Leben in Jerusalem

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Leserfrage: „Einreise nach Israel ohne Rückflug“

B“H
Ich weiß nicht, was ich dazu groß sagen soll. Wer nicht gerade Jude ist und Aliyah macht, dem würde ich garantiert nicht raten, einfach so aufs Geratewohl ohne Rückflugticket nach Israel zu kommen. Wobei Ihr sicher vom Sicherheitspersonal gefragt werdet, wieso Ihr ohne Rückflug in Israel einreisen wollt.
Man kann hierzulande nicht eben mal so einfach leben. Es gibt Gesetze und nicht jeder Tourist kann sich frei entscheiden hierzubleben. Israel ist nicht die EU, wo sich jeder Europäer frei niederlassen und arbeiten kann.
Ich würde nie in ein fremdes Land ohne Rückflugticket einreisen.
Von was wollt Ihr denn hier leben und wie? In einem Hostel und sich von Visum zu Visum quälen oder gleich ganz auf illegal machen? Davon rate ich jedem ab, denn das bringt eine Menge Ärger und endet in der Abschiebung.
Für Israelis ist das Land kein Zuckerschlecken und jüdische Neueinwanderer haben es auch nicht immer leicht. Was also will sich dann ein Tourist niederlassen? Ohne Rechte, ohne rechtliche Grundlage und ohne Bleiberecht.
Bleibt in Deutschland, wo Ihr sozial abgesichert seid! 

Hilfe bei der Deutschen Botschaft in Tel Aviv

Bei spezifischen Fragen kann sich jeder an die Deutsche Botschaft in Tel Aviv wenden:

https://tel-aviv.diplo.de/il-de/service

Beantwortung von allerlei Leserfragen

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Mein Stadtteil Abu Tur in Jerusalem – Copyright: Miriam Woelke
B“H
Wann wird in Israel gewählt?
Am Dienstag, dem 9. April 2019.
Knesset – Wahlen finden immer an einem Dienstag statt und dieser Tag ist für alle israelischen Staatsbürger ein freier Tag. Keine Arbeit, ausschlafen und wer doch arbeitet (z.B. Gastronomie), bekommt deftige Feiertagszuschläge, die einem dann hinterher das Finanzamt wieder wegnimmt. 🙂 

 

Müll in Jerusalem?
Hm, was soll ich da antworten?
Die Müllabfuhr kommt jeden Tag außer am Schabbat. Es gibt extra Tonnen für Altpapier und Plastik. Ich hörte, dass bei uns in der Stadt langsam Glascontainer eingeführt werden sollen. 

 

Wo ist die Mishkenot Shaanim Street? 
Nahe der Cinematheque, des Bell Park und des Jaffatores. Dort, wo die Windmühle gegenüber der Altstadtmauer ist. 

 

Müssen sich Frauen in Palästina bedecken?
Ist mit der Frage die palästinensische Autonomie gemeint?
Ich glaube nicht, dass man sich, wie im Iran, bedecken muss. Auch Kopftuch / Hijab etc. ist kein Muss. Es gibt total viele palästinensische Mädels / Frauen, die modern sind. Sprich, Jeans, kurze Shirts, etc. tragen. Dann gibt es Frauen, die haben eine Hijab auf. Von müssen kann jedoch keine Rede sein. 

 

Deutsche Ärzte in Jerusalem?
Ihr solltet Euch daran gewöhnen, dass sich in Israel alles auf Hebräisch, Arabisch, Englisch, Russisch, Spanisch oder Französisch abspielt. Heißt, dass sich immer Leute finden, die notfalls in diesen Sprachen aushelfen können. Deutsch ist in Israel nicht verbreitet und um als Arzt praktizieren zu dürfen, muss jemand israelischer Staatsbürger sein.
Vielleicht findet sich in Ostjerusalem oder Ramallah ein Arzt, der Deutsch spricht, denn einige Palästinenser haben in Deutschland Medizin studiert. 

