Leben in Jerusalem

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Wenn sich Leute als Juden ausgeben

B“H
Dagegen ist mein Hamsterrad – Leben total langweilig und trist. Meine Blogs sind auch nur relativ klein und ich verdiene damit weder Geld noch Ruhm, sondern mache all das nur aus Spass nebenbei.
https://www.welt.de/kultur/medien/article194540603/Deutsche-Historikerin-erfand-laut-Medienbericht-juedische-Familiengeschichte.html
Ich arbeite ganz normal, wohne in einer 2 – Zimmer – Wohnung mit Balkon, zahle Steuern und anderweitige Abgaben, fahre mit Bus oder Mountain Bike und schlage mich seit einem halben Jahr mit einer Sarkom – Krebsdiagnose herum.
Dennoch, mit ihrer Behauptung jüdisch zu sein, ist besagte Bloggerin Marie Sophie Hingst aus dem WELT Artikel wahrlich keine Seltenheit. Allein in Israel laufen nicht wenige Touristen herum, die da vorgeben, Juden zu sein. Klar gehen sie nicht auf ein Amt oder so, denn da würde der Schwindel wohl auffliegen. Innerhalb ihres Hostels / Hotels / Reisegruppe sowie bei Israelis jedoch behaupten sie, Juden zu sein.
Warum? Alles nur wegen ein bißchen Aufmerksamkeit?
Genau dieses Verhalten wäre doch einmal ein interessantes Thema für die Masterarbeit eines Psychologiestudenten. „Warum lieben es ausgerechnet einige Deutsche, sich als Juden auszugeben?“
Schuldgefühle oder irgendwelche durchgeknallt – christlichen Vorstellungen? Hört etwa jemand wieder die Stimme G – ttes, welche ihm da befiehlt, sich in Israel aufzuhalten?
Manchmal glaube ich selber, dass diverse Deutsche es als chic betrachten, Jude zu sein. Das mache sie interessanter und vielleicht sogar intelligenter. Oder gar wohlhabender. 🙂
Zumindest klingt dann die eigene Biographie cooler. Gerade in Deutschland.
In Israel hingegen zählen nur Fakten. Man will Papiere sehen und prüft zudem, ob diese echt sind. Die Innenministerien kennen da keinen Pardon und mit „nur herumschwafeln und falsche Behauptungen aufstellen“ ist nichts. Es gibt ein paar Fälle, wo sich Deutsche an deutsch – jüdische Gemeinden wenden und irgendwelche jüdischen Verwandten vorgeben. Verbunden mit der Forderung, die Gemeinde solle ihnen doch eine Bestätigung zukommen lassen, dass man selber auch Jude sei. Die Gemeinden wiederum lehnen dies normalerweise strikt ab, wenn die Angaben zur Person nicht der Wahrheit entsprechen.
Aber in dem Fall wenden die Leute einen anderen Trick an: Man gibt sich einen jüdisch – klingenden Namen und eine Elisabeth stellt sich bei ihrem Israelurlaub als Batscheva vor. Die Nachnamen Goldmann oder Rothschild sind bei Leuten, die vorgeben, Juden zu sein, auch recht beliebt. Vielleicht fühlt man sich als Rothschild gleich viel besser bei der vollen Brieftasche. 🙂

 

Zum Antisemitismus in Deutschland

 

Ganz zu Beginn des Videos seht Ihr einen PKW, der von oben bis unten mit Bildern / Photos der chassidischen Gruppe Chabad – Lubawitsch zugeklebt ist. Derlei Autos sieht man in Israel ziemlich häufig und sie gehören in der Regel Mitgliedern dieser chassidischen Gruppe, welche da auch in Deutschland ansässig ist. Nur kann man in Deutschland nicht dermaßen auffällig herumfahren, denn sonst gibt es Ärger mit Antisemiten.

