Leben in Jerusalem

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Boykottiert die christliche Jerusalem Missionsparade!

B“H

Heute Nachmittag werden Tausende fundamentale Christen aus aller Welt durch Jerusalem marschieren. Tausende fundamentale Christen, die vorgeben, Israel zu unterstützen. In Wahrheit aber handelt es sich um wirre Freikirchler wie die Evangelikalen oder Christian Friends of Israel, deren auserkorenes Ziel es ist, Juden zu missionieren. Das Judentum soll vernichtet werden, darum geht es den heutigen Teilnehmern und um ihre krankhafte Wahnvorstellung, durch die Judenmission ein zweites Kommen des J. herbeizuführen.

Auch in Deutschland gibt es genügend Websites und Blogs, die, oberflächlich betrachtet, Israel unterstützen. Schaut man jedoch hinter die Fassade, kommt ein Geflecht von Judenhass zum Vorschein, welches an einen zweiten Holocaust erinnert.

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Die beiden israelischen Oberrabbiner warnen vor der christlichen Missionsparade an Sukkot

B“H
In jedem Jahr am Sukkot (Laubhüttenfest) die gleiche Prozedur:
Die International Christian Embassy mit Sitz in Jerusalem organisiert die alljährliche christliche Missionsparade durch die Jerusalemer Innenstadt. Es ist eine Schande, dass die Stadtverwaltung Jerusalem ein derartiges Event, welches dem Judentum Schaden zufügen will, erlaubt!
Dieser Tage versammeln sich Tausende fundamentalistische Christen wie die Evangelikalen im Jerusalemer International Convention Center (Binyane’i HaUma). An unzähligen Ständen wird Missionsmaterial verscherbelt, wobei sich die Christen untereinander selber abzocken. Es ist unglaublich, wie viel Geld aus den USA kommt und wie unterschiedliche christliche Organisationen aufeinander losgehen und jeder von sich behauptet, die „wahre Botschaft“ zu verbreiten. Sämtliche Fundamentalgruppen und Sekten werden teilnehmen. Darunter auch viele deutsche Christen, die sich Israel – freundlich geben, doch deren wahres Ziel darin besteht, das Judentum zu vernichten. Deswegen sind sie nicht besser als Hitler, der da jüdische Körper vernichtete. Christliche Missionare dagegen zerstören jüdische Seelen.
In genau einer Woche beginnt das jüdische Sukkot (Laubhüttenfest) und zu Tempelzeiten war es üblich, dass auch viele Nichtjuden nach Jerusalem kamen. Diese Tradition hält sich bis heute aufrecht und warum auch nicht. Leider wird die Tradition aber auch in negativem Sinne ausgenutzt und die christlichen Missionare machen sich am Sukkot in Jerusalem breit. Im Convention Center hagelt es nur so Vorträge, in denen das Judentum verteufelt wird und fundamentalen Christen gelehrt wird, wie man denn am besten Juden missionieren könne.
Mehr Details zur Warnung der Oberrabbiner:
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4701347,00.html

 

Die Zahl jener fundamentaler Christen, die in Jerusalem leben wollen, ist hoch. Es gibt Christen, die Juden unbedingt aktiv missionieren wollen. Häufig sammeln sie in ihren Kirchengemeinden daheim Spendengelder und geben an, alles für die Mission einzusetzen. Einmal in Jerusalem angekommen, tun sie jedoch nichts und lassen es sich von dem Geld selber erst einmal gutgehen. In Jerusalem und diversen Vororten wie Mevasseret Zion leben wohlhabende christliche Missionare, die all ihre Spendengelder für eigene private Zwecke wie großes Haus und teures Auto verprassen.
Auf der anderen Seite gibt es Leute, die behaupten, irgendeine g-ttliche Vision gehabt zu haben und nun unbedingt nach Jerusalem müssen. Meistens landen sie in einem billigen arabischen Altstadthostel und es dauert gewöhnlich nie lange, bis sie kaum oder gar kein Geld mehr haben.
Neulich erst veröffentliche ich ein ebook zum Thema „Wie Leute mit allerlei Erwartungen nach Israel kommen und im Land selber sehr schnell ohne einen Cent dastehen“. Das ebook ist in englischer Sprache erhältlich!
https://store.kobobooks.com/en-us/ebook/penniless-in-jerusalem
http://www.amazon.de/Penniless-Jerusalem-English-Miriam-Woelke-ebook/dp/B0157L16P4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1442738949&sr=8-1&keywords=penniless+in+jerusalem

