Leben in Jerusalem

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Trip nach Tel Aviv

B“H
Ich schulde noch einige Leutchen Antworten auf ihre Emails an mich und die kommen auch noch. 🙂 Heute aber musste ich erst einmal auf die deutsche Botschaft nach Tel Aviv, um meine Unterschrift auf einem Dokument beglaubigen zu lassen.
In den nächsten Tagen werde ich einen Bericht zur deutschen Botschaft verfassen. Wie ist das, wenn man da hin muss? Wie sind die Angestellten so?
Und es gibt Neuigkeiten von der Beibehaltung der deutschen Staatsbürgerschft. Dies betrifft Leute, die Aliyah machen (offiziell nach Israel einwandern) und von daher automatisch die israelische Staatsbürgerschaft erwerben.
Bislang war es eine Zeit lang so, dass derjenige Deutsche ein bestimmtes Verfahren bei der Botschaft und dem Auswärtigen Amt durchlaufen musste, um, neben der israelischen Staatsbürgerschaft, den deutschen Pass zu behalten.
Jetzt haben sich die Gesetze wieder einmal geändert und es wird momentan leichter gemacht. Ohne spezielle Prozedur, aber dafür mit Bescheinigung vom israelischen Innenministerium (Misrad HaPnim) in Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft.
Dazu dann auch mehr im selben Artikel!
Und jetzt muss ich erst einmal Chanukkah – Kerzen anzünden. 🙂

 

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Leserfrage: „Israels Einwanderungsgesetze“

B“H
Irgendwo las ich in den letzten Tagen, dass sich offenbar jemand aus Deutschland über die Einwanderungsgesetze Israels mokierte. Ausgerechnet jemand aus Deutschland!
Juden sind seit dem Holocaust froh, ein Land zu haben, in dem sie ungehindert leben können und dann kommt jemand aus Deutschland daher und zweifelt auch noch die Gesetze Israels an. Angeblich wurde da behauptet, dass die Juden selber Schuld am Antisemitismus seien, wenn Israel denn so strenge Einwanderungsgesetze habe.
Wer so etwas schon von sich gibt, wurde vermutlich auf dem hiesigen Innenministerium bei der Visaverlängerung heruntergeputzt. 🙂 Aber vielleicht sind die Leute in Dubai, die Japaner, Amerikaner oder Saudis auch selber Schuld, wenn sie gehasst werden. In diesen Länder nämlich kann sich auch nicht jeder so einfach niederlassen.
Israel definiert sich als jüdischer Staat und es gelten die hiesigen Gesetze. Wir sind nicht Thailand, wo eben mal so jeder kommen kann. Palästinenser innerhalb Israels (nicht diejenigen, die in der Autonomie leben) haben die israelische Staatsbürgerschaft mit allen Rechten und Pflichten.
Israel dient als Zufluchtsort für Juden und jeder Jude, der beweisen kann, dass er Jude ist, darf einwandern. Er erhält umgehend die Staatsbürgerschaft. Wer als Nichtjude einen jüdischen Israeli heiratet, bekommt heutzutage nicht sofort die Staatsbürgerschaft und muss selbst um eine Arbeitserlaubnis bangen. In Israel gibt es sehr viel Bürokratie und ehe ein Amt mal entscheidet, können Monate, wenn nicht Jahre, vergehen.
Ich verstehe nicht, warum ein Nichtjude hier einwandern wollen würde. Da gibt es bessere Länder, wo die Lebenshaltungskosten nicht so hoch sind. In Israel herrscht auch Arbeitslosigkeit und ein Nichtjude wird nicht in jedem Unternehmen angestellt. Allein schon aus dem Grund, weil es genügend jüdische Einwanderer gibt. Nicht selten hochqualifiziert und diese Einwanderer brauchen eben keine Arbeitserlaubnis und den ganzen Behördenkram. Kaum ein Unternehmen will sich mit Ausländern das Leben schwer machen. Und falls doch, wird jemand eingearbeitet und bekommt dann kein neues Visum mehr und muss das Land verlassen.
Immer wieder kommen Gastarbeiter von den Philippinen oder aus Bulgarien oder China. Die Philippinas arbeiten befristet in der privaten Altenpflege und Bulgaren und Chinesen unterschreiben befristet Verträge, um hierzulande auf dem Bau zu arbeiten.
Man kann das schlecht einem Außenstehenden erklären, aber das Leben in Israel ist nicht leicht. Und damit spiele ich auf die Mentalität und das Alltagsleben an. Wer als Tourist im Land herumreist, der erhält manchmal einen eher romantischen Eindruck vom Leben in Israel. Wer jedoch erst einmal so richtig im Land lebt und arbeitet, muss lernen zu kämpfen. Vor allem aber muss er lernen, mit der Mentalität zurechtzukommen. Vielen selbst jüdischen Neueinwanderern gelingt das nicht und sie kehren nach einiger Zeit in ihre Heimatländer zurück, wo sich sie ernster genommen fühlen und leichter in der Lage sind, ihr Leben zu meistern. 

