Leben in Jerusalem

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Technologie'

Schlagwort-Archive: Technologie

Dürfen Touristen Drohnen nach Israel bringen bzw. mit der Drohne filmen?

B“H
Jeder kann sich sicherlich vorstellen, dass das Drohnenfliegen und Filmen in Israel nicht immer legal zugeht. Nicht einmal auf Google Earth ist ganz Israel zu sehen, denn es geht um die Sicherheit des Landes. 
In diesem Forum wird die Frage diskutiert, ob und wie man in Israel eine Drohne zum Filmen einsetzen kann:

http://www.phantompilots.com/threads/flying-your-drone-in-israel.50305/

General restrictions (there may well be more that I don’t know about):
1.
No flying at heights exceeding 50m above ground, unless specifically authorised by the Aerial Trafficking Unit governing that airspace, unless the published regulations prohibit the designated area completely.
Where current daylight visibility is less than 3Km
At distances less than 250m from a residential area, a school, a cinema, or any crowd.
Less than 2km from an airport, air-traffic tower or any runways
Less than 500m from active drone training grounds unless granted permission by airport administrator, or otherwise published in the regulations.
(Taken from a post that can be found at http://www.quora.com/Where-can-I-legally-fly-a-drone-in-Tel-Aviv-Israel)
Ferner wird berichtet, dass zahlreichen Touristen die Drohne bei der Einreise abgenommen wurde.

Netanyahus Fachkräftemangel – Billige Inder sollen helfen

B“H
Nicht nur in Deutschland geistert das Gerücht des Fachkräftemangels umher. Jetzt sieht Bibi Netanyahu einen Fachkräftemangel in der israelischen Hightech – Branche und man will womöglich qualifizierte IT Leute importieren. Billigkräfte aus Indien oder wer weiß woher. Zur gleichen Zeit findet sich eine hohe Anzahl qualifizierter israelischer Hightech – Leute auf dem heimischen Arbeitsamt wieder.
Gestern sprach ich mit jemandem aus der Wirtschaft und der meinte, dass das vorgesehene Monatseinkommen von 20,000 Schekel (circa 4800 Euro brutto) unter Insidern als Billiglohn gilt. Professionelle IT Leute verdienen viel mehr und hier soll offenbar das Gehalt gedrückt werden.
http://www.globes.co.il/en/article-israel-to-relax-rules-for-foreign-tech-workers-1001139893
Dort, wo es aller Ansicht nach wirklich an IT Spezialisten mangelt, ist die Security Branche. Computerprogramme für Raketenabwehr, Panzer, Kampfjets, etc. Doch dort darf kein Ausländer eingesetzt werden. Vielmehr sind die Billigkräfte für die Wirtschaft vorgesehen.
Bei diversen Abteilungen in der Armee, wo es um die Sicherheit des Landes geht, würde noch nicht einmal ich eine Zulassung erhalten. Die Regeln hierfür sind äußerst streng und ein Neueinwanderer hat da eher selten eine Chance. Selbst dann nicht, wenn die Qualifikation vorhanden sein sollte.

