Leben in Jerusalem

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Palästinensischer Pop: APO & the APOSTLES

B“H
Eine Bekannte von mir, die bei einer jüdisch – finanzierten Stiftung arbeitet, macht gerade berufsbedingt einen Arabischkurs. Die Stiftung finanziert mit hohen Geldsummen jüdische sowie palästinensische Organisationen, die auf gemeinnütziger Basis arbeiten und keine Gewinne erzielen. Ausgeschlossen davon sind jedoch religiöse und politische Organisationen, die da nicht in das Programm aufgenommen werden.
Falls die Bewerben den hohen Anforderungen entsprechen, erhalten sie eine einmalige Zahlung, die nicht zurückgezahlt werden muss. All das zu prüfen, ist die Aufgabe meiner Bekannten.
Ihr Arabischlehrer hat der Klasse eine palästinensische Popgruppe empfohlen, deren Texte offenbar leicht zu verstehen sind. Die Band stammt aus Bethlehem und heißt APO & the APOSTLES. Ob es sich hier um Moslems oder christliche Araber handelt, weiß ich nicht. Zumindest aber ist es gute Popmusik und nicht das Gedröhne aus den vorbeifahrenden palästinensischen Fahrzeugen, was wir in unserem Stadtteil zu hören kriegen: Hamas – Märsche, etc.
Bei den Apostles hingegen lohnt es sich, einmal reinzuhören:
Und LINA zieht nach Kanada:
Mehr zur Band hier:
http://www.timesofisrael.com/the-bethlehem-band-that-made-party-rock-a-personal-anthem/

Leserfrage: Warum dürfen die Menschen von Gaza nicht nach Jerusalem?

B“H
Dürfen sie, aber nur zu gegebenen Anlässen wie muslimische Feiertagsgebete auf dem Tempelberg. Jetzt zum Ramadan – Ausklang, zum Beispiel. 
Warum? Warum? Warum?
Weil die Hamas sowie weitere palästinensische Terrororganisationen die Reisefreiheit der Palästinenser von Gaza in der Vergangenheit ausnutzten und es ständig zu Terrorattacken gegen Juden kam.
Der Gazastreifen ist palästinensische Autonomie und der Brennpunkt der Hamas. Man weiß nie, wer kommt und was jemand vorhat. Andererseits werden Palästinenser, auch aus Gaza, bei schweren Krankheiten in israelischen Krankenhäusern behandelt. 
Palästinenser aus der Autonomie Bethlehem oder Jericho kommen täglich nach Jerusalem. Zum Shoppen, Beten oder zum Arbeiten. Mit Arbeitserlaubnis, da die Autonomie Ausland ist. Der Bus von Bethlehem nach Jerusalem fährt alle 15 Minuten oder halbe Stunde. Und zwar bei mir am Stadtteil vorbei zum Damaskustor.
Und darf ich diesen palästinensischen Bus nehmen, wenn ich denn zum Damaskustor will? NEIN! Der palästinensische Busfahrer lässt keine jüdischen Fahrgäste rein. Nur Moslems und Touristen. Dagegen fahren Palästinenser ganz normal mit israelischen Egged – Bussen.
Wo also steckt da die angebliche Apartheid?

Die Abu Mazen Kinder – Eine Kultur des Hasses

B“H
Wie soll eigentlich ein eventueller „Frieden“ aussehen, wenn Abu Mazen und Hamas palästinensische Kinder so erziehen?

 

 

Nehmen wir einmal an, dass ein Vertrag mit Israel zustande kommen täte – wie würden dann wohl die mit Hass auf Israel erzogenen palästinensischen Jugendlichen reagieren?
Frieden beginnt anders und nicht allein aufgrund eines offiziellen Vertrages. Frieden muss auch in den Köpfen herrschen, doch all das sehe ich in naher Zukunft nicht.
Mehr Details:
http://www.timesofisrael.com/trump-said-to-yell-at-abbas-over-incitement-you-lied-to-me/
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/230295