 

Staatsbürgerschaft Israel?
Für Juden aus aller Welt, die offiziell nach Israel einwandern. 

 

Wie viele orthodoxe Juden gibt es?
Eine ganze Menge und man sieht nicht jedem an, dass er orthodox lebt. Mir sieht man es auch nicht an. Orthodox bedeutet nicht gleich Schläfenlocken, schwarzer Kaftan, langer Rock und zurückgeblieben fundamentalistisch. 

 

Wovon leben orthodoxe Juden?
Also ich gehe arbeiten und andere Leute tun das auch. Ich habe sogar gleich nach meiner Krankenhausentlassung (nach einer OP) fast sofort wieder gearbeitet. Zwar erst einmal von daheim aus, aber soziale Absicherungen gibt es in Israel keine wie in Deutschland. Sogar im Falle einer einfachen Chemotherapie müsste ich weiterarbeiten.
In Israel geht man arbeiten, denn das Leben ist teuer und, wie gesagt, mit Sozialhilfe und so, ist es nicht so weit her. Davon kann keiner leben und wir sind nicht so toll abgesichert wie Ihr in Deutschland, der Schweiz oder Österreich. 

 

Wahlumfragen?
Nach Umfragen kann man sich nicht richten. Mal soll der gewinnen und dann wieder der. Bibi Netanyahu wird in Jerusalem sehr viele Stimmen bekommen. Von mir vermutlich auch. Und das nicht, weil sein Bruder mein Nachbar ist. 🙂 

 

Sozialsystem Israel?
Es ist garantiert nicht so bequem wie in Deutschland und wir müssen viel aus dem eigenen Portemonnaie dazubuttern. Auch bei Medikamenten, Zahnarzt oder Brillen.
Das Sozialsystem gilt für israelische Staatsbürger und nicht für Ausländer. Abzocken geht nicht, denn es gibt eh nicht viel und falls ja, wird beim Antragsteller daheim die Bude auseinandergenommen. Selbst bei chronisch Kranken oder Rollstuhlfahrern. Da sind die Behörden nicht besonders freundlich drauf. 

 

Ist Jerusalem sicher?
Eindeutig ja. Hier könnt Ihr auch des Nachts rumlaufen, aber meidet arabische Gebiete und die Parks nahe der Altstadt. Ansonsten könnt Ihr zu jeder Tageszeit unbehelligt herumlaufen. Egal, ob Männlein oder Weiblein.

Jude = Israeli?