Die israelische Innovations – Power

B“H
Was unterscheidet israelische Startups von ihren deutschen Counterparts? Und was unterscheidet Israelis überhaupt von vielen Deutschen?
Wobei ich mit dieser Fragestellung nicht verallgemeinern will. Klar, trifft das nicht auf jeden zu. Nicht auf jeden, aber auf sehr viele Leute schon.
Es ist nicht leicht, in Israel zu leben. Nicht nur aufgrund der Terror – und Kriegsgefahr. Daran haben wir uns irgendwie alle gewöhnt. Was Israelis dagegen viel mehr beschäftigt ist der Alltag. Arbeiten, Rechnungen zahlen und halt irgendwie über die Runden kommen. Hiesige Gehälter sind alles andere als üppig und wer nicht gerade für eine Regierungseinrichtung arbeitet, muss sich dazu noch ernsthafte Gedanken um die Rente machen. Ein privater Rentenplan reicht nicht aus und wer bei den monatlichen Einzahlungen abkassiert, ist die jeweilige Versicherung und nicht der Versicherte.
Lebensmittelpreise sind unverschämt und sogar der Klopapierkauf wird zum Luxus. Bei dem Klopapierpreis! 🙂 Von Mieten und anderen Kosten erst gar nicht zu reden. Kurz gesagt, als Israeli rennt man unermüdlich, denn man will ja irgendwie leben.
Die Arbeitsbedingungen sind auch nicht immer ideal und ich überlege mir momentan, nicht doch noch in die Histadrut – Gewerkschaft einzutreten. Obwohl die Histadrut auch bei Nichtmitgliedern mit Rat und Tat zur Seite steht. Miese Arbeitsbedingungen, mieses Gehalt und oftmals das ewige Gemäkel der Vorgesetzten, doch noch mehr Arbeitsstunden anzuhängen. Wie momentan in meinem ungeliebten Zweitjob. Seit dieser Woche arbeite ich dort weniger, denn ich habe meine Arbeitsstunden auf ein Minimum reduziert. Was folgt sind emails, ob ich denn nicht doch noch mehr arbeiten könne.
Nee, kann ich nicht!
Aus all dieser Misere heraus gründen zahlreiche Israelis ihr eigenes Business. Wobei ich jetzt nicht den typischen Falafelstand meine. Derjenige, der sich in gewissen Lebensumständen wiederfindet, wird erfinderisch. Das bringt die Situation so mit sich.
In Deutschland geht alles seinen Gang und das Denken ist immer noch ein anderes. Man denkt viel nach und zögert. Ob das denn gehe und was wenn nicht und überhaupt.
In Israel sowohl als auch in den USA werden Ideen weiterverfolgt und man schaut halt mal, was sich so ergibt. Ohne große Scheu wird herumgetüftelt. Und das nicht nur im Startup – Bereich. Man will etwas Neues schaffen und seine Idee, sei sie auch noch so daneben, verwirklichen.
Ich denke, dass es gerade dieser Wille ist, der Israelis von Deutschen unterscheidet. Risikofreundlicher und mit allerlei Ideen fängt man einfach an und probiert aus. Mag sein, dass es an der deutschen Mentalität a la „Das wird doch eh nichts. Lass das mal lieber!“ liegt und eine Menge Leute davon abhält, etwas durchzusetzen. Wenn ich mir allein anschaue, wie viele deutsche Youtube Scammer ihre Kurse „Wie blogge ich richtig“ oder „Wie werde ich Youtuber“ verkaufen, wundere ich mich nur noch. Es scheint als ob niemand mehr allein etwas auf die Beine stellen kann, sondern für jeden Sch…. erst einmal einen Kurs kaufen muss. Wenn ich für alle Lebenslagen zuerst einen Kurs kaufen muss, ist das sehr traurig. Anstatt loszulegen, selbst wenn der Erfolg ausbleibt, werden Videokurse geglotzt.
Hier ein Beispiel interessanter Startups, die sich die Arbeitsplatzmisere zu Nutzen machen:
http://www.globes.co.il/en/article-five-israeli-startups-that-enhance-job-seeking-1001091873

Kein Pokemon Go bei der israelischen Armee (IDF)

