Leben in Jerusalem

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Eurovision Blogger fühlen sich sicher in Israel

 

Bei religiösen Juden spielt diese aktuelle Eurovisionswoche keine Rolle. Israel, und hierbei insbesondere Tel Aviv, aber wollen unbedingt einen guten Eindruck auf internationaler Basis schinden. Die Welt soll sehen, wie Israel wirklich ist, obwohl Tel Aviv absolut kein Beispiel für ganz Israel ist. Die Stadt lebt in ihrer Blase und repräsentiert keineswegs den Rest des Landes.
Manchmal finde ich die momentane Anbiederei an die Welt schon peinlich. Warum sich so verstellen und so furchtbar auf international tolerant machen, nur um diverse linke Eurovisionsbesucher zufrieden zu stellen? Israel hat viel mehr zu bieten, doch in Tel Aviv wurden sogar Polizisten darauf getrimmt, Eurovisionsbesuchern freundlicher entgegenzukommen.
In dieser einen Woche soll alles perfekt ablaufen und die Welt soll halt sehen, wie Israel bzw. Tel Aviv wirklich sind. Wobei der Touristeneindruck eines achso toleranten Tel Aviv mehr als oberflächlich ist. Aber egal, diese Woche soll erfolgreich und ohne Raketenüberraschungen aus Gaza über die Bühne gehen und dann hauen besagte Besucher eh wieder ab.
Andererseits, wer Israel boykottiert oder sich weigert, das Land einfach nur zu besuchen, der verpasst einen realistischen Eindruck. Einen Eindruck, der da so ganz anders ist als die Tagesschau zeigt.

„Die neuen Hipster – Herrenmenschen“ oder „Wie sich junge deutsche Nichtjuden in Israel aufführen“

B“H
Gestern Abend, am Abend des israelischen Holocaust – Gedenktages Yom HaShoah, berichtete jemand auf Twitter
Was ist bloß los mit Deutschen in #Israel. Vor dem Abraham Hostel steht eine Gruppe und meint Party machen zu müssen. Vielleicht sollte man über ein Aufenthaltsverbot für Deutsche während der Gedenktage nachdenken…
Gemeint war das Avraham Hostel in Tel Aviv.
Es ist nicht neu, dass gerade junge männliche deutsche Nichtjuden im Alter von 18 – 30 Jahren sich oft in Israel aufführen wie Herrenmenschen. Man ist noch nicht ganz aus dem Flugzeug draußen und schon wird über das angeblich primitive Israel abgelästert. In Deutschland sei alles so sauber, organisiert und halt technologisch auf dem neuesten Superstand. Man kommt nach Tel Aviv, um Spaß zu haben, denn die Stadt wird gehypt.
„Und was fällt den Juden ein, einen Yom HaShaoh zu haben und uns eine warme Frühsommernacht zu versauen?“
Keine Bars, keine Discos, kein gar nichts am Abend des Yom HaShoah. Da hat man nun Geld ausgeben, um nach Tel Aviv zu reisen und dann machen die Juden auf Nationalismus!
Junge Deutsche fallen seit einigen Jahren durch lautes Herumbrüllen in deutscher Sprache auf. Auch in Bussen. In Tel Aviv mehr als in Jerusalem, denn die Jerusalemer dulden keine deutschen Herrenmenschen – Gepflogenheiten. Und Jerusalem gilt bei den Hipstern eh als das Allerletzte. Zuviele Juden und dann auch noch die ultra – orthodoxen Untermenschen. Das wolle man sich dann weniger antun. Da lieber in die Tel Aviver Disco, mit ein paar ausgeflippten Israelis reden und sich fühlen als gäbe es keinen Holocaust. Alles easy und hipster halt. Alles ist verziehen und heute hat der deutsche Hipster das Recht, den offenbar rückständigen Israelis zu sagen, was Sache ist.
„Lass mal Selfies mit Juden machen und auf Instagram stellen!“
Oder man geht in Jerusalem am Schabbat zum Essen zu Rabbi Mordechai Machlis (der momentan im Krankenhaus liegt). Es handelt sich um ein feierliches Schabbat – Essen, doch junge Deutsche erscheinen in Strandmonitur, ohne Kopfbedeckung (Männer) und die Frauen tragen teilweise noch Bikiniteile.
„Man sei jetzt hier zum Essen und der Rabbi solle mal nicht so lange herumlabern!“
So die allgemeinen Sprüche.
Kamera raus am Schabbat und was Juden denken, ist egal. Hauptsache Selfies mit Juden. Sowas kommt immer gut und man selber hat eben mal einen Juden kennengelernt.
Andererseits wird sich beschwert, dass gerade junge Deutsche nirgendwo mehr zum Schabbat eingeladen werden. Unter anderem an Pessach (Passover).
Ich habe auch keine Lust auf derlei Klientel und lasse, falls man mich einmal nach dem Weg fragt, diese Leutchen auf Englisch zappeln.
Die beste Show aber kommt, wenn Polizisten, Soldaten oder gar ein Bombenalarm auf der Bildfläche erscheinen.
Maschinengewehre? Da kackt sich der großmäulige Hipster dann schnell ins Höschen und auch beim Bombenalarm weiß man nicht so richtig, was los ist. Mit dem richtigen Leben im Nahen Osten konfrontiert zu werden, schockt dann doch. Darauf erst einmal einen Latte – Kaffee. Wenn es geht vegan.
Kurz gesagt, viele junge deutsche Israel – Besucher geben einen feuchten Kehrricht auf Juden, Judentum, Israel, jüdische Geschichte und Tradition. Der Holocaust ist egal geworden und man will in Tel Aviv Action sehen und kein jüdisches Gelaber anhören.

