Leben in Jerusalem

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Zum Steinmeier – Besuch in Israel: Nichts Neues

B“H
Bundespräsident Steinmeier ist in Israel, doch die hiesigen Medien berichten nur spärlich über den Besuch. Nach Sigmar Gabriels Auftreten wurde man erst so richtig aufmerksam, wie die Bundesregierung sowie zahlreiche deutsche Institutionen (z.B. Pax Christi, die Konrad – Adenauer – Stiftung) den palästinensischen Terror finanziell unterstützen. Ebenso wird Israels radikale Linke, die da bereits genug Geld von Israelhasser George Soros erhält, um Israel Schaden zuzufügen, bereitwillig gesponsort.
Steinmeier kam gestern Abend und machte heute mit Präsident Ruven Rivlin auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt auf Schadensbegrenzung. Ein paar Bierchen und dann ab zu Netanyahu, der Steinmeier nicht so billig davonkommen liess.
Ob der Bundespräsident jetzt noch im Lande weilt, weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht. Normalerweise verlaufen derlei Besuche stets mit ein paar Politkertreffen in Israel und dann geht es weiter nach Ramallah, wo Abu Mazen wieder jammert und weitere EU – Gelder will. Israel sei der Feind und alle Palästinenser Widerstandskämpfer. Bei deutschen Politiker stößt Holocaust – Leugner Abu Mazen damit auf Verständnis, denn, wie gesagt, die Bundesregierung fördert finanziell anti – israelische Organisationen. Selbst Terrorgruppierungen.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/229207
Aus den israelischen TV – Nachrichten. Netanyahu redet auf Englisch ein paar ernste Worte mit Steinmeier.
Die israelische Öffentlichkeit hat unterdessen andere Dinge zu tun und Netanyahu bereitet sich da lieber auf den Besuch von Donald Trump in wenigen Wochen vor.
Der Sommer ist da und ab Morgen ziehen die Temperaturen so richtig an. 29 – 34 Grad Celsius bis zum Wochenende. Ich selbst muss eine Menge Arbeiten und kam in den letzten Tagen kaum zum Bloggen. Kommt man von der Arbeit heim, muss noch eingekauft werden und gestern Abend und heute nach Feierabend habe ich meine Bude geputzt. Mit der Vermieterin will ich mich dieser Tage auch noch treffen, denn es ist mal wieder an der Zeit, den Mietvertrag auf ein weiteres Jahr zu verlängern.
In Israel werden Mietverträge üblicherweise nur auf ein Jahr ausgestellt und danach wird alljährlich verlängert oder man zieht um. Fünf Jahre wohne ich mittlerweile in dieser Wohnung und obwohl das Haus aus den 80iger Jahren stammt und mal überholt werden müsste (orange Kacheln im Bad und so 🙂 ), so billig wie hier kriege ich keine andere Zwei – Zimmer – Wohnung mehr. Jedenfalls nicht in der Stadt.