B“H
Ich will nicht sagen, dass es in anderen Ländern anders ist. Trotzdem kommt gerade in Deutschland immer wieder die Meinung auf, dass ein Jude automatisch dem Staat Israel angehöre. „Solle sich doch Israel um russische Kontigent – Flüchtlinge aus Deutschland kümmern. Genauso wie um die in Deutschland lebenden Juden.“
Israel kümmert sich um israelische Staatsbürger (Juden, Christen oder Moslems mit der israelischen Staatsangehörigkeit) und nicht um Touristen oder im Ausland lebende Juden, die da keinen israelischen Pass besitzen.
Wenn ein ausländischer Jude sich entscheidet, nicht nach Israel auszuwandern und die israelische Staatsbürgerschaft anzunehmen, dann ist das seine Privatsache. Deutsche Juden ohne eine andere Staatsangehörigkeit sind Deutsche und keine Israelis. Mit Israel haben sie in dem Sinne nichts zu tun.
Zu den russischen Kontigent – Flüchtlingen muss gesagt werden, dass viele von denen gar keine halachischen Juden sind. In Israel würde das Oberrabbinat mehr als die Hälfte nicht als Juden anerkennen.
Genauso wie heutzutage Tausende Moslems, sprangen in den 90iger Jahren eine Menge Russen auf den Ausreisezug nach Deutschland, in die USA oder nach Israel auf. Man behauptete, Jude zu sein und kaufte sogar dementsprechende Papiere. Schnell stellte sich in Israel heraus, dass die Jewish Agency Tausende Russen einwandern liess, die keine Juden sind. Mehr als 70% der russischen Kontingent – Flüchtlinge, die nach Israel kamen, sind keine Juden. In Deutschland ist das nichts anders und diverse deutsch – jüdische Gemeinden wissen das sehr wohl. Kann sein, dass ich jetzt niedergemacht werde, aber die Realität lässt sich nicht verleugnen. In Israel kurven eine Menge Russen herum, die keine Juden sind.
Bei den Russen stand Deutschland an erster Einwanderungsstelle, denn es gibt dort die besten Sozialleistungen. In Israel gibt es einmalige Zahlungen und das war es. Hierzulande muss hart gearbeitet werden und Renten sowie Sozialhilfe halten sich in sehr engen Grenzen. Gerade jetzt im Winter, so aktuell die hiesige Presse, müssen sich zahlreicheRentner einschränken. Die Heizkosten sind enorm und da denkt so mancher nach, ob er heizt oder lieber Lebensmittel einkauft. Beides geht von den staatlichen Renten gar nicht mehr.
Wer nicht privat vorsorgt und spart, hat im Alter das Nachsehen. Dagegen fallen selbst kleine Renten in Deutschland noch großzügig aus. Israel hat es nämlich nicht so mit den Sozialleistungen und jeder muss halt sehen, wie er über die Runden kommt.
Und auch hier gehen sehr viele russische Rentner Flaschen sammeln oder in die Suppenküche. Viele der älteren russischen Generation haben nie richtig Hebräisch gelernt und bleiben daher unter sich. Es gibt russische Zeitungen und russisches TV. Muss jemand aufs Amt, nimmt er jemanden mit, der übersetzt oder die Angestellten im Amt suchen jemanden, der Russisch spricht. Hierzulande verlaufen die Sprachangelegenheiten toleranter als in Deutschland und immer findet sich jemand, der irgendeine Sprache kann und übersetzt. Bei den älteren Franzosen ist das genauso, aber der Unterschied ist, dass viele von denen mit Geld einwandern und nicht zum Sozialamt rennen.
Israel ist ein kleines Land mit begrenzten Möglichkeiten. Ein Land, in dem die Lebenshaltungskosten extrem hoch, die Einkommen eher gering sind und wo die Einwohner hart arbeiten und sparen müssen, um über die Runden zu kommen.  