Gaza: „Der Islamische Jihad (Jihad Ha’Islami) droht mit Terror an der Grenze zu Israel“

B“H
Was Ihr in Deutschland nicht aus den heimischen Medien erfahrt:
Der Islamische Jihad (Jihad Ha’Islami) droht mit neuen Terrorakten an der Grenze zu Israel. Neben der Hamas ist der Jihad Ha’Islami die tonangebende Kraft im Gazastreifen und bereitet aktuell eine Eskalation am israelischen Grenzzaun vor.
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5501651,00.html
Deutsche Medien werden erst wieder dann berichten, wenn alles eskaliert ist und Israel zurückschlägt.
Der Grenzzaun – Terror in der kommenden Woche so richtig beginnen, denn am Mittwochabend sowie am Donnerstag feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag YOM Ha’AZMA’UT.
Auch unser Unabhängigkeitstag passt allzu vielen deutschen Journalisten nicht, denn Deutschland feiert seine toten Juden. Leben Juden und insbesondere Israelis sind das Allerletzte. Vor allem Israelis. Dann schon lieber die toten Auschwitz – Juden. 

 

Antisemitisches Eurovisions Komitee – Die israelische Band SHALVA gibt auf

B“H
Die israelische Band Shalva wird nicht an der Vorentscheidung des Eurovision teilnehmen. Das antisemitisch – geprägte EU Eurovisions Komitee drängt auf Aufführungen am Schabbat und schreibt Israel jedes noch so kleine Detail vor. 
Die Bandmitglieder von Shalva sind teilweise blind oder haben Down Syndrome. Einige von ihnen sind orthodoxe Juden, die den Schabbat einhalten.
Von Beginn an machte das Komitee klar, dass Israel sich sein Judentum sonst wohin stecken könne. Seit Netta Barzilais Sieg kommt purer Antisemitismus von diesem Komitee, welches da sämtliche Feinde Israelis im Mai zur Eurovision einschleust.
Die Shalva Band wolle man nicht, denn es handele sich teilweise um orthodoxe Juden. Und die sind dem Komitee eh ein Dorn im Auge. 

 

Zur Eurovision im Mai wird das Israel Bashing seitens der antisemitischen Eurovisions – Veranstalter erst richtig losgehen. 

 

Mehr Infos: 
Internationale Antisemiten reisen unbehelligt zur Eurovision 2019
Tel Aviv im Mai 2019

Internationale Antisemiten reisen unbehelligt zur Eurovision 2019 nach Tel Aviv

 

Weitere Infos zum anstehenden Event im Mai dieses Jahres in Tel Aviv:
Die Konditionen des Eurovisions – Komitee 
Israelhasser sind zur Eurovision im Anmarsch und auf Randale aus
Zur Eurovision im Mai dieses Jahres: Tel Avivs Hotelpreise steigen bis in den Himmel
Mal sehen, wie lange es dauert, bis Juden zur Zeit der Eurovisions – Veranstaltung von den ausländischen BDS – „Gästen“ bzw. linken Antisemiten beschimpft werden. Und das mitten in Tel Aviv und noch dazu in einem jüdischen Staat. Wir holen uns die Antisemiten und Israelhasser direkt ins Haus.

