Leben in Jerusalem

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Dürfen Touristen Drohnen nach Israel bringen bzw. mit der Drohne filmen?

B“H
Jeder kann sich sicherlich vorstellen, dass das Drohnenfliegen und Filmen in Israel nicht immer legal zugeht. Nicht einmal auf Google Earth ist ganz Israel zu sehen, denn es geht um die Sicherheit des Landes. 
In diesem Forum wird die Frage diskutiert, ob und wie man in Israel eine Drohne zum Filmen einsetzen kann:

http://www.phantompilots.com/threads/flying-your-drone-in-israel.50305/

General restrictions (there may well be more that I don’t know about):
1.
No flying at heights exceeding 50m above ground, unless specifically authorised by the Aerial Trafficking Unit governing that airspace, unless the published regulations prohibit the designated area completely.
Where current daylight visibility is less than 3Km
At distances less than 250m from a residential area, a school, a cinema, or any crowd.
Less than 2km from an airport, air-traffic tower or any runways
Less than 500m from active drone training grounds unless granted permission by airport administrator, or otherwise published in the regulations.
(Taken from a post that can be found at http://www.quora.com/Where-can-I-legally-fly-a-drone-in-Tel-Aviv-Israel)
Ferner wird berichtet, dass zahlreichen Touristen die Drohne bei der Einreise abgenommen wurde.

Fragen und Missverständnisse zum Thema ISRAEL

B“H
Irgendwie kann man erklären und definieren, wie und was man will – die Welt außerhalb Israels macht dennoch immer wieder dieselben Fehler. Orthodoxe Juden gelten, nach wie vor, als diejenigen, die da mit schwarzem Hut und Kaftan herumlaufen. Nur das, so meinen Nichtjuden im Ausland, seien dann die komischen zurückgebliebenen Orthodoxen. Dass das Orthodoxe Judentum aus unzähligen verschiedenen Gruppierungen besteht und dass ein Jude selbst dann Orthodox sein kann, wenn er Jeans trägt, stößt auf taube Ohren. Vielleicht will man den Orthodoxen Juden im Ausland auch als rein fundamentalistisch und weltfremd sehen oder die Leute sind einfach zu dämlich etwas zu kapieren bzw. sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Auch gelten die Orthodoxen als faul und arbeitsscheu. Eine völlig falsche Darstellung und selbst die Haredim (Ultra – Orthodoxe Juden) sind nicht gerade selten in unserem Land als Investoren oder Besitzer riesiger Konzerne involviert. Man nehme nur das bekannte Beispiel der landesweit größten Optikerkette Halperin, deren Besitzer Haredim sind. 
Ein anderes Thema:
Wie kommunizieren Juden und Palästinenser in Israel? Ganz einfach: Auf Hebräisch. Palästinenser mit israelischem Personalausweis (den Ausweis hat JEDER Israeli) müssen, wie wir alle, zur Bank, zu Ämtern, zur Arbeit, etc. und da redet man nun einmal Hebräisch. 
Es gibt Palästinenser, die sprechen absolut perfektes Hebräisch und solche, die gerade mal so zurecht kommen. Bei Leuten aus der palästinensischen Autonomie hapert es häufig am Hebräischen, doch man kann irgendwie kommunizieren. Meistens ist der arabische Akzent herauszuhören, sobald Palästinenser Hebräisch reden. Dann gibt es wiederum solche, die gar reines Hebräisch ohne jeglichen Akzent reden.
In Israel gibt es eine extrem hohe Anzahl sephardischer Juden, die aus Marokko, Tunesien, Algerien, Kurdistan, dem Irak, dem Iran, aus Ägypten, dem Jemen, aus Syrien oder dem Libanon eingewandert sind. All diese Leute, zumindest die ältere Generation, spricht teilweise Arabisch und verständigt sich auf diese Weise mit den Palästinensern. Darunter zahlreiche israelische Geschäftsinhaber auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt. Dort redet man nicht selten mit den palästinensischen Arbeitern Arabisch. Auch das Essen der sephardischen Juden und den Palästinensern unterscheidet sich kaum. Übrigens liebe ich dieses Essen und koche auch daheim so.
Palästinenser kaufen ganz normal in israelischen Geschäften ein, wo sie, nicht gerade selten, auch arbeiten. Die Ultra – Orthodoxe Supermarktkette OSHER AD ist voller palästinensischer Kunden. Frauen mit Hijab und wer weiß was alles, sieht man dort. Genauso wie übrigens auch ein paar Nonnen. 🙂
Bei Egged arbeiten Unmengen an palästinensischen Busfahrern, es gibt palästinensische Richter an israelischen Gerichten genauso wie palästinensische Anwälte. Touristen können häufig noch nicht einmal unterscheiden wer nun wer ist. Jude oder Araber.