Infos zur Pessach – Seder in Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke
B“H
Jerusalem zeigt sich heute kühl und regnerisch, doch ab Morgen ziehen die Temperaturen kräftig an. Am Freitag soll sogar eine Hitzewelle mit 28 Grad Celsius anstehen. Trotzdem, der Sommer ist noch lange nicht da !
In zwei Wochen feiert die jüdische Welt Pessach (Passover) und schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wie Tausende anderer Jerusalemer auch, habe auch ich schon mit dem ausgiebigen Pessach – Putz begonnen. Meine bestellten handgemachten Mazzot sind längst eingetroffen und ausnahmsweise buchte ich eine ziemliche teure Pessach – Seder.
Der Sederabend fällt in diesem Jahr auf einen Freitagabend (Erev Schabbat). Nämlich am 3. April 2015. In Israel wird nur eine Seder abgehalten, aber wer hierzulande als jüdischer Tourist weilt, sollte schauen, dass er jetzt schon seine zweite Seder organisiert. Ich denke, dass viele Hotels eine zweite Seder abhalten. Privat läßt sich jedoch nur schwer etwas auftreiben.
Nichtjüdische Touristen werden in Jerusalem keine öffentliche Seder vorfinden. Entweder ist alles privat gehalten oder man muss sich bei Gemeinden im Voraus anmelden und einiges an Cash berappen. Pessach ist ein jüdischer Feiertag, an dem Nichtjuden bei der Seder normalerweise nicht zugelassen werden bzw. sie auf gar keinen Fall vom Afikoman (bestimmtes Stück Mazzah) essen dürfen. Wer sich für die genauen halachischen Hintergründe interessiert, findet HIER etwas zum Lesen !
Wer als nichtjüdischer Tourist ab und an zum Schabbatessen der Machlis – Family geht: Die Machlises verreisen an Pessach und halten niemals eine Pessach – Seder in ihrem Haus ab !
Jedes Jahr neu muss ich dieses Thema angehen, denn jedesmal versuchen fundamentalistische Christen in jüdische Sederabende zu schleichen. Einerseits, um sich umsonst durchzufressen. Schlimmstenfalls fangen sie auch noch mit der Judenmission an. Damit sind nicht alle Christen gemeint, aber es gibt genug extreme Ausnahmen, die da wie ein Elefant im Porzellanladen zugange sind. Das Judentum hassen, aber sich kostenlos durchfressen.
Jüdische Touristen nehmen weitgehend in den Hotels an einer Pessach – Seder teil. Oder sie haben private Kontakte und werden eingeladen. Wer all das nicht hatte, sollte sich umgehend mit Chabad in Verbindung setzen, denn es existiert eine Buchungs – Deadline ! Kosten tut die Chabad – Seder mindestens 250 Schekel (ca. 60 Euro) !

Vorsicht bei der Aliyah und der Connection Jewish Agency – Christliche Missionare !

