Leben in Jerusalem

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Gaza, Gantz, etc.

B“H
Am gestrigen Abend kam es auf Twitter zu einem Shitstorm gegen Netanyahu – Herausforderer Benny Gantz. Die Nachrichten – Ikone Yonit Levi interviewte ihn und Gantz verhedderte sich in seltsamen Theorien. Dies allein liess Yonit das Gesicht verziehen. Alles endete in einem Stotteranfall „Yonit, Yonit, Yoo … niiit, Yo Yo Yo nit“ und Yonit begann spätestens dann am Verstand von Benny Gantz zu verzweifeln. Andere Journalisten geben den Beratern von Gantz die Schuld am Versagen. Der neue selbsternannte Politiker hat bis heute kein Parteiprogramm vorgelegt und sagt einmal dies und dann wieder das. Je nach Stimmung des Wählers und was Gantz wirklich will, weiß er offenbar selber nicht. Jedenfalls hat die Hamas in Gaza garantiert bei dem Interview einen Lachanfall bekommen.
Nach unzähligen Raketenangriffen der Hamas herrscht momentan eine gespannte Ruhe. Netanyahu darf sich ins Fäustchen lachen, denn er liegt in den Umfragen vorn und die Bedrohung aus Gaza bringt ihm Stimmen ein.
Die Rechte, darunter auch Naftali Bennett, beschuldigt Netanyahu des Nichtstun, weil unser Premier immer wieder umkippt. Mal angreifen und dann wieder nicht. Sollte Netanyahu stark bleiben, kann er die Wahlen leicht gewinnen. Nichts wiegt in Israel so sehr wie die nationale Sicherheit und das Trio Gantz / Lapid / Yaalon kommt bei dem Thema nicht gut bei weg. Diejenigen die diese drei Kandidaten erfreuen sind Hamas, Hizbollah und den Iran.
In meinem Stadtteil ist alles ruhig. Sollte sich Israel weiterhin gegen die Hamas erwehren kann es leicht passieren, dass unsere palästinensischen Nachbarn wieder anfangen zu randalieren.
Bleibt die Frage?
Ist Israel dieser Tage und zur Eurovision im Mai sicher?
Ich denke doch. Immerhin haben wir eine funktionierende Armee und Polizei. Davon kann Deutschland nur träumen.

Israels Generäle

B“H
Am 19. April wird eine neue Knesset gewählt und obwohl Netanyahu, laut Umfragen, seinen erneuten Sieg bereits so gut wie in der Tasche hatte, erschien ein neuer Stern am Horizont: Der ehemalige Oberbefehlshaber der Streitkräfte Benny Ganz.
Es ist nichts Neues in Israel, dass diverse Oberbefehlshaber a.D. sich entschließen in die Politik zu gehen anstatt ihre dicke fette Pension zu geniessen. Jeder will halt mehr zu sagen haben und auf Politiker machen. So auch aktuell Benny Gantz, der da eigens eine neue Partei gründete und sich mit einem anderen General namens Moshe Yaalon (Oberbefehlshaber a.D.) zusammentat. Yaalon ist die Nummer zwei auf der Parteiliste.
Was genau Gantz will? Was ist sein Parteiprogramm? Ist er rechts oder links?
So richtig sagt er das nicht und, im Grunde genommen, kommt es mir so vor, alles wolle mal wieder ein pensionsreifer General mitbestimmen und in die große Politik gehen. Ohne Kenntnisse und halt nur mit militärischem Taktik – Denken.
Was mich in Israel unheimlich stört ist, dass jeder kleine Depp meint, er müsse nun seine eigene Partei gründen. Frischer Wind ist definitiv gut und notwendig, aber doch nicht von Generälen. Man könnte direkt meinen, wir bewegen uns in einen einzigen Militärstaat. Weil ich nie bei der Armee war, bin ich kein Freund von Militärs, die da Premierminister werden wollen. Okay, Ehud Barak gelang dies, aber er scheiterte als Premier. Als Verteidigungsminister jedoch war Barak recht erfolgreich.
Obwohl Gantz zögert, sich auf eine Agenda festzulegen – nicht wenige Israelis stehen hinter ihm. Vor allem Säkulare, die an der Küste wohnen. Tel Aviv und Umgebung oder Haifa. Jerusalem ist konservativer eingestellt und man bleibt traditionell beim Likud. Es gibt Parteien, die in Jerusalem einfach keine Chance haben, wie die von Zipi Livni, zum Beispiel.
Mittlerweile gibt es in Israel so viele Parteien, dass die eigentlichen Programme immer unübersichtlicher werden. Aber die sind eh egal, denn an Programme und Wahlversprechen hält sich nach den Wahlen im April eh niemand mehr. Es geht darum, sich seine Machtposition samt Knesset – Stühlchen zu sichern. Der Rest ist egal. Bestes Beispiel ist Moshe Kachlon, der bei den letzten Wahlen riesige Wahlversprechen machte. Von wegen sozial eingestellt und den Wohnungsmarkt wiederbeleben. Nichts ist passiert und bei den Wahlen im April wird Kachlons Partei abrutschen und Sitze verlieren.
Israelis haben nichts gegen neue Parteien. Selbst dann nicht, wenn diese von Generälen geführt werden. Das sei immer noch besser als der ehemalige TV Entertainer Yair Lapid, der bei der Armee nicht in einer Kampfeinheit war, weil Papa Tommi ihm einen ruhigen Posten zuschanzte. Lapid hat von militärischen Dingen keine Ahnung, obwohl er das auf Twitter bestreitet. Jedesmal erntet er einen Shitstorm, wenn er einmal wieder mit seiner Armeezeit auftrumpft, die er lediglich im Büro verbrachte. In der Beziehung haben Generäle besser Chancen und laut aktuellen Umfragen, wird Lapids Partei nur 11 Sitze bekommen. Benny Gantz machte auch ihm einen Strich durch die Rechnung und zieht sowohl enttäuschte Wähler vom Likud als auch von Yesh Atid zu sich.
Neuen Kandidaten geben Israelis gerne eine Chance. Das war bei Kachlon so und zuvor bereits bei Naftali Bennett und Ayelet Shaked. Letztere gründeten vor einem Monat ebenfalls eine neue Partei und spalteten sich vom Bayit Yehudi ab. Bennetts Partei könnte 8 – 10 Sitze bekommen wohingegen Bayit Yehudi vermutlich nicht mehr in der Knesset vertreten sein wird.
Einen Absturz erlebt auch die Arbeiterpartei, denn sie kommt aktuelle gerade einmal auf sechs Sitze. Zipi Livnis Partei fliegt ganz raus. Die linksextreme Meretz – Partei bleibt bei fünf Sitzen und Shass sowohl als die aschkenazische ultra – orthodoxe Yahadut HaTorah