Leben in Jerusalem

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Warum heute Abend Cafes und Restaurants geschlossen bleiben

B“H

Der Schabbat ist vorbei und eigentlich sollten doch viele Cafes und Restaurants wieder geöffnet haben. Dasselbe gilt für Kinos und sonstige Vergnügungen.
In Jerusalem jedoch bleibt heute Abend fast alles geschlossen, denn es ist Tisha be’Av (der 9. Tag im jüdischen Monat Av)!

Hier gibt es Details zu dem jüdischen Fasten – und Trauertag

https://hamantaschen.wordpress.com/2016/08/13/der-fatentag-tisha-beav-9-av/

Ab Morgen ist wieder alles geöffnet. Allerdings bleiben fast alle Regierungseinrichtungen geschlossen. Zahlreiche Cafes / Restaurants / Geschäfte bleiben auch am morgigen Sonntag bis Abends noch geschlossen. 

Busse: Die fahren heute Abend genauso wie morgen den gesamten Tag über!

Aussicht von Nof Zion (Jerusalem) auf den Tempelberg, den Ölberg & das arabische Jabal al Mukaber

B“H
Der jüdische Stadtteil Nof Zion im Süden von Jerusalem. Genau nebendran befindet sich der arabische Stadtteil Jabal al Mukaber. Der arabische Stadtteil ist dafür bekannt, dass aus ihm extrem viele Terroristen stammen.
Nicht weit entfernt liegt der jüdische Stadtteil Armon HaNatziv, dessen Bewohner konstant von Palästinensern attackiert werden.

Die beiden israelischen Oberrabbiner warnen vor der christlichen Missionsparade an Sukkot

B“H
In jedem Jahr am Sukkot (Laubhüttenfest) die gleiche Prozedur:
Die International Christian Embassy mit Sitz in Jerusalem organisiert die alljährliche christliche Missionsparade durch die Jerusalemer Innenstadt. Es ist eine Schande, dass die Stadtverwaltung Jerusalem ein derartiges Event, welches dem Judentum Schaden zufügen will, erlaubt!
Dieser Tage versammeln sich Tausende fundamentalistische Christen wie die Evangelikalen im Jerusalemer International Convention Center (Binyane’i HaUma). An unzähligen Ständen wird Missionsmaterial verscherbelt, wobei sich die Christen untereinander selber abzocken. Es ist unglaublich, wie viel Geld aus den USA kommt und wie unterschiedliche christliche Organisationen aufeinander losgehen und jeder von sich behauptet, die „wahre Botschaft“ zu verbreiten. Sämtliche Fundamentalgruppen und Sekten werden teilnehmen. Darunter auch viele deutsche Christen, die sich Israel – freundlich geben, doch deren wahres Ziel darin besteht, das Judentum zu vernichten. Deswegen sind sie nicht besser als Hitler, der da jüdische Körper vernichtete. Christliche Missionare dagegen zerstören jüdische Seelen.
In genau einer Woche beginnt das jüdische Sukkot (Laubhüttenfest) und zu Tempelzeiten war es üblich, dass auch viele Nichtjuden nach Jerusalem kamen. Diese Tradition hält sich bis heute aufrecht und warum auch nicht. Leider wird die Tradition aber auch in negativem Sinne ausgenutzt und die christlichen Missionare machen sich am Sukkot in Jerusalem breit. Im Convention Center hagelt es nur so Vorträge, in denen das Judentum verteufelt wird und fundamentalen Christen gelehrt wird, wie man denn am besten Juden missionieren könne.
Mehr Details zur Warnung der Oberrabbiner:
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4701347,00.html

 

Die Zahl jener fundamentaler Christen, die in Jerusalem leben wollen, ist hoch. Es gibt Christen, die Juden unbedingt aktiv missionieren wollen. Häufig sammeln sie in ihren Kirchengemeinden daheim Spendengelder und geben an, alles für die Mission einzusetzen. Einmal in Jerusalem angekommen, tun sie jedoch nichts und lassen es sich von dem Geld selber erst einmal gutgehen. In Jerusalem und diversen Vororten wie Mevasseret Zion leben wohlhabende christliche Missionare, die all ihre Spendengelder für eigene private Zwecke wie großes Haus und teures Auto verprassen.
Auf der anderen Seite gibt es Leute, die behaupten, irgendeine g-ttliche Vision gehabt zu haben und nun unbedingt nach Jerusalem müssen. Meistens landen sie in einem billigen arabischen Altstadthostel und es dauert gewöhnlich nie lange, bis sie kaum oder gar kein Geld mehr haben.
Neulich erst veröffentliche ich ein ebook zum Thema „Wie Leute mit allerlei Erwartungen nach Israel kommen und im Land selber sehr schnell ohne einen Cent dastehen“. Das ebook ist in englischer Sprache erhältlich!
https://store.kobobooks.com/en-us/ebook/penniless-in-jerusalem
http://www.amazon.de/Penniless-Jerusalem-English-Miriam-Woelke-ebook/dp/B0157L16P4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1442738949&sr=8-1&keywords=penniless+in+jerusalem

Sommerferien in Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke
B“H
Noch etwas mehr als zwei Wochen und dann beginnt auch in Israel das neue Schuljahr. Bis dahin befindet sich das Land weitgehend in Ferienstimmung und im Ben Gurion Flughafen herrscht wegen Massenandrang der Ausnahmezustand.
Dank der daheimgebliebenen Israelis macht die hiesige Hotelindustrie doch noch ein paar Umsätze. Ausländische Touristen hingegen sieht man seltener. Umso mehr israelische Familien kommen auf Tagestrips oder gleich für ein paar Tage nach Jerusalem.
Auf einer deutschen Site las ich neulich von der „Umsonst – Kultur“, die sich da in deutschen Gefilden breitmache. In Israel ist das nicht anders, und wo es etwas umsonst gibt, sind die Leute dabei. Auch, weil alles hier so dermaßen teuer ist, dass Familien eh knapsen müssen. Da kommen dann kostenlose Events gerade recht.

