Leben in Jerusalem

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Mutter von sechs Kindern ermordet von einem arabischen Terroristen

B“H

Der brutale Mord an der 52jährigen Esther Horgan brachte Israel gestern wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Mutter von sechs Kindern verliess den Ort Tel Menashe in Samaria (Shomron), um joggen zu gehen. Unterwegs wurde sie von einem arabischen Terroristen angegriffen und umgebracht. Viele Araber zelebrierten die Tat gestern auf Facebook und setzten Smilies.

Mehr Infos hier:

https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/293526

Trotz Corona und all der Netanyahu – Jubeleien bezüglich der Arabischen Emirate kommt also doch wieder die Realität zum Vorschein.

Heute Morgen am Löwentor / Altstadt Jerusalem – Palästinenser fuchtelte mit Messer

 

Gestern früh versuchte eine Palästinenserin an der Jerusalemer Promenade (Tayelet), die sich da etwas weiter entfernt gegenüber von meinem Balkon befindet, mit einem Küchenmesser auf Besucher einzustechen. Die Frau wurde sofort dingfest gemacht und verhaftet.
Der Messer – Terrorist am Löwentor wurde erschossen
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/276340

Palästinensischer Terrorist rammt seinen PKW in israelische Soldatengruppe

B“H
In der vergangenen Nacht fuhr ein palästinensischer Terrorist in eine israelische Soldatengruppe und verletzte 12 Soldaten. Die Verletzten werden im Shaare Zedek Medical Center sowie im Hadassah Ein Kerem Hospital behandelt.
Stunden zuvor hatte an der Klagemauer (Kotel) eine Vereidigung der Soldaten stattgefunden. Eine offizielle Feier, die auch an der Klagemauer Tradition hat.
Die Soldaten gehören der Eliteeinheit Golani an und wurden erst im letzten November in die Armee eingezogen.
Der Anschlag ereignete sich zehn Minuten entfernt von meiner Wohnung. Direkt vor dem Alten Bahnhof (HaTachana) in der David Remez Street. Die Soldaten wollten die Straße überqueren als sie von hinten von dem anrasenden PKW überrascht wurden. Die restlichen Soldaten schossen nicht auf das Fahrzeug des Terroristen und der konnte entkommen. Das Fahrzeug wurde später im palästinensischen Stadtteil Beit Jala aufgefunden.
In den israelischen Online News wird in den Kommentaren heftig diskutiert, warum der Rest der Soldaten nicht sofort schoss. Offiziell heißt es, dass die Soldaten noch in der Grundausbildung seien und manch einer verteidigt sie, dass man innerhalb von drei Monaten nicht zum Rambo werde. Andere Kommentarschreiber geben den Offizieren die Schuld.
Wie auch immer, bei uns in der Gegend herrscht irgendeine Alarmstufe, denn man hört hoch und runter Polizeisirenen. Ausgerechnet vor dem Kulturzentrum Alter Bahnhof, der da recht beliebt ist und eigentlich niemand Böses vermutet. Busse fahren davor auf und ab und ich muss dort zwangsläufig immer vorbei. Zu Fuß genau so wie mit unseren Buslinien 72, 74, 75 und 78. Dass die Soldaten sich in der Gegend sicher fühlten, kann ich absolut verstehen. Obwohl das palästinensische Silwan und der palästinensische Teil von Abu Tur gleich um die Ecke liegen, am Alten Bahnhof war es bislang immer ruhig, denn in den Restaurants dort arbeiten auch viele Palästinenser.
https://www.timesofisrael.com/12-wounded-1-seriously-in-suspected-car-ramming-attack-in-jerusalem/
Und auf Hebräisch:
https://news.walla.co.il/item/3339306
http://mynetjerusalem.co.il/%d7%97%d7%93%d7%a9%d7%95%d7%aa/%d7%a4%d7%99%d7%92%d7%95%d7%a2-%d7%93%d7%a8%d7%99%d7%a1%d7%94-%d7%9c%d7%99%d7%93-%d7%9e%d7%aa%d7%97%d7%9d-%d7%94%d7%aa%d7%97%d7%a0%d7%94-14-%d7%97%d7%99%d7%99%d7%9c%d7%99%d7%9d-%d7%a0%d7%a4%d7%92%d7%a2%d7%95-1-%d7%a7%d7%a9%d7%94-433589/15

 

Musik des offiziellen palästinensischen Radios: „Mütter von inhaftierten Jihadisten werden gepriesen“

