Leben in Jerusalem

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Yom HaZikaron & Statistiken

B“H
Der jüdische Monat IYAR hat vor ein paar Tagen begonnen und laut dem chassidischen Kommentar „Bnei Yissachar“ sowohl als auch dem kabbalistischen Buch „Book of Creation – Sefer Yetzirah“ ist der Iyar der Monat der Heilung.
Na, wenn das nichts ist! Vielleicht werde ich ja geheilt und muss mich nicht mit einer Onkologie abgeben, die irgendwie nicht so richtig funktioniert. Jedenfalls muss ich mir sehr viele medizinische Details selbst aneignen, denn meine Krebsart ist nicht allzu weit verbreitet. Mein nächster CT Scan steht an und ich kann nur hoffen, dass alles okay ist. Falls nicht, muss ich sehen, wie ich mit der Onkologie klarkomme. Das israelische Gesundheitssystem ist ziemlich verrottet und es fehlt auch hier an qualifiziertem Personal.
Heute Abend ab 20.00 Uhr gedenkt Israel am Yom HaZikaron seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer. Um 20.00 Uhr ertönen landesweit die Sirenen und dasselbe nochmals am morgigen Mittwoch um 11.00 Uhr.
Cafes, Restaurants, Geschäfte, etc. schließen heute Abend zwischen 18.00 – 19.00 Uhr. Ich hoffe, dass sich diverse deutsche Touristen nicht wieder aufführen wie vor ein paar Tagen am Yom HaSHoah (Holocaust – Gedenktag).
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2019/05/02/die-neuen-hipster-herrenmenschen-oder-wie-sich-junge-deutsche-nichtjuden-in-israel-auffuehren/

 

Der Yom HaZikaron wird in Israel sehr ernst genommen und ich weiß nicht, welcher Tag depressivere Stimmungen erzeugt: Der Yom HaShoah oder der Yom HaZikaron.
Am morgigen Mittwoch werden Geschäfte, Cafes, etc. wieder ganz normal geöffnet sein. Die Busse fahren heute Abend sowohl als auch morgen nach Fahrplan.
Morgen Abend ab 20.00 Uhr feiert Israel dann seinen Unabhängigkeitstag Yom Ha’azma’ut. Donnerstag ist gesetzlicher Feiertag in Israel und arbeitsfrei. Jedenfalls für diejenigen, die nicht in der Gastronomie arbeiten. 🙂
Und für Leute, die an Statistiken Interesse haben: Israel hat aktuell etwas mehr als neun Millionen Staatsbürger:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/262765

 

