Leben in Jerusalem

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Yom HaZikaron – Israel gedenkt seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer

B“H
Heute (Dienstag) Abend und nicht wie ich ursprünglich schrieb, „Mittwochabend“, beginnt der YOM HA’ZIKARON. Der Tag, an dem Israel seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer gedenkt. Ein genauso trauriger und depressiver Tag wie der Yom Ha’Shoah in der vergangenen Woche. Manchmal sogar noch depressiver, denn fast jeder Israeli kennt einen gefallenen Soldaten oder jemanden, der Opfer eines palästinensischen Terroranschlages wurde.
Ich muss heute bis 19.00 Uhr arbeiten und hoffe, dass ich vor dem Sirenenton um 20.00 Uhr daheim bin. Unterwegs werde ich definitiv auf zahlreiche öffentliche Gedenkveranstaltungen stossen. In jedem Stadtteil Jerusalems findet mindestens eine davon statt. Beispiel: In Abu Tur am Beit Nechemia oder nahe der Promenade (Tayelet). Die Hauptveranstaltung heute Abend findet an der Klagemauer statt, wo Präsident Ruven Rivlin und der Oberbefahlshaber der Streitkräfte Gadi Eisenkoth Reden halten werden. Dazu Angehörige von Gefallenen.
Wer zur Klagemauer gehen will, der wird Sicherheitsstufe Eins sowie Tausende zusammengequetschte Besucher vorfinden. Daheim vor dem Fernseher sieht man am immer noch besten.
Die morgige Hauptveranstaltung ist für geladene Gäste um Herzlberg (Har Zion) in Jerusalem. Netanyahu und andere Politker werden Reden halten. Benjamin Netanyahu selbst weiß sehr gut wie es ist, einen Angehörigen zu verlieren. Sein Bruder Jonathan (Yoni) kam 1976 beim Entebbe – Einsatz ums Leben. Bibi und Yoni waren nicht nur Brüder, sondern beste Freunde und der Tod seines Bruders nahm auf Bibis Leben einen gravierenden Einfluss.
In israelischen Schulen (in den palästinensischen Schulen nicht) wird heute und morgen der Gefallenen gedacht. Militärmuseen werden besucht und die Schüler gehen massenhaft zu Vorträgen.
In Deutschland mag man das alles als „Militarismus“ einstufen, in Israel ist der Yom HaZikaron ein wichtiger Teil der Geschichte Israels. Nicht nur die Vergangenheit betreffend, denn der arabische Terror und Krieg laufen, nach wie vor, weiter.
Wie schon erwähnt, schließen heute Abend Geschäfte, Malls und Restaurants zwischen 18.00 und 19.00 Uhr. Die Busse fahren ganz normal weiter.
Ab Morgen ist wieder ganz normaler Alltag, doch gibt es um 11.00 Uhr erneut einen Sirenenton. Die Busse fahren und alles ist offen. Gegen Abend kommt allmählich Feierstimmng auf, denn um 20.00 Uhr (Mittwochabend) beginnt der israelische Unabhängigkeitstag YOM HA’AZ’MA’UT. Israel wird in diesem Jahr 70 Jahre alt und wer ein paar Hintergrundinfos sucht, kann HIER klicken.
Am Donnerstag ist in Israel offiziell Feiertag und jeder Israeli, der arbeitet, erhält Feiertagszuschlag. 150% glaube ich. Leute aus dem Ausland, die in Israel auf Visa – Basis und befristet arbeiten, erhalten diesen Zuschlag nicht und haben auch keinen direkten Anspruch auf einen freien Tag. Dennoch, fast alles ist geschlossen, doch Teile der Gastronomie sind offen. Die Palästinenser feiern den Tag nicht, haben aber einen freien Tag.
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Israel in dieser Woche: „Trauer um gefallene Soldaten und 70 Jahre Unabhängigkeit“