Leserfrage: „Wie geht Israel mit arabischen Gefährdern um?“

B“H
Auf die Frage gibt es keine detaillierte Antwort, denn der innere Geheimdienst Schin Beth (Schabak) hält sich diesbezüglich mehr als bedeckt, da Menschenleben sowie die innere Sicherheit gewaltig auf dem Spiel stehen.
Sagen wir mal vorsichtig so: Es existieren in Israel Geheimdiensteinrichtungen, die keiner kennt. Niemand kennt die Verfahrensweisen und wie ein potenzieller Gefährder ausgemacht und beobachtet wird. Der Schabak wirbt, u.a., Araber an, um andere Araber auszuspionieren und das allein ist ein hochbrisantes Thema und wird an keine große Glocke gehängt. Man muss aber durchaus sagen, dass der Geheimdienst funktioniert und bereits zahlreiche Anschläge verhindern konnte. Allein aufgrund von zugespielten Informationen. Woher diese auch immer stammen, erfährt niemand.
Es gibt arabische Informanten genauso wie der Schabak Informanten in der nationalreligiösen Szene (u.a. der Hilltop Youth) hat.
Generell kann man sagen, dass Israel mit arabischen Gefährdern anders umgeht als Frau Merkel in Deutschland. Hierzulande wird diesbezüglich nichts dem Zufall überlassen und sofort durchgegriffen. Es steht die Sicherheit des Landes auf dem Spiel und diese Sicherheit spielt in Israel eine extrem wichtige Rolle. In Deutschland konzentriert man sich da lieber auf Greta, CO2 und irgendwelche Nachhaltigkeit. Israel hingegen kämpft ums Überleben und weder Gretchen noch CO2 spielen eine Rolle. Die Hizbollah steht im Libanon vor der Tür und die Hamas schickt Raketen aus Gaza. Da labert hier niemand von Nachhaltigkeit. 🙂

 