Israelis lieben Innovation

B“H
Je ausgefallener, desto besser.
Genau dieses Mindset verfolgen eine Menge Israelis und ich muss sagen, dass ich in meinen bisherigen paar Monaten Social Media, viel gelernt habe.
Bis Ende Februar erledige ich die Social Media für ein Jerusalemer Startup, welches seine Fühler in alle erdenklichen Richtungen ausgestreckt hat und sich nicht nur auf ein Produkt konzentriert. Mit dabei sind Leute, die eine unbeschreibliche Art des israelischen Networking besitzen. Alles Leute, die hochrangige Leutchen kennen und überhaupt national wie international bestens vernetzt sind.
Für mich war das Neuland, mit solchen Leuten zusammenzuarbeiten. Wobei ich das nur nebenbei mache, denn mit meinem Hauptjob hat die Social Media nichts zu tun.
Von den Leuten zu lernen, wie ein Startup aufgezogen wird und vor allem, wie genau Kontakte geknüpft werden, hat sich meines Erachtens nach gelohnt. Ich erhielt eine Menge Einblicke in gerade israelische Aktivitäten, die Otto Normalverbraucher nicht so vermutet. Insbesondere von politischer Seite, denn die Politik ist in Israel überall gegenwärtig. Unter anderem ist der Ex – Premier und geschasse Arbeiterpartei – Vorsitzende Ehud Barak aktuell im medizinischen Cannabis Business. Das Cannabis Startup setzt auf Baraks Beziehungen in die ganze Welt und dieser Tage genehmigte das israelische Kabinett den Export von medizinischem Cannabis.
Ich bin froh, dass ich ab Ende Februar die Social Media los bin. Okay, es war Geld und ich habe viel gelernt. Lobbyismus und sämtliche Netzwerke in höhere Gefilde. Vor allem in Ministerien und in die Wirtschaft. Ich habe gesehen (jedenfalls ein bisschen), wie alle zusammenarbeiten. Nicht unbedingt kungeln, aber Israel ist ein kleines Land und man kennt sich. Dem Neueinwanderer fehlen derartige Connections, doch Israelis sind darin extrem geschickt und schnell.
Was mir besonders gut gefiel war, mit gebürtigen Israelis zusammenzuarbeiten. Für jeden Betreiber eines hiesigen Startups ist das sehr wichtig. Oder besser gesagt, es war mir wichtig, denn auf diese Art und Weise werden die hilfreichsten Erfahrungen gesammelt.
Egal, was. Sobald etwas Neues auf dem Markt erscheint, sind Israelis mit dabei. Ob das nun medizinisches Cannabis, künstliche Intelligenz, Technologien zur Bewältigung von Einsamkeit oder Startups sind, die gemeinnützig arbeiten. Und nirgendwo auf der Welt existieren dermaßen viele gemeinnützige Organisationen / Startups wie in unserem Land.
Mehr Infos:
https://www.calcalistech.com/ctech/home/0,7340,L-5492-200822,00.html

Wer beleidigt einen Juden mit antisemitischen Floskeln auf Hebräisch?

B“H
Auf Welt Online finden wir heute einen Artikel, der mich einmal wieder fragen lässt, warum Juden eigentlich noch in Deutschland leben. Aber letzten Endes muss das jeder selber mit sich ausmachen.
Die Frage, die nach dem Lesen des Artikels aufkommt:
Wer beleidigt einen Juden in hebräischer Sprache?
Normalerweise wird das ein Palästinenser sein, denn die sind der hebräischen Sprache, manchmal mehr und manchmal weniger, mächtig. Immerhin arbeiten Tausende von ihnen in Israel oder sie studieren an israelischen Unis.
In Israel kommt es sogar vor, dass Juden andere Juden antisemitisch angehen. Nämlich dann, wenn es sich um extrem säkulare Juden handelt, welche ihre eigene jüdische Identität samt Religion hassen. Und genau diese Leute finden sich dann paradoxerweise im Auslandsurlaub antisemitisch angegangen und jammern. Entkommen kann man dem Antisemitismus als Jude dann auch nicht, denn für Antisemiten bleibt Jude Jude. Da spielt es keine Rolle, ob ein Jude seine eigene Religion ablehnt und sich doch so furchtbar anstrengt so zu sein, wie andere Völker auch.
Selbst unsere Medien haben manchmal antisemitische Ideologien drauf, wenn es um Ultra – orthodoxe Juden geht. Nein, nicht mit den üblichen nichtjüdisch – antisemitischen Klischees, sondern auf andere Art und Weise. 
Gestern las ich eine andere Überschrift und ich glaube, das war auch auf Welt Online. Jemand schrieb ein Buch mit dem Namen Stella und offenbar geht es darin um eine Jüdin, welche im Dritten Reich andere Juden an die Gestapo verriet. Und schon scheint es in Deutschland Aufruhr zu geben.
Dabei ist es eine historische Tatsache, dass im Dritten Reich auch Juden von anderen Juden verraten worden sind. Genauso wie es in KZs und Vernichtungslagern jüdische Kapos gab, die ihre eigenen Glaubensbrüder zusammenschlugen oder an die SS verraten haben.
Zum Thema „Jüdische Kapos vor israelischen Gerichten“ habe ich vor einigen Jahren bereits auf meinem alten Blog einen längeren Artikel verfasst:
http://lebeninjerusalem.blogspot.com/2010/01/judische-kapos-vor-israelischen.html
Rabbi Mordechai Machlis aus Jerusalem erzählt ab und zu eine wahre Begebenheit aus New York, die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dort ereignete.
Ein jüdischer Überlebender eines Vernichtungslagers hatte es nach einigen Jahren in New York zu einer eigenen Firma gebracht und stellte neue Leute ein. Plötzlich wurde ihm ein Bewerber vorgestellt, den er aus dem Lager kannte. Und zwar als brutaler Kapo, der ihn am Yom Kippur zusammengeschlagen hatte.
Der einstige Kapo und nun Arbeitssuchender erkannte den Firmenchef nicht wieder, wurde aber eingestellt, da ihm der einstige Häftling eine Chance geben wollte.
Ich hätte den Typen garantiert nicht eingestellt, doch offenbar sah der Firmenchef in dem einstigen Kapo und heute Arbeitssuchenden ein klägliches Häufchen Elend. Wer weiß …
Es kann sich nicht nur auf die Vergangenheit bezogen werden, denn im heutigen Staat Israel gibt es ebenfalls Repressalien gegen religiöse Juden. Anders als im Antisemitismus westlicher Länder, aber es gibt genügend Juden, die jeglichen orthodoxen Juden hassen wie die Pest. Insbesondere in der linken Szene oder in der Partei des Ya’ir Lapid.