B“H
Die für mich schönste Zeit des Jahres hat begonnen. Der Frühling. Wobei ich den Spätsommer mit den Feiertagen wie Rosh Hashana, Yom Kippur und Sukkot genauso liebe.
Die Bäume sind jetzt wieder grün, unser Garten ist voller Rosen und es scheint die Sonne bei blauem Himmel. In dieser Woche reisen Hunderte israelische Schulkinder nach Jerusalem, um etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Der Ausflug endet jedesmal an der Klagemauer (Kotel).
Hunderte, wenn nicht Tausende, Soldaten reisen an und unternehmen die gleichen Trips. Der Stadtteil in dem ich wohne wird des Nachts mit israelischen Ausflüglern und Soldaten geflutet.
Einmal im Jahr vor der Unabhängigkeit ist das so und es ist toll, endlich einmal mehr Juden hier zu haben. Anstatt all der Palästinenser weiter unten und den antisemitischen Nichtjuden aus den USA und Deutschland, welche für die EU und die UNO arbeiten. Stramm pro – palästinensisch und total gegen Israel und Juden.
Am Dienstagabend um 20.00 Uhr beginnt der YOM HA’ZIKARON. Der Gedenktag für gefallene israelische Soldaten und Terroropfer. In jedem Stadtteil Jerusalems sowie in allen Orten des Landes finden Dienstagabend Gedenkfeiern statt. Um 20.00 Uhr ertönen landesweit die Sirenen und am Mittwochmorgen um 11.00 Uhr abermals.
Eine der Hauptveranstaltungen am Dienstagabend findet an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel) statt. Tausende Soldaten werden dort sein genauso wie die Hinterbliebenen vieler Gefallenen, Besucher und Touristen sowie Politiker und der Oberbefehlshaber der Streitkräfte. In der Altstadt herrscht dann Sicherheitsstufe Eins und wer sich das Ansehen will, der sollte entweder ein paar Stunden vorher vor Ort sein oder sich einen Platz auf den Aussichtspunkten gegenüber der Klagemauer suchen. Für all jene, die nicht dabei sein können: Die Gedenkfeier wird live im israelischen Fernsehen übertragen und ich werde einen Link dazu geben.
Am Dienstagabend schließen alle Geschäfte, Shopping Malls, Restaurants, etc. zwischen 18.00 und 19.00 Uhr. Auch die 24 – Stunden – Shops werden geschlossen sein. Dies betrifft nicht palästinensische oder christliche Gegenden, wo alles offen bleibt.
Am Mittwoch verläuft der Alltag ganz normal und Cafes, etc. sind wieder offen. Um 11.00 Uhr ertönt nochmals landesweit die Sirene und überhaupt schwebt über dem Tag eine endlose Traurigkeit. Fast jede israelische Familie verlor einen Angehörigen in einem der Kriege, Terroranschläge oder sonstige palästinensischen Attacken. Und wer vielleicht nicht betroffen ist, der kennt einen Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen oder sonstige Bekannte, die betroffen sind. Israel ist ein kleines Land und die jüdische Welt kennt sich untereinander.
Im Radio läuft Trauermusik und es werden, genau wie im Fernsehen, Lebensgeschichten der Gefallenen erzählt. Soldaten und Angehörige kommen zu Wort.
Am Mittwochabend ab 20.00 Uhr schlägt die Stimmung radikal um und dann geht es von der Trauer in die Freude. Gleich nach dem YOM HA’ZIKARON folgt der YOM HA’AZMA’UT – der israelische Unabhängigkeitstag, der da jeweils gemäss des jüdischen Kalenders begangen wird.
Diesmal wird Israel 70 Jahre alt und man hat sich viel einfallen lassen, damit die Feiern besonders ausfallen. In Tel Aviv werden auf dem Rothschild Boulevard und um den Rathausplatz Leinwände aufgestellt, auf denen Kurzfilme zur Geschichte der Stadt laufen.
In Jerusalem finden immer am Unabhängigkeitstag selbst, sprich am Donnerstag, besondere Veranstaltungen statt. Mehrere Museen sind kostenlos zu besichtigen wie das Israel Museum oder das ehemalige britische Gefängnis, in dem, u.a., jüdische Lechi – und Etzel – Widerstandskämpfer inhaftiert waren.
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2014/05/07/im-museum-of-the-underground-prisoners-jerusalem/
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2014/05/12/bilder-aus-dem-museum-of-the-underground-prisoners-jerusalem-teil-1/
Die liebste Beschäftigung der Israelis aber sind der MANGAL sowie die Flugshows der israelischen Luftwaffe (Innenstadt von Jerusalem oder am Strand von Tel Aviv – alles kostenlos). Beim MANGAL handelt es sich um den Grill und am Unabhängigkeitstag brutzelt es überall. Grillfleisch geht dieser Tage tonnenweise über die Ladentheken. Dazu Chips (Pommes), Salate und Obst.
Morgens früh geht es an diesem Donnerstag, der offizieller Feiertag ist, hinaus ins Grüne und im Jerusalemer Sacher Park steht dann Grill an Grill. 27 Grad Hitze sind vorhergesagt und die Stadt wird vollständig nach Grillfleisch riechen.
Ich wollte erst nach Tel Aviv fahren, aber die Busse, die an dem Tag fahren, werden proppevoll sein. Und das will ich mir nicht unbedingt antun. Normalerweise grille ich auf meinem Balkon mit Freunden, doch diesmal bin ich bei Freunden eingeladen. Gleich im Nachbarstadtteil Baka und nicht weit zum Laufen.
In Deutschland stellt man sich jetzt vielleicht vor, dass an dem Tag kräftig gesoffen wird. Dem ist nicht so, außer diversen Jugendlich am Mittwochabend, die durch die Innenstädte ziehen. Ansonsten ist der Unabhängigkeitstag ein Familien – und Freundeskreistag. Grillen, im Freien hocken, labern.
Zurzeit verkaufen die Discounter Holzkohle, Grills und sämtliche Grillzubehör. Bis Mittwoch wird das Land ein Flaggenmeer und selbst die Autos werden beflaggt. Bei mir im Stadtteil muss man aufpassen, dass die Palästinenser die Flaggen nicht abfackeln. Manchmal samt PKW.
Israelis sind mehrheitlich unheimlich stolz auf ihr Land und zeigen das auch ganz offen. In Deutschland ist das unvorstellbar, denn da ist man sofort der Nazi. 🙂

