Leben in Jerusalem

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Das verfluchte Gebäude in Nachlaot / Jerusalem

Es gibt die praktische und die theoretische Kabbalah, wobei die erstere heutzutage kaum Anwendung findet. Aus vielerlei Gründen.
Eine Form der praktischen Kabbalah sind Flüche. Und von solch einer Begebenheit möchte ich erzählen. Es handelt sich um den berühmtesten Fluch Jerusalems.


Rabbi Mordechai Sharabi war ein hochangesehener Jerusalemer Kabbalist. Er wohnte im Stadtteil Nachlaot, gleich gegenüber vom Mahane Yehuda Markt. Wer auch immer ihn besuchen kam, und das waren täglich einige Hundert Menschen, der konnte vor dem Haus des Rabbis bei schoenem Wetter den Sonnenschein geniessen.

Eines Tages jedoch kamen Bauunternehmer und bauten ein 7 – stöckiges Bürogebäude genau neben sein Haus. Aus war es mit dem Sonnenschein. Der nun im Schatten des Bürogebäudes sitzende Rabbi war so verärgert, dass er das neue Gebäude verfluchte.

Die Nachricht des Fluches ging durch die Lokalpresse und das Resultat war, dass kein Unternehmer Büro – oder Ladenflächen in dem neuen Gebäude mieten wollte. Ein böses Omen sozusagen. Laut Fluch sollte kein Mieter jemals geschäftlichen Erfolg haben. Dies geschah über dreißig Jahren und zwei Jahre vor dem Tod des Mordechai Sharabi.

Und tatsächlich, bis zum heutigen Tag stehen fast alle Ladenflächen leer. Jede Neueröffnung brachte nur eine weitere Pleite ein. Nur ein Geschäft hat Erfolg: Die Natural Choice Bakery. Der Vater des Bäckereibesitzers war ein bekannter Rabbiner der kurdischen Gemeinde in Jerusalem und als sein Sohn den Laden eröffnete, kam er vorbei um den Fluch mit Hilfe eines Gebetes zu beenden. Anscheinend ist ihm das gelungen.

In Jerusalem heißt der Büroblock nur das „verfluchte Gebäude“ (HaBinyan HaMekulal). Mittlerweile haben sich verschiedene private Mieter angesiedelt und eine städtische Behörde ist in die Büroräume eingezogen.

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