Leben in Jerusalem

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Kühl und regnerisch

B“H
In Israel ist der Wintereinbruch immer ein wichtiges Thema und als es heute früh allein in Jerusalem richtig schüttete, hatten die Busse Verspätung und überfüllt waren sie auch noch. Israelis können bei schlechtem Wetter nicht fahren und man eiert so durch die Straßen. Staus, Gehupe und wütendes Gebrüll sind die Folge.
Nun ist sie da, die Jahreszeit der heißen Suppen und aktuell haben wir nur 11 Grad Celsius in Jerusalem. Heute Abend habe ich zum ersten Mal die Heizung an. Eine Elektrische, denn unser Land ist mit Heizungen wenig bestückt. Meistens wird mit Radiator geheizt, was zwar in die Stromrechnung geht, aber dafür ist es zum Glück nicht so kalt wie in Deutschland. 🙂
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Es wird kalt

B“H
Es ist Mitte November und in Israel war es bisher immer noch recht warm und trocken. Zwar fallen viele Blätter von den Bäumen und es ist herbstlich, aber dennoch hatten wir in den letzten Tagen noch 25 – 27 Grad Celsius in Jerusalem.
Ab Morgen soll sich das ändern und ab Dienstag zieht der Winter so richtig ein. 15 – 19 Grad Celsius tagsüber in Jerusalem und 9 Grad in der Nacht. Dazu Regen.
Für die Katzensippe in unserem Garten werde ich Morgen ein paar Kartons besorgen und ihnen diese als kleines Haus zurechtmachen. Dann haben sie es warm und trocken auf meiner Veranda. 🙂
Wer jetzt nach Israel reist, sollte sich feste Schuhe und eine dicke Jacke mitbringen. Ich hoffe für Euch, dass Euer Hostel warmes Wasser zum Duschen hat. In Hotels ist das keine Frage, doch nicht jedes Hostel bietet warmes Wasser. Vor allem nicht diejenigen in Ostjerusalem. In den Avraham Hostels hingegen habt Ihr diesbezüglich keinerlei Probleme.
Wettervorhersage Jerusalem:
http://www.02ws.co.il/station.php?section=forecast.php&lang=0

Herbstimpressionen aus Jerusalem

B“H
Obwohl es tagsüber noch 20 Grad Celsius warm ist, in der Nacht und am Morgen ist es mit 12 Grad ziemlich kühl. Der Winter kommt und auch hier werden die Blätter welk. Trotzdem ist nicht alles so trostlos wie in Deutschland, denn es gibt durchaus Laubbäume, die ihre Blätter nie zu verlieren scheinen und immer grün sind.

 

 

Eine Frage in eigener Sache:
In diesem Monat will ich zur deutschen Botschaft in Tel Aviv, weil ich ein Dokument unterschreiben muss und dazu eine deutsche Beglaubigung brauche. Es geht um einen Grundstücksverkauf in Deutschland und die Botschft soll bei der Vertragsunterschrift meine Identität bestätigen.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit der deutschen Botschaft und geht das dort recht zügig voran? Ich muss einen Termin vereinbaren und mir graut davor, dort hinzugehen. Da kommt man sich vor wie in einer kleinen Version von Deutschland. Vielleicht noch mit Angela Merkel – Bild an der Wand. 🙂
Und dann muss ich den Leutchen dort noch verklickern, dass ich kein Deutscher bin, sondern Israeli. Aber ich hoffe mal, dass die Botschaftsleute an derlei Anliegen gewöhnt sind.

Ein nasser kühler Tag in Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke

Stürmisch, dunkle Wolken und Regen – so zeigte sich Jerusalem bis zur Mittagszeit. Danach kam die Sonne hervor, doch gegen Abend wurde es wieder kühl.

Der Herbst ist da und der Rest dieser Woche bleibt kühl, regnerisch und wolkenverhangen.

