowie haredischer Gewalt. Jeder gegen jeden und was die Polizei leider immer wieder tut: Es werden Drusen oder russische Nichtjuden gegen religiöse Juden losgeschickt. Ob das in der vergangenen Woche wieder der Fall war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn ich war nicht dabei. Generell aber sind Drusen und Russen immer dabei, wenn es gegen Juden geht. Auch bei Siedlungsräumungen.
Die Demonstranten selbst taten sich auch keinen Gefallen, denn die breite israelische Öffentlichkeit hat sowas von Schnauze voll vom Thema „Nicht zur Armee zu wollen“. Jeder Israeli solle zur Armee gehen oder halt verweigern und dafür im Knast landen. Oder einen freiwilligen Sozialdienst machen, wie nationalreligiöse Girls beim „Scherut Le’umi“. Es kann nicht angehen, dass junge Soldaten fallen und viele (nicht alle) Haredim nur auf ihrem Hinter sitzen und nichts tun.
Innerhalb der letzten Jahre nahm die Anzahl haredischer Soldaten zu. Wenn führende Rabbis ihr Einverständnis geben würden, dann würde die Zahl haredischer Sodaten drastisch ansteigen. Bislang aber weigern sich die meisten Rabbis. Inklusive dem sephardischen SHASS Movement.
Die Armee machte zwei riesige Fehler:
Erstens liess sie es zu, dass das die ursprünglich für Haredim gegründete Einheit NACHAL HAHAREDIM von nationalreligiösen Juden besetzt wurde. Lediglich die allererste Einheit der Nachal war rein haredisch. Heute findet man dort kaum noch Haredim, sondern halt Nationalreligiöse.
Was die Armee tun muss, ist den Haredim eine angemessene Möglichkeit zu bieten. Das will man auch tun, aber irgendwie scheint nichts so richtig in die Gänge zu kommen. Die Nachal sollte wieder haredisch werden und die Nationalreligiösen sollten in ihren eigenen Hesder – Programmen dienen und lernen. Da geht es ja auch, denn die Lobby ist etwas größer.
Was nun passiert? Vorerst nichts. Es war Rosh Chodesh (ein neuer jüdischer Monat hat begonnen) und die haredischen Institute nahmen den Lehrplan wieder auf. Alle sind wieder busy bis zur nächsten Demo. Nur die Behinderten demonstrieren immer noch, denn die haben gar keine Lobby.

 

Photos:
http://www.kikar.co.il/252989.html
http://www.kikar.co.il/252979.html

Nochmal zur Katze Dolly

B“H
Auf meinen Artikel KATZENNEUIGKEITEN haben sich nicht wenige Blogleser gemeldet und nachgefragt. 🙂
Aus dem Grund will ich mal ein kurzes Update geben: Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass das mit Dolly als Hauskatze funktionieren kann. Ich dachte zuerst, sie sei froh, ein richtiges flauschiges Katzenbett zu haben, aber anscheinend will sie das nicht. Stattdessen will sie essen, gestreichelt werden und wieder raus ins Freie. Dort geht sie ihrer Wege und wenn ihr nach Liebe ist, steht sie wieder vor der Tür.
Ihre Mutter hatte im Juli einen neuen Wurf mit, ich glaube, vier oder fünf Kätzchen. Bislang waren die Kleinen im Garten gegenüber beheimatet, doch heute Morgen sah ich sie auf der Straße herumlaufen. Normalerweise geht das hier nie lange gut, denn es fahren zu bestimmten Zeiten Autos vorbei. Zwar ist die Hauptstraße weiter entfernt, aber dennoch werden auch in unserer relativ ruhigen Gegend eine Menge Straßenkatzen überfahren.
Jetzt steht auch noch der Winter vor der Türe und der kann in Jerusalem ziemlich unangenehm kalt werden. Bis zum nächsten Freitag soll es mit 25 Grad Celsius warm bleiben. Am Freitag, so der Wetterbericht, sinken die Temperaturen auf 19 Grad und es soll regnen.

