Leben in Jerusalem

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Mordechai Kedar: „Die Geschichte Syriens“

B“H
Mordechai Kedar gilt als Experte, wenn es um die Arabische Welt geht. Niemand kennt sich mit den Hierarchien der Araber so gut aus, wie er.
Mordechai Kedar lehrt an der Bar Ilan University (bei Tel Aviv) und wird im israelischen sowohl als auch im palästinensischen Fernsehen regelmäßig interviewt. Die Araber respektieren ihn, da er ihre Welt kennt und fließend Arabisch spricht.
Hier spricht Mordechai Kedar über die Geschichte Syriens und wer etwas lernen will, der tut gut daran, dem Vortrag zu lauschen. Bereuen wird das keiner!

 

 

Heutzutage stellt sich doch immer wieder die Frage: Was ist eigentlich die Geschichte des Nahen Ostens? Die Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Kein Journalist kennt sich damit heute noch aus und es interessiert auch niemanden. Sowas verkauft sich nicht und steht nicht auf der Agenda eines deutschen Medienhauses, welches vom Staat finanziert und derigiert wird. Wahrheiten, ganz zu schweigen von historischen Fakten, interessieren niemanden mehr. Dabei ist die Geschichte des Nahen Osten mit dem verknüpft, was sich in der Gegenwart abspielt: Woher stammt die libanesische Hizbollah und wer waren nochmal die Amal – Milizen des Libanon? Warum ist Syrien zerrissen und Jordanien faktisch ein palästinensisches Land? Wer dirigiert die Hamas und welche Rolle spielt der Iran und warum?

Das erfundene Volk – Wer sind die „Palästinenser?“

Mordechai Kedar über die aktuellen Friedenspläne im Nahen Osten

B“H

Immer wieder ein beliebter Interviewpartner auf dem internationalen Parkett:

Professor Mordechai Kedar von der Bar Ilan University

 

 

Angela Merkel  sollte sich einmal mit ihm unterhalten, denn Mordechai Kedar kann ihr die Zustände in Syrien genauestens erklären. Die Bedeutung der Clans und warum wer mit wem kann bzw. niemals zurechtkommen wird.

Israel und die Palästinenser: „Was die Medien verschweigen“

Der Nahostkonflikt: „Was die Welt nicht begreift“

B“H

Mordechai Kedar ist ein israelischer Spezialist in allem, was die arabische Welt angeht. Er unterrichtet an der Bar Ilan University und wird immer wieder von der palästinensischen Presse interviewt. Einer der Gründe dafür ist, dass er fließend arabisch spricht und sich in der arabischen Welt bestens auskennt.

Was Amerikaner und der Rest der Welt nicht begreifen, wenn es um die Zusammenhänge in der arabischen Welt geht

http://chicagopolicyreview.org/2015/07/28/americans-still-dont-understand-the-middle-east-this-man-wants-to-help/

Wer kennt heute noch die Geschichte des Nahen Ostens?

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Photo: Miriam Woelke

 „To Die in Beirut – Civil War in Lebanon 1975 – 1990“ von Adam Arnon

 