Raketen – Eskalation in Südisrael

B“H
Viele verletzte Israelis, ein Toter und Tausende Bewohner Südisraelis verbringen einmal wieder viele Stunden im Bunker.
Das Soroka – Krankenhaus von Beersheva verlegte vorsichtshalber einige Abteilungen in Schutzräume. Die Hamas sowie der Jihad Ha’Islami feuern unentwegt Raketen aus dem Gazastreifen, wobei Abschussrampen vorwiegend in palästinensische Wohngebiete verlegt werden. So will man verhindern, dass die israelische Luftwaffe die Abschussrampen zerstört, denn dann käme es zwangsläufig auch zu toten Zivilisten. Da nimmt die Hamas aus Public Relation – Gründen gerne menschliche Schutzschilder, denn die eigene Bevölkerung ist den Islamisten völlig egal. Hauptsache, die Welt verurteilt Israel. Und gerade das geschieht momentan, denn ein Kleinkind kam in Gaza ums Leben. Jedoch nicht aufgrund israelischer Abwehrangriffe, sondern weil eine Hamas – Rakete vorzeitig explodierte. 
In dieser Woche, genau genommen am Dienstagabend und Mittwoch, gedenkt Israel am alljährlichen YOM Ha’ZIKARON seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer. Am Mittwochabend sowie am Donnerstag feiert das Land den Unabhängigkeitstag YOM Ha’ATZMA’UT. Die Hamas will uns das wieder einmal gründlichst vermiesen, indem neue Raketenangriffe provozieren sollen.
Auch steht in Tel Aviv die Eurovisionsveranstaltung an und diese will die Hamas angeblich ausbomben, denn Israel sei nicht Europa und die Eurovision soll sich vom Acker machen.
Im Süden Israels ist heute „raketenfrei“ und die Familien verbringen die Zeit im Bunker, da alle paar Minuten Raketen einfliegen. Gestern flog eine Rakete bis nach Beit Shemesh (nahe Jerusalem). Tel Aviv steht ganz oben auf der Hamas – Liste. Jerusalem dagegen bleibt einigermaßen verschont, denn hier ist der Tempelberg. Was, wenn die Hamas eine Rakete in den Felsendom knallt? Das wäre doch mal was! Allerdings würden sowohl die Hamas – Terroristen als auch die ganze Welt Israel der Sabotage beschuldigen.
Außerdem gibt es in Jerusalem viele arabische Stadtteile und allein deswegen fliegen weniger Raketen auf die Stadt. Man kann ja, wie gesagt, den Tempelberg treffen oder arabische Stadtteile.
Bei uns in der Stadt ist es ruhig und die Leute gehen ganz normal zur Arbeit oder halt ihrem Alltag nach. Sollte es Raketenalarm geben, geht man in die Bunker und danach geht das öffentliche Leben normal weiter. Wir sind das ja alle schon seit Jahren gewohnt.
Egal, welche Regierung an der Macht ist, die Hamas beschiesst uns mit Raketen. In der Social Media geht einmal wieder die deutsche Besserwisserei um, denn man kennt sich im Nahen Osten super aus und weiß nun mal alles besser. Nur hat dieses angebliche „Wissen“ rein gar nicht mit der israelischen Realität zu tun. 

Gaza: „Der Islamische Jihad (Jihad Ha’Islami) droht mit Terror an der Grenze zu Israel“

B“H
Was Ihr in Deutschland nicht aus den heimischen Medien erfahrt:
Der Islamische Jihad (Jihad Ha’Islami) droht mit neuen Terrorakten an der Grenze zu Israel. Neben der Hamas ist der Jihad Ha’Islami die tonangebende Kraft im Gazastreifen und bereitet aktuell eine Eskalation am israelischen Grenzzaun vor.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5501651,00.html
Deutsche Medien werden erst wieder dann berichten, wenn alles eskaliert ist und Israel zurückschlägt.
Der Grenzzaun – Terror in der kommenden Woche so richtig beginnen, denn am Mittwochabend sowie am Donnerstag feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag YOM Ha’AZMA’UT.
Auch unser Unabhängigkeitstag passt allzu vielen deutschen Journalisten nicht, denn Deutschland feiert seine toten Juden. Leben Juden und insbesondere Israelis sind das Allerletzte. Vor allem Israelis. Dann schon lieber die toten Auschwitz – Juden. 

 

Yom HaZikaron – Israel gedenkt seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer

B“H
Heute (Dienstag) Abend und nicht wie ich ursprünglich schrieb, „Mittwochabend“, beginnt der YOM HA’ZIKARON. Der Tag, an dem Israel seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer gedenkt. Ein genauso trauriger und depressiver Tag wie der Yom Ha’Shoah in der vergangenen Woche. Manchmal sogar noch depressiver, denn fast jeder Israeli kennt einen gefallenen Soldaten oder jemanden, der Opfer eines palästinensischen Terroranschlages wurde.
Ich muss heute bis 19.00 Uhr arbeiten und hoffe, dass ich vor dem Sirenenton um 20.00 Uhr daheim bin. Unterwegs werde ich definitiv auf zahlreiche öffentliche Gedenkveranstaltungen stossen. In jedem Stadtteil Jerusalems findet mindestens eine davon statt. Beispiel: In Abu Tur am Beit Nechemia oder nahe der Promenade (Tayelet). Die Hauptveranstaltung heute Abend findet an der Klagemauer statt, wo Präsident Ruven Rivlin und der Oberbefahlshaber der Streitkräfte Gadi Eisenkoth Reden halten werden. Dazu Angehörige von Gefallenen.
Wer zur Klagemauer gehen will, der wird Sicherheitsstufe Eins sowie Tausende zusammengequetschte Besucher vorfinden. Daheim vor dem Fernseher sieht man am immer noch besten.
Die morgige Hauptveranstaltung ist für geladene Gäste um Herzlberg (Har Zion) in Jerusalem. Netanyahu und andere Politker werden Reden halten. Benjamin Netanyahu selbst weiß sehr gut wie es ist, einen Angehörigen zu verlieren. Sein Bruder Jonathan (Yoni) kam 1976 beim Entebbe – Einsatz ums Leben. Bibi und Yoni waren nicht nur Brüder, sondern beste Freunde und der Tod seines Bruders nahm auf Bibis Leben einen gravierenden Einfluss.
In israelischen Schulen (in den palästinensischen Schulen nicht) wird heute und morgen der Gefallenen gedacht. Militärmuseen werden besucht und die Schüler gehen massenhaft zu Vorträgen.
In Deutschland mag man das alles als „Militarismus“ einstufen, in Israel ist der Yom HaZikaron ein wichtiger Teil der Geschichte Israels. Nicht nur die Vergangenheit betreffend, denn der arabische Terror und Krieg laufen, nach wie vor, weiter.
Wie schon erwähnt, schließen heute Abend Geschäfte, Malls und Restaurants zwischen 18.00 und 19.00 Uhr. Die Busse fahren ganz normal weiter.
Ab Morgen ist wieder ganz normaler Alltag, doch gibt es um 11.00 Uhr erneut einen Sirenenton. Die Busse fahren und alles ist offen. Gegen Abend kommt allmählich Feierstimmng auf, denn um 20.00 Uhr (Mittwochabend) beginnt der israelische Unabhängigkeitstag YOM HA’AZ’MA’UT. Israel wird in diesem Jahr 70 Jahre alt und wer ein paar Hintergrundinfos sucht, kann HIER klicken.
Am Donnerstag ist in Israel offiziell Feiertag und jeder Israeli, der arbeitet, erhält Feiertagszuschlag. 150% glaube ich. Leute aus dem Ausland, die in Israel auf Visa – Basis und befristet arbeiten, erhalten diesen Zuschlag nicht und haben auch keinen direkten Anspruch auf einen freien Tag. Dennoch, fast alles ist geschlossen, doch Teile der Gastronomie sind offen. Die Palästinenser feiern den Tag nicht, haben aber einen freien Tag.

Zum 70. Geburtstag des derzeitigen Staat Israel

 

Gut gemachtes Animations – Video, aber das Ende fällt mir dann doch zu schleimbeutel – mäßig aus. Frieden mit den Palästinensern, wie wir Frieden mit Jordanien und Ägypten haben.
Alles schön und gut, doch die Realität wird in geradezu romantischer Art und Weise ausgeblendet. Bis heute erkennen weder Hamas noch die Fatah Israel als einen jüdischen Staat an. Sie werden dies auch in Zukunft nicht tun und beschwören stattdessen die Vernichtung Israels.

Israel in dieser Woche: „Trauer um gefallene Soldaten und 70 Jahre Unabhängigkeit“

