Leben in Jerusalem

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Leserfrage: „Wieviel kostet eine Frisur in Tel Aviv?“

B“H
Das kommt darauf an, zu welchem Friseur der Kunde geht. In der King George / Tel Aviv sowohl als auch an anderen Orten in der Stadtmitte gibt es Friseurschulen, wo man hingehen und sich von einem Azubi die Haare schneiden lassen kann. Auf eigene Gefahr, aber dafür günstiger. 🙂
Haare färben oder Dauerwelle kosten generell ein paar Hundert Schekel. Für einen einfachen Haarschnitt mit Waschen zahlt eine Frau wesentlich mehr als ein Mann. Eine Kurzhaarfrisur eines Mannes kann zwischen 50 – 80 Schekel (circa 12 – 22 Euro) kosten. Der Haarschnitt mit Waschen bei einer Frau kostet dagegen zwischen 150 – 270 Schekel (35 – 60 Euro) kosten.
Wer es billiger will, der probiere einen arabischen Friseur in der Altstadt von Jerusalem oder im arabischen Teil von Yaffo (bei Tel Aviv).
Friseure in Israel sind allgemein teuer und ein hoher Preis beinhaltet noch lange keine Qualität. Die Friseurschulen von Tel Aviv sind manchmal besser als ein Schickimicki – Friseur in der Jerusalemer Emek Refa’im Street.
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Leserfrage: „Gepäckaufbewahrung in Tel Aviv“

B“H
Immer wieder werde ich gefragt, wo man in Tel Aviv sein Gepäck aufbewahren kann.
Nun in Israel funktioniert das nicht so wie in Deutschland, wo man an jedem Bahnhof Schließfächer findet und einen Euro reinschiebt.
Wegen der ständigen Terrorgefahr gibt es derlei Schließfächer in Israel nicht. Wer sollte auch kontrollieren, was da genau im Koffer ist?
Die einzige mir bekannte Möglichkeit, sein Gepäck aufzubewahren, sind Hostels und Hotels. Nach Eurer Übernachtung könnt Ihr Euer Gepäck für einige Tage dort lassen. Manchmal wird ein kleiner Unkostenbeitrag von 5 Schekel pro Tag verlangt.

In Israel werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt

sommerzeit

B“H
Diese Woche werden in Israel die Uhren auf Sommerzeit umgestellt und, laut meinem Kalender, geschieht das in der Nacht von Donnerstag auf Freitag.
Falls jemand anderweitige Infos hat, kann er mich das wissen lassen!
Ich denke aber, dass der Kalender Recht hat. Oder nehme es zumindest an. 🙂

„Briefverkehr Israel – Deutschland“ und „Der Winter kehrt zurück“

B“H
Seit Monaten sind stinknormale Briefe zwischen Deutschland und Israel oder Israel und Deutschland circa 2 – 3 Wochen unterwegs. Egal, zu welcher Jahreszeit. Ein normal frankierter Brief ist heute länger unterwegs als noch vor 20 – 30 Jahren. Damals war ein Brief eine Woche unterwegs und manchmal sogar nur 5 Tage. Heute dagegen muss man ewig warten, bis etwas ankommt.
Es sei denn, der Postkunde zahlt in Israel mindestens 34 Schekel (circa 8,20 Euro) für einen Brief ins Ausland. EMS (Express Mail Service) nennt sich das und die 34 Schekel betreffen lediglich Europa und das auch nur, wenn sich 1 – 2 Seiten im Briefumschlag befinden. Was mehr wiegt, kostet letztendlich auch mehr.
Oder man geht gleich zu Fedex und zahlt 149 Schekel (36 Euro) für einen wichtigen Brief, der unbedingt ankommen muss. Normale Posteinschreiben von Israel nach Deutschland dauern wegen der langsamen deutschen Post mindestens 3 Wochen.
Ich jedenfalls bin froh, wenn alles per Email gesandt werden kann, aber die deutschen Behörden wollen Dokumente im Original haben. Das ist das Problem und dann dauert das schon mal.

 

Nach ein paar Tagen des Sonnenscheins und Temperaturen zwischen 16 – 19 Grad Celsius kehrt heute Nacht der Winter zurück. Meine frisch gewaschene Wäsche habe ich gerade auf dem Wäscheständer in der Wohnung postiert, denn heute Nacht soll es regnen. Heute Nacht, morgen früh und im Verlauf der Woche noch mehrere Male. Die Tagestemperaturen bewegen sich in Jerusalem zwischen 11 – 14 Grad. Das Positive ist, dass vorerst kein neues Unwetter ansteht wie noch vor einer Woche. 🙂

Und heute in Jerusalem?

