Leben in Jerusalem

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Das waren noch Zeiten – „Ein El Al Reisebüro in Teheran“

Das Photo antstand kurz nach der islamischen Revolution (1979).

 

Vor der Revolution und der Machtübernahme Khomeinis waren Israel und der Iran allerbeste Freunde. Man besuchte sich gegenseitig und viele Israelis lebten unbehelligt in Teheran. Ganz zu schweigen von den vielen iranischen Juden, die damals völlig frei ihrem Alltag nachgingen. Zahlreiche iranische Juden hatten ihre eigenen Läden und Unternehmen.
Das alles änderte sich mit Ayatollah Khomeini und die Mehrheit aller iranischen Juden floh vorzugsweise nach Israel, wo bis heute eine große Community zu finden ist.
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Live: „Bibi Netanyahu zum atomaren Waffenarsenal des Iran“

Live in englischer Sprache:

 

Israels Sicherheit geht vor

B“H
Wäre Deutschland an der Stelle Israels, hätte es längst aufgehört zu existieren, weil es von den arabischen Nachbarn mit Leichtigkeit zerquetscht worden wäre. Israel hingegen kämpft sich seit Jahrzehnten erfolgreich gegen die arabische Übermacht durch und gibt nicht so einfach seine Identität auf. Juden haben nur dieses eine Land und Israelis sind, im Gegensatz zu Deutschland, nicht von dem Virus der Identitätsaufgabe und des Anpassens an den Islam befallen.
Was man in Deutschland nicht verstehen kann, gilt hierzulande als Selbstverständlichkeit. Man steht für sein Land ein. Klar, gibt es immer ein paar extreme linke Spinner von George Soros finanziert, doch mehrheitlich steht das Land zusammen. Der Iran ist der Erzfeind und finanziert Syrien, die Hamas sowie den Libanon.
Gestern früh drang eine iranische Drohne illegal in den israelischen Luftraum ein und nahe der Kleinstadt Beit Shean wurde sie von einem israelischen Helikopter angeschossen. Israel kann die feindliche Drohne nicht auf sich beruhen lassen, denn arabischen Länder muss man eines zeigen: Vehementes Vorgehen und Stärke. Wer das nicht tut, wie Deutschland, der hat schon verloren. Im Nahen Osten gelten andere Gesetze, die da Deutschland mittlerweile, Dank der Migranten, zu spüren bekommt. Und was die Migranten vorfinden, ist ein schwaches Deutschland, welches sich selbst aufgibt, jammert und anpasst.
In Israel ist das Gegenteil der Fall und das ist der Grund, warum das Land immer noch existiert.
https://www.timesofisrael.com/idf-accuses-iran-of-setting-up-air-base-outside-syrian-city-of-palmyra/