B“H
Die für mich schönste Zeit des Jahres hat begonnen. Der Frühling. Wobei ich den Spätsommer mit den Feiertagen wie Rosh Hashana, Yom Kippur und Sukkot genauso liebe.
Die Bäume sind jetzt wieder grün, unser Garten ist voller Rosen und es scheint die Sonne bei blauem Himmel. In dieser Woche reisen Hunderte israelische Schulkinder nach Jerusalem, um etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Der Ausflug endet jedesmal an der Klagemauer (Kotel).
Hunderte, wenn nicht Tausende, Soldaten reisen an und unternehmen die gleichen Trips. Der Stadtteil in dem ich wohne wird des Nachts mit israelischen Ausflüglern und Soldaten geflutet.
Einmal im Jahr vor der Unabhängigkeit ist das so und es ist toll, endlich einmal mehr Juden hier zu haben. Anstatt all der Palästinenser weiter unten und den antisemitischen Nichtjuden aus den USA und Deutschland, welche für die EU und die UNO arbeiten. Stramm pro – palästinensisch und total gegen Israel und Juden.
Am Dienstagabend um 20.00 Uhr beginnt der YOM HA’ZIKARON. Der Gedenktag für gefallene israelische Soldaten und Terroropfer. In jedem Stadtteil Jerusalems sowie in allen Orten des Landes finden Dienstagabend Gedenkfeiern statt. Um 20.00 Uhr ertönen landesweit die Sirenen und am Mittwochmorgen um 11.00 Uhr abermals.
Eine der Hauptveranstaltungen am Dienstagabend findet an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel) statt. Tausende Soldaten werden dort sein genauso wie die Hinterbliebenen vieler Gefallenen, Besucher und Touristen sowie Politiker und der Oberbefehlshaber der Streitkräfte. In der Altstadt herrscht dann Sicherheitsstufe Eins und wer sich das Ansehen will, der sollte entweder ein paar Stunden vorher vor Ort sein oder sich einen Platz auf den Aussichtspunkten gegenüber der Klagemauer suchen. Für all jene, die nicht dabei sein können: Die Gedenkfeier wird live im israelischen Fernsehen übertragen und ich werde einen Link dazu geben.
Am Dienstagabend schließen alle Geschäfte, Shopping Malls, Restaurants, etc. zwischen 18.00 und 19.00 Uhr. Auch die 24 – Stunden – Shops werden geschlossen sein. Dies betrifft nicht palästinensische oder christliche Gegenden, wo alles offen bleibt.
Am Mittwoch verläuft der Alltag ganz normal und Cafes, etc. sind wieder offen. Um 11.00 Uhr ertönt nochmals landesweit die Sirene und überhaupt schwebt über dem Tag eine endlose Traurigkeit. Fast jede israelische Familie verlor einen Angehörigen in einem der Kriege, Terroranschläge oder sonstige palästinensischen Attacken. Und wer vielleicht nicht betroffen ist, der kennt einen Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen oder sonstige Bekannte, die betroffen sind. Israel ist ein kleines Land und die jüdische Welt kennt sich untereinander.
Im Radio läuft Trauermusik und es werden, genau wie im Fernsehen, Lebensgeschichten der Gefallenen erzählt. Soldaten und Angehörige kommen zu Wort.
Am Mittwochabend ab 20.00 Uhr schlägt die Stimmung radikal um und dann geht es von der Trauer in die Freude. Gleich nach dem YOM HA’ZIKARON folgt der YOM HA’AZMA’UT – der israelische Unabhängigkeitstag, der da jeweils gemäss des jüdischen Kalenders begangen wird.
Diesmal wird Israel 70 Jahre alt und man hat sich viel einfallen lassen, damit die Feiern besonders ausfallen. In Tel Aviv werden auf dem Rothschild Boulevard und um den Rathausplatz Leinwände aufgestellt, auf denen Kurzfilme zur Geschichte der Stadt laufen.
In Jerusalem finden immer am Unabhängigkeitstag selbst, sprich am Donnerstag, besondere Veranstaltungen statt. Mehrere Museen sind kostenlos zu besichtigen wie das Israel Museum oder das ehemalige britische Gefängnis, in dem, u.a., jüdische Lechi – und Etzel – Widerstandskämpfer inhaftiert waren.
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2014/05/07/im-museum-of-the-underground-prisoners-jerusalem/
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2014/05/12/bilder-aus-dem-museum-of-the-underground-prisoners-jerusalem-teil-1/
Die liebste Beschäftigung der Israelis aber sind der MANGAL sowie die Flugshows der israelischen Luftwaffe (Innenstadt von Jerusalem oder am Strand von Tel Aviv – alles kostenlos). Beim MANGAL handelt es sich um den Grill und am Unabhängigkeitstag brutzelt es überall. Grillfleisch geht dieser Tage tonnenweise über die Ladentheken. Dazu Chips (Pommes), Salate und Obst.
Morgens früh geht es an diesem Donnerstag, der offizieller Feiertag ist, hinaus ins Grüne und im Jerusalemer Sacher Park steht dann Grill an Grill. 27 Grad Hitze sind vorhergesagt und die Stadt wird vollständig nach Grillfleisch riechen.
Ich wollte erst nach Tel Aviv fahren, aber die Busse, die an dem Tag fahren, werden proppevoll sein. Und das will ich mir nicht unbedingt antun. Normalerweise grille ich auf meinem Balkon mit Freunden, doch diesmal bin ich bei Freunden eingeladen. Gleich im Nachbarstadtteil Baka und nicht weit zum Laufen.
In Deutschland stellt man sich jetzt vielleicht vor, dass an dem Tag kräftig gesoffen wird. Dem ist nicht so, außer diversen Jugendlich am Mittwochabend, die durch die Innenstädte ziehen. Ansonsten ist der Unabhängigkeitstag ein Familien – und Freundeskreistag. Grillen, im Freien hocken, labern.
Zurzeit verkaufen die Discounter Holzkohle, Grills und sämtliche Grillzubehör. Bis Mittwoch wird das Land ein Flaggenmeer und selbst die Autos werden beflaggt. Bei mir im Stadtteil muss man aufpassen, dass die Palästinenser die Flaggen nicht abfackeln. Manchmal samt PKW.
Israelis sind mehrheitlich unheimlich stolz auf ihr Land und zeigen das auch ganz offen. In Deutschland ist das unvorstellbar, denn da ist man sofort der Nazi. 🙂