B“H
Grauer trüber Himmel in Jerusalem und heute Abend soll es auch noch regnen. Die ganze Nacht durch bis morgen Abend. Der Winter ist da und die kältesten Monate Januar und Februar stehen uns noch bevor.
Ich habe heute einen Tag frei und war schon für die ganze Woche beim Discounter einkaufen. Von Sylvester und dergleichen habe ich nichts gesichtet. Heute und morgen sind in Israel ganz normale Arbeitstage und alles ist geöffnet. Alltag halt, denn Juden feiern ihr Neujahr (Rosh Hashana) im September / Oktober.
Obwohl hierzulande das weltliche (2017 / 2018) Jahr angegeben wird, so findet sich auf offiziellen Dokumenten genauso das Datum gemäss dem jüdischen Kalender.
Offiziell wird heute Nacht kein Sylvester gefeiert, obwohl zahlreiche Israelis es dennoch tun. Vor allem in Tel Aviv. Beim Feuerwerk am Strand (vermutlich im Regen), in Touristen – Pubs oder privater Natur.
Hier etwas zu Sylvester, was weniger bekannt ist:
https://hamantaschen.wordpress.com/2017/12/31/sollen-juden-sylvester-feiern/
Was mich betrifft, gehe ich heute gegen 22.30 Uhr ins Bett, denn ich muss morgen um 6.30 Uhr raus zwecks Arbeit. 🙂 Vielleicht knallen die Palästinenser weiter unten im Stadtteil. Manchmal tun sie das, obwohl Moslems ihren eigenen Kalender haben und demzufolge heute kein Sylvester.
Am letzten Sylvester wachte ich um Mitternacht nicht auf und es wurde wohl nicht geknallt. Ansonsten ist heute ein ganz normaler Tag und wer denn unbedingt Feuerwerk sehen will, stellt den Fernseher an und schaut die Ballerei im Ausland an.

 

Weihnachten in Jerusalem?

B“H
Sieht man irgendwas Weihnachtliches in Jerusalem?
Nein, außer man geht gegenüber vom King David Hotel in das Areal des YMCA oder ins christliche Altstadtviertel. Ansonsten erinnert in der Stadt nichts an christliche Feste.
Morgen, Montag sowie Dienstag sind hierzulande ganz normale Arbeitstage und dementsprechend herrscht Alltag. Es gibt Israelis, die stellen sich eine Weihnachtsbaum in die Bude, weil sie die heimelige Atmosphäre lieben. Das hat nichts mit der christlichen Religion zu tun und man denkt da eher an Romantik und gutes Essen. Ansonsten spielen die anstehenden christlichen Feiertag keine Rolle.
In Tel Aviv sieht man da eher in Hotels und Hostels Weihnachtsschmuck für Touristen. Manche Geschäftsinhaber packen diverse Dekorationen in ihr Schaufenster, um eben Touristen anzulocken. Im Zentralen Busbahnhof von Tel Aviv gibt es jedes Jahr weihnachtliche Verkaufsstände von Russen und philippinischen Gastarbeitern. Aber die Russen feiern ja erst am 6. Januar.
Ich nehme an, dass die arabischen Altstadthostels voller ausländischer Weihnachtstouristen sind, die da so richtig abgezockt werden. Ein Teil der Touristen geht sicherlich in die Grabeskirche und der andere Teil begibt sich ins nahegelegene Bethlehem. Dort quetscht man sich in eine kleine Kirche und kauft massig kitschige Souvenirs „Made in China“.
Da ich arbeiten muss, kriege ich von all dem eh nichts mit. Auch nicht von Sylvester und Neujahr. Aber das habe ich in Deutschland fast nie gefeiert.
Was dagegen in Jerusalem aktuell umgeht ist die Grippe. Alle sind total erkältet und wo man hinhört, wird geschnieft. Mich hatte es auch voll erwischt, aber jetzt geht es wieder besser.
Ab Morgen kehrt wieder kurz der Winter ein. Heftiger Wind, nur 14 Grad Celsius und Regen bis Montagmittag. Die richtigen Wintermonate Januar und Februar stehen uns aber erst noch bevor. 🙂

Nicht vergessen: Heute Nacht beginnt in Israel die Winterzeit!

sommerzeit
B“H

Heute Nacht werden in Israel die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Heißt eine Stunde zurück.

Demnach können wir eine Stunde länger schlafen, bevor wir morgens zur Arbeit gehen.