Benjamin Netanyahu: „Ich wünsche den Menschen im Iran viel Glück!“

Als der Iran und Israel noch Freunde waren

B“H
Neulich erst verkündete Sigmar Gabriel, dass israelische Siedlungen einen neuen Krieg im Nahen Osten auslösen könnten. Wer sich mit den Fakten der Historie des Nahen Ostens auseinandersetzt weiß, dass diese Behauptung absoluter Schwachsinn ist. Siedlungen gab es schon immer und bis vor wenigen Jahren standen sie nicht auf der Agenda der Palästinenser. Zudem gab es schon immer Pogrome gegen Juden seitens der Araber. Schauen wir nur auf die arabischen Massaker von Juden im Jahre 1929 (Jerusalem, Zfat oder Hebron). Zehn Jahre zuvor gab es bereits Pogrome und in der 30iger Jahren noch einmal. Von Siedlungen war damals keine Rede, denn das Thema kam erst vor ein paar Jahren auf.
Wenn jemand hilfreiche Lektüre zum Thema „Israel und die arabischen Staaten“ sucht, kommt er am israelischen Journalisten Ronen Bergman kaum vorbei. In hebräischer Sprache gibt es tonnenweise Bücher zum Nahostkonflikt, der Politik, den Geheimdiensten, der Armee, den Kriegen oder dem Gefangenenaustausch. Leider wurden bislang nur wenige Bücher ins Englische übersetzt. Bei Ronen Bergman ist das anders, obwohl ich gerade eines seiner Werke aus dem Jahre 2007 in hebräischer Sprache lese und herausfand, dass es nicht in andere Sprachen übersetzt wurde.
In den ersten Kapiteln des Buches beschreibt Bergman die Freundschaft zwischen dem Iran und Israel zu Zeiten des Schah Reza Pahlevi. Der Schah kaufte massenhaft Waffen aus den US und aus Israel. Die hiesige Wirtschaft blühte und selbst die Fluglinie ELAL hatte in Teheran eine Niederlassung. Alles war Jubel, Trubel, Heiterkeit und es herrsche engste Zusammenarbeit. All das änderte sich im Januar 1979 als Ayatollah Khomeini mit der Air France aus seinem französischen Exil einflog und die Macht übernahm. Die Ölpipeline aus dem Iran direkt nach Israel hörte auf zu sprudeln und Tausende iranische Juden verliessen umgehend den Iran, denn sie erhielten Morddrohungen. Der israelische Geheimdienst sowie weitere kleinere Gruppierungen waren damit beschäftigt, iranische Juden zu überreden, nach Israel auszureisen. Allein dieses Unterfangen war gar nicht einmal so einfach, denn vielen Juden ging es im Iran super. Sie waren wohlhabende Geschäftsleute und man wollte nicht so einfach ins Ungewisse abhauen. Eher wurde der Ayatollah als kurzweilige Modeerscheinung gesehen und der Schah werde schon bald heimkehren und dem Ayatollah in die Kutte treten.
Selbst der damals wohlhabenste Jude im Iran weigerte sich, das Land zu verlassen, denn er habe ja immerhin einflussreiche muslimische Freunde. Kurz darauf wurde er verhaftet und zum Tode verurteilt. Es herrschte ein heilloses Durcheinander im Iran und es gab keinerlei Ansprechpartner mehr. Ehe Khomeini die volle Macht an sich riss, blühte die Korruption. Selbst nach der Machtübernahme bestachen israelische Offiziere stationiert im Iran hohe Beamte Khomeinis, damit weiterhin Juden den Iran verlassen konnten. Bis heute geht dies nur über Drittländer wie Griechenland oder die Türkei, denn es existieren keinerlei Direktflüge zwischen Tel Aviv und Teheran.
Heute leben immer noch mehrere Tausend Juden im Iran, doch ausreisen wollen sie immer noch nicht. Man gibt sich bescheiden, unterwirft sich der Scharia (Frauen laufen verschleiert herum) und falle halt nicht auf. So werde man vom Regime in Ruhe gelassen. Iranische Juden leben mit der Angst, wollen aber dennoch bleiben. Sie wissen nicht, was sie in Israel erwartet und in die Sozialhilfe wollen sie nicht. Da doch lieber dort bleiben, wo man sein Auskommen hat. Selbst wenn es der Iran ist.
Die Situation von 1978 / 1979 der studentischen Massenproteste gegen den Schah erinnert an das Deutschland von heute. Schon damals stellte sich die iranische Linke auf die Seite Khomeinis, denn man hatte denselben Feind. Die Linken dachten, den Fanatiker Khomeini in den Griff zu bekommen, sobald der Schah erst einmal abgedankt hatte. Doch das schlug gewaltig fehl und am Ende brachte Khomeini die Linken um die Ecke. Rübe ab und keinen scherte das.
Dieselbe linke Ideologie meint in Deutschland, die Massen von Migranten in den Griff zu bekommen und zu integrieren. Am Ende wird die Linke erneut unterliegen und das geht schneller als man denkt.