Zusatz zum gestrigen Gabriel – Eklat

B“H
Lila hat in ihrem aktuellen Blogpost bereits alles gesagt, was ich zum Thema Sigmar Gabriel berichten wollte:
https://rungholt.wordpress.com/2017/04/26/nur-kurz-4/
Ein Sigmar Gabriel, der vor noch nicht allzu langer Zeit herumposaunte, Israel sei ein Apartheidsstaat.
In Israel ist Sigmar Gabriel unwichtig und das Thema ist heute schon wieder vergessen. Unser Land bereitet sich auf zwei wichtige Events in der kommenden Woche vor:
Sonntagabend beginnt der Yom HaZikaron, der Gedenktag für gefallene israelische Soldaten und Terroropfer. Die eine Woche zwischen dem Yom Hashoah (vorgestern) sowie dem Yom HaZikaron ist jedes Jahr sehr emotional und erinnert Israelis daran, dass ein Staat Israel notwendig ist und dass wir uns verteidigen müssen. Und dann platzt ein deutscher Außenminister in die Trauer der Israelis und trifft sich mit Organisationen, die Israel unterwandern und gar vernichten wollen. Eine deutsche Bundesregierung, die den palästinensischen Terror mit EU – Geldern massiv subventioniert.
Die Frage, die in mehreren israelischen Online News Kommentaren auftauchte: Ob der Iran – Fan Gabriel im Iran Gruppierungen treffen würde, die seine so geliebten Mullahs extrem unterwandern? Die Antwort lautet, dass Gabriel sich dies im Iran nicht trauen täte und außerdem auch gar nicht will, denn er gilt als strammer Unterstützer des iranischen Regimes.
Ansonsten stimmte die Mehrheit aller Israelis mit Netanyahu überein und meinte, dass der Premier absolut richtig gehandelt habe.
Das zweite Event von dem ich sprach: Sonntagabend und Montag ist also Yom HaZikaron mit jeweils zwei landesweiten Sirenen: Einmal abends um 20.00 Uhr und dann am Montagmorgen abermals um 11.00 Uhr. Der Yom HaZikaron wird in Israel sehr ernst und emotional genommen, da es fast jede Familie betrifft.
Am Montagabend sowie am Dienstag feiert Israel seinen 69. Unabhängigkeitstag. Von der nationalen Trauer in die Freude – Dies spiegelt die Geschichte des jüdischen Volkes wieder. Nach Pogromen folgt ein Lichtblick und umgekehrt.
Manche deutsche Journalisten behaupten, dass Trump hinter allem stecke. Wer Israel und die derzeitigen Emotionen hier kennt, der würde nie sowas behaupten. Mit Trump hat Netanyahus Reaktion nichts zu tun, sondern einzig und allein mit Gabriels Arroganz, sich mit Leuten zu treffen, die der israelischen Armee und somit dem Schutz des jüdischen Volkes, jegliche Existenzberechtigung absprechen.
Und wie Lila treffend schreibt:
Deutschland spielt im Nahostkonflikt keine Rolle, sondern nur die Amerikaner. In Deutschland wird jede Kleinigkeit aus Israel eifrig diskutiert, hier in Israel spielt Deutschland keine Rolle. Es interessiert einfach niemanden außer ein paar israelische Touristen, die da ein paar Tage nach Berlin reisen wollen, weil es momentan „in“ ist. Und da werde ich dann gefragt, wo denn in Berlin der PRIMARK ist, weil die lieben Landsleute nur ans billige Einkaufen denken. 🙂

Wie die deutsche Bundesregierung aktiv im Nahostkonflikt mitwirkt und sich auf die Seite der Palästinenser schlägt

B“H
Es ist lange bekannt, dass viele viele Deutsche sowie die jeweilige Bundesregierung sich auf die Seite der Palästinenser stellen. Und jetzt erst recht, da man sich Millionen von Moslems ins eigene Land holt. Pro – Islam und pro – arabischem Terror, denn der wird weitgehend als WIDERSTAND verherrlicht. Die armen Moslems seien so furchtbar traumatisiert, dass sie nicht anders können und dann halt eben mal so zwischendurch ein paar Juden umbringen. Da ist Israel halt selber schuld, dröhnt es aus der deutschen Medienwelt, die da Fakten auslässt und Realitäten ignoriert.
Einen Tag nach dem israelischen Yom HaShoah (nationaler Holocaust – Gedenktag) fällt einem Sigmar Gabriel nichts Besseres ein als sich mit Organisationen zu treffen, die Israel zerstören wollen und sich für den palästinensischen Terror aussprechen. Gestern gedachte Israel den Opfern des Holocaust und heute kommt ein deutscher Außenminister daher und zeigt jenen Leuten seine Unterstützung, die nach wie vor Israel vernichten wollen.
Überraschen tut Gabriel mit seinem Handeln nicht. Gilt er doch als Freund der arabischen Welt und pro – palästinensisch.
Wie genau Deutschland den palästinensischen Terror gegen Israel fördern:
http://www.ngo-monitor.org/reports/fact-sheet-german-funding-ngos-active-arab-israeli-conflict/
http://www.ngo-monitor.org/nm/wp-content/uploads/2017/02/German-Report-in-English-FINAL2.pdf