Zum Trump – Besuch in Jerusalem

B“H
US – Präsident Donald Trump ist heute Nachmittag kurz nach 16.00 Uhr nach Rom weitergeflogen, wo er den Papst trifft. In Jerusalem zieht man ein positives Fazit von dem Kurzbesuch, wobei nur Benjamin Netanyahu sowie enge Regierungsmitglieder die wahren Geheimnisse kennen. Was genau vereinbarte Trump mit den Saudis und wie wird es weitergehen?
Von einer Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem war jedenfalls vorerst nicht mehr die Rede. Ebenso wenig von den israelischen Siedlungen. Religiöse und säkulare Siedlungen zugleich, denn beide Varianten gibt es. Warten wir erst einmal ab, was die Zukunft so bringt.
Zuviel erwarten tut sich in Israel niemand, auch wenn Donald Trump immer wieder betonte, wie sehr sich der saudische König den Frieden wünscht. Und eben jener König war es dann auch, der Trump bat, die US – Botschaft nicht nach Jerusalem zu verlegen. Nicht, dass die Saudis die Palästinenser so sehr lieben. Das tun sie garantiert nicht, aber man will die Amerikaner nicht zu sehr auf der Seite Israels wissen.
Nach seinem gestrigen Besuch an der Klagemauer gab sich Donald Trump höchst emotional und man merkte ihm an, dass er tief bewegt war. Heute geigte er Abu Mazen in Bethlehem gleich die Meinung und sagte ihm, dass Terror keinen Frieden bringe. Abu Mazen selbst ruft die Palästinenser immer wieder zu neuen Terrorattentaten bzw. zum Mord an Israelis auf. Selbstmordattentäter und jegliche palästinensische Mörder werden von Abu Mazen hochgelobt und honoriert. Auch weigert sich Abu Mazen vehement, einen jüdischen Staat anzuerkennen und das allein ist der Knackpunkt, den Israel nicht akzeptieren kann und will.
Aber davon redete Trump in den zwei Tagen seines Besuches nicht. Stattdessen lernte er viel jüdische Geschichte und schlenderte zur Klagemauer.
Deutschland betont stets, der beste Freund und Verbündete Israels zu sein, doch das stimmt nicht. Der beste und wichtigste Freund und Verbündete sind und bleiben die USA. Zudem haben sich mit Trump und Netanyahu zwei Männerfreunde gefunden. Da kann die spröde Angela nicht mithalten. Inwieweit die USA das muslimische Europa bereits abgeschrieben haben, kann hier niemand so genau sagen. Tatsache aber ist, dass Europa sich dramatisch verändert und wer weiß, wie lange die dortigen Demokratien noch standhalten.
Aber, wie gesagt, zuviele Hoffnungen hegt Israel nach dem Trump – Besuch nicht, denn weder Trump noch seine Berater kennen die Mentalitäten des Nahen Osten. Und gerade die zu kennen, um Zusammenhänge zu begreifen, ist das A und O.

Trump traf auf Abu Mazen, den Holocaust – Leugner

B“H
Um 10.00 Uhr heute früh traf Donald Trump auf Abu Mazen in Bethlehem. Eine Stunde zuvor wurden die gesamte Derech Hebron Road sowie mein Stadtteil erneut total gesperrt. Für 1,5 Stunden.
Kurz vor 10.00 Uhr fuhr Donald Trump in einer ewig langen Wagenkolonne von seinem Hotel aus nach Bethlehem. Ich sah die Kolonne von meinem Balkon aus durch die Derech Hebron fahren. Von meiner Wohnung aus dauert es nur wenige Minuten bis zum Checkpoint zur palästinensischen Autonomie von Bethlehem.
Mittlerweile ist die Derech Hebron wieder geöffnet und ich hoffe, dass es so bleibt. Trump ist gerade auf dem Weg ins Holocaust – Museum Yad Vashem, was ganz passend kommt. Zuerst traf er den Holocaust – Leugner Abu Mazen und jetzt gehts ins Holocaust – Museum. 🙂