Bild des Tages

Photo: Miriam Woelke

B“H
Dunkle Jahreszeit?
Erst hatte ich mich gefreut, dass die Temperaturen endlich wieder sinken. Regen hatten wir vor einer Woche auch schon. Aktuell lautet die Tagestemperatur in Jerusalem 23 Grad Celsius.
Zwar färben sich schon so manche Blätter in den Bäumen gelb, doch ist generell noch alles grün und Blumen blühen immer noch. Ab Donnerstag ziehen die Temperaturen erneut auf 27 Grad Celsius an.
Selbst wenn der Winter endlich Einzug hält, zahlreiche Bäume verlieren nie ihre Blätter und so bleibt es, trotz Kälte, weiterhin grün.

 

Der erste Regen

B“H
Heute hat es zum ersten Mal in Jerusalem geregnet. Nach sieben Monaten ohne Regen.
Die lange Abstinenz ist ganz normal, denn in den Sommermonaten regnet es gar nicht. Stattdessen herrschen ununterbrochen Hitze und Sonnenschein. 
Der erste Regen ist immer etwas Besonderes, denn er reinigt die verstaubte Luft. Außerdem erfreuen wir uns am Geruch vom Regen, den wir solange nicht hatten. 🙂
Gestern goß es in Tel Aviv, Holon und Rishon LeZion. Heute regnete es in Jerusalem in Strömen. Nicht nur hier, sondern im gesamten Norden. Die Kleinstadt Zfat war teilweise geflutet und schaut Euch hier das Video vom gefluteten Busbahnhof in Tiberias (am See Genezareth) an.

 

 

Zum Leben mit der Hitzewelle

B“H
Die bis einschließlich Morgen andauernde Hitzewelle macht uns total zu schaffen. Seit Tagen herrschen in Jerusalem 36 Grad Celsius, was bedeutet, dass man sich morgens aus dem Bett schleppt und irgendwie zur Arbeit kommt. Die Klimaanlagen in Bussen und Gebäuden laufen auf Hochtouren, doch sobald man vor die Türe tritt, haut einen die Hitze glatt um.
Daheim habe ich nur zwei Ventilatoren und die Bude hat sich total aufheizt. Wenn ich von der Arbeit komme, geht es sofort unter die Dusche und danach ab auf den schattigen Balkon. Ich war in der letzten Zeit abends so platt, dass ich gar nicht mehr zum Schreiben kam. Und dabei hätte ich viel zu sagen: Zum Theater um die Klagemauer oder zur deutschen Ehe für alle. Letztere wird nicht nur in Deutschland heiß diskutiert, sondern auch in Israel fordern die Linken besagte Ehe für alle. Der nächste Schritt wird sein, dass Leute ihren Hund ehelichen wollen und das Pädophile ihre Rechte einfordern.
Jetzt im Sommer kochen auch unsere Medien immer wieder irgendwelche Themen neu auf, doch Fakt ist, dass die Schüler Sommerferien haben und Tausende Israelis ins Ausland in den Urlaub fliegen. Nach Europa oder in die USA. Berlin steht, nach wie vor, hoch im Kurs. Leute, mit denen ich sprach, waren schon einmal dort oder würden gerne mal hinfahren. Zum Anschauen und Shoppen, aber nicht zum dableiben. Man höre nichts Gutes aus Deutschland. Antisemitismus und all die muslimischen Migranten. Da überlegt so mancher israelischer Tourist zweimal, ob er in Deutschland urlaubt oder lieber doch nicht.
Außder den Schülern jüdisch – religiöser Schulen laufen die Sommerferien bis zum 31. August und am 1. September beginnt das neue Schuljahr. In Israel sind die Sommerferien extrem lang und die Eltern nicht gerade begeistert. Wer weiß schon, was die Kinder allein daheim so treiben und wo sie im Internet surfen?
Sommerferien kosten Eltern immer wahnsinnig viel Geld, denn die Kleinen wollen ausgehen und Freunde treffen. Nicht alle reisen ins Ausland. Wer es sich leisten kann, der schickt sein Kind in ein „Keitanah“ (Summer Camp). Dort laufen Ferienprogramme und Action. Täglich von morgens bis nachmittags. Die Keitanot aber sind teuer und wer es billig oder gar umsonst will, der ist auf religiöse Einrichtungen angewiesen.
Wichtig ist erst einmal, dass die Hitzewelle morgen Abend endet und wir zu normalen Sommertemperaturen zurückkehren. 🙂
http://www.02ws.co.il/station.php?lang=0