Die deutsche Dozentin Dr Carola Hilfrich wetterte bei der Jerusalemer Hebrew University gegen israelische Soldaten

B“H
In den gestrigen KAN Abendnachrichten machte die deutsche Unidozentin Carola Hilfrich Negativschlagzeilen:
https://www.jpost.com/Israel-News/Hebrew-U-students-protest-lecturer-reprimanding-student-for-IDF-uniform-576102 
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/257048 
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5439713,00.html
Hintergrund: Carola Hilfrich blaffte eine israelische Soldatin an, die da zur Uni gekommen war. Zuvor hatte sich eine arabische Studentin aufgeregt und die Soldatin aufgrund ihrer Uniform angemacht woraufhin sich die Soldatin bei der Dozentin beschweren wollte. Die Soldatin, die da gleichzeitig an der HebrewU als Studentin lernt, wurde daraufhin von der Uni – Dozentin ebenfalls radikal wegen der Uniform angemacht. Frau Hilfrich wetterte regelrecht gegen israelische Soldaten und zeigte sich in miesester Weise antizionitisch, aber dafür pro – palästinensisch.
Es ist kein Geheimnis, dass in Israels Unis zumeist linke Dozenten und Professoren lehren und anti – israelische Ausfälle sind kein Einzelfall. Da Carola Hilfrich aber aus Deutschland stammt, ist es schwer zu sagen, ob es vorteilhafter ist, dass sie als Jüdin derartige Sprüche von sich gibt oder gar als Nichtjüdin ist.
Wie dem auch sei, der Fall Hilfrich hat extrem viel Staub aufgewirbelt und diverse Minister rufen bereits danach, Hilfrich umgehend zu feuern. Soll sie in Gaza unterrichten oder die Migranten in Deutschland, denn da scheint sie sich ideologisch mit zu identifizieren. 

Angela Merkel gegen Israel

B“H
Um die im Dritten Reich ermordeten Juden wird in Deutschland ein riesiges Theater betrieben. Gedenken noch und nöcher und man wolle Nazis heutzutage um jeden Preis verhindern. Andererseits befindet sich die deutsche Linke samt der CDU genau dort, wo sich einst die Nazis befanden: Nämlich auf der Seite gegen die Juden. Besser gesagt, gegen das heutige Israel.
Toten Juden wird gedacht, doch lebenden Juden (wie in Israel) werden jenen Leuten ausgeliefert, die offen ein Vernichtung Israels predigen. Sei es nun der Iran, die Hizbollah, ISIS, die Fatach oder die Hamas sowie andere islamische Terrorgruppierungen. Angela Merkel bevorzugt die arabische Welt und will, unter allen Umständen, Jerusalem als Hauptstadt Israels verhindern. Somit schwingen sich deutsche Politiker wieder einmal dazu auf, den Juden vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen haben.
Tote Juden = Gedenken, lebenden Juden werden von der Bundesregierung zum Abschuss freigegeben. Hauptsache dem islamischen Terror geht es gut und Abertausenden Migranten ist es erlaubt, in Deutschland unbehelligt und je nach Belieben zu schalten und walten.
https://www.jpost.com/International/Merkel-urged-EU-countries-to-not-move-embassies-to-Jerusalem-due-to-Iran-573452
In Israel werden demokratische Belange hochgehalten und jeder kann offen sagen, was er will. Wegen seiner politischen Meinung wird niemand geächtet wie in Deutschland.
Das Schlimme ist, dass viele Deutsche gar nicht mehr merken, wie sehr sie einer neo – oder linksliberalen Gehirnwäsche unterzogen worden sind. Diesmal nicht von rechts, sondern von links.
In Israel hingegen wird auch diese Meinung publiziert. Warum auch nicht?
http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/23107

 