B“H
In meinem Zweitjob (Ja, ich bin immer noch dort 🙂 ) hatte ich gestern zwei interessante Gespräche. Zuerst mit einer IT Expertin und danach mit einem Offizier der israelischen Armee. Die Gesprächsthemen drehten sich jeweils um POKEMON GO.
Ich muss vorab sagen, dass ich weder Pokemon Fan noch Pokemon Go Fan bin. Die Spiele sagen mir nichts und in meinem ganzen Leben habe ich noch nie etwas mit Nintendo zu tun gehabt. Computerspiele sind für mich eine reine Zeitverschwendung und deswegen lese ich lieber ein Buch oder beschäftige mich anderweitig.
Die IT Expertin wohnt in Tel Aviv und meinte, dass zuviele „Idioten“ momentan durch Tel Aviv ziehen und all die Pokemons suchen. Man achte noch nicht einmal mehr auf den Verkehr, sondern glotze nur auf sein Smartphone. In Jerusalem ist mir das, ehrlich gesagt, noch nicht aufgefallen. Aber wer weiß. Vielleicht bin ich immer nur am falschen Ort. 🙂
Und dann berichtete mir die IT Tussi von den Security Leaks der Pokemon Go App. Man gebe all seine Infos preis. Okay, das tut man schon mit dem Facebook, Instagram oder What’sApp. Bei der Pokemon App hingegen kann sich ein Hacker schnell ins GPS einhacken und, während jemand ahnungslos auf Pokemon – Suche ist, die Wohnungs ausrauben. Darüber hinaus nutzen Pädophile die App für ihre eigenen perversen Zwecke.
Mehr Infos dazu hier:
http://www.ifsecglobal.com/pokemon-go-security-risks-flagged-by-the-cia-middle-eastern-states-and-data-security-experts/
Mein Gespräch mit dem Armeeoffizier drehte sich ebenso um den Pokemon – Wahn. Nein, er sei kein User und findet das alles eh total doof. Sollen die Leute machen, was sie wollen, doch bei Soldaten sei das etwas anderes. Der Feind könne sich in die App einhacken und etwaige geheime Standorte herausfinden. Allerdings nicht nur der Feind, sondern genauso der Freund. Deshalb sei Pokemon Go bei der Armee verboten:
http://www.jpost.com/Israel-News/IDF-bans-Pokemon-Go-app-from-all-military-bases-amid-security-fears-462369
Als ich von all den Security Leaks erfuhr, verging mir die Neugier am allgemeinen Pokemon – Wahn. Da stellt sich mir eher die Frage, wer denn an diesem Wahn so richtig knallhart Geld absahnt:
http://www.independent.co.uk/news/business/news/google-apple-nintendo-who-s-really-making-money-out-of-pokemon-go-a7136906.html

Die alte Knesset, Startups in Jerusalem und das Cafe Ta’amon

B“H
In Jerusalem herrscht die übliche Juli – Hitze. 33 Grad Celsius heute und erst am Sonntag „kühlt“ es sich wieder auf 29 Grad Celsius ab. Wenigstens sind die Nächte relativ kühl und die Hitze steht nicht im Raum. Das hat den Vorteil, dass man schlafen kann und sich nicht nassgeschwitzt herumwälzt.
Israel befindet sich im Sommerurlaub, aber was heißt das schon? Viele Leute fliegen ins Ausland, doch die Mehrheit kann sich keine Auslandsaufenthalte leisten. Schon gar nicht, wenn eine Familie kleine Kinder hat. Deswegen werden vielerorts Sommerattraktionen, wie Basketballturniere) für Kinder und Jugendliche angeboten.
In Jerusalem wird aktuell das ehemalige HaMashbir – Gebäude an der Kreuzung King George / Ben Yehudah umgebaut. Die HaMashbir – Kette ist die einzige Kaufhauskette im Land und mehrere Jahrzehnte befand sich die Jerusalemer Niederlassung in eben jenem Gebäude Downtown. Vor einigen Jahren dann zog man an den Zion Square (Kikar Zion) um. Ob dadurch mehr Kundgeschaft gewonnen wurde, wage ich zu bezweifeln. Israelis lieben Shopping Malls, in denen sie von Shop zu Shop ziehen können. Nebendran all die kleinen Cafes, Restaurants und Imbisse mit Falafel, Schwarma (Döner) oder halt traditionelle sephardische Gerichte wie Kube, Suppen, Reis und jede Menge Salate. Fleisch sowie Salate stehen immer hoch im Kurs.
Im alten HaMashbir – Gebäude sollen nach dem Umbau, man höre und staune, lokale Startups ein neues Zuhause finden. Zwar meinen die Leute stets, dass nur Tel Aviv DIE Startup – Stadt Israels sei, doch Jerusalem steht dem nicht unbedingt nach. In einigen Stadtteilen siedelten sich schon vor Jahren Startup – Unternehmen an und jetzt tut sich sogar etwas in der Innenstadt.
Nur wenige Meter entfernt finden wir einen weiteren größeren Umbau: Die erste Knesset Israels wird in ein Knesset – Museum verwandelt. Ich glaube es war bis Mitte der 60iger Jahre, dass sich die Knesset in der King George Street befand. Danach wurde in das heutige Gebäude im Regierungsviertel (nahe Israel Museum) umgezogen. Heutzutage geht kein Abgeordneter ohne Bodyguards vor die Tür, doch damals in der guten alten Zeit fanden sich die Abgeordneten im gegenüberliegenden Cafe ein. Man trat aus dem alten Gebäude, überquerte die Straße und schon war man im, zu damaligen Zeit, berühmten Cafe Ta’amon.

