Leben in Jerusalem

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Inside Hamas – Die Hamas von Innen (Israel/Palestine Documentary)

Die Hamas ist im Gazastreifen seit 2006 an der Macht. Seitdem gibt es keine demokratischen Wahlen mehr und die Menschen in Gaza können die Hamas nicht abwählen. 

 

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Zurückhaltung zum Liebermann – Rücktritt

B“H
Gestern Mittag gab Verteidigungsminister Avigdor Liebermann seinen Rücktritt bekannt und schon begannen die hiesigen Medien mit wilden Spekulationen. Fakten zur Nachfolge und überhaupt gibt es noch keine. Was aber vorhanden ist, sind Gerüchte, Forderungen und Ideen. Konkretes fehlt immer noch. 
Und so kopierten ausländische Journalisten erst einmal von den israelischen Kollegen, wobei sie nicht vergaßen, ihre eigenen wilden Spekulationen einzufügen. Und so hört sich das dann auch immer an:
Netanyahu sei ein Hardliner – Das ist nicht lache. In Israel gilt Bibi als ausgemachter Feigling.
Liebermann sei ein Hardliner – Absoluter Quatsch und den Grund, warum der Verteidigungsminister aufgab, kann jeder nachvollziehen. Wobei ——- wer weiß, was noch alles mit im Spiel ist, denn Lieberman ist einer des besten Vertrauten Netanyahus. Die Beiden kennen sich ewig und jeder kennt den anderen in – und auswendig.
Die israelische Politik ist chaotisch und jetzt irgendwelche Schlüsse zu ziehen, wäre idiotisch. Das Machtgeschachere und all die kleinen Interessengruppen, wer kennt sie nicht und hierzulande ist nichts vorhersehbar.
Momentan betrachtet Lieberman Netanyahu als Feigling, denn dieser ging erneut einen Pakt mit der (laut Netanyahu) „um Gnade winselnden“ Hamas ein. Anstatt immer nur nachzugeben, damit die Hamas in zwei Wochen wieder neue Raketen abfeuern kann, sollte unsere Armee endlich zuschlagen und die Hamas dem Erdboden gleichmachen. Darum geht es Avigdor Lieberman.
Netanyahu aber schielt auf Wählerstimmen, denn er ist sich bewusst, dass er die Umfragen mit mehr als 30% anführt. Und da lassen gefallene israelische Soldaten im Gazastreifen schnell die Stimmung kippen. 
Die israelischen Bewohner nahe dem Gazastreifen haben die Schnauze gestrichen voll. Immer wieder werden sie geopfert, denn sie haben keine Lobby. Kleine Leute aus Sderot, Netivot oder den umliegenden Moschawim und Kibbutzim. 
Würden dagegen Raketen auf Tel Aviv, Jerusalem, Rishon LeZion oder Herzliya fallen … dann, ja … dann wäre Netanyahu schnell bei der Sache und liesse die Armee in Gaza einmarschieren. Aber bislang sind es ja nur die kleinen Leutchen aus Sderot, die betroffen sind und wen kümmern die? Solange die Tel Aviver ungestört auf der Ibn Gavirol ihren Kaffee schlürfen, ist doch alles gut.

An der Grenze zum Gazastreifen wird wieder randaliert

Wird in Deutschland darüber berichtet?
Am Grenzzaun zwischen dem Gazastreifen und Israel randaliert die palästinensische Jugend wieder seit ein paar Wochen. Wenn die Palästinenser nur halb soviel Energie in den Aufbau ihrer eigenen Autonomie stecken würden anstatt gegen Israel zu randalieren, wäre der Gazastreifen ein erfolgreiches Land. Aber die EU – sowie all die Milliönchen der Angie Merkel werden lieber in den Terror gegen Israel investiert.
Messerattacken bleiben auch hierzulande weiter an der Tagesordnung. Allein am Abend des Yom Kippur – Ende vor knapp zehn Tagen, wurde eine Messerattacke in der Jerusalemer HaNevi‘im Street vereitelt.

Warum zögert Netanyahu, Gaza bzw. die Hamas militärisch anzugreifen? Und was ist mit Hadar Goldin und Oron Sha’ul?