Jerusalem: 18. Jahrestag des Sbarro – Terroranschlags

B“H

Jedes Jahr am 9. August stellt für mich eine spezielle Erinnerung dar. Nicht, weil ich selbst am Ort der Tragödie war, sondern weil ich gleich in der Nähe wohnte und einige der Betroffenen kenne.
Genau 17 Jahre ist es her und die Terrorattentate sind in Jerusalem nach wie vor allgegenwärtig. Gedenktafeln an vielen Orten und die Innenstadt war in besonderem Masse betroffen. In den Jahren 2001 / 2002 fragten wir Bewohner uns bei jeder Busfahrt, ob der Bus in die Luft fliegen wird. Es war eine gespannte Atmosphäre damals und uns ist bewusst, dass dies jederzeit wieder passieren kann.
Das SBARRO – Attentat war eine riesige Tragödie und jedes Jahr wieder erinnere ich an diesem 9. August.
Hier die Geschichte eines Opfers des Sbarro – Attentates; das Schicksal der Hannah Nachenberg.
Freitagabend, Erev Schabbat, im Mai 2001
Mit einer Freundin bin ich bei Rabbi Mordechai Machlis zum Schabbatessen. Rein zufällig sitzen wir am Tisch mit David Nachenberg und seiner Frau Hannah. Deren kleine Tochter Sarah ist draußen am Rumtollen mit den Machlis – Kindern. Seit einigen Jahren kenne ich David. Noch aus der Zeit, in der er Single war. Er ist amerikanischer Herkunft und heiratete irgendwann Hannah, auch Amerikanerin. Sie trafen sich auf einem Konzert der religiösen Popband „Schlock-Rock“. Liebe auf den ersten Blick sozusagen.
Hannah und David erzählten mir von ihren ganzen Problemchen. Nein, in Jerusalem würden sie nicht mehr wohnen, stattdessen seien sie nach Modi’in gezogen. David arbeitete bei Bank Hapoalim in Ramat Gan (heute arbeitet er als Sportlehrer in Modi’in) und Hannah suchte gerade einen neuen Job. Das ewig überzogene Bankkonto würde nerven, aber sonst gehe es ihnen gut.
9. August 2001
Hannah Nachenberg sitzt mit ihrem Onkel und ihrer Tante samt Tochter Sarah in der Jerusalemer Pizzeria SBARRO. Tante und Onkel sind zu Besuch aus den USA. Gerade wollen sie ihre Pizza essen als es knallt. Ein palästinensischer Selbstmordattentäter sprengte sich am Eingang des SBARRO in die Luft. Es war am frühen Nachmittag gegen 14.00 Uhr. Hochsommer. Die Pizzeria war gerammelt voll. Um noch mehr Leute in den Tod zu reißen, wartete der Attentäter, bis die Ampel an der Kreuzung King George / Yaffo für die Fussgänger auf grün sprang. Mehrere Hundert Menschen waren in der Nähe. 15 Menschen starben (davon sieben Kinder) und 130 wurden verletzt.
Die Bombe war außer mit Sprengstoff auch mit Nägeln und Schrauben gefüllt. Hannahs Onkel und Tante waren nur leicht verletzt, Tochter Sarah hatte fast keinen Kratzer abbekommen, doch Hannah war vorn über den Tisch gekippt. Die Tante untersuchte sie nach dem ersten Schock. Fast kein Blut, gar nichts. Die Ambulanz traf ein. Der erste „Erste Hilfe Helfer“, der in das Sbarro rannte, war der Gerer Chassid Moshe Frand. Später wurde er vom damaligen Bürgermeister Ehud Olmert für sein Engagement ausgezeichnet. Er zeigte mir stolz seine Urkunde.
Hannah Nachenberg kam ins Hadassah – Krankenhaus. Dort stellte man fest, dass sie einen Nagel mitten im Herzen hatte. Ihr Mann David wurde sofort verständigt und der wiederum rief Rabbi Machlis an. Der Nagel wurde aus Hannahs Herzen entfernt, doch sie erlangte bis heute nicht mehr das Bewußtsein.
2019
Hannah Nachenberg liegt nach wie vor bewußtlos in einer Reha – Klinik nahe Tel Aviv. Die Augen geöffnet, doch nichts wahrnehmend. Ihre Tochter Sarah ist in der Zwischenzeit erwachsen geworden. David gewann offenbar, zusammen mit anderen Terroropfern, in den USA einen Prozess gegen eine palästinensische Bank. Er arbeitet als Sportlehrer in Modi’in und schreibt nebenbei Rap – Musik. Er textet Rap – Songs über amerikanische jüdische Sportler.
Manchmal kommt Michael, ein britischer Sänger, zu Hannah ans Krankenbett. Singt ihr religiöse jüdische Lieder und Hannah schaut an die Decke. Abwesend. Doch Michael ist sich sicher, etwas Gutes zu tun. Seitdem ein paar christliche Missionare zu Besuch kamen und David Nachenberg überreden wollten, an Joschke zu glauben, damit seine Frau „gerettet“ werde, läßt David nur noch jüdische Besucher zu. Die Missionare flogen kurzerhand raus.
David Nachenberg sehe ich sehr selten einmal. Man traf sich gelegentlich bei den Machlises, doch weder er noch ich gehen dort noch hin. Alle paar Jahre einmal. 
Nachtrag: Das SBARRO wechselte kurz nach dem Anschlag seinen Standort und zog um. Nicht lange danach verschwand es ganz. Im „alten“ Sbarro King George / Yaffo ist heute das Cafe Ne’eman.

Die Nachenberg Familie in besseren Zeiten


 

 

Vor wenigen Jahren erreichte mich dieser Kommentar von David:
I am David Nachenberg, and the reason Chana is in a PERMANENT vegetative state to this day (almost 16 years later) is that the nail pierced a coronary artery, and blood did not flow to her brain for probably around 20 or more minutes…and it has been hard on her parents who have not been able to see Chana’s life progress, and to our daughter Sara, who doesn’t remember what it is like to have a functioning mommy, and to me, who has been left without a partner and without the opportunity to have another child…and the people of our community, for the most part couldn’t care less, and have not extended their hands in friendship and do not offer to help me in finding a shidduch so I won’t be alone and lonely forever…

Gaza: „Der Islamische Jihad (Jihad Ha’Islami) droht mit Terror an der Grenze zu Israel“

B“H
Was Ihr in Deutschland nicht aus den heimischen Medien erfahrt:
Der Islamische Jihad (Jihad Ha’Islami) droht mit neuen Terrorakten an der Grenze zu Israel. Neben der Hamas ist der Jihad Ha’Islami die tonangebende Kraft im Gazastreifen und bereitet aktuell eine Eskalation am israelischen Grenzzaun vor.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5501651,00.html
Deutsche Medien werden erst wieder dann berichten, wenn alles eskaliert ist und Israel zurückschlägt.
Der Grenzzaun – Terror in der kommenden Woche so richtig beginnen, denn am Mittwochabend sowie am Donnerstag feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag YOM Ha’AZMA’UT.
Auch unser Unabhängigkeitstag passt allzu vielen deutschen Journalisten nicht, denn Deutschland feiert seine toten Juden. Leben Juden und insbesondere Israelis sind das Allerletzte. Vor allem Israelis. Dann schon lieber die toten Auschwitz – Juden.