 

Hier ein paar Infos zu den Einwanderungs – bzw. Visagesetzen:
http://mfa.gov.il/MFA/ConsularServices/Pages/Visas.aspx
http://www.jewishagency.org/first-steps/program/5131
https://www.quora.com/Is-Israel-a-Jews-only-state-Can-a-non-Jew-live-and-work-there
Deutsche Juden, die in Israel offiziel einwandern, wissen bestimmt, dass die Bundesrepublik neben der deutschen Staatsbürgerschaft keine zweite erlaubt. Basierend auf einem Gesetz aus dem Jahre 1919.
Wer also die israelische Staatsbürgerschaft animmt, ohne beim Auswärtigen Amt (dazu sich bitte detailliert bei der deutschen Botschaft in Tel Aviv erkundigen) eine ziemlich aufwendige Prozedur zu durchlaufen, verliert seine deutsche Staatsbürgerschaft.
Ich wollte von Vornherein die Prozedur nicht durchlaufen. Heißt, erst die israelische Staatsbürgerschaft ablehnen und dann nach einem Okay aus Deutschland doch wieder annehmen. Das war mir, ehrlich gesagt, zu blöd und ich sehe mich in Deutschland eh nicht mehr leben. Und jetzt mit all den Migranten und dem ganzen Kram schon gar nicht. Dementsprechend besitze ich keine deutsche Staatsbürgerschaft mehr und „nur“ noch einen israelischen Pass. Was mir vollkommen reicht.
Allerdings nervt es zu sehen, wie diverse Ausländer in Deutschland den deutschen Pass nur so nachgeworfen bekommen, während ausgewanderte Deutsche ihren Pass (bei Annahme einer zweiten Staatsbürgerschaft) sofort verlieren. Jeder illegale Depp darf heute die Grenze nach Deutschland passieren, aber wehe ein im Ausland lebender Deutscher hat einen zweiten Pass. Wir werden in dieser Beziehung gejagt, während die Migranten ganz ohne Pass durchgewunken werden.

Wasserschaden

B“H
Das neue Jahr hat gut angefangen: Gleich mit einem kaputten Rohr in der Dusche.
Rohr ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck. Unser Haus ist fast 40 Jahre alt und in meiner Dusche befindet sich ein alter Schieber. Eine Art Wasserhahn (Haupthahn) ohne Nutzen. Und dieser Schieber fing in der Wand zu tropfen an. Meine Nachbarn schoben nach Monaten mal ihre Couch von der Wand, um zu putzen und siehe da, die halbe Wand war nass und die Farbe bröckelt.
Dem Gesetz nach sind für Wasserschäden die Eigentümer und nicht der Mieter verantwortlich. Meine Vermieterin kontaktiert sogleich ihre Versicherung und gestern kam ein Installateur, um festzustellen, ob es von unserer Seite der Wand tropft oder ob es ein Rohr von den Nachbarn ist.
Der Installateur landete dann auch erst einmal im falschen Teil von Abu Tur. Nämlich bei den Arabern. Er kannte sich nicht aus und hatte sich verfahren. Telefonisch bugsierte ich ihn dann zu unserem Haus. Erst vor ein paar Tagen hatte sich ein israelisches Ehepaar verfahren und die Palästinenser waren gleich mal wieder auf Juden lynchen aus.
Der Installateur ist bei der Versicherung angestellt und er meinte, dass nicht das Rohr tropfe, sondern der Schieber (Wasserhahn). Und Wasserhahnschäden seien nicht mitversichert.
Meine Vermieterin fiel fast in Ohnmacht und der Installateur faselte was von fast 2000 Schekel Eigenbeteiligung (etwas mehr als 500 Euro).
Und was macht ein Israeli dann?
Er ruft einen arabischen Installateur und meine Vermieterin hat da Kontakte. Seit Jahren repariert stets ein Araber aus Abu Gosh alles in unserem Haus. Mit Erfolg und billiger. Und dieser Araber kommt Sonntag, um den Schieber zu reparieren. Heute besichtigte er den Schaden und die vom gestrigen Installateur aufgebrochene Stelle und meinte, dass sei nicht nur der Schieber, sondern ggf. auch das Rohr und die Versicherung müsse zahlen.
Am Sonntag repariert er also den Schieber und dann werden wir sehen, ob die Wand der Nachbarn trocknet. Sobald das geschieht, wird sie frisch gestrichen.
Die Nachbarn sind froh, dass es von unserer Seite aus tropft, denn sie sind kurz vor einem Rechtsstreit mit ihren Vermietern. Vor ein paar Monaten tropfte es aus einem Rohr in ihrer Wand und sie bekamen eine Wasserrechnung von fast 3000 Schekeln (circa 760 Euro).
Bei solchen Fällen muss man den Rohrbruch nachweisen und dann wird einem die Rechnung erlassen. Ansonsten muss der Vermieter für Rechnung und Schaden aufkommen. Die Vermieterin der Nachbarn liess das Rohr reparieren und sandte die Rechnung von 13,000 Schekel (circa 3300 Euro) an die Nachbarn. Die flippten aus und schulden der Vermieterin angeblich bis heute 8000 Schekel (circa 2000 Euro). Und so wird gestritten.
Viele israelische Vermieter wälzen nur allzu gerne Wasserschäden auf die Mieter ab und so mancher Mieter kennt die Gesetzeslage nicht. Nämlich, dass der Vermieter aufkommen muss.
Dann hoffe ich mal, dass der Schieber ab Sonntag nicht mehr tropft. Ansonsten muss das ganze Rohr rausgekloppt werden und meine Vermieterin will dann gegen die Versicherung vorgehen, damit die zahlt.