 

 

Nachdem die Knesset umgezogen war, ging es mit dem Ta’amon bergab. Die Kundschaft blieb aus und vor einigen Jahre machte der alte Besitzer ganz dicht. Seitdem wechseln sich Cafes und Imbisse ab. Niemand hält lange durch. Obwohl die Location super ist, so ist der Konkurrenzkampf hart.
Das Ta’amon war nie koscher, doch jetzt baute ein Nachfahre des alten Besitzers ein neues Ta’amon auf. Koscher und in einem ultra – Orthodoxen (haredischen) Stadtteil gelegen. Ob ihm dort ein neuer Erfolg gelingt, wer weiß.
Die Stimmung in Jerusalem ist heute eine andere. Zwar ist die Stadt immer noch recht gemütlich, doch Läden und Cafes verändern sich. Vor allem seitdem die Billigketten COFIZZ und COFIX ihre 5 – Schekel Kaffees und Kuchen anbieten. Wer hockt sich da noch in ein teures Cafe? Mittlerweile gibt es in der Agrippas Street am Machane Yehudah Markt sogar eine 5 – Schekel Pizzakette mit dem Namen PIZZA FIX. In Anlehnung an COFIX.
Allerdings findet wir bei Pizza Fix lediglich das Stück Pizza (Hebräisch: Meschulasch) für 5 Schekel. Eine ganze Pizza kostet nur 15 Schekel. Weiter unten in der King George werden Familien – Pizzen für 20 Schekel angeboten. Mir jedenfalls schmecken diese Pizzen und einmal im Monat kaufe ich mir eine für daheim.
Gastronomiebetriebe kommen und gehen, die israelischen Essgewohnheiten jedoch bleiben. Trotz Pizza und Suschi finden Falafel, Schwarma sowie sephardische Hausmannskost weiterhin reißenden Absatz.

