Leben in Jerusalem

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Mordechai Kedar (Bar Ilan University) zur palästinensischen Gewalt

Palästinenser ersticht britische Austauschstudentin in Jerusalemer Straßenbahn

B“H
Gestern Nachmittag erstach ein 57 – jähriger psychisch kranker Palästinenser die britische Austauschstudentin Hannah Bladon in der Jerusalemer Straßenbahn. Wie besessen stach der Palästinenser immer wieder auf die junge Frau ein und ich weigere mich stets, derlei irres Verhalten einer psychischen Erkrankung zuzuschreiben. Nicht jeder psychisch Kranke steigt mit einem Messer in einer Plastiktüte in eine Straßenbahn und sucht sich eben mal so Opfer.
Passiert ist das alles am Kikar HaZanchanim. Dort, wo die Jaffa Road am Rathaus endet und es zur linken hinunter zum Damaskustor geht, geradeaus zum Jaffator und zur rechten hinunter zum King David Hotel. Im Herzen der beginnenden Altstadt sozusagen und inmitten Tausender Touristen, die sich in der Umgebung aufhielten.
Ob man in Jerusalem sicher ist?
Genauso sicher wie überall auf der Welt. Der arabische Terror kann jederzeit zuschlagen. Ob das nun in Jerusalem ist oder anderswo. Nur sind in Jerusalem die Sicherheitskräfte innerhalb von wenigen Minuten zur Stelle und wissen genau, was zu tun ist. Anderswo in der Welt wird lieber erst einmal die Political Correctness in Erwägung gezogen, anstatt Terroristen dingfest zu machen und Opfern zu helfen.
http://www.timesofisrael.com/family-of-british-student-killed-in-jerusalem-attack-devastated/
http://www.timesofisrael.com/rivlin-sends-condolences-to-family-of-british-woman-killed-in-terror-attack/

Nof Zion – Wo Kinder nicht richtige Kinder sein dürfen

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Photo: Miriam Woelke

Das Gebäude am linken Rand (man sieht nur einen winzigen Teil davon) sowie der Trailer rechts im Bild gehören zum kleinen jüdischen Stadtteil Nof Zion / Jerusalem. Alle anderen Häuser drumherum, einschließlich dem Neubau in der Bildmitte, sind in palästinensischer Hand.
B“H
Immer wieder höre ich Juden, die in israelischen Siedlungen leben, sagen, dass sie sich besser beschützt fühlen als in so manch einem Stadtteil von Jerusalem. Immerhin gibt es um jede Siedlung einen Sicherheitszaun und eine 24 – Stunden – Security. Das alles finden wir in meinem Stadtteil nicht. Weder Sicherheitszaun noch permanente Bewachung. Außer den üblichen Polizei – und Grenzpolizei – Patrouillen. Stattdessen laufen die Palästinenser des arabischen Part von Abu Tur ungestört durch unsere Straßen. In ganz Jerusalem sieht man Palästinenser herumlaufen. Wenn ich dagegen einen Fuß nur wenige Meter weiter in den arabischen Teil von Abu Tur setzen würde, drohen Steine, Attacken oder das Messer an der Kehle.
Die Welt nennt Israel rassistisch, doch in der Realität bewegen sich Araber mit israelischem Personalausweis überall und ungestört. Wenn jedoch Juden auch nur einen kleinen Zeh in einen arabischen Stadtteil setzen, sieht das ganze schon anders aus. Aus Sicherheitsgründen bleiben Juden diesem Unterfangen lieber fern.
Das obige Photo zeigt einen winzigen Teil des jüdischen Stadtteil Nof Zion. Nicht dass der Stadtteil besonders groß ist, denn genau genommen stehen dort nur ein paar Häuser. Umgeben ist Nof Zion vom arabischen Stadtteil Jabal Mukaber. Letzterer ist für seine hohe Zahl an palästinensischen Terroristen berühmt und berüchtigt.
Nof Zion ist von der Umwelt abgeschnitten, denn es ist von Jabal Mukaber eingekreist. In den Hof von Nof Zion gelingt man durch ein Metalltor mit Security Code. Außerhalb des Zaunes kann sich kein Jude frei bewegen und begibt sich automatisch in Lebensgefahr. Zu erreichen ist Nof Zion lediglich mit dem PKW oder dem Egged – Minibus. Ich kann dort weder mit dem Fahrrad hinfahren noch laufen, um meine dort lebenden Freunde zu besuchen.
Nie könnte ich dermaßen isoliert und eingekesselt leben. Die Araber wohnen nur 10 Meter entfernt und jeder von ihnen könnte jederzeit durch die Fenster von Nof Zion schießen. Im Stadtteil Pisgat Ze’ev sind Schüsse auf jüdische Häuser aus dem benachbarten arabischen Stadtteil keine Seltenheit.
Die Kinder von Nof Zion spielen bei schönem Wetter auf dem Parkplatz (zu sehen auf dem Photo). Außerhalb geht nicht. Bei schlechtem Wetter wird halt in der Wohnung gespielt oder im Treppenhaus. Die gesamte Szenerie erinnert mich an die Kinder von Hebron. Dort nehmen Juden nur ein Viertel der Stadt ein. Der Rest der Stadt ist in palästinensischer Hand. Und auch in Hebron spielen die Kinder nicht unbefangen auf der Straße oder auf Spielplätzen, sondern auf Spielplätzen umrundet von hohen Mauern, sodass kein palästinensischer Scharfschützer Kinder abknallt, wie bereits geschehen vor fast genau 16 Jahren:
https://en.wikipedia.org/wiki/Murder_of_Shalhevet_Pass
In Abu Tur sieht man auch keine Kinder draußen spielen, denn ständig hängen irgendwo arabische Jugendliche ab. Jüdische Eltern lassen deshalb ihre Kinder nur im Hof, auf dem Balkon oder in der Wohnung spielen. Im Gegensatz dazu bewegen sich palästinensische Kinder völlig frei in unseren Straßen. Täglich laufen sie mit einem Fußball zum Bolzplatz am Community Center. Wo also ist der vielgepriesene israelische Rassismus? Palästinenser in der Straßen, doch Juden dürfen nicht durch palästinensische Straßen fahren geschweige denn laufen.
Der Unterschied zwischen Nof Zion und Abu Tur liegt darin, dass Nof Zion von der jüdischen Umwelt total abgeschnitten ist. Abu Tur dagegen ist jederzeit zugänglich. Die belebte Derech Hebron Street, eine der Hauptverkehrsadern der Stadt, liegt direkt am Stadtteil und man kann kommen und gehen, wie und wann man will. In Nof Zion aber sind die Bewohner von Palästinensern umzingelt.