Morgen mehr zu den Ereignissen in Jerusalem

B“H
In Jerusalem ist innerhalb der letzten Tage recht viel passiert und bevor das wieder von den deutschen Medien mit ziemlich viel Unwissen und Propaganda gegen Juden aufgebauscht wird, werde ich dazu in einem morgigen Blogpost Stellung nehmen.

Ein aktueller aus THE WASHINGTON TIMES über ANGELA MERKEL

B“H
Ich höre es auch in Israel immer wieder: In München, Nürnberg sowie in anderen deutsche Städten sehe man gar nicht mehr soviel Deutsche, denn die Innenstädte seien voller Moslems.
Ein aktueller Artikel zur Lage in Deutschland:
http://amp.washingtontimes.com/news/2017/oct/17/editorial-angela-merkel-courted-a-well-meant-but-d/

Roy Becks berühmte GUMBALL IMMIGRATION (mit deutschen Untertiteln)

Katzenneuigkeiten

B“H
Jetzt ist es schon zwei Monate her, dass meine Katze Jerry verschwand. Vermutlich von einem Auto angefahren und von irgendjemandem in einer Mülltonne entsorgt. Jerry war eine Straßenkatze und im Alter von 3,5 Monaten nahm ich sie bei mir auf. Insgesamt teilten wir die Wohnung 2 Jahre und 8 Monate.
Von „Teilen“ kann eigentlich keine Rede sein, denn sie war die Queen und ich ihre Bedienung. Wir hatten uns total aneinander gewöhnt und jeder von Euch, der ein Haustier hat, kennt den Schmerz, wenn es nicht mehr da ist.
Bis August lebte eine Katzenfamily unten im Garten. Das löste sich schnell alles auf, denn zwei kleine Kätzchen wurden von Autos angefahren unten starben. Darunter auch die kleine Lizzy, die erst mit sämtlichen gebrochenen Knochen überlebte, doch dann von Würmern geradezu innerlich aufgefressen wurde.
Es blieben die eine Katzenmutter, die im Juli einen neuen Wurf im Garten gegenüber hatte. Dort ist sie immer noch und ihre Kleinen (mindestens vier) bringt sie nicht mit zu uns. Ich glaube, sie will das Essen nicht teilen und ihre Kinder eh bald loswerden.
Ihre älteste Tochter aus einem Wurf vor 1,5 Jahren hat sie weggejagt und ihre zweite Tochter (6 Monate alt) hängt an mir wie eine Klette. Ich habe noch niemals eine Katze erlebt, die so an einem Menschen hängt. Sobald sie mich sieht, kommt sie angerannt und wälzt sich vor mir auf dem Boden. Sie will nur noch gestreichelt werden und lässt mir keine Minute Ruhe. Ehrlich gesagt, erinnert sie mich eher an einen kleinen Hund als an eine Katze.
Zur Probe habe ich sie bei mir aufgenommen und schaue mal, wie es so läuft. Falls ich sie behalte, gehe ich nächsten Monat mit ihr zum Tierarzt und lasse sie kastrieren und gegen Würmer und sämtlichen Kram impfen. Aber ich will erst einmal schauen, wie es so läuft.
Wenn sie nicht zur Hauskatze wird, weiß ich nicht, ob ich sie behalte. Zwei Katzen hatte ich und beide wollten im Haus leben, aber auch raus in den Garten. Beide wurden überfahren und ich will das alles nicht noch einmal mitmachen. Wenn ich jemals eine weitere Katze aufnehme, dass als Hauskatze. Immer die Angst, dass das Tier überfahren wird … nee, nee, dass will ich nicht noch einmal mitmachen.
Na, mal sehen …

 

 

 

Photo: Miriam Woelke

Das ist Dolly! Sie schaut aus wie Jerry, aber auch wieder nicht. ​

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