In Israel werden Terroropfer beim Namen genannt

B“H
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum in Deutschland nicht um die eigenen Terroropfer getrauert wird und derlei Aktionen stattfinden wie hier für die Opfer des gestrigen palästinensischen Terroranschlags von Jerusalem.

 

 

In Deutschland zeigt man nur allzu gerne Mitgefühl für Hebdo und Sonstiges, aber was ist mit den Toten von Berlin? Außer dem polnischen LKW – Fahrer und einer israelischen Touristen wurden keinerlei Namen bekanntgegeben.
In Israel ist das Gegenteil der Fall und ich kenne es gar nicht anders: Opfer von Terroranschlägen oder gefallene Soldaten werden immer beim Namen genannt. Wenige Stunden nach dem Anschlag werden die Namen der Opfer bekanntgegeben. In allen Medien mit Photo und dem Beerdigungstermin.

 

A composite photo of the four Israeli soldiers killed when a terrorist rammed his truck into a group of cadets on January 8, 2017 in Jerusalem. Clockwise from left, IDF Lieutenant Yael Yekutiel, IDF Cadet Shir Hajaj, IDF Cadet Erez Orbach, IDF Cadet Shira Tzur. (Handout photos from IDF spokesperson)

 

Die Menschen nehmen Anteil und viele gehen zur Beerdigung. Israel ist ein kleines Land und jeder kennt fast jeden. Sei es aus der Schule, von der Armee oder aus dem Berufsleben. Der Freundes – und Bekanntenkreis ist riesig und wenn Namen veröffentlicht werden, so ist dies keine Sensationssucht, sondern wahre Anteilnahme.
In Deutschland dagegen hört man immer nur vom Attentäter, doch die Opfer und jene, die noch im Krankenhaus liegen, bleiben anonym.
Heute: Netanyahu besucht die Verletzten vom gestrigen Anschlag im Krankenhaus.

 

Sylvester 2016 in Israel

B“H
Wer in Israel Sylvester feiern will, begibt sich nach Tel Aviv. Im Judentum existieren weder Sylvester noch das weltliche Neujahr. Auf offiziellen israelischen Briefköpfen sind stets zwei Daten abgedruckt: Das weltliche sowie das Datum gemäss dem jüdischen Kalender.
Diese Woche ist geprägt von extrem kaltem Wetter. Bis mindestens Sonntag bleibt es eiskalt, stürmisch und regnerisch. Am Schabbat sinken die Temperaturen auf 3 Grad Celsius und auch heute steigt das Thermometer noch nicht einmal auf 10 Grad an.
Wer Sylvester feiern will, muss dies also im Haus tun und nicht draußen. Insbesondere in Tel Aviv gibt es Parties und normalerweise ein Feuerwerk am Strand. Ob die schlechten Wetterbedingungen das diesmal zulassen, kann vermutlich noch niemand sagen. Auf alle Fälle muss man sich sehr warm anziehen.

Großbrände in Israel – Wer bezahlt das alles?

B“H
Zahlreiche Israelis haben ihr Dach über dem Kopf sowie ihre gesamte Habe verloren. Als Polizei und Feuerwehr zum Verlassen der Stadtteile aufriefen und das Feuer immer näher kam, nahmen die Menschen nur das mit, was sie auf dem Leib trugen. Als sie heimkehrten, fanden sie nur noch Schutt und Asche vor.
Eine massive Welle der Hilfsbereitschaft setzte ein. Hotels und Privatleute nahmen die „Obdachlosen“ auf und aktuell werden Essen und Kleidung gespendet. Eine Frage aber, die alle beschäftigt lautet: Wer kommt für den Sachschaden auf? Inwieweit die Hausratversicherungen haften, kann kein Mensch sagen. Und ob überhaupt.
Die Regierung plant, palästinensische Brandstiftungen der Terrorliste hinzuzufügen, doch ob selbst dann der Staat für den materiellen Schaden aufkommt, weiß niemand zu sagen. Finanzminister Moshe Kachlon kündigte eine einmalige staatliche Zahlung von 2500 Schekel (ca. 600 Euro) an. Ein Tropfen auf den heißen Stein.
Man will wieder aufbauen. Jetzt erst recht! Die aktuellen Brandstiftungen aber fanden nicht zum ersten Male statt und werden auch in Zukunft immer wiederkehren. Abu Mazen schickte ein paar Feuerwehren, um Israel zu helfen. Das kam selbst bei der israelischen Bevölkerung gut an, obwohl nicht vergessen werden darf, dass ein Großteil der Brände von Palästinensern absichtlich verursacht wurden. Die palästinensischen Feuerwehrleute sollen der Hamas ihre Meinung geigen, so die Leserkommentare.
Ab Donnerstag ist sowieso erstmal Schluss mit lustig, denn dann kommt der Winter. 12 Grad Tagestemperatur und heftige Regenfälle.