In Israel werden Terroropfer beim Namen genannt

B“H
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum in Deutschland nicht um die eigenen Terroropfer getrauert wird und derlei Aktionen stattfinden wie hier für die Opfer des gestrigen palästinensischen Terroranschlags von Jerusalem.

 

 

In Deutschland zeigt man nur allzu gerne Mitgefühl für Hebdo und Sonstiges, aber was ist mit den Toten von Berlin? Außer dem polnischen LKW – Fahrer und einer israelischen Touristen wurden keinerlei Namen bekanntgegeben.
In Israel ist das Gegenteil der Fall und ich kenne es gar nicht anders: Opfer von Terroranschlägen oder gefallene Soldaten werden immer beim Namen genannt. Wenige Stunden nach dem Anschlag werden die Namen der Opfer bekanntgegeben. In allen Medien mit Photo und dem Beerdigungstermin.

 

A composite photo of the four Israeli soldiers killed when a terrorist rammed his truck into a group of cadets on January 8, 2017 in Jerusalem. Clockwise from left, IDF Lieutenant Yael Yekutiel, IDF Cadet Shir Hajaj, IDF Cadet Erez Orbach, IDF Cadet Shira Tzur. (Handout photos from IDF spokesperson)

 

Die Menschen nehmen Anteil und viele gehen zur Beerdigung. Israel ist ein kleines Land und jeder kennt fast jeden. Sei es aus der Schule, von der Armee oder aus dem Berufsleben. Der Freundes – und Bekanntenkreis ist riesig und wenn Namen veröffentlicht werden, so ist dies keine Sensationssucht, sondern wahre Anteilnahme.
In Deutschland dagegen hört man immer nur vom Attentäter, doch die Opfer und jene, die noch im Krankenhaus liegen, bleiben anonym.
Heute: Netanyahu besucht die Verletzten vom gestrigen Anschlag im Krankenhaus.

 

Großbrände in Israel – Wer bezahlt das alles?

