Leben in Jerusalem

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Was ist mit der Werbung auf meinen Blogs?

B“H
Kaum zu glauben, aber doch passiert:
Neulich erst erhielt ich einen richtig schönen Hate Kommentar auf meinen Blog, auf dem ich gegen Online Marketing Gurus schreibe. Unter anderem wurde mir in dem Kommentar vorgeworfen, mit meinen Blogartikeln Leute abzuzocken.
Wie das?
Indem ich angeblich Werbung unter die Artikel schalte und somit Geld erhalte.
Eine absolute Falschaussage und ich hoffe nur, dass derjenige keine WordPress – Kurse oder was auch immer verkauft. 🙂
Die Werbung, die Ihr unter WordPress – Blogartikeln seht, werden von WordPress allein geschaltet. Ich habe darauf weder Einfluss noch erhalte ich irgendeinen Cent.
Meine Blogs sind alle kostenlose WordPress – Blogs, obwohl ich vorhabe, irgendwann einmal alles umzustellen und an WordPress Geld zu zahlen. Wer jedoch, wie ich, kostenlose WordPress – Blogs unterhält, der muss sich von WordPress Werbung gefallen lassen, ohne dafür Geld zu erhalten. WordPress selbst rechtfertigt dies mit der Deckung von Unkosten bei kostenlosen Blogs.
Wer also auf meinen Blogs Werbung sieht, dem sei gesagt, dass das nicht von mir ausgeht und ich nichts abzocke.
Wer an WordPress Geld zahlt und ein besseres Blogsystem bekommt, dem wird keinerlei Werbung aufgedrückt. Das ist der feine Unterschied und das sollten Leute wissen. Ansonsten können sich Möchtegern – Online – Gurus ihre Kommentare sparen!
Mit all meinen Blogs verdiene ich KEIN Geld, sondern betreibe die Bloggerei als Hobby. Womit ich dagegen etwas Geld verdient habe ist, professionelle Artikel für ein paar andere Websites zu schreiben. Das wurde dann recht gut entlohnt, aber die Steuer ging davon auch noch runter. 🙂 Ich betrachtete den kleinen Verdienst als Taschengeld, doch derlei Einnahmen kommen eher selten vor.

Wieder zurück

B“H
Ab sofort bin ich wieder in der Lage, mich intensiver um meine Blogs zu kümmern. Meinen Zweitjob habe ich gekündigt und normalerweise müsste dort morgen Abend mein letzter Arbeitstag sein. Verbleiben noch drei restliche Urlaubstage, die ich zugesprochen bekomme, wobei der dritte Urlaubstag immer noch nicht bestätigt ist.
Aufgrund meiner Erfahrung rate ich jedem davon ab, bei der Jerusalem Post zu arbeiten. Das ist kein Prestige – Unternehmen, sondern Abzocke und Ausbeutung pur.

Fragen zu Orthodoxen & Ultra – Orthodoxen Juden

B“H
Was auf diesem Blog am meisten geklickt wird?
1. Der Artikel zum Zähneabschleifen, wenn der Zahnarzt eine Brücke setzen will. Das Abschleifen selbst tut nicht weh, denn man steht ja unter Narkose. Ein angenehmes Gefühl ist es aber dennoch nicht. Außerdem kommt oft ein total ekelhafter Geschmack im Mund auf. Wie verbrannte Haare oder so.
2. Das zweite Thema, was sehr viel angeklickt wird, sind Artikel zum orthodoxen bzw. Ultra – orthodoxen Judentum. Ob Ultra – orthodoxe Juden arbeiten oder nicht, wie sie so leben etc.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Auf meinen relig. Blogs berichtete ich in der Vergangenheit extrem viel zu dem Thema.
http://chassidicstories.blogspot.co.il/
http://hamantaschen.blogspot.co.il/
Und auf
https://hamantaschen.wordpress.com/
berichte ich auch weiterhin über alles, was mit dem Orthodoxen Judentum zusammenhängt. Wobei Nichtjuden mehrheitlich den Unterschied zwischen ORTHODOX und ULTRA – ORTHODOX gar nicht kennen. Selbst Journalisten scheren alles über einen Kamm und berichten in deutschen Zeitungen und Magazinen ziemlich konfus. Unter anderem werden nationalreligiöse Siedler als Ultra – orthodox betitelt, was ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Vielleicht hat jemand aus der Leserschaft Anregungen oder spezielle Fragen, die ich beantworten kann!