Netanyahu kanzelt Araberfreund Sigmar Gabriel ab

B“H
Einen Tag nach dem israelischen Yom HaShoah zeigt Bibi Netanyahu Größe und sagt ein Treffen mit Israelhasser Sigmar Gabriel ab. Seit ein paar Jahren fällt ausgerechnet der jetzige deutsche Außenminister immer wieder durch pro – palästinensische Kommentare auf, die dazu noch falsch sind. Was machen eigentlich die Berater Gabriels? Die müssen im Tiefschlaf sein, denn was Gabriel von sich gibt, ist in Sekundenschnelle zu widerlegen.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/228594
Jetzt traf sich Gabriel in Israel mit linksradikalen Organisationen, die den palästinensischen Terror finanziell unterstützen und die Vernichtung des Staates Israel fordern. Diverse anti – israelische und zugleich pro – palästinensische Organisationen wie B’Tzelem werden finanziell von der EU unterstützt. Gleichzeitig erhalten sie Gelder von offiziellen deutschen Organisationen. Darunter auch die Konrad – Adenauer – Stiftung, die sich in Israel mehr als antisemitisch gibt:
http://www.ngo-monitor.org/funder/konrad_adenauer_stiftung_kas_/

 

Zur Migrantenflut in Deutschland

B“H
Panikmache, so lautet die Rechtfertigung naiver deutscher Gutmenschen, wenn von Migranten die Rede ist. Letztere seien traumatisierte Flüchtlinge und die westliche Welt müsse halt Geduld haben. Wenn dann jemand den arabischen Terror, ISIS oder die hohe Vergewaltigungsquote aufgrund der Migranten erwähnt, gilt er schnell als Verbreiter von Panik. „Das sei ja gar nicht so und reines Nazi – Geschwätz“.
Klar, sind nicht alle Migranten Schwerkriminelle, doch die Augen vor der Realität zu verschließen, ist fatal. Was sagt man denn all den vergewaltigten Frauen? „Sorry, aber der Migrant ist traumatisiert?“ Ich glaube kaum, dass ein naiver Gutmensch es wagt, solchen Frauen überhaupt in die Augen zu schauen. Da wird lieber weggesehen und alles schöngeredet.
Länder außerhalb Europas haben Europa teilweise aufgegeben und sind der Meinung, dass in fünf Jahren das Europa, welches wir bislang kannten, nicht mehr existieren wird. Schlimmer noch. Manches Land rechnet gar nicht mehr mit Europa, sondern stellt sich allmählich auf die Zukunft ein: Ein stark islamisch – geprägter Kontinent.
Es ist höchste Zeit, sich die Wahrheit einzugestehen: Dass die Mehrheit der Migranten kein Recht auf Asyl hat. Dass die Sozialsysteme bis zum Bankrott ausgenutzt werden und dass es die Migranten aufgrund der Sozialleistungen nach Deutschland zieht. Allein deswegen gilt Deutschland nach Schweden als besonders attraktiv.
Israel wollte vor circa zwei Jahren syrische Flüchtlinge aufnehmen. Nicht viele, aber doch eine gewisse Anzahl. Die Syrer aber wollten nach Deutschland, denn in Israel gibt es kein Cash auf die Hand und tolle Sozialleistungen. Wer blieb, waren im Krieg verletzte syrische Kinder und ein paar Erwachsene. Die breite Masse dagegen sah nur das gelobte Deutschland.
Die arabischen Staaten wollen weder die Syrer noch die Afghanen oder Iraker. Bei den Saudis und den umliegenden reichen Ölstaaten herrscht Kastendenken und dort weiß man genau, dass da keine Facharbeiter und Akademiker kommen, sondern ungebildetes Volk ohne Ausbildung. Afrikaner werden von den Saudis nur als Sklaven akzeptiert. Als Haushaltshilfe, die dann 20 Stunden am Tag schuften muss und schlimmstenfalls noch misshandelt wird. Araber sind Rassisten und wer eine schwarze Hautfarbe hat, der wird als minderwertig betrachtet. Egal, ob Moslem oder nicht.
Andererseits wollen die wenigsten Syrer zu den Saudis, denn dort darf sich niemand so aufführen wie in Deutschland. Kein Syrer, Afghane oder wer auch immer will sich mit der saudischen Justiz anlegen, denn dort wird geprügelt und hart bestraft. In Deutschland hingegen gilt der Migrant als traumatisiert und wird mit Samthandschuhen angefasst.
Ich möchte nicht wissen, wie sehr die Migranten über Bahnhofsklatscher und sonstige Gutmenschen lachen.