Kibbutz Revivim steigt in den Start – up Markt ein

B“H
Neues vom Kibbutz Revivim:
Kibbutz Revivim liegt in der tiefen Negev. Etwas mehr als 20km südlich von Beersheva, soweit ich mich erinnere. Ende der 80iger Jahre war ich dort sechs Monate lang in einem Ulpan (Hebräischsprachkurs). Damals noch blutiger Anfänger in Kita Aleph.
Bis Mitte der 80iger Jahre war Revivim dafür bekannt, recht viele Volontäre aufzunehmen, die ihnen das Kibbutz Office in Tel Aviv schickte. Irgendwann Ende der 80iger wurde alles anders, denn als ich in den Kibbutz kam, gab es nur noch zwei Volontäre. Rosi aus der Schweiz und ein großer blonder Däne.
Zahlreiche Kibbutzim nagen am finanziellen Hungertuch und schon längst wurde die neue Einnahmequelle namens ULPAN entdeckt. Für jeden Schüler gibt es Provision von der Jewish Agency, was sich zum Einkommenszweig der Kibbutzim entwickelte. Heutzutage noch mehr als früher und es werden ausschliesslich jüdische Neueinwanderer zugelassen und keinerlei nichtjüdische Touristen mehr. Eben, weil es für jüdische Teilnehmer Cash von der Jewish Agency gibt.
Während meiner „Kibbutzkarriere“ von insgesamt drei Kibbutzim (1x Volontär und 2x Ulpan) fand ich Revivim am Kühlsten. Nicht vom Wetter her, denn wir waren in der Wüste. Andererseits mussten wir uns an Sandstürme gewöhnen und die sind nicht lustig, wenn in jeder Ritze und Klamotte Sand klebt.
Revivim ist ein großer Kibbutz mit viel Industrie und riesigen Feldern. Unter anderem werden auch Avocados geerntet. Und wo wurde ich zur Arbeit eingesetzt ? In der Hatchery. An dem Ort konnte man das reiste Gruseln kriegen, denn alles war voller Hühnereier, aus denen einige Wochen später Küken schlüpften. Klingt doch eigentlich ganz süß, oder ? War es aber nicht, denn manche Küken war deformiert und zu gewissen Zeiten mussten wir die Eier samt Unterlage umdrehen. Dabei rutschte schon mal etwas runter und dann lagen die noch nicht ausgebrüteten Küken tot und blutig auf dem Boden. In dem Fall kam der Gartenschlauch zum Einsatz und alles wurde mit Wasser weggesprengt und wieder saubergemacht. Das Schlimmste jedoch war der Gestank wenn die Eier herunterfielen. So richtig fauler Eiergestank und blutige Embryos dazu.
Nach ein paar Wochen wollte ich einen anderen Job, doch der Hatchery Boss gab mich nicht her. Als ich kurz darauf in die Plastikfabrik Raviv wechselte, wurde ich zum Verräter der Hatchery abgestempelt. 🙂
Ich bin beileibe kein Vegetarier und die gesunden geschlüpften Küken wurden verkauft und nicht verzehrt. Außerdem war ich kein Anfänger im Hühnerbusiness, denn in meinem vorherigen Kibbutz hatte ich monatelang im Hühnerhaus mit 3000 Hühnern gearbeitet. Von Impfungen bis hin zum Eierlegen – Bis heute habe ich die Huhndetails nicht vergessen und bin Experte. 🙂 Lieber mit Hühnern arbeiten als mit blutrünstigen Truthähnen.
Ich hätte ja gerne wieder zu den Hühnern gewollt, aber nicht in die Hatchery. In der Fabrik war alles sauber und ohne Gestank. Revivim war ganz groß im Geschäft mit einem anderen Kibbutz im Norden, der da Lady Shaver herstellte. Revivim fertigte lediglich die Plastikhüllen an und so saßen wir vor den Maschinen und sortierten die Plastikteile in große Kartons. Manchmal auch in der Nachtschicht. Einen Tag Arbeit und einen Tag Unterricht. Zu der Zeit hatte Revivim noch Geld, aber das änderte sich ein paar Jahre später, denn der Bedarf an Lady Shaver war vermutlich gedeckt. Jedenfalls wurde die Produktion gedrosselt, was zu drastischen wirtschaftlichen Einbußen führte.
Umso mehr hat es mich gefreut, diesen Artikel im Wirtschaftsmagazin Globes zu lesen. Revivim geht jetzt in die Start – up Branche und die Hatchery wurde umfunktioniert. Hamadgera offeriert Bootcamps. Allerdings in professioneller und intensiver Art und Weise und gleich mehrere Monate lang. Hier gibt es keine Abzocke wie, u.a., bei der DNX (Digitale Nomadenkonferenz) in Berlin, wo irgendwelche Reiseblogger jungen Leuten unrealistische Perspektiven vorgaukeln. Als digitaler Nomade macht man im Grunde genommen nur Geld, indem man anderen Leuten irgendwelche nutzlosen Kurse andreht. Das ist in der Nomadenbranche nicht viel anderes als in der Fitness – Youtuber – Szene. Skype Geschwafel in Verbindung mit überteuerten ebooks. Das alles hält nun auch in Deutschland Einzug und wer sich so etwas andrehen läßt, ist selber Schuld.
Hoffentlich schafft es das neue Start – up Hamadgera von Revivim, denn dort sitzen Professionals und keine unbedarften Reiseblogger, die auf Bali ihre Yoga Show abziehen.

Israels neues Radarsystem

B“H

Es schaut aus wie ein Computerspiel, ist es aber nicht, sondern bitterer Ernst. Israel muss gezwungenermaßen führend auf dem Gebiet der Radarforschung sein. Das gehört leider zu unserem Alltag:

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4669484,00.html
http://www.iai.co.il/2013/32981-46466-en/MediaRoom_News.aspx