 

Yom HaZikaron – Nationaler Gedenktag für gefallene israelische Soldaten und Terroropfer

B“H
So allmählich schliessen die Geschäfte, Restaurants, Cafes, Shopping Malls und Kinos. Um 20.00 Uhr heute Abend beginnt der nationale Gedenktag für gefallene israelische Soldaten und Terroropfer. Der YOM HA’ZIKARON.
Das israelische TV überträgt live die Trauerfeier mit dem Präsidenten, dem Oberbefehlshaber sowie vielen trauernden Hinterbliebenen von der Kotel (Klagemauer).
Als ich eben von der Arbeit heimkam, waren schon nicht mehr viele Leute auf der Straße. Alles macht sich auf nach Hause, denn um 20.00 Uhr ertönt ein landesweiter Sirenenton, welcher den Trauertag einleitet. Fast jeder Stadtteil veranstaltet seine eigene Trauerfeier, zu der sich Tausende Bewohner versammeln. Eigentlich wollte ich zur Kotel gehen, doch ich bin zu platt und außerdem ist es dort so voll, dass man kaum etwas sieht. Da schaue ich mir die Zeremonie im TV an. Morgen früh um 11.00 Uhr ertönt erneut ein landesweiter Sirenenton, doch Shops, Cafes, etc. sind dann schon wieder geöffnet.
Der Yom Hazikaron an sich ist ein extrem emotionaler Tag und ich wage sogar zu behaupten, dass er noch emotionaler ist als der Yom Hashoah in der vergangenen Woche. Ganz einfach, weil fast jeder Israeli einen persönlichen Bezug zum Yom Hazikaron hat. Sei es, dass man einen gefallenen Soldaten in der Familie hat oder jemanden kennt. Einen Arbeitskollegen, Freund oder Nachbar. Jeder ist davon betroffen.
Mittlerweile kehrt Ruhe ein und sogar der Straßenverkehr wird weniger. Viele junge Palästinenser lachen oder gröhlen an diesem nationalen Trauertag um sich. Kein Wunder also, dass die Sicherheitsvorkehrungen enorm sind. Vor allem für diejenigen, die sich zur Klagemauer aufmachen.
Hier noch ein paar aktuelle Statistiken zum Staat Israel im Jahre 2017:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/228847
Morgen Abend beginnt der Yom Ha’azma’ut, der israelische Unabhängigkeitstag. Am Dienstag haben die meisten einen Tag frei, denn es ist Feiertag. So auch ich und da wir deswegen einen Arbeitstag verlieren, wird bei uns in der Firma vorgearbeitet wie blöd. Deshalb kam ich in den letzten Tagen auch kaum oder gar nicht mehr zum Bloggen. Aber am Dienstag ist immerhin frei.

Morgen Abend ist wieder Feiertag!