Israels neues Muezzin – Gesetz

B“H
Die Knesset entschied, dass das wahnsinnig laute Geschrei von den Minaretten der Moscheen eingedämpft werden soll und schon schreien die Palästinenser los
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/220236
Wer in einem der zahlreichen Stadtteile lebt, die direkt an palästinensische Gebiete grenzen, kennt es nur allzu gut: Morgens um 4.30 Uhr schreit schon der erste Muezzin vom Minarett. Und das mit Lautsprecher.
In Deutschland regt man sich über ein einzige Moschee in der Nachbarschaft auf. Ich habe vier Moscheen in der Umgebung und das hebt einen des Morgens erst einmal aus dem Bett. Mehrere Male am Tag geht das so und immer mit Lautsprecher auf volle Pulle. Wenn das Juden machen würden, täten die Moslems schnell eine Diskriminierung wittern und die UNO zum Einschreiten auffordern. So aber sind es Moslems und da darf man sich bekanntlich nicht aufregen.
Nicht selten wird der Lautsprecher mit Absicht aufgedreht und dann erfolgen ewig lange Ansagen und Singsang. Politische Parolen werden schnell mal auf diese Art und Weise verbreitet und es gab auch schon Momente, in denen der Muezzin einen Terroranschlag über Lautsprecher feierte.
Nun soll der Lärmpegel gesenkt werden und schon findet ein Aufschrei seitens der Palästinenser statt.

Kleiner Auszug aus dem israelischen Arbeitsrecht: „Bezahlte Feiertage“

B“H
Vor noch nicht allzu langer Zeit berichtete ich, dass Arbeitnehmer, die länger als drei Monate bei ein und demselben Unternehmen beschäftigt sind, einen Anspruch auf bezahlte Feiertage haben. Heißt: Auch wenn am landesweiten Feiertag frei ist, wird das Gehalt weitergezahlt.
Nun, dem ist nur teilweise so, wie ich jetzt nach meinem Ausstieg aus meinem Zweitjob erfahren musste. Für meinen Hauptarbeitgeber ist das alles kein Problem, doch bei meinem Zweitjob handelt es sich um ein stadtbekanntes Unternehmen, welches andere Leute nur abzockt und die Mitarbeiter mies behandelt.
So erfuhr ich dort auch, dass das Gesetz besagt, dass der Arbeitnehmer eben nur dann ein Anrecht auf den bezahlten Feiertag hat, wenn er am Tag zuvor sowie am Tag danach im Unternehmen arbeitet. Bedeutet in meinem Fall, dass vor dem Feiertag (am Erev Chag) nur die Frühschicht arbeitet und wir anderen des Abends nicht mehr, da der Feiertag bereits begonnen hat. Ergo, besitzt die Spätschicht niemals eine Chance, jemals an bezahlte Feiertage zu kommen.
Wer in Israel einen neuen Job antritt, sollte sich im Vorfeld gründlichst über das Unternehmen informieren. Auch die Website GLASSDOOR bietet kostenlose Infos!