Leserfragen & andere Artikel

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Photo: Miriam Woelke

B“H
Zur Leserfrage bezüglich der Rente in Israel werde ich hoffentlich Morgen Stellung nehmen. Die Frage kommt sehr gelegen, denn aktuell berichtet das Israelische Fernsehen darüber. 
Ferner plane ich nach wie vor einen Artikel zu einem der berühmtesten und nicht enden wollenden Kriminalfall des Landes. Die Infos dazu sind lediglich in hebräischer Sprache einsehbar und aus diesem Grund werde ich viele Inhalte übersetzen. Das Kuriose ist, dass es auch zu diesem Fall aktuelle TV Berichte gibt. 
In der letzten Woche unterhielt ich mich mit einem Stadtrat, der mir berichtete, was die Stadtverwaltung in Bezug auf Arbeitsplätze plant. Auch hierzu folgt noch ein Bericht! 
Bis Mitte Oktober hänge ich noch in meinem ungeliebten Zweitjob. Die Personalabteilung weiß, dass ich beabsichtige, zu kündigen. Allerdings muss ich eine Frist einhalten und kann dementsprechend erst Ende September kündigen. 
Der Sommer hat unser Land immer noch voll im Griff. Täglich 31 Grad Celsius in Jerusalem. Der September wird relativ ruhig, doch im Oktober kommen eine Menge jüdischer Feiertage auf uns zu.

Michael Jacksons pädophile Sammlung

B“H
Vielleicht erinnert sich noch jemand, obwohl es so einige Jährchen her ist:
Auf meinem alten Leben in Jerusalem auf Blogspot schrieb ich in der Vergangenheit, dass ich Michael Jackson als Pädophilen betrachte. Kurz darauf gab es einen Aufschrei mehrerer Blogleser, die da den Popsänger in Schutz nahmen und meinten, dass absolut gar nichts  bewiesen sei. Bei diesen Lesern handelte es sich um Leute, die ich keinem anderen Blogger wünsche. Ständige Nörgler und Michael Jackson war beileibe nicht das einzige Thema, bei dem sie sich aufregten und meinten, unbedarfte Kommentare abgeben zu müssen. Der Vorteil war, dass eben jene Nörgler sich verabschiedeten und hoffentlich hier nicht mehr auftreten. Jedenfalls sagten sie das von sich selbst, wobei ich mir sicher bin, dass dennoch auf meinen Blogs herumgewuselt wird. Aber egal!
Seit der Anfangszeit der Bloggerei vor fast zehn Jahren habe ich eine Menge gelernt und auf dämliche Diskussionen lasse ich mich schon lange nicht mehr ein. Trotzdem zurück zu Michael Jackson und den aktuellen Erkenntnisse:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-3653380/Michael-Jackson-s-secret-underage-sex-closet-Inside-raid-uncovered-King-Pop-s-extensive-collection-photos-featuring-naked-teenage-boys.html
Hoffentlich lesen die Nörgler von damals gerade mit! 🙂

In eigener Sache

B“H

Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, sämtliche emails von Bloglesern zu beantworten. In den nächsten Tagen werde ich aufholen, denn diese Woche ist eine kurze Woche. Sprich, wir haben einen Feiertag: Yom Ha’azma’ut – der israelische Unabhängigkeitstag.

Für mich ist diese Woche mit wenigen Arbeitstagen eine direkte Erholung nach all den Kursen und dem Arbeiten in zwei Jobs. 🙂

Happy Pessach – Putz

B“H
Die Pessach – Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn am Freitagabend (22. April) ist die Sedernacht. Bedeutet, Pessach beginnt. Ich befinde mich inmitten der Feiertagsvorbereitungen und putze ohne Ende. Morgen Abend wird richtig eingekauft.
Vor jedem Pessach bestelle ich mindestens ein Kilo handgemachte Mazzot, doch Chabad – Lubawitsch erschien mir diesmal ziemlich teuer. Dann berichtete mir ein Freund, dass eine haredische (Ultra – orthodoxe) Supermarktkette das Kilo handgemachter Mazzot für 50% weniger als Chabad verkauft und da schlage ich natürlich zu.
Ansonsten ist Israel mit Pessach – Putz und Feiertagseinkauf beschäftigt. Die Leute kaufen als gäbe es kein Morgen. Ewig lange Schlangen an den Kassen und überquellende Einkaufswagen.
Die Medien melden, dass ausgerechnet die Jerusalemer Hotels über die Pessach – Feiertage nur zu 20 % belegt sein werden. Es hagelte massive Absagen wegen der Terrorsituation in der Stadt. Und damit meine ich nicht unbedingt ausländische Touristen im herkömmlichen Sinne, sondern Israelis, die an Pessach verreisen wollen oder Diasporajuden, die zu den Feiertagen nach Israel fliegen. Tel Aviv ist ausgebucht. Genauso wie Privatzimmer im Norden des Landes, aber nach Jerusalem will kaum jemand, denn die Stadt gilt als Pflaster des palästinensischen Terrors. Andernorts dagegen fühlt man sich sicherer.
Zumindest wird das Wetter mitspielen, denn in dieser Woche wird es bis zu 30 Grad Celsius warm. So richtig bloggen werde ich erst wieder am zweiten Pessach – Feiertag. Sprich, am Sonntag, dem 24. April.