Die Blutwurst und das Judentum

B“H
Soweit ich das mitbekommen habe, wurde auf einer in Deutschland stattfindenden Islam – Konferenz Blutwurst, sprich Schwein, serviert und jetzt regen sich eine Menge Deutsche auf, dass sich Moslems halt an deutsche Gepflogenheiten, sprich Schwein, anzupassen haben.
Dazu muss ich sagen das, wenn ich eine Islam – Konferenz organisiere, ich mich im Vorfeld um den Caterer kümmere und der muss dementsprechend streng Halal sein. Offenbar aber hat sich niemand gekümmert.
Wozu will man in Deutschland einen angepassten moderaten Islam? Der Islam ist der Islam, genauso wie das Judentum ein Judentum ist. Der Islam hat einen Koran und das Judentum hat eine Thora. Jetzt kann man argumentieren, dass es ja die, ach so bequemen, Reformjuden gibt. Stimmt, aber diese Juden haben die Thora ihren Wünschen entsprechend verändert und das Reformjudentum ist kein Judentum, sondern eine Selbstinszenierung.
Was ich nicht verstehe ist, dass in Deutschland der Islam an deutsche Gepflogenheiten angepasst werden soll. In Israel versucht kein Mensch, den hiesigen Moslems den Islam abzusprechen. Und wir sehen religiöse Muslime überall in der Arbeitswelt. Ob das nun die Hijab bei Fastfood Ketten ist oder bei einer Bankangestellten. Kein Mensch regt sich auf.
Warum muss in Deutschland immer nur alles deutsch sein?
Da können die paar religiösen Juden direkt froh sein, dass sie noch nicht kritisiert worden sind. Dass diverse Deutsche sich nicht aufschwingen, um das Judentum deutsch zu machen. Die Beschneidung (bei Juden und Moslems) war ja schon Thema und sollte bzw. wurde (?) verboten.
Wer Schweinefleisch essen will, soll das tun. Aber anderen Religionen vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen haben, erinnert mich gerade dieser Tage an Chanukkah an die alten Griechen, die vor mehr als 2000 Jahren auch versuchten, das Judentum dem Erdboden gleichzumachen. Alles sollte nur noch griechisch sein.
Von mir aus kann jeder seine Religion leben, wie er will. Wenn er denn nicht missioniert oder sonst irgendwie nervt wie ein Pierre Vogel und diverse muslimische Massengebete in der Öffentlichkeit.
Wenn einer Halal ißt, okay. Wenn Juden koscher essen wollen, auch okay. Wieso muss jemand in Deutschland seine Identität aufgeben, solange er generell in die Gesellschaft integriert ist?
In der Beziehung ist Israel absolut tolerant und würde niemals vom Islam verlangen, sich zu verändern. Moslems können frei ihre Religion ausüben, Christen genauso und Juden sowieso.

Was hat Israel Deutschland voraus?