Von israelischen Siedlungen und arabischen Pogromen

B“H
Sich mit der Historie zu beschäftigen, fällt Otto Normalverbraucher samt Journalisten sehr schwer. Wen interessieren die historischen und politischen Zusammenhänge von vor 100, 80, 50, 30 oder gar selbst von vor 10 Jahren noch? Was heute, in diesem Moment, passiert, ist das Einzige, was zählt und nicht irgendein oller Kram von anno dazumal.
Aktuell hören wir in den israelischen Nachrichten, dass für Angela Merkel nur die sogenannte Zwei – Staaten – Lösung Frieden im Nahen Osten bringen kann. Wie dumm muss man sein, um daran noch zu glauben? Die Palästinensern weigern sich beharrlich, einen jüdischen Staat Israel überhaupt anzuerkennen und der arabische Terror geht munter weiter. Und da kommt Frau Merkel mit ihrer Kenntnis des Weltgeschehens und labert von Zwei – Staaten – Lösung.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die deutsche Bundesregierung in den Jahren 2004 / 2005 von Ariel Sharon den Abzug aus dem Gazastreifen forderte und sich tierisch freute als Israel im August 2005 tatsächlich abzog. Die Folgen kennen wir alle und bis zur Minute werden immer neue Tunnel von der Hamas gebaut:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/225706
Die Hamas nutzte die Chance nicht und das von Israel aufgegebene Land im Gazastreifen liegt weitgehend brach. Keine blühende Industrie und kein Frieden wie vom Ausland vorhergesagt. Stattdessen Raketenterror.
Sigmar Gabriel sagte vor ein paar Tagen, dass israelische Siedlungen einen neuen Krieg verursachen werden. So ein ausgemachter Quatsch! Die Siedlungen gab es schon immer. Genauso wie palästinensische Pogrome an Juden. Man schaue nur auf die Jahre 1919 und insbesondere auf das Jahr 1929. Pogrome in Yaffo bei Tel Aviv, in Zfat, in Tiberias, in Jerusalem oder in Hebron. Die Gräber der jüdischen Opfer von den arabischen Pogromen in Yaffo können auf dem Friedhof Trumpeldor in Tel Aviv angeschaut werden. In der Trumpeldor Street an der Ben Yehudah.
Damals gab es schon israelische Siedlungen, nur waren die kein Thema. Das Thema „Siedlungen“ und die palästinensische Behauptung, dass diese ein Hindernis für einen angeblichen Frieden seien, ist relativ neu. Dabei sollte man sich anschauen, wie eifrig die Palästinenser illegal an ihre Jerusalemer Stadtteile anbauen. Jabal Mukaber oder bei uns in Abu Tur. Hunderte neue Häuser, ungenehmigt von der Stadtverwaltung und ohne, dass Grundsteuer gezahlt wird. Da darf sich dann niemand aufregen und wenn die Stadtverwaltung anrückt, um die illegalen Bauten einzureissen, so ist das wieder Rassismus und zerstört den Friedensprozess. Dabei reisst die Stadt genauso illegale jüdische Bauten ein. Nur wird davon im Ausland nichts berichtet.
Die Weltpolitik handelt nicht selten obskur und lässt dabei unliebsame Politiker hängen. In Deutschland wird derweil Donald Trump tagtäglich niedergemacht, weil er nicht ins linksradikale rote Schema passt. Angeblich würde Trump demnächst gestürzt werden. Eine Behauptung, die, laut vielen US – Medien absolut gelogen ist. Die deutschen Medien erinnern derzeit an Al Jazeera. Der arabische Medienkanal behauptete bis zum Schluss, Saddam Hussein stehe kurz vor einem Sieg gegen die Amerikaner.
Zu Beginn des Jahres 1979 liess der damalige US – Präsident (und Israelhasser) Jimmy Carter den Schah von Persien kläglich hängen. Auch der damalige französische Staatspräsident Valerie Giscard d’Estaing gab dem in Frankreich lebenden Fanatiker Ayatollah Khomeini eine freie Medienplattform, auf welcher der Ayatollah seinen Hass versprühen konnte. Khomeini behauptete sogar, der Schah sei Jude und deswegen Sklave der Amerikaner. Ebenso erweckte der Ayatollah den islamischen Terror zum Leben und trat für den heiligen Krieg gegen alle Ungläubigen ein. Ziel sei, laut Khomeini, ein islamisches Weltimperium.
Die iranische Linke unterstützte den im Exil lebenden Khomeini, denn man hatte einen gemeinsamen Feind: Den Schah. Am Ende aber entledigte sich Khomeini der Linken, indem er sie entweder aus dem Land warf oder gleich umbrachte.
Jimmy Carter hingegen prangerte die Menschenrechtsverletzungen des Schah an. Sobald Khomeini die Macht übernahm, war von Menschenrechtsforderungen keine Rede mehr. Da ging es nur noch ums Geschäft, denn Öl ist wichtiger. Bis heute ist der Iran ein wichtiger Handelspartner Deuschlands und jegliche Bundesregierung will Arbeitsplätze erhalten und zieht es deshalb vor, vor den Mullahs zu kriechen.