Die AfD samt Anhänger geben sich pro – Israel, doch lehnen das Judentum ab

B“H
Was mir besonders auf Twitter immer wieder bewusst wird: Die AfD samt Anhängerschaft loben Israel geradezu in den Himmel, doch wenn es um die jüdische Religion geht, so wird diese als weltfremd und idiotisch abgetan. Wie schrieb mir auf Twitter irgendeine Tussi gestern: KRANK seien die jüdischen Thoragesetze. Die Dame wurde von mir gesperrt, denn sie selbst bezeichnet sich als Nazi, AfD und wer weiß noch alles. Ob das nun wörtlich zu verstehen oder doch sarkastisch gemeint ist, ist mir dabei sowas von egal.
Teilweise kann ich die AfD verstehen, dennoch war sie mir unter Bernd Lucke wesentlich lieber. Mit Frauke Petry kann ich nichts anfangen. AfD – nahe Sites loben Israel und dessen Politik „gegen“ Palästinenser. Dabei werden Dinge behauptet, die nicht der israelischen Realität entsprechen. Tatsache ist, dass nicht alle Palästinenser automatisch Terroristen sind und viele von ihnen total in die israelische Arbeitswelt integriert sind. Es gibt palästinensische Richter, Ärzte, Staatsangestellte und was nicht alles. Im Alltag müssen Juden und Palästinenser irgendwie miteinander auskommen und nicht immer fliegen nur die Fetzen. Wer dagegen mehr Randale verursacht, sind fundamentalische missionarische Christen, die stets den Islam und das Judentum ablehnen und dies pausenlos lautstark propagandieren. Das nervt mehr als die vier Muezzin, die mehrere Male am Tag durch unseren Stadtteil rufen.
Was die AfD genau will, hat sie offenbar selber noch nicht entschieden. Für nicht wenige deutsche Wähler gilt sie als die einzige Alternative und ich kann gut verstehen, warum. Eine pro – israelische Einstellung jedoch bedeutet noch lange nicht, dass man Juden positiv gegenüber steht. Ganz und gar nicht, denn mehrheitlich werden gerade solche Websites von fanatischen Christen geführt, die im Grunde genommen das Judentum hassen.
Wer pro – israelische Sites liest, sollte immer erst einmal schauen, wer und vor allem was für eine Ideologie dahintersteht!