 

Nicht für alle Israelis erweisen sich die Feiertage in diesem Oktober als ein Segen

B“H
In der vergangenen Woche feierten wir zwei Tage lang das jüdische Neujahrsfest Rosh Hashana. Morgen Abend beginnt der höchste jüdische Feiertage Yom Kippur, welcher am Mittwochabend endet. Und schon am kommenden Sonntagabend beginnt Sukkot (das Laubhüttenfest), welches da eine ganze Woche andauern wird.
Diese drei Feiertage hintereinander sind toll und viele Juden geniessen sie. In Israel aber gibt es trotzdem eine Menge Einwohner, für die diese hohe Anzahl von Feiertagen eine finanzielle Katastrophe ist. An den Zwischenfeiertagen von Sukkot machen zahlreiche Betriebe dicht. Wer irgendwie bei den Kommunen oder der Regierung angestellt ist, hat ebenfalls das Nachsehen, denn bis nach Sukkot bleibt alles geschlossen.
Was bedeutet das für den Einzelnen?
In erster Linie mal ein finanzielles Desaster. Arbeitnehmer, die mit Stundenlöhnen bezahlt werden und deren Betriebe an Sukkot geschlossen bleiben, haben automatisch weniger Lohn. Einen Ausgleich gibt es kaum bis gar nicht. Wer nicht arbeitet, der verdient auch nichts. Und eine Woche Totalausfall bedeutet eine Menge Geld.
Des Weiteren besteht in Israel ein Gesetz, dass nur dann ein Arbeitgeber einen finanziellen Lohnausgleich an Feiertagen erhält, der länger als drei Monate im selben Betrieb arbeitet. Wer dagegen neu angefangen und ergo noch keine drei Monate im neuen Job arbeitet, erhält keinerlei Feiertagsgeld, sondern geht leer aus.
Als Feiertage zählen, u.a., der ersten und letzte Tag von Pessach, Shavuot, die zwei Tage an Rosh Hashana, der Yom Kippur sowie der ersten und letzte Tag von Sukkot. Die Zwischenfeiertage von Pessach und Sukkot fallen nicht unter diese Regel und es existiert keinerlei gesetzlicher Ausgleich.
Gestern Abend zeigte das israelische Fernsehen einen Bericht darüber, wie vor allem der Dienstleistungssektor in diesem Monat leidet. Betriebe zu und dementsprechend weniger Arbeitsstunden. Bedeutet, bis zu Tausend Schekel oder mehr weniger im kommenden Monat. Und das bei den hohen Lebenshaltungskosten und Mieten. Auf der einen Seite hat man frei und Urlaub, auf der anderen Seite jedoch kommt kein Geld ins Portemonnaie.
Bei mir schaut es so aus, dass ich an den Zwischenfeiertagen an Sukkot arbeiten muss. Und das nicht zu knapp. Meine Betriebe schließen nicht, obwohl viele Angestellte versuchen, Urlaub zu nehmen. Nicht immer mit Erfolg, denn alle können ja nicht wegbleiben.
Bis vor sechs Monaten dachte ich immer, dass das halbe Land an den Pessach – und Sukkot – Zwischenfeiertagen im Urlaub ist. Dann aber wurde ich eines Besseren belehrt. Lediglich Regierungsangestellte (von der Putzfrau bis zum Minister oder Stadtrat) haben Urlaub. Die überwiegende Mehrheit der übrigen Arbeitnehmerschaft muss schuften und Geld verdienen.
Hier ist der TV – Report von gestern abend. Allerdings nur in hebräischer Sprache:

 

Und hier gibt es ein paar Infos zum Arbeitsrecht in Israel:
http://www.kavlaoved.org.il/wp-content/uploads/2013/02/%D7%96%D7%9B%D7%95%D7%AA%D7%95%D7%9F-%D7%9C%D7%A4%D7%99-%D7%A9%D7%A2%D7%95%D7%AA-%D7%90%D7%A0%D7%92%D7%9C%D7%99%D7%AA-04.2015-.pdf

Arbeitnehmerrechte in Israel

B“H
Hier findet Ihr eine kleine Auflistung von Arbeitnehmerrechten in Israel
http://www.kavlaoved.org.il/wp-content/uploads/2013/02/%D7%96%D7%9B%D7%95%D7%AA%D7%95%D7%9F-%D7%9C%D7%A4%D7%99-%D7%A9%D7%A2%D7%95%D7%AA-%D7%90%D7%A0%D7%92%D7%9C%D7%99%D7%AA-04.2015-.pdf
Dazu muss ich sagen, dass sich der monatliche Mindestlohn inzwischen auf 4800 Schekel erhöht hat. Allerdings muss man aufpassen: Dieser monatliche Mindestlohn gilt nur bei einem 8 – Stunden – Arbeitstag!!! Viele Firmen lassen ihre Mitarbeiter höchstens sieben Stunden arbeiten und umgehen so das Mindestlohngesetz. Beispiel: Die Jerusalem Post.
Zudem sollte man bei Kündigungen aufpassen, denn hierbei kommt es nicht selten auf die im Arbeitsvertrag festgelegten Vereinbarungen an.
Ob diese Rechte für Touristen gelten, die in Israel jobben bzw. eine zeitlich befristete Arbeitserlaubnis haben, kann ich nicht sagen. Kav LaOved ist zwar eine Einrichtung, die sich vornämlich um Gastarbeiter kümmert, dennoch bestehen Unterschiede zwischen Gastarbeiterrechten und Israelis.