B“H
Ende vergangener Woche kam es zu einer offiziellen einstweiligen Feuerpause zwischen der Hamas in Gaza und Israel. Die Betonung liegt auf EINSTWEILIG, denn, wie die Erfahrung zeigt, kann die Hamas jederzeit wieder Raketen abschiessen und das ganze Spiel geht von vorne los.
Am Donnerstagabend tagte das israelische Kabinett und es wurde diskutiert, ob die Armee nach Gaza geschickt wird oder nicht. Weite Teile der Bevölkerung und jene Israelis, die um den Gaza – Streifen leben sowieso, würden einen militärischen Angriff befürworten. Die Hamas soll endlich vertrieben werden und Ruhe müsse einkehren. Auch für die Leute in Gaza selbst.
Stattdessen haben wir nur wieder eine befristete Ruhepause, in der noch nicht einmal die brennenden Drachen und Ballons, die auf Israel niedergehen, enthalten sind. Und an der Grenze nach Israel machen die Palis aktuell wieder Randale. Alles also wie gehabt!
Warum Netanyahu vor einem Angriff auf Gaza zurückschreckt – und das ist meine Meinung:
Seit Monaten führt Bibi Netanyahu die Umfragen an und wäre jetzt Wahl, so würde er 36% aller Stimmen bekommen. Abgeschlagen hinter ihm Ya’ir Lapid (Yesh Atid) und Naftali Bennett mit dem Bayit Yehudi. Hinter Bennett folgt die Arabische Liga und weit dahinter erst die Linksparteien.
Würde Israel einen Militärangriff starten, so fürchtet Netanyahu, wird es Verluste geben. Israelische Soldaten werden fallen und die Stimmung in der Bevölkerung könnte kippen. Realistisch betrachtet ist das Gegenteil der Fall, denn selbst bei Verlusten wird die Stimmung kaum kippen. Doch Netanyahu macht sich immer nur in die Hose. Er will seine Mehrheit halten und diese bis über die kommenden Wahlen bringen.
Und somit war Netanyahu am Freitag untendurch und verlor, laut Umfragen, an Zustimmung. Gestern Abend holte er alles wieder auf, denn die Palästinenser schrien bei einer Demo in Tel Aviv nach einer neuen Intifada und der Zerstörung Israels.
Die aktuelle Feuerpause wurde von den Ägyptern vermittelt, denn Hamas und Israel reden offiziell nicht miteinander. Wer bei den Verhandlungen ebenfalls auf der Strecke blieb: Die Leichen der im Sommer 2014 gefallenen israelischen Soldaten Hadar Goldin und Oron Sha’ul.
Die Hamas verschleppte damals im Gazakrieg die zwei Leichen, um sie bei einem Gefangenenaustausch verwenden zu können.
Unendlich viele Male versprach Netanyahu den Eltern Goldin und Sha’ul, dass er keine Einigung mit der Hamas eingehen werde, ohne dass Hadar und Oron miteingeschlossen sind und die Leichen der gefallenen Soldaten endlich in Israel begraben werden können.
Und wieder einmal liess Netanyahu die Eltern im Stich und sie sind nicht Teil der Feuerpause. Offenbar verhielt sich Netanyahu gegenüber den Eltern Sha’ul weniger freundlich und es ist von „Anbrüllen“ die Rede. Anfang letzter Woche sorgte ein Affront zwischen Sarah Netanyahu und Lea Goldin (der Mutter von Hadar Goldin) für Schlagzeilen. Wie weit der „Streit“ ging, ist nicht bekannt und ich denke, dass sofort eine Entschuldigung bzw. Einigung erfolgte.
Lea Goldin rasselte einfach unwissend in ein kleines Fettnäpfchen als sie die Knesset – Abgeordnete Ayelet Shaked zu einem Treffen einlud, bei dem auch die Netanyahus anwesend waren. Nun aber ist Ayelet Shaked unter den Erzfeinden der Sarah Netanyahu und letztere warf Lea Goldin vor, Ayelet Shaked eingeladen zu haben. Aber woher sollte das Frau Goldin wissen?
Oron Sha’uls Bruder wird jetzt zum Armeedienst eingezogen und er sagte in einem aktuellen TV Bericht, dass er gehe, weil er eben, wie andere junge Leute auch, diese Erfahrung haben will. Ansonsten ist er traurig und enttäuscht von der Regierung Netanyahu und wenn es nur danach ginge, würde er nicht zur Armee gehen.
In der letzten Woche sendete das israelische TV einen sehr guten Bericht über Zahava Sha’ul und ihren Sohn Ofek (den Bruder von Oron). Sie wohnen in Poriya (außerhalb von Tiberias). Der Vater verstarb vor noch nicht allzu langer Zeit und so kämpfen Mutter und Sohn allein für die Rückführung von Oron, wobei sie nicht so recht glauben, dass dieser wirklich im Krieg fiel. Vielleicht lebe er ja noch, wer weiß … 