B“H
Nach einer kalten verregneten Nacht ist heute alles eitel Sonnenschein. Jedoch nicht lange, denn ab Mittwoch nimmt das Winterwetter erneut seinen Lauf. Wir befinden uns mitten im Monat Februar und da ist das in Jerusalem ganz normal, wenn es schüttet, kalt ist und sogar hagelt. Ob wir am Donnerstag nochmal Schnee bekommen, steht noch nicht genau fest.
Unterdessen wirbt Netanyahu mächtig bei den europäischen Juden. Die nämlich sollen, im Angesicht des islamistischen und sonstigen alltäglichen Antisemitismus, nach Israel ziehen. „Endlich nach Hause“, so drückt sich Bibi aus.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Tatsächlich zeigt sich eine hohe Anzahl französischer Juden an einem Wohnungskauf in Israel interessiert. Ob die jedoch ganz nach Israel ziehen ist fraglich, denn immerhin hat man in Frankreich vielleicht einen guten Job. Und die gekaufte Immobilie ist nur für den Fall eines Falles. Somit steht die Wohnung dann auch weitgehend leer und israelische Kaufwillige haben das Nachsehen. In einigen Jerusalemer Gegenden wie Mamilla herrscht jetzt bereits Geisterstimmung. Alles von Diasporajuden gekaufte Luxuswohnungen, aber die Bewohner leben, nach wie vor, im bequemen Ausland und lassen sich höchstens einmal an den hohen jüdischen Feiertagen blicken.

 

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Photo: Miriam Woelke
Im Vordergrund: Mamilla Luxuswohnungen. Im Hintergrund das King David Hotel.

 

Obwohl die Knesset viele Millionen Schekel für die Aufnahme von Diasporajuden bereitstellen will, die Realität läßt sich nicht wegignorieren: Wer als Juden nach Israel auswandert (sprich, Aliyah macht), sollte dies aus einer gewissen Überzeugung heraus tun. Wenn jemand nur kommt, weil er in seiner Heimat bedroht wird, diese aber trotzdem liebt, bringt die ganze Auswanderung nichts. In dem Fall ist der ausgewanderte Jude nicht bereit, sich in Israel durchzubeissen, sondern kauft sich, sobald etwas schiefläuft, ein Flugticket nach Paris oder sonst wohin. Derjenige, der bewusst den Schritt der Aliyah macht, strengt sich viel mehr an im harten israelischen Alltag zurecht zu kommen.
Wie genau Israel Tausende Diasporajuden aufnehmen will, weiss kein Mensch. Ich will hier niemanden vergraulen, doch auch in Israel herrschen Wohnungsnot, Abzockmieten und Arbeitslosigkeit. Anstatt neue Jobs zu kreieren, werden die Neuankömmliche mit Taschengeld ausgestattet. Das reicht dann eine gewisse Zeit und ist erst einmal Ebbe in der Kasse, kehren nicht Wenige in ihre Heimatländer zurück. Eine völlig andere Mentalität, eine neue Sprache, ein neuer Freundeskreis, dass muss erst einmal bedacht werden. Immerhin will der Neueinwanderer Teil der Gesellschaft werden und nicht abgeschottet, ohne Rechte und soziale Absicherung leben, wie ein paar in Israel lebende christliche Touristen.

In Deutschland sollten Aliyah – willige Juden vorsichtig sein, wenn man denn den Gang zur Jewish Agency wagt. Die nämlich arbeitet offiziell mit einer christlichen Organisation zusammen, deren Ziel es ist, Juden zum Christentum zu missionieren !

Zwei christliche Missionarinnen in Israel

B“H
Gleich von zwei Seiten bekam ich am Freitag den nachfolgenden Link zu Jewish Israel zugesandt. Offenbar wurde irgendwo im Netz von beiden besagten Missionarinnen berichtet, denn sie wurden vor genau vier Jahren von arabischen Terroristen angegriffen. Eine der zwei Frauen überlebte die Attacke, die andere Frau starb an ihren Verletzungen.
Wovon jedoch Abstand genommen werden sollte ist, die beiden Frauen zu verherrlichen und als pro – Israel darzustellen. Sie waren nicht nach Israel gekommen, um sich für das jüdische Volk in ehrlicher Weise einzusetzen. Vielmehr waren sie darauf aus, jüdische Seelen anhand von Christenmission zu vernichten. Vor vier Jahren war die wahre Absicht der zwei Frauen bereits publik geworden.
Hier ein interessanter Bericht von Jewish Israel:
http://jewishisrael.ning.com/profiles/blogs/will-the-real-kishkush-please-stand-up