http://www.tabletmag.com/scroll/170686/mahmoud-abbas-still-a-holocaust-denier

Mordechai Kedar (Bar Ilan University) zur palästinensischen Gewalt

Von israelischen Siedlungen und arabischen Pogromen

B“H
Sich mit der Historie zu beschäftigen, fällt Otto Normalverbraucher samt Journalisten sehr schwer. Wen interessieren die historischen und politischen Zusammenhänge von vor 100, 80, 50, 30 oder gar selbst von vor 10 Jahren noch? Was heute, in diesem Moment, passiert, ist das Einzige, was zählt und nicht irgendein oller Kram von anno dazumal.
Aktuell hören wir in den israelischen Nachrichten, dass für Angela Merkel nur die sogenannte Zwei – Staaten – Lösung Frieden im Nahen Osten bringen kann. Wie dumm muss man sein, um daran noch zu glauben? Die Palästinensern weigern sich beharrlich, einen jüdischen Staat Israel überhaupt anzuerkennen und der arabische Terror geht munter weiter. Und da kommt Frau Merkel mit ihrer Kenntnis des Weltgeschehens und labert von Zwei – Staaten – Lösung.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die deutsche Bundesregierung in den Jahren 2004 / 2005 von Ariel Sharon den Abzug aus dem Gazastreifen forderte und sich tierisch freute als Israel im August 2005 tatsächlich abzog. Die Folgen kennen wir alle und bis zur Minute werden immer neue Tunnel von der Hamas gebaut:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/225706
Die Hamas nutzte die Chance nicht und das von Israel aufgegebene Land im Gazastreifen liegt weitgehend brach. Keine blühende Industrie und kein Frieden wie vom Ausland vorhergesagt. Stattdessen Raketenterror.
Sigmar Gabriel sagte vor ein paar Tagen, dass israelische Siedlungen einen neuen Krieg verursachen werden. So ein ausgemachter Quatsch! Die Siedlungen gab es schon immer. Genauso wie palästinensische Pogrome an Juden. Man schaue nur auf die Jahre 1919 und insbesondere auf das Jahr 1929. Pogrome in Yaffo bei Tel Aviv, in Zfat, in Tiberias, in Jerusalem oder in Hebron. Die Gräber der jüdischen Opfer von den arabischen Pogromen in Yaffo können auf dem Friedhof Trumpeldor in Tel Aviv angeschaut werden. In der Trumpeldor Street an der Ben Yehudah.
Damals gab es schon israelische Siedlungen, nur waren die kein Thema. Das Thema „Siedlungen“ und die palästinensische Behauptung, dass diese ein Hindernis für einen angeblichen Frieden seien, ist relativ neu. Dabei sollte man sich anschauen, wie eifrig die Palästinenser illegal an ihre Jerusalemer Stadtteile anbauen. Jabal Mukaber oder bei uns in Abu Tur. Hunderte neue Häuser, ungenehmigt von der Stadtverwaltung und ohne, dass Grundsteuer gezahlt wird. Da darf sich dann niemand aufregen und wenn die Stadtverwaltung anrückt, um die illegalen Bauten einzureissen, so ist das wieder Rassismus und zerstört den Friedensprozess. Dabei reisst die Stadt genauso illegale jüdische Bauten ein. Nur wird davon im Ausland nichts berichtet.
Die Weltpolitik handelt nicht selten obskur und lässt dabei unliebsame Politiker hängen. In Deutschland wird derweil Donald Trump tagtäglich niedergemacht, weil er nicht ins linksradikale rote Schema passt. Angeblich würde Trump demnächst gestürzt werden. Eine Behauptung, die, laut vielen US – Medien absolut gelogen ist. Die deutschen Medien erinnern derzeit an Al Jazeera. Der arabische Medienkanal behauptete bis zum Schluss, Saddam Hussein stehe kurz vor einem Sieg gegen die Amerikaner.
Zu Beginn des Jahres 1979 liess der damalige US – Präsident (und Israelhasser) Jimmy Carter den Schah von Persien kläglich hängen. Auch der damalige französische Staatspräsident Valerie Giscard d’Estaing gab dem in Frankreich lebenden Fanatiker Ayatollah Khomeini eine freie Medienplattform, auf welcher der Ayatollah seinen Hass versprühen konnte. Khomeini behauptete sogar, der Schah sei Jude und deswegen Sklave der Amerikaner. Ebenso erweckte der Ayatollah den islamischen Terror zum Leben und trat für den heiligen Krieg gegen alle Ungläubigen ein. Ziel sei, laut Khomeini, ein islamisches Weltimperium.
Die iranische Linke unterstützte den im Exil lebenden Khomeini, denn man hatte einen gemeinsamen Feind: Den Schah. Am Ende aber entledigte sich Khomeini der Linken, indem er sie entweder aus dem Land warf oder gleich umbrachte.
Jimmy Carter hingegen prangerte die Menschenrechtsverletzungen des Schah an. Sobald Khomeini die Macht übernahm, war von Menschenrechtsforderungen keine Rede mehr. Da ging es nur noch ums Geschäft, denn Öl ist wichtiger. Bis heute ist der Iran ein wichtiger Handelspartner Deuschlands und jegliche Bundesregierung will Arbeitsplätze erhalten und zieht es deshalb vor, vor den Mullahs zu kriechen.