Die deutsche Dozentin Dr Carola Hilfrich wetterte bei der Jerusalemer Hebrew University gegen israelische Soldaten

B“H
In den gestrigen KAN Abendnachrichten machte die deutsche Unidozentin Carola Hilfrich Negativschlagzeilen:
https://www.jpost.com/Israel-News/Hebrew-U-students-protest-lecturer-reprimanding-student-for-IDF-uniform-576102 
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/257048 
https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5439713,00.html
Hintergrund: Carola Hilfrich blaffte eine israelische Soldatin an, die da zur Uni gekommen war. Zuvor hatte sich eine arabische Studentin aufgeregt und die Soldatin aufgrund ihrer Uniform angemacht woraufhin sich die Soldatin bei der Dozentin beschweren wollte. Die Soldatin, die da gleichzeitig an der HebrewU als Studentin lernt, wurde daraufhin von der Uni – Dozentin ebenfalls radikal wegen der Uniform angemacht. Frau Hilfrich wetterte regelrecht gegen israelische Soldaten und zeigte sich in miesester Weise antizionitisch, aber dafür pro – palästinensisch.
Es ist kein Geheimnis, dass in Israels Unis zumeist linke Dozenten und Professoren lehren und anti – israelische Ausfälle sind kein Einzelfall. Da Carola Hilfrich aber aus Deutschland stammt, ist es schwer zu sagen, ob es vorteilhafter ist, dass sie als Jüdin derartige Sprüche von sich gibt oder gar als Nichtjüdin ist.
Wie dem auch sei, der Fall Hilfrich hat extrem viel Staub aufgewirbelt und diverse Minister rufen bereits danach, Hilfrich umgehend zu feuern. Soll sie in Gaza unterrichten oder die Migranten in Deutschland, denn da scheint sie sich ideologisch mit zu identifizieren. 

Angela Merkel gegen Israel

B“H
Um die im Dritten Reich ermordeten Juden wird in Deutschland ein riesiges Theater betrieben. Gedenken noch und nöcher und man wolle Nazis heutzutage um jeden Preis verhindern. Andererseits befindet sich die deutsche Linke samt der CDU genau dort, wo sich einst die Nazis befanden: Nämlich auf der Seite gegen die Juden. Besser gesagt, gegen das heutige Israel.
Toten Juden wird gedacht, doch lebenden Juden (wie in Israel) werden jenen Leuten ausgeliefert, die offen ein Vernichtung Israels predigen. Sei es nun der Iran, die Hizbollah, ISIS, die Fatach oder die Hamas sowie andere islamische Terrorgruppierungen. Angela Merkel bevorzugt die arabische Welt und will, unter allen Umständen, Jerusalem als Hauptstadt Israels verhindern. Somit schwingen sich deutsche Politiker wieder einmal dazu auf, den Juden vorschreiben zu wollen, was sie zu tun und zu lassen haben.
Tote Juden = Gedenken, lebenden Juden werden von der Bundesregierung zum Abschuss freigegeben. Hauptsache dem islamischen Terror geht es gut und Abertausenden Migranten ist es erlaubt, in Deutschland unbehelligt und je nach Belieben zu schalten und walten.
https://www.jpost.com/International/Merkel-urged-EU-countries-to-not-move-embassies-to-Jerusalem-due-to-Iran-573452
In Israel werden demokratische Belange hochgehalten und jeder kann offen sagen, was er will. Wegen seiner politischen Meinung wird niemand geächtet wie in Deutschland.
Das Schlimme ist, dass viele Deutsche gar nicht mehr merken, wie sehr sie einer neo – oder linksliberalen Gehirnwäsche unterzogen worden sind. Diesmal nicht von rechts, sondern von links.
In Israel hingegen wird auch diese Meinung publiziert. Warum auch nicht?
http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/23107