B“H
Wer kennt eigentlich heute noch die Geschichte des Nahen Ostens und wen interessiert das? Jeden Tag gibt es neue Nachrichten und das, was vor zehn Jahren geschah, ist heute längst vergessen. Noch schlimmer: Niemand will es überhaupt wissen.
Unsere Welt ist zu schnelllebig geworden und für historische Fakten und Zusammenhänge bleibt keine Zeit mehr. Lieber schnell mal kurz googeln und ein wischiwaschi Youtube Video anschauen und schon meinen alle, up – to – date zu sein.
Wer weiß heutzutage noch, dass der ehemalige Premierminister Ehud Barak im Sommer 2000 Yassir Arafat einen Großteil Israels abtreten wollte, damit die Palästinenser ihren eigenen Staat haben? Arafat lehnte ab, denn er wollte entweder alles oder gar nichts. Israel muss verschwinden und es wird nur ein Land geben: Ein muslimisches Palästina.
An dieser Ansicht hat sich auf palästinensischer Seite bis heute nichts geändert und Abu Mazen weigert sich einen jüdischen Staat Israel anzuerkennen. Hinzu kommt, dass Abu Mazen den Holocaust an den Juden verleugnet.
Bis Yassir Arafat Mitte der 60iger Jahre das Konzept der PALÄSTINENER erfand, nannten sich die in Israel ansässigen Moslems ARABER. Der Begriff Palästina stammt ursprünglich aus der Zeit der römischen Besatzungsmacht vor 2000 Jahren. Bis zur britischen Besatzung bzw. der Ausrufung des Staates Israel im Jahre 1948, hieß das Land Palästina (Palestine). Bis dahin waren alle Bewohner offiziell Palästinenser. Juden und Araber zugleich. Bis zu dem Zeitpunkt regte sich niemand auf, denn ein palästinensisches Volk war damals unbekannt. Wer einen Moslems nach dessen Identität fragte, erhielt die Antwort ARABER.
Erst in den 60iger Jahren begann der PLO – Führer Yassir Arafat von einem bis zu dem Zeitpunkt völlig unbekannten palästinensischen Volk zu faseln. Arafat lebte damals mit seiner PLO im Libanon und begann mit seinen eigenen Terroranschlägen. Der Fehler der libanesischen Regierung war, Arafat und seine Terroristen nicht sofort aus dem Land zu schmeissen. Moslems und Christen zofften sich im Libanon eh schon, doch seit der Staatsgründung in den 40iger Jahren lebten beide Gruppierungen getrennt voneinander und es herrschte, mehr oder weniger, Ruhe. Christen haben ihre Stadtteile und so auch die Moslems. Das gilt bis heute.
Bis 1969 war es an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon ruhig. Erst Arafat begann mit dem Terror an der Nordgrenze. Die PLO versuchte einige Dörfer im Südlibanon einzunehmen und richtete ein Blutbad nach dem anderen an. Dies geschah Mitte der 70iger Jahre und das Resultat war, dass selbst die verfeindeten Moslems und Christen sich gegen die PLO verbündeten.
Beirut galt bis zum Beginn des Bürgerkrieges im Jahre 1975 als Paris des Nahen Ostens. Die Wirtschaft boomte und die Szenerie erinnerte an Saint Tropez oder Monaco. Internationale Großbanken, ein schweizerähnliches Bankgeheimnis, internationale Hotels und ein ebenso internationales Flair. Die besten Kunden der Banken waren die arabischen Staaten mit ihren Öl – und Waffengeschäften. Dazu boomte die Prostitution und wer interessierte sich für den Koran, wenn eine dicke fette Rolex am Handgelenk hing und man auf seiner Yacht hockte?
Über alle diese Fakten lese ich gerade ein hervorragendes Geschichtsbuch von Adam Arnon: „Lamut be’Beirut – To Die in Beirut“. Soviel ich in Erfahrung bringen konnte, erschien das Buch nur in hebräischer Sprache. Wer allerdings gute Faktenbücher über Israel lesen will, der suche auf Amazon nach Ronen Bergman, einem israelischen Journalisten.
Es ist mehr als traurig, was der radikale Islam im Nahen Osten angerichtet hat und noch anrichtet. ISIS, PLO, Hizbollah, Al Nusra, Hamas, Iran oder wie sie auch immer heißen. Wenn ich nur das Beispiel Beirut nehme: Die Wirtschaft florierte und das Land hatte ausgesorgt. Tausende Touristen kamen jedes Jahr in die Stadt. Sobald der radikale Islam ins Spiel kommt, geht alles den Bach hinunter. Von der Wirtschaft bis zur Bildung. Nichts bleibt mehr.
Obwohl sich Beirut einigermaßen erholte und gerade die jungen Bewohner modern eingestellt sind, schielt man mit einem Auge gen Syria, wo in Raqqa der Terror von ISIS umgeht. Selbst die libanesische Terrorgruppe Hizbollah hat Angst vor ISIS, denn man will seine eigene Macht unbedingt aufrechterhalten.
Aber, wie gesagt: Wen interessieren all die Fakten noch?

Der Tag, an dem der „Friedensprozess“ starb

B“H
Oktober 2000: Ab dem palästinensischen Lynch an zwei israelischen Soldaten gab es für mich keinen Friedensprozess mehr und es wird ihn auch nicht mehr geben. Was wir damals zu sehen bekamen, waren Bestien und keine Menschen.

http://www.dcclothesline.com/2014/01/05/muslim-cannibalism-jewish-soldiers-lynched-thrown-blood-thirsty-masses-ripped-apart-ate-organs/

Bilder und Fakten, die heute allzu gerne unter den Tisch gekehrt werden. Geändert hat sich nichts und die palästinensische sowie muslimische Lynchjustiz geht weiter.