Alltag in Israel & Leserfragen „Israelische Staatsbürgerschaft“

B“H
Immer wieder erhalte ich Fragen von Lesern, wie man denn die israelische Staatsbürgerschaft beantragt. Bei derlei Fragen weiß ich sofort, dass diese von Leuten stammen, die gar keinen Anspruch auf die israelische Staatsbürgerschaft haben, denn Leute, die sehr wohl einen Anspruch haben, stellen keine solchen Fragen. 
Wer einen Anspruch auf die israelische Staatsbürgerschaft hat, der weiß genau, wohin er sich wenden muss. Und mit welchen Dokumenten. Außerdem bekommt jeder jüdische Neueinwanderer bei seiner Aliyah (offiziellen Einwanderung) die Staatsbürgerschaft. Beantragt muss da gar nichts werden. 
Man kommt nicht einfach nach Israel bzw. will eben mal so hierherziehen, um die Staatsbürgerschaft zu beantragen. Israel ist ein jüdischer Staat und Juden wandern nach Israel ein. Leider kommen immer wieder irgendwelche missionarischen Christen, die versuchen, sich einzuschleichen. Richtig in die Gesellschaft integriert sind sie letztendlich doch nicht. 
Wenn es mir in Deutschland nicht passt, wandere ich doch nicht gerade nach Israel aus, wo die Leute ein komplett anderes Leben führen und wo das Leben noch dazu wahnsinnig teuer ist. 
Und somit komme ich auch gleich zum Thema ALLTAG: 
Heute Morgen war ich bei meiner Krankenkasse zwecks dreier Kostenbewilligungen für weitere Krankenhaustermine. Als ich die Angestellten – Tussi so rumwurschteln sah, war mir klar, dass wieder etwas in die Hose geht. Und das ging es ganz gewaltig! 
Nur zwei der drei Genehmigungsanträge hat sie in den Computer eingetippt. Ein Antrag wurde bereits genehmigt, doch mit dem falschen Datum. Also muss ich nächste Woche nochmals hin. 
Nichts gegen meine Krankenkasse, aber manchmal ist alles eben ein Chaos. Wobei es immer auf die jeweilige Angestellte ankommt. 
Naja, man hat sich nach über 20 Jahren im Land schon dran gewöhnt und das Chaos hat den Vorteil, dass ich dann auch gleich um die Ecke auf dem Markt einkaufen kann. 🙂