B“H
Gerade ging der Schabbat zuende und morgen ist gleich schon wieder Feiertag. Morgen Abend beginnt der siebte und letzte Tag von Pessach. Demnach ist der morgige Sonntag in Israel nur ein „halber“ Tag. Ähnlich wie der Freitag vor dem Schabbatbeginn.
Im Klartext bedeutet das, dass morgen die Busse am Nachmittag den Verkehr einstellen und alles schließt. Am Montag ist in Israel offiziell Feiertag und die Busse fahren erst wieder ab Montagabend gegen 20.30 Uhr.
Am Montagabend geht das siebentägige Pessach in Israel zuende und nach 20.00 Uhr darf wieder Getreide gegessen werden. Die Bäckereien schieben Nachtschicht, damit spätestens am Dienstagmorgen wieder frisches Brot auf den Tisch kommt.
Vorgestern Mittag war ich bei der Supermarktkette „Shufersal Deal“ im Stadtteil Talpiyot einkaufen. Dort gehe ich nur alle halbe Jahre hin, wenn ich vor Pessach und Rosh Hashana den obligatorischen Geschenkegutschein von der Arbeit erhalte.
Am Donnerstagmittag dort einkaufen zu gehen, war definitiv ein Fehler. Ich dachte, dass die Massen erst gegen Abend zum Shopping strömen, doch es stellte sich heraus, dass vor den Kassen bereits lange Schlangen warteten.
Der Shufersal Deal in Talpiyot ist riesig, doch, ob man es jetzt glaubt oder nicht, die Bude war halb leer gekauft. Teilweise leere Regale und verpacktes Frischfleisch war halb vergammelt. Eine Verkäuferin sagte mir, dass die Regale erst wieder am Dienstag, wenn Pessach vorbei ist, aufgefüllt werden und bis dahin wird halt nur noch das letzte Zeug koscher für Pessach verkauft. Der teure Minimarkt in der Emek Refa’im Street macht dasselbe und stellte gestern sein letztes Mazze – und Kartoffelmehl zum Sonderpreis vor die Tür. Den Gang auf den Machane Yehudah Markt morgen spare ich mir, denn dort werden auch nur noch die Reste vom Freitag verscherbelt. Frisches gibt es erst wieder ab Dienstagmorgen.
In Israel dauert Pessach sieben Tage, in der Diaspora dagegen ist Dienstag immer noch Feiertag und es wird erst ab Diestagabend wieder Getreide verzehrt. In Israel hingegen ist ab Dienstag wieder Alltag und es geht zurück zur Arbeit!
Eine Woche später (24. April) wird in Israel den Opfern des Holocaust (Yom HaShoah) gedacht. Am 1. Mai ist Yom HaZikaron (Gedenken an die gefallenen israelischen Soldaten und Terroropfer). Am 2. Mai dann feiert Israel seinen 69. Unabhängigkeitstag (Yom Ha’Azma’ut).

Yom HaZikaron: „Israel gedenkt seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer“

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Photo: Miriam Woelke

B“H
Heute Abend um 20.00 Uhr sowie morgen früh um 11.00 Uhr ertönen erneut landesweit die Sirenen. Am Abend beginnt der Yom HaZikaron – Tag der Erinnerung. Israel gedenkt seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer:
http://www.timesofisrael.com/israel-to-remember-fallen-troops-and-terror-victims-with-songs-sirens/
Heute Abend werden alle Geschäfte sowie Restaurants und Cafes ab 18.00 Uhr schliessen. Wer unbedingt Entertainment sucht, der kann in palästinensische Gebiete gehen, denn dort ist alles offen. Einschliesslich dem muslimischen Altstadtviertel.
Morgen (Mittwochabend) wird ab 20.00 Uhr gefeiert, denn Israel feiert seinen 68. Unabhängigkeitstag.
Heute Abend findet an der Klagemauer die traditionelle Gedenkveranstaltung statt, an der gewöhnlich der Präsident, der Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Hinterbliebene gefallener Soldaten teilnehmen. Zuschauer können sich weiter entfernt platzieren. Allerdings ist das Event stets gut besucht und mir war in den letzten Jahren das Gedränge immer zuviel.
Am Donnerstag, dem Unabhängigkeitstag, finden kostenlose Veranstaltungen statt. Auch ist das Jerusalemer Israel Museum ohne Eintritt zu besichtigen. Die israelische Mehrheit stellt in der Natur den Mangal (Grill) auf und überall wird gebrutzelt. Dazu werden Armeeeinrichtungen besichtigt und die Polizei steht dem nicht nach.