Von israelischen Siedlungen und arabischen Pogromen

B“H
Sich mit der Historie zu beschäftigen, fällt Otto Normalverbraucher samt Journalisten sehr schwer. Wen interessieren die historischen und politischen Zusammenhänge von vor 100, 80, 50, 30 oder gar selbst von vor 10 Jahren noch? Was heute, in diesem Moment, passiert, ist das Einzige, was zählt und nicht irgendein oller Kram von anno dazumal.
Aktuell hören wir in den israelischen Nachrichten, dass für Angela Merkel nur die sogenannte Zwei – Staaten – Lösung Frieden im Nahen Osten bringen kann. Wie dumm muss man sein, um daran noch zu glauben? Die Palästinensern weigern sich beharrlich, einen jüdischen Staat Israel überhaupt anzuerkennen und der arabische Terror geht munter weiter. Und da kommt Frau Merkel mit ihrer Kenntnis des Weltgeschehens und labert von Zwei – Staaten – Lösung.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die deutsche Bundesregierung in den Jahren 2004 / 2005 von Ariel Sharon den Abzug aus dem Gazastreifen forderte und sich tierisch freute als Israel im August 2005 tatsächlich abzog. Die Folgen kennen wir alle und bis zur Minute werden immer neue Tunnel von der Hamas gebaut:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/225706
Die Hamas nutzte die Chance nicht und das von Israel aufgegebene Land im Gazastreifen liegt weitgehend brach. Keine blühende Industrie und kein Frieden wie vom Ausland vorhergesagt. Stattdessen Raketenterror.
Sigmar Gabriel sagte vor ein paar Tagen, dass israelische Siedlungen einen neuen Krieg verursachen werden. So ein ausgemachter Quatsch! Die Siedlungen gab es schon immer. Genauso wie palästinensische Pogrome an Juden. Man schaue nur auf die Jahre 1919 und insbesondere auf das Jahr 1929. Pogrome in Yaffo bei Tel Aviv, in Zfat, in Tiberias, in Jerusalem oder in Hebron. Die Gräber der jüdischen Opfer von den arabischen Pogromen in Yaffo können auf dem Friedhof Trumpeldor in Tel Aviv angeschaut werden. In der Trumpeldor Street an der Ben Yehudah.
Damals gab es schon israelische Siedlungen, nur waren die kein Thema. Das Thema „Siedlungen“ und die palästinensische Behauptung, dass diese ein Hindernis für einen angeblichen Frieden seien, ist relativ neu. Dabei sollte man sich anschauen, wie eifrig die Palästinenser illegal an ihre Jerusalemer Stadtteile anbauen. Jabal Mukaber oder bei uns in Abu Tur. Hunderte neue Häuser, ungenehmigt von der Stadtverwaltung und ohne, dass Grundsteuer gezahlt wird. Da darf sich dann niemand aufregen und wenn die Stadtverwaltung anrückt, um die illegalen Bauten einzureissen, so ist das wieder Rassismus und zerstört den Friedensprozess. Dabei reisst die Stadt genauso illegale jüdische Bauten ein. Nur wird davon im Ausland nichts berichtet.
Die Weltpolitik handelt nicht selten obskur und lässt dabei unliebsame Politiker hängen. In Deutschland wird derweil Donald Trump tagtäglich niedergemacht, weil er nicht ins linksradikale rote Schema passt. Angeblich würde Trump demnächst gestürzt werden. Eine Behauptung, die, laut vielen US – Medien absolut gelogen ist. Die deutschen Medien erinnern derzeit an Al Jazeera. Der arabische Medienkanal behauptete bis zum Schluss, Saddam Hussein stehe kurz vor einem Sieg gegen die Amerikaner.
Zu Beginn des Jahres 1979 liess der damalige US – Präsident (und Israelhasser) Jimmy Carter den Schah von Persien kläglich hängen. Auch der damalige französische Staatspräsident Valerie Giscard d’Estaing gab dem in Frankreich lebenden Fanatiker Ayatollah Khomeini eine freie Medienplattform, auf welcher der Ayatollah seinen Hass versprühen konnte. Khomeini behauptete sogar, der Schah sei Jude und deswegen Sklave der Amerikaner. Ebenso erweckte der Ayatollah den islamischen Terror zum Leben und trat für den heiligen Krieg gegen alle Ungläubigen ein. Ziel sei, laut Khomeini, ein islamisches Weltimperium.
Die iranische Linke unterstützte den im Exil lebenden Khomeini, denn man hatte einen gemeinsamen Feind: Den Schah. Am Ende aber entledigte sich Khomeini der Linken, indem er sie entweder aus dem Land warf oder gleich umbrachte.
Jimmy Carter hingegen prangerte die Menschenrechtsverletzungen des Schah an. Sobald Khomeini die Macht übernahm, war von Menschenrechtsforderungen keine Rede mehr. Da ging es nur noch ums Geschäft, denn Öl ist wichtiger. Bis heute ist der Iran ein wichtiger Handelspartner Deuschlands und jegliche Bundesregierung will Arbeitsplätze erhalten und zieht es deshalb vor, vor den Mullahs zu kriechen.