Israelis sind sehr direkt

B“H
Was mir in Deutschland nie besonders auffiel, denn man wird ja irgendwie hineingeboren: Ehe jemand in Deutschland zur Sache kommt, vergeht oft eine Ewigkeit. Zu sehen ist das sogar auf Youtube, wenn in den Videos über bestimmte Themen diskutiert wird. Als allererstes erfolgt erst einmal eine laaaanngatmige Einführung zum Thema, obwohl dieses ja eigentlich schon bekannt ist. In dem Fall scrolle ich fast immer nach vorn, denn wer will sich das „vorsichtig herantasten Gelaber“ antun? Ehe da mal einer auf den Punkt zu sprechen kommt, ist die Hälfte der Videozeit um.
Sehr viele Deutsche brauchen eine Ewigkeit, um genau auf einen bestimmten Punkt zu sprechen zu kommen. Entweder wird sich lange entschuldigt oder es gibt Einleitungen zu hören, die dann irgendwann einmal zum eigentlichen Thema führen sollen.
Israelis besitzen die Eigenschaft, direkt auf den Punkt zu sprechen zu kommen, was bei Ausländern oft als ungehobelt gilt. Keine langen Schnörkeleien, sondern direkt zur Sache kommen. Das ist beim Arzt so genau wie am Arbeitsplatz. Weder Arzt noch Chef wollen ein langes Blabla hören, sondern Tacheles. Stellt der Arzt eine Frage an den Patienten, will er diese umgehend beantwortet haben und kein „Ja, aber vor einiger Zeit war das mal so und da hatte ich das …“
Frage beantworten und gut ist.
Bei Verhandlungstaktiken mit Israelis ist es dasselbe: Ich verkaufe was oder will kaufen, okay. Was habe ich davon und wieviel kostet es? Wie schauen die Bedingungen aus und dann wird eingehend nach den Bedingungen gefragt. Was wäre, wenn und spielen wir mal die eine oder andere Situation durch.
Herumgedruckse und so ist nicht. Gerade bei deutschen Verhandlungspartnern erweist sich dieses Verhalten am Anfang als „ungewohnt“ oder sogar als plump. Dann aber kommt die israelische Direktheit an, denn es bleiben kaum mehr Fragen offen und der Business Partner weiß, woran er ist. Oder glaubt dies zumindest.