 

 

 

Im Gegensatz zu den Eltern vom einst entführten Soldaten Gilad Shalit, ziehen die Eltern Sha’ul und Goldin keine Medien – Show ab. Nachdem Shalit von der Hamas freigelassen wurde, bewahrt die Familie Shalit absolute Stille. Es ist bekannt, dass ihr Sohn kein Held war, sondern sich im Panzer verkrochen hatte. Hinzu kommt, dass nach seinem Gefangenenaustausch mehrere freigelassene Hamas – Terroristen weitere Israelis töteten. Seither tut die Familie Shalit das einzig Richtig: Die Klappe halten und ruhig ihr Leben weiterleben. Ohne weiteren Lärm und Medien, denn das würde die israelische Öffentlichkeit nicht akzeptieren. 

 

Mehr Infos:

 

https://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/The-Gaza-Conundrum-Debating-the-merits-of-an-Israel-Hamas-ceasefire-564194

Eskalation an der Grenze zum Gazastreifen?

B“H
Die Hamas schoss innerhalb der letzten Stunden insgesamt 45 Raketen auf Israel.
Wird davon in Deutschland eigentlich berichtet?
Die brennenden Drachen fliegen ebenfalls weiter ein und setzen israelische Felder in Brand und zerstören Naturschutzgebiete. Erst wenn Israel so richtig zurückschlägt, springen die deutschen Medien auf und geben Israel die Alleinschuld. Man richte da ein „Blutbad“ unter den Palästinensern an, die da nur friedlich am Grenzzaun demonstrieren. Vom Drachenterror und den Raketen der Hamas wird keine Rede sein und das Schlimme ist, dass die Mehrheit der Deutschen das auch noch glaubt. Die deutschen Medien schweigen, wohingegen sogar die New York Times vom Drachenterror der Hamas berichtet.
https://www.timesofisrael.com/3-rockets-land-in-gaza-border-communities-amid-night-of-intense-idf-hamas-fire/
Aber es sind ja nur Juden und die stehen in Deutschland eh nicht so hoch im Kurs. Ganz im Gegensatz zu den Moslems. Soviel wie in Deutschland mittlerweile zum Islam gelehrt wird, wurde vom Judentum noch nie gesprochen. Selbst das Christentum scheint „out“ zu sein. Dafür aber lernt jetzt sogar der Leipziger Thomanerchor über den Islam, wie ich neulich in einer Doku sah.

Europa ignoriert den Drachenkrieg der Hamas

B“H
Wie mir ein Blogleser bereits in einer Mail schrieb, in Deutschland wird gar nicht vom Drachenkrieg der Hamas gegen Israel berichtet.
Schlägt Israel irgendwann einmal richtig zurück, erklären deutsche Politiker und Medien die Juden wieder für schuldig, denn sie allein provozieren ja die armen Palästinenser.
https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/feuerdrachen-europa-ignoriert-den-terror-gegen-israel/

 

Der Krieg der brennenden Drachen aus Gaza geht weiter

B“H
Mittlerweile steigen von Israel aus Drohnen in die Luft, um die brennenden Drachen aus dem Gazastreifen abzuschiessen:
https://www.timesofisrael.com/israeli-drones-downed-over-350-incendiary-terror-kites-balloons-report/
Mehrere Hundert brennende einfliegende Drachen wurden allein gestern von israelischen Drohnen unschädlich gemacht. Die amerikanische Presse berichtet davon, deutsche Medien offenbar kaum oder bequemerweise gar nicht. 
Link:
Der Drachenkrieg aus Gaza