 

Morgen Abend ist wieder Feiertag

B“H
Morgen (Donnerstag) Abend beginnt der siebte und letzte Tag von Pessach (Passover). Der erste sowie der letzte Tag der hohen jüdischen Pessach – Feiertage ist in Israel jeweils ein offizieller Feiertag, an dem alles geschlossen ist und keine Busse fahren.
Der morgige Donnerstag ist demnach nur ein „halber“ Tag. Wie der Freitag vor dem Schabbateinbruch. Offiziell beginnt der Feiertag morgen Abend um 18.27 Uhr. Freitag bleibt alles geschlossen und die Busse fahren NICHT!
Wer also durch Israel reist, der sollte wissen, dass von morgen Nachmittag bis Samstagabend alles geschlossen bleibt und keine Busse fahren. Erst am Samstagabend (nach Schabbatende) gegen 19.45 Uhr beginnt der Alltag wieder. Ab Samstagabend gibt es dann auch wieder Brot, etc. denn Pessach ist vorbei.
Morgen in zwei Wochen feiert Israel ganz groß seinen 70. Unabhängigkeitstag. Jetzt schon sieht man überall israelische Flaggen hängen und es wird geschmückt. Eine Woche zuvor, am 12. April, ist in diesem Jahr der nationale Holocaust – Gedenktag YOM Ha’SHOAH.
Am Freitag will die Hamas von Gaza aus erneut versuchen, den Grenzzaun nach Israel zu erstürmen. In Deutschland wird Euch von den dortigen Pallywood – Medien wie DER SPIEGEL, die Tagesschau, etc. verklickert, dass die armen Leute aus Gaza einfach so von israelischen Soldaten am Grenzzaun abgeknallt werden. In Wahrheit aber handelt es sich um Hamas – Terroristen, die da so einiges auf dem Kerbholz haben und keine Sekunde zögern würden, einem Israeli die Kehle durchzuschneiden. In Deutschland, wie gesagt, kein Wort davon.
An den Pessach – Feiertagen habe ich selber gar nicht viel unternommen. Einfach nur relaxt auf Balkonien und heute war ich einen halben Tag lang auf der Arbeit. Viele Leute, die ich kenne, mussten jeden Tag an Pessach arbeiten und andere, die frei hatten, waren daheim bei der Family. Meine Nachbarn haben Tagestrips unternommen und die Altstadt war gerammelt voll. Viel Sinn nach Trubel war bei mir nicht zu finden und auch die kommenden letzten Pessach – Tage lasse ich lieber ruhig angehen.