Wie George Soros versucht, Israel zu zerstören

B“H
Antisemiten genauso wie Leute, die sich mit der jüdischen Gesellschaft wenig oder gar nicht auseinandersetzen, wissen meistens nicht, dass es Juden gibt, die sich und ihre jüdische Identität hassen. „Jüdischen Selbsthass“ nennen wir das und wer sich umschaut, der findet nicht gerade Wenige davon. Ich weiß nicht zu sagen, ob der aktuelle Konzernchef von Procter & Gamble noch derselbe ist, wie in den Neunziger Jahren. Der damalige Boss jedenfalls war ein Jude, der seine Identität hasste. Ein weiteres bekanntes Beispiel, auf das genau diese These zutreffen mag, ist George Soros. Antisemiten bezeichnen ihn gern als den reichen Juden aus den USA, der alles unter seiner Knute hat. Bei Barak Hussein Obama und Hillary Clinton war dies ganz sicher der Fall. Pumpte er doch Millionen von Dollar in den Clinton – Wahlkampf.
Das Ziel von George Soros lautet, die Welt in den absoluten Sozialismus zu treiben. Alle sind irgendwie gleich und er selbst ist der Herrscher. In Israel versucht Soros seit mehreren Jahrzehnten, Einfluss zu nehmen. Der ausgemachte Antizionist unternimmt alles, um Israel zu zerstören. Kein Geld der Welt ist ihm dafür zu schade und so ist es immer wieder der von Soros finanzierte und derigierte New Israel Fund (NIF), der in Israel Unruhe stiftet. Der NIF und seine Abspaltung SHATIL.
Ob das nun die „Women of the Wall“ (die angeblich jüdischen Frauen), die da vor der Jerusalemer Klagemauer für ihre Rechte demonstrieren und herumschreien. Die Gruppe von Reformjuden (wenn es sich denn überhaupt um Juden handelt) randaliert seit einigen Jahren vor der Klagemauer. Einige von ihnen provozieren mit halbnackten Gebärden, wilden Schreien und Gesten oder sie schänden Thorarollen. Alles angeblich im Namen des Judentum und der Frau, doch letztendlich geht es lediglich um eine linksextreme politische Agenda finanziert von George Soros. Demjenigen, der den Holocaust überlebte, doch das Judentum und Israel hasst und nicht davor zurückschreckt, jedem Dollarmillionen in den Rachen zu schieben, der gegen Israel agiert. Ob das nun Islamisten sind, die Frauen an der Klagemauer oder die selbsternannte Retterin der Armen, Vicky Knafo. Auch der Aufstand der Äthiopier in Tel Aviv vor mehr als einem Jahr wurde vom NIF sowie Shatil geplant und durchgeführt.
Vicky Knafo, lange Jahre arbeitslos und Sozialhilfeempfängerin machte sich im Sommer 2003 zu Fuß nach Jerusalem auf, um vor dem Finanzministerium gegen die drastische Kürzung des Kindergeldes zu demonstrieren. Der damalige Premier hieß Ariel Scharon und sein Finanzminister war Benjamin Netanyahu.
Was zu Beginn nach einer guten Idee ausschaute, ging bereits auf dem Fußmarsch von Mitzpeh Ramon nach Jerusalem verloren. Vicky erhielt einen Anruf von Shatil und das Geld des linksextremen George Soros winkte. Als Vicky vor dem Finanzministerium ankam, stand schon ein Zelt für sie bereit und Shatil hatte eine einzigartige Medienkampagne angezettelt. Nach zwei Monaten zog Vicky sang – und klanglos nach Hause und hatte nichts erreicht. Ihre Demo hatte sich selbst zerstört und Vicky Knafo erwies sich als korrupt. Kurz darauf machte sie Nacktphotos fürs Internet und verdiente damit auch noch dazu.
Vicky wollte zuerst noch in die Politik. Knessetsitz und so, aber keine Parteil wollte sie. Und so fand sie dann letztendlich einen Job als Kantinenköchin bei einem neuen Hotel in ihrem Wohnort Mitzpeh Ramon. Zwischendurch unternahm sie noch ein oder zwei Versuche, ihren alten Marsch nach Jerusalem wieder aufzunehmen, doch das interessierte (auf Deutsch gesagt) keine alte Sau mehr. Und jetzt ist Vicky schon wieder auf der Straße und demonstriert. Diesmal muss sie jedoch einsehen, dass erneut kein Schwein auf sie wartet und die Leute nicht auf Vicky angewiesen sind, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.
Klar, ist alles Mist. Hohe Arbeitslosigkeit, steigende Mieten und Lebenshaltunsgkosten, Altersarmut, alleinerziehende Mütter, kein Geld, kein gar nichts. Okay, das wissen wir alle. Ob Vicky nun aus Protest marschiert oder nicht … die linksextreme Organisation Shatil und Israelhasser George Soros will dann doch niemand im Rücken haben. Die Leute sind arm, aber Patrioten. Und Vicky arbeitet eh nur in die eigene Tasche, was wir schon mehrere Male sahen.
Ob Vicky immer noch läuft oder nicht … Ich habe keine Ahnung und wenn es nicht neulich im TV gelaufen wäre, hätte die Mehrheit es gar nicht mitbekommen. Auch ich nicht. Generell bringen Demos in Israel nichts und wer etwas erreichen will, macht das privat unter der Hand aus. Sowie einige Obdachlose, die immer mal wieder allein vor der Knesset ihr Zelt aufschlagen. Irgendwann kommt dann ein Politiker angetrabt und arrangiert was. So läuft das im Normalfall ab und nicht mit Halligalli a la Soros.
In den USA kündigte George Soros aktuell Donald Trump den Kampf an und es ist wiederum Soros, der mitunter auch an den Anti – Trump – Demos beteiligt ist. Mein Vorschlag wäre, dass Soros seine sieben Sachen packt und in den Iran oder zu den Saudis zieht. Von mir aus kann er auch ISIS, Neonazi – Gruppen oder Adolf Hitler Gelder zuschanzen. Anstatt sein Geld für den linken Terrorismus einzusetzen, hätte Soros in Afrika ein paar Kinder vor dem Hungertod retten können.
Links:
George Soros funds war on Israel
The New Israel Fund is behind the Ethiopian riots in Tel Aviv
Investigation of the New Israel Fund

 

Vicky Knafo marschiert wieder