Der 68. israelische Unabhängigkeitstag Yom Ha’azma’ut

B“H
An diesem Mittwochabend ist es soweit: Um 20.00 Uhr beginnen die offiziellen Feiern zum 68. israelischen Unabhängigkeitstag Yom Ha’azma’ut. Bedeutet, Donnerstag ist ein offizieller Feiertag, den Israelis mit Ausflügen in die Natur begehen. Der Unabhängigkeitstag ist gewöhnlich der nationale Grilltag und überall in Parks wird das Fleisch nur so brutzeln. „Al Ha’Esch – Auf dem Feuer“, sprich Barbecue.
Für mich ist diese Arbeitswoche extrem kurz, denn ich arbeite nur heute, morgen sowie übermorgen früh. Danach habe ich erst einmal frei und komme hoffentlich einmal wieder zum Schreiben.
Morgen Abend um 20.00 Uhr sowie am Mittwochmorgen um 11.00 Uhr ertönen nochmals die Sirenen, denn Israel gedenkt seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer. YOM HA’ZIKARON – Tag der Erinnerung. Ein sehr schwerer trauriger Tag, wobei mir ein Englischschüler von mir den Unterschied definierte:
Yom Hashoah – Holocaust – Gedenktag: Unschuldige wehrlose Menschen wurden einfach so niedergemetzelt.
Yom HaZikaron: Hierbei handelt es sich um Soldaten, deren Job es ist, das Land zu vertedigen. Sie sind nicht ganz so wehrlos wie die Holocaust – Opfer.
Egal, wie die Definition ausschaut, beide Gedenktage sind jedes Jahr ziemlich depressiv, denn irgendwie sind alle Israelis betroffen. Im Ausland mag man sich (wie letzte Woche in England) darüber lustig machen, doch in Israel nimmt man das Gedenken sehr ernst. Beweist es doch einmal wieder allen, dass Juden ihr eigenes Land haben müssen, um ständigen Anfeindungen und Schuldzuweisungen zu entgehen. Insbesondere zu dieser Zeit, in der die Welt dem radikalen Islam kaum etwas entgegenbringt und in London ein Moslem als Bürgermeister agiert. Dessen Frau aktuell Hijab trägt und der im Verdacht steht, ISIS zu unterstützen. Irgendwie fragt man sich, ob die Welt verrückt geworden ist. Unrecht ist heute Recht und das, was einst als rechtmäßig galt, wird heute bestraft.

Palästinenser verspotten die Yom Ha’Zikaron Sirene

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
Was soll man anderes erwarten ? Die ganze Welt will uns einen falschen „Frieden“ aufzwingen, dabei weigern sich die Palästinenser, einen jüdischen Staat Israel anzuerkennen. Gar nicht erst zu reden von Juden überhaupt, dem Holocaust oder selbst historischen Fakten. Das Einzige, was sie wirklich gut können ist alles zu verspotten und zu zerstören. Es wird verlangt, dass die gesamte Welt den Ramadan anerkennt und dementsprechend Rücksicht nimmt. Feiertage außerhalb des Islam sowie nationale Gedenktage werden verspottet und mit Füßen getreten. Gleichzeitig aber rennen die Palästinenser in die ISRAELISCHE Nationalversicherung Bituach Leumi und holen Kindergeld und Stütze ab. Da ist Israel dann auf einmal wieder gut genug. Dasselbe sehen wir in Deutschland mit Pierre Vogel der Hartz IV abkassiert, aber Angela Merkel verspottet.
Gestern Abend um 20.00 Uhr ertönten zum Beginn des israelischen Yom Ha’Zikaron landesweit die Sirenen. Zur selben Zeit lief eine Gruppe Palästinenser durch unsere Straße und man begann sofort mit einem Pfeifkonzert und Herumgegröhle.
Warten wir erst einmal ab, ob unser Stadtteil den heutigen Yom Ha’Zikaron und morgen den Unabhängigkeitstag in Ruhe verlebt oder ob von palästinensischer Seite aus wieder randaliert wird. Aber wehe, wir machen am Ramadan Krach. Dann wird sich schnell bei der UNO beschwert, wir seien alles Rassisten.