Ein paar kurze News aus Israel

B“H
In zwei Wochen beginnt das jüdische Chanukkah, welches acht Tage lang dauert. Der israelische Gesundheitsminister Yaakov Litzmann rief die Bevölkerung dazu auf, keine Sufganiot (Krapfen) zu essen, denn die enthalten zuviel Zucker. Israel steht weltweit mit an der Zuckerkonsumspitze, was auch ich bestätigen kann. Kinder und Jugendliche stehen morgens auf und essen erst einmal Cornflakes mit Schokolade zum Frühstück. Und dann all der Junk, der im Einkaufswagen landet. Kartoffelchips und sämtliches süßes Zeug.
Nicht nur die traditionellen Chanukkah – Sufganiot triefen vor Fett und Zucker. Irgendwie haben die hiesigen Bäcker die Angewohnheit, über Kuchen oder selbst kleineres Gebäck nochmal heißen Zuckersirup zu kippen. Heißen Zucker mit Fett und Wasser, damit alles schön glänzt.
Zumindest ein oder zwei Sufaniot werde ich mir an Chanukkah aber dennoch gönnen:
http://www.timesofisrael.com/visions-of-sugar-encrusted-doughnuts-dance-in-this-pastry-chefs-head/
Ein Leser fragte nach der Katzenfamilie in unserem Garten. Nun, dazu gibt es zwei traurige Mitteilungen: Der kleine Kater Tommy, den ich vor circa zwei Monaten aufnahm, ist seit drei Wochen verschwunden. Er war draußen und entweder wurde er überfahren oder von einer Familie im Nachbarhaus gefoltert. Besagte amerikanische Familie lebt hier mit mehreren Kindern und es handelt sich um christliche Touristen, die für die UNO arbeiten. Die Kinder sind schon mehrmals unangenehm aufgefallen und foltern gerne Straßenkatzen. Wenn ich sie inflagranti erwische, gibt es eine Anzeige. Tierquälerei wird in Israel streng geahndet.
Tommy ist also weg und ein weiterer Kater der Katzenfamilie lag tot vor dem Haus. Vermutlich angefahren, ich weiß es nicht. Aktuell leben nur noch zwei weibliche Katzen im Garten und jetzt zum aufkommenden Unwetter und der Kälte in den nächsten Tagen, stellte ich ihnen ein kleines Haus auf. Meine Katze Jerry ist, nach wie vor, aktiv.
Ebenso wollte der Leser wissen, was die Hamas so treibt, denn in Deutschland höre man nichts in den Medien.
Nun, die Hamas wäre nicht die Hamas, wenn sie nichts gegen Israel unternehme. Nahe der Grenze zu Israel werden im Gazastreifen weiter Tunnel gebaut, um Israel irgendwann wieder anzugreifen. Mehrmals krachten die Tunnel zusammen und einige Hamasniks kamen dabei ums Leben. Pech gehabt! Die libanesische Hizbollah verkündet regelmäßig das Ende Israels und auch der Iran ließ dieser Tage dieselbe Mitteilung raus. Nichts Neues also.
Wie bereits in einem vorherigen Artikel erwähnt: Der Winter zieht dieser Tage in Israel ein. Schon heute ist der Himmel grau verhangen und ein Sturm zieht auf. Später soll es richtig schütten. Morgen dann nur Regen und ein heftiger Sturm. Bis mindestens Sonntag bleibt es eiskalt bei Temperaturen zwischen 4 – 10 Grad Celsius.
Warum das Wetter in Israel immer ein Thema ist?
Zum einen, weil wir dringend Regen für den See Genezareth (Kinneret) benötigen. Zum anderen, weil die wenigsten Leute eine richtige Heizung haben und mit der Kälte die Stromrechnung steigt. Und bei Sturm fliegen umkippende Bäume auf Stromleitungen und dann gibt es gar keinen Strom mehr. Seit Jahren schon will man solchen Schäden vorbeugen, aber nichts passiert. Genauso verhält es sich mit öffentlichen Bunkern, um die sich keiner kümmert. Käme ein richtiger Krieg, die israelische Zivilbevölkerung bliebe sich selbst überlassen.