B“H
Aktuell bringt das Nachrichtenmagazin Focus Online einen Bericht zum Thema „Israel habe Deutschland ohne Rohstoffe abgehängt“ und schon lautet es in den Leserkommentaren, dass es ja kein Wunder sei, denn Deutschland unterstütze das Heilige Land finanziell.
Der Hauptgrund bleibt im Artikel unerwähnt und wegen fehlender Infos will ich das auch hier nicht verlinken.
Was mir immer wieder auffällt und warum sich die israelische Jugend sehr vom deutschen Gegenpart unterscheidet:
In Israel herrscht Wissensdurst. Besonders bei jungen Leuten, doch ich will nicht verallgemeinern und es gehören selbstverständlich auch anderes Altersgruppen dazu. Dennoch, vor allem junge Leute wollen einmal Karriere machen bzw. beruflich weiterkommen. Hier wird nicht so gelabert wie:
„Ja, ich bin vegan und so und ich weiß nicht, was ich mal machen will. Ich schicke halt mal meine Bewerbungsmappe ab.“
Wer in Israel, aus welchen Gründen auch immer, nicht studiert, geht teilweise auf private Weiterbildungsinstitute. Besonders beliebt: IT und Wirtschaft.
Obwohl heutzutage Kinder und Jugendliche weniger lesen und lieber am Computer zocken, Bildung steht immer noch oben an. Und gute Bildung kostet, denn in Israel sind weder Schulen noch Unis umsonst.
Ich traf in der Vergangenheit auf viele Israelis, die sich in der Schule nie besonders angestrengt haben und das heute bitter bereuen. Jetzt pauken sie sich durch teure private Weiterbildungskurse, um noch ein BA oder PhD zu bekommen. Selbst bei der Armee wird massiv auf Weiterbildung und gute Ausbildung gesetzt. Beliebt: Der technische Bereich und IT.
Israelis wollen lernen und weiterkommen. Das ist der Unterschied zu den total fehlerhaften Youtube Kommentaren deutscher Jugendlicher. Dort Wird DER TYP VON NEBENAN bereits so geschrieben: DER TÜP VON NEBENAN. Akkusativ und Dativ scheinen nicht mehr existent. Stattdessen lautet jedes zweite Wort DIGGA.
Wer will sich denn sowas antun?
Am meisten lachen da die Asiaten, denn bildungsmäßig haben die Deutschland schon lange hinter sich gelassen.
In Israel scheut man sich nicht, neue Dinge auszuprobieren und daher all die Startups. Ein weiterer Grund für all die Gründer sind ganz klar auch die immer wiederkehrenden Entlassungen in der Hightech – Branche. Meiner Meinung nach denken Deutsche zu wenig „Out of the Box“. Was man immer hört: „Ja, ich weiß nicht, was ich machen soll. Und ja, geht das denn überhaupt?“
Anstatt anzufangen, lieber erst einmal einen Motivationskurs kaufen gehen oder irgendwelche Lifestyle – Gurus aufsuchen.
Gestern Abend brachte das israelische TV einen Bericht über einige hiesige Teenager, die daheim ihren eignen SLIME herstellen und verkaufen. 13Jährige, die den Markt erkannt haben und ihre eigenen SLIME – Kollektionen zusammenbasteln und online verkaufen. Der israelische Markt ist riesig und die Nachfrage ist da.
In Deutschland dagegen würde man erst einmal genderkonform denken und dann die ganze Umwelt (von wegen Gifte und so) in Betracht ziehen. Und am Ende kommt deswegen auch nichts zustande. Der Erfindergeist ist vor langer Zeit in der Political Correctness untergegangen.
Es fehlt einfach an Wissensdurst und die Neugierde auf Neues.

Und wie war das so mit Angela Merkel heute?

B“H
Ehrlich gesagt, keine Ahnung, denn Otto Normalverbraucher wie ich, befand sich auf der Arbeit. Offenbar war alles nur ein Business – Besuch und es ging um wirtschaftliche Zusammenarbeiten. Angie sagte in einer Pressekonferenz, dass Israelis und Deutsche voneinander lernen können und halt so. 
Na, da kennt Frau Merkel aber die israelische Mentalität nicht, denn eben mal so trallala und „Jawoll“ geht hier gar nichts. 🙂
Teile der israelischen Bevölkerung hatten nichts gegen den Besuch, die News Kommentare auf Walla und anderswo aber überschlugen sich:
„Was will Adolf Merkel hier?“
„Wieso hängte in Jerusalem niemand Plakate mit „Arbeit macht frei“ auf?“
Merkel hasst Israel.
Merkel toleriert und unterstützt den arabischen Terror der Hezbollah, Hamas und dem Iran.
Viele viele Israelis wollten die Muslim – liebende Merkel hier nicht haben, denn man weiß, was in Europa und auch in Deutschland abläuft. Und auch Netanyahu liess das in der Pressekonferenz durchblicken.
Und jeder wusste, wie es dann auch kommen sollte:
Gleich nach der Pressekonferenz sagte Frau Merkel, dass die Geschäftsbeziehungen mit dem Iran stehen und dass Deutschland mit dem Iran zusammenarbeiten wird.
Und das gleich nach dem Besuch im Holocaust – Museum Yad Vashem, wo sie toten Juden huldigte, doch die Lebenden gibt sie den Holocaust – Leugnern (Iran, Hamas, Abu Mazen) preis.
Etwas anderes war nicht zu erwarten und Netanyahu hat ganz umsonst geschleimt. Das Simon – Wiesenthal – Center hatte gestern noch vor Angela Merkel gewarnt.
Und das wars dann auch.
Mitbekommen habe ich nichts und aktuell ist der Besuch schon wieder vergessen. Nicht mehr relevant (relevanti), wie man in Israel sagt. Frau Merkel aber hat sich in Israel noch unbeliebter gemacht.