B“H
Zahlreiche Israelis haben ihr Dach über dem Kopf sowie ihre gesamte Habe verloren. Als Polizei und Feuerwehr zum Verlassen der Stadtteile aufriefen und das Feuer immer näher kam, nahmen die Menschen nur das mit, was sie auf dem Leib trugen. Als sie heimkehrten, fanden sie nur noch Schutt und Asche vor.
Eine massive Welle der Hilfsbereitschaft setzte ein. Hotels und Privatleute nahmen die „Obdachlosen“ auf und aktuell werden Essen und Kleidung gespendet. Eine Frage aber, die alle beschäftigt lautet: Wer kommt für den Sachschaden auf? Inwieweit die Hausratversicherungen haften, kann kein Mensch sagen. Und ob überhaupt.
Die Regierung plant, palästinensische Brandstiftungen der Terrorliste hinzuzufügen, doch ob selbst dann der Staat für den materiellen Schaden aufkommt, weiß niemand zu sagen. Finanzminister Moshe Kachlon kündigte eine einmalige staatliche Zahlung von 2500 Schekel (ca. 600 Euro) an. Ein Tropfen auf den heißen Stein.
Man will wieder aufbauen. Jetzt erst recht! Die aktuellen Brandstiftungen aber fanden nicht zum ersten Male statt und werden auch in Zukunft immer wiederkehren. Abu Mazen schickte ein paar Feuerwehren, um Israel zu helfen. Das kam selbst bei der israelischen Bevölkerung gut an, obwohl nicht vergessen werden darf, dass ein Großteil der Brände von Palästinensern absichtlich verursacht wurden. Die palästinensischen Feuerwehrleute sollen der Hamas ihre Meinung geigen, so die Leserkommentare.
Ab Donnerstag ist sowieso erstmal Schluss mit lustig, denn dann kommt der Winter. 12 Grad Tagestemperatur und heftige Regenfälle.

Zur Feuer – Intifada: „Die Arabische Welt feiert Brände in Israel“

B“H
SPON nennt die verheerenden Brände in Israel lapidar „Buschfeuer“ und „überhaupt würde Israels Rechte die Situation nur ausnutzen, um mal wieder die armen unschuldigen Palästinenser zu beschuldigen“. Was der linksextreme antisemitische SPIEGEL ONLINE verschweigt ist das:
https://www.algemeiner.com/2016/11/24/palestinians-arab-world-celebrate-take-credit-for-israeli-fires-with-israelisburning-hashtag/
Palästinenser kurven durch israelische Wälder und mit dabei sind stets Benzinkanister und alte Lappen, die man anzündet, um ein „Buschfeuer“ zu verursachen. Siehe hier:
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4884534,00.html
http://www.timesofisrael.com/security-cam-captures-apparent-arson-attempt-near-ariel/
Zur aktuellen Lage:
http://www.timesofisrael.com/fresh-blaze-breaks-out-near-haifa-jerusalem-hills-residents-allowed-to-return-home/
Die Trockenheit wird noch bis Donnerstag anhalten und dann soll es, aller Voraussicht nach, endlich regnen. Auch wird es am Donnerstag so richtig kalt bei 12 Grad Celsius Tagestemperatur in Jerusalem.

Die FEUER – INTIFADA

B“H
Man kann es nicht als ganz so neue Form des palästinensischen Terrorismus betrachten, denn schon seit einigen Jahren wird nur allzu gern Feuer gelegt. Palästinensische Brandstifter, die ich in meinem Stadtteil mit eigenen Augen Feuer legen sah. Zumeist Jugendliche und selbst Kinder zündeln immer wieder absichtlich im sogenannten Friedenspark von Abu Tur / Jerusalem. Allerdings immer nur nahe an jüdischen Wohnhäusern und niemals im eigenen palästinensischen Gebiet des Stadtteiles.
Seit mehreren Tagen nun gehen wilde Feuer in Israel um. Bislang vorwiegend in Zichron Yaakov sowie in einigen kleinen Ortschaften nahe Jerusalem. Heute früh dann hieß es, dass der Wald um die Stadt Modi’in brenne und die Feuerwehr versuche, die Tankstelle am Autobahnabschnitt Sha’ar Chagai zu retten. Die Tankstelle liegt an der Autobahn Jerusalem – Tel Aviv.
Nachmittags dann stand Haifa im Vordergrund. 60,000 Einwohner aus 12 Stadtteilen wurden evakuiert, denn die Wald brannte und das Feuer kam, durch Wind und Trockenheit gefördert, immer näher. Die Polizei verkündete, dass mehrere palästinensische Brandstifter verhaftet worden sind, denn sie stehen im Verdacht, um Haifa gezündelt zu haben.

Feuer in Haifa

Mittlerweile gab es weitere Brände um Beit Shemesh, Petach Tikwah sowie Pardes Channah. In Haifa wurden zwei Gefängnisse evakuiert und in Israel ist man stocksauer auf die Palästinenser, die da, wie gewohnt, jegliche Beteiligung abstreiten. Seltsamerweise brennt es in ihren Ortschaften nie und im gesamten Nahen Osten gibt aktuell es keinerlei verheerende Feuer.
Griechenland und Italien helfen der israelischen Feuerwehr beim Löschen. Griechische Löschflugzeuge werfen im 5 – Minuten – Takt Wasser aus der Luft ab. Aus Russland ist der Supertanker im Anflug, der Israel schon einmal half. Ein gigantisches Löschflugzeug, welches Haifa retten soll.

Feuer in Zichron Yaakov

Links:
The Fire Intifada
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