Knessetwahlen 2015: „Wen ich vermutlich wähle“

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Photo: Kikar HaShabbat

 

B“H
Heute Abend zündet die jüdische Welt die erste von acht Chanukkah – Kerzen. Das ist mir wichtiger als all die politischen Ereignisse in unserem Land. Im März 2015 sind Knessetwahlen und ich bin mir nicht sicher, wen ich überhaupt noch wählen soll. Jeder Knessetabgeordnete, dem irgendwas in seiner Partei nicht passt, gründet seine eigene kleine Partei. Jüngstes Beispiel ist der bekannte SHASS (haredisch – sephardische Partei) Politiker Eli Yishai. Seit Jahren liegt er mit Gegner Aryeh Deri im Dauerzwist um die Parteimacht. Zu Lebzeiten sorgte das Oberhaupt Rabbi Ovadiah Yosef für Ruhe, doch seitdem der Rabbi vor einem Jahr starb, herrscht bei Shass das absolute Chaos. Jetzt ging Yishai und gründete seine eigene MARAN (Titel des Rabbi Ovadiah Yosef) Partei.
All die unnötigen Abspaltungen zeigen, dass kein Politiker sich um das Volk schert, sondern nur darum, sein eigenes Machtsüppchen zu kochen. Ganz Israel sollte die Wahlen boykottieren !
Bei all den Knessetwahlen zuvor wählte ich stets Prof. Aryeh Eldad. Einen der wenigen ehrlichen Politiker und jemand, der zu Israel steht und sich weder von den USA, der EU oder messianischen US – Christenmissionaren kaufen läßt. Doch Aryeh Eldad tritt vermutlich nicht an und so muss ich gezwungenermaßen umschwenken. Netanyahu traue ich nicht über den Weg, denn, obwohl er jetzt auf Patriot macht, wird der Likud mit Millionenspenden amerikanischer evangelikaler Fundamentalchristen gesponsert. Dasselbe erleben wir bei Bayit Yehudi, die Partei, die mittlerweile Bayit HaGoim (Haus der Nichtjuden anstatt Juden) genannt wird. Das einstige Mavdal – Oberhaupt Rabbi Mordechai Eliyahu dreht sich im Grabe um, wenn er sieht, wie seltsame hypermoderne Nationalreligiöse zu Christen umschwenken.
Obwohl ich sie eigentlich nicht wählen wollte, wird mir diesmal offenbar nichts anderes übrig bleiben: Auch sie sind zerstritten, aber ich werde mich, wohl oder übel, zu Gimmel bekennen: Der haredischen (ultra – orthodoxen) Partei Yahadut HaTorah. Wenigstens gehen sie keine Kompromisse ein und haben mit missionarischen Christen, die sich seit langem in Israel einkaufen wollen, nichts am Hut. Das ist der Grund, warum ich voraussichtlich Yahadut HaTorah wählen werde und nicht, weil sie sonst so supertoll sind.

Christliche Missionare versuchen sich, in Har Nof einzuschleichen, indem sie Terroropfer ausnutzen

B“H

Wie so viele Male zuvor sind christliche Missionare immer dann zur Stelle, wenn sich Juden in einer Notsituation befinden. Dann kommen christliche Missionare gerannt, wollen Hilfe anbieten, aber die Hilfe ist keine Hilfe im eigentlichen Sinne, sondern kalte berechnende Judenmission.

Die Bewohner des Jerusalemer Stadtteil Har Nof sollten auf der Hut sein, denn christliche Missionare wollen sich in den allgemein haredischen (ultra – orthodoxen) Stadtteil einschleichen. Ganz einfach indem sie Opfer des kürzlichen Terroranschlages auf eine Synagoge benutzen.

Esser Agaroth bringt einen sehr guten Bericht zum Missionsversuch in Har Nof:

http://esseragaroth.blogspot.co.il/2014/11/god-please-help-us-remove-this-threat.html