 

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Photo: Miriam Woelke
Seit dem Frühjahr wird, unter anderem, ein Rummelplatz gehypt. Gleich an der Derech Hebron Street soll sich ein riesiges Volksfest mit „Achterbahn“ und sonstigen Karusselss befinden. Und das für wenig Eintritt.
Es stimmt, dass der Eintritt mit circa 13 Schekel im absoluten Niedrigbereich angesiedelt ist; wer jedoch einen Blick auf die Karussells wirft, weiss warum. Die Fahrgeschäfte sind fast so alt wie ich und vermutlich in Deutschland vom TÜV entsorgt worden.
Aber egal, Klein und Groß freut sich. Allein schon des Preises wegen. Und es muss ja nicht immer der superteure Luna Park in Tel Aviv sein.
In dieser Woche kehrt die sommerliche Hitzewelle noch einmal so richtig zurück. Allein heute mit 37 Grad Celsius und 25 Grad Celsius in der Nacht.

Leserfrage: „Supermarkt in der Jerusalemer Innenstadt ?“

B“H
Ein Blogleser erkundigte sich nach einem Supermarkt in der Jerusalemer Innenstadt. Die Antwort hierauf fällt ziemlich dürftig aus, denn alle guten und billigen Discounter befinden sich weit entfernt vom Stadtkern. Allein schon aus Platzgründen.
In der Innenstadt dagegen findet Ihr kleine Tante Emma Läden genannt Makolet. Die jedoch sind, wie alle Tante Emma Läden, sauteuer. In der Agron Street (zwischen Independence Park und Paris Square / Rehavia) ist ein Supersal (Shufersal). Vergleichbar mit COOP. Auf meinem gestrigen Nachhauseweg war ich nach drei Jahren Abstinenz wieder einmal in eben jenem Shufersal und fiel fast in Ohnmacht als ich die Preise sah. Am Ende ging ich nur mit einem Beutel Milch hinaus. Alles andere war dermaßen überteuert, dass es einem nur kalt über den Rücken lief. Kein Wunder, dass kaum mehr jemand dort einkauft und die Handelskette kurz vor dem Ruin steht.
Wenn Ihr einen guten und, für israelische Verhältnisse, relativ günstigen Supermarkt sucht, müßt Ihr weiter hinaus fahren. Nämlich in die Kanfe’i Nesharim Street im Stadtteil Givat Shaul oder halt nach Talpiyot, welches näher an der Innenstadt bzw. der Altstadt liegt. In Talpiyot findet Ihr, u.a., zwei Rami Levi Discounter sowie den Osher Ad im Untergeschoss der Hadar Shopping Mall (Canyion Hadar).
Wollt Ihr die Altstadt nicht verlassen, so kauft in den kleinen arabischen Shops ein, wo es günstiger ist als im israelischen Makolet. Allerdings besteht bei den Arabern die Gefahr, dass Ihr als Touristen abgezockt werdet. Achtet also darauf, dass auf den Produkten Preisschilder kleben.
Darüber hinaus gibt es den Machane Yehudah Markt im oberen Teil der Jaffa Road. Hier jedoch ist es nicht mehr ganz so billig einzukaufen wie noch bis vor wenigen Jahren. Der Markt unterläuft einen drastischen Wandel, denn immer mehr Cafes und Restaurants machen auf. Die Obst – und Gemüsehändler sehen all die Touristen und meinen, ihre Preise gleich anheben zu können. Selten kaufe ich dort ein und wenn ich einmal in der Woche meinen gesamten Einkauf beim Osher Ad erledige, so kaufe ich dort alles Obst und Gemüse. Wesentlich günstiger als auf dem Machane Yehudah.
Wer doch zum Machane Yehudah Markt geht: Erledigt das zu Beginn der Woche, denn ab Mittwoch werden die Preise zum Schabbat hin total raufgesetzt !

Jerusalem aus der Vogelperspektive

ירושלים ממעוף הציפור from חרדים 10 on Vimeo.

Chag Sameach – Happy Shavuot !

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Photo: Miriam Woelke
Im neu angelegten Gazellental in Jerusalem

B“H

In circa einer halben Stunde beginnt in Jerusalem der Schabbat und anschliessend, am Samstagabend,  der hohe Feiertag Schavuot. Der Sonntag ist, wie bereits erwähnt, in Israel ein Feiertag und erst abends zieht der Alltag wieder ein.

Ich war im neu eröffneten Tal der Gazellen biken und photographieren. Mehr Photos sowie ein Video stelle ich am Montag in die Blogs ! Ein Besuch im Naturpark lohnt sich auf alle Fälle und wer interessiert ist, kann die Buslinie 6 von der Innenstadt in Richtung Malcha Mall nehmen. Die genaue Örtlichkeit werden meine Photos am Montag zeigen.
 

 

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Photo: Miriam Woelke