Leben in Jerusalem

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Knafa / Knafeh – Essen im Machane Yehudah Markt

B“H
Heute Nachmittag war ich kurz auf dem Machane Yehudah Markt einkaufen und da neulich erst ein TV Bericht zum Streetfood KNAFEH / KNAFA lief, bekam ich Hunger darauf.
Man sagt, dass das ölige arabische Süsszeug am allerbesten im muslimischen Altstadtteil ist, aber da ist es dann wiederum nicht koscher. Viele Israelis lieben Knafa und mittlerweile gibt es auch einige jüdische Verkaufsstände auf dem Machane Yehudah Markt im Westteil der Stadt. Koscher!
Hier ein Bild von meiner Zusammenstellung einiger Knafa – Teile heute: Knafa mit Vanille, die orangefarbene originale Knafa sowie zwei Röllchen mit Techina drin. 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Irgendwo nebendran gibt es einen anderen Stand, der fleischige Knafa verkauft. Für 55 Schekel (circa 13 Euro) mit Fleisch und Zwiebeln angebraten. Wenn das auch koscher ist, will ich das demnächst einmal ausprobieren.
Heute aber war zog es mich eher zur traditionellen Knafa und ich möchte Leuten, die dort kaufen wollen, einen wichtigen Tipp geben. Zuerst einmal ist der Geschmack nicht so überwältigend, aber ich esse das Zeugs eher selten. Ein – bis zweimal im Jahr vielleicht. Kalorien sind das nicht wenig, aber heute legte die nette Verkäuferin noch zerbröselte Pistazien mit drauf. Überhaupt wurde mir jedes Produkt detailliert erklärt, was natürlich für große Augen und eine Menge Heißhunger sorgte. Da schlägt man gerne zu, doch aufgepasst!
Die Preise sind deftig und ich zahlte für die Box ganze 92 Schekel (circa 24 Euro), denn es wird nach Gewicht gezahlt. Und da die Stückchen massig Öl beinhalten, ist das Gewicht durch die Schwere besonders hoch.
Wenn Ihr auf dem Machane Yehudah Markt also Knafa kaufen wollt, lasst Euch vorher den Preis genau sagen. Es sei denn, Ihr wollt, wie ich, einmal im Jahr etwas „investieren“ und Euch das gönnen.
Fragt nach und scheut Euch nicht, die Hälfte der Ware wieder von der Waage herunternehmenzulassen, wenn es Euch zu teuer erscheint. Ihr seid in Israel. Nur keine falsche Scheu! 
In Deutschland kann man das klebrige Zeug bestimmt auch in arabischen Shops kaufen. 

Die 16. Leiomyosarkoma – Chemotherapie

B“H
Mehr auf meiner Facebook Page
https://www.facebook.com/Das-Leben-mit-Sarkoma-101735144655154/
Morgen muss ich wieder zur Krankenkasse, wo man mir eine spezielle Spritze geben soll, die momentan in meinem Kühlschrank lagert.
Am Mittwoch sehe ich meinen Onkologen und wir werden bereden, wann der nächste CT Scan erfolgen und wie lange die Chemo laufen wird. Einige Monate mindestens, denn nach der letzten Therapie kam der Krebs nur nach wenigen Wochen zurück.
Ich muss sagen, dass es mir eigentlich recht gut geht und ich das ganze Chaos in meinem Körper kaum spüre. Mein Ärzteteam in der Onkologie aber ist am Rotieren. 🙂

Auswanderer – Dokus

B“H
Seit längerer Zeit schon habe ich den Youtube Kanal von Bill abonniert. Einem Deutschen (oder Ex – Deutschen ?), der in den USA lebt und arbeitet. Der Kanal ist sehr gut und authentisch gemacht und glorifiziert nichts.
Vor ein paar Jahren schon veröffentlichte Bill ein Video, in welchem er die Sendung GOODBYE DEUTSCHLAND als Fake entlarvte. 

 

 

Nun droht man ihm aus Deutschland mit rechtlichen Konsequenzen, falls er das Video nicht lösche. Ein Irrsinn, wie in Deutschland unliebsame Meinungen ausgeschaltet werden sollen. 

 

 

Bei mir haben vor etwas mehr als zehn Jahren private TV Sender angefragt, ob sie mich filmen dürfen. Grundsätzlich sage ich solche Sachen sofort ab. TV als auch Interviews. Bei mir braucht sich niemand zu melden, denn ich suche weder Fame noch bin ich mediengeil. Ich will einfach nur per Blogs / Youtube über Israel informieren bzw. meine Meinung kundtun und ansonsten bin ich Privatmensch. Einmal machte ich ein Interview, wurde falsch zitiert und das war mir eine Lehre.
Mir reichen schon allein jene Leute, die mir mitteilen, dass sie mal als Tourist in Israel waren. Vor 15 Jahren oder weiß der Geier wann. Und bis heute schauen sie im deutschen Fernsehen Berichte über Israel und sie kennen sich aus. Besser als alle Israelis zusammen und was ich sage, stimme eh nicht.
Okay, Tourist kommt, verbringt ein wenig Zeit in Israel und schaut ARD / ZDF / Arte, etc. Und kennt sich besser aus als alle Israelis zusammen. Alles klar, Leute!
Erst vor wenigen Tagen, Mittwoch oder Donnerstag, glaube ich, bekam ich eine Mail von einem öffentlich – rechtlichen Sender. „Och nee! Nicht schon wieder sowas“, dachte ich, aber man wollte zum Glück nur wissen, ob ich deutsche Auswanderer in Israel kenne, die an einer Reportage teilnehmen wollen.
Nein, kenne ich nicht, aber ich verwies den Sender an ein entsprechendes Facebook Forum, welches ein Blogleser mal erwähnt hatte. Ich selber kenne das Forum nicht, welches da jetzt wahrscheinlich vom Sender „geflutet“ wird. 🙂
Ich unterstelle diesem Sender keine Peinlichkeiten wie RTL, aber die angegebenen Voraussetzungen machten mich schon etwas stutzig. Kriterien, nach denen der Sender einen passenden Kandidaten auswählen will.
Er muss arbeiten, sich einigermaßen ausdrücken können und auch einigermaßen ausschauen. Gepflegt und präsentativ.
Dass man kein Schlamperl nimmt, ist mir schon klar. Dennoch muss ich sagen, dass mich, wäre ich Journalist, eher bestimmte Charaktäre interessieren täten und keine Mainstream Figur. Aber im Fernsehen werden lieber Stereotypen dargestellt und alle die vielleicht nicht so super gestellt sind, gelten automatisch als „gescheitert“.
Unter Charaktäre verstehe ich Auswanderer, die kein leichtes Leben haben, aber dennoch im neuen Land komplett integriert sind. Leute, die echt ackern. Auf welche Weise auch immer. Die vielleicht nicht immer so super zufrieden sind, aber dennoch in Israel bleiben. Aus welchen Gründen auch immer.
Es gibt so viele Möglichkeiten, etwas darzustellen und dabei noch die Gesellschaft zu zeigen. Irgendwie bleibt es aber dann immer nur bei den Stereotypen, was sehr schade ist.
Auf meinem Youtube Kanal versuche ich alles etwas intensiver darzustellen. Themen, die nicht so populär sind und ich will in einem weiteren Podcast von jenen Charaktären berichten, die ich hier gerade angesprochen habe. Meine Reichweite ist sehr begrenzt und derlei TV Sender sind da ganz anders aufgestellt. Somit erhalten Millionen von Zuschauern nicht selten einen total falschen Eindruck und Israelis wird dann unterstellt, sie haben keine Ahnung. Im deutschen Fernsehen sehe das alles anders aus.
Na denne … 

Alltag nach dem Sturm

B“H
Das Unwetter ist erst einmal vorüber und seit heute ziehen die Temperaturen wieder etwas an. Bei acht Grad Celsius sass ich frühmorgens beim Frühstück auf dem Balkon. Ich habe Südseite und im Winter ist das perfekt. Im Sommer hingegen zu heiß, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.
Morgen geht es zur Onkologie im Shaare Zedek Medical Center zu meiner 16. Chemotherapie. Alltagsroutine also. 🙂
Mehr zum Thema hier:
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Unwetter in Jerusalem (24. Januar 2020)

B“H
Und, wie so oft, das Wetter in diesem Januar:
Seit gestern Nachmittag tobt ein massives Unwetter über Jerusalem. Sturmböen und unsere Blumenkästen liegen auf zwei Stockwerken verstreut. Alles flog nur so davon.
Nach ein paar Sonnenstrahlen am gestrigen Morgen, zog erneut ein Sturm auf. Diesmal erwischte es Jerusalem so richtig und die Wassermassen fluten nur so. Bis heute Mittag geht das so weiter und dann soll endlich die Sonne hervorkommen.
Heute reisen all die internationalen Politiker endlich wieder ab und ich denke, dass die Feuerwehr momentan viele überschwemmte Orte zu bewältigen hat. Dabei bestimmt auch einige Erdgeschosswohnungen. Wie da ein Duchkommen sein soll? Keine Ahnung. Wegen internationaler Celebrities ist die halbe Stadt gesperrt und der Bürger kann sehen, wo er bleibt.

Israelische Schule – Wird der Schabbat unterrichtet?

Gedenkfeiern Live im israelischen TV

 

Wen es interessiert! Einige Leser fragten mich nach entsprechenden Links zu den Live – Sendungen. 
In Jerusalem regnet es mittlerweile wieder. Es ist kalt, regnerisch und ein Sturm soll heute Nacht auch noch aufkommen. Die Bewohner sind daheim oder versuchen verzweifelt, nach Hause zu kommen, denn alle Wege in der Stadt sind gesperrt wegen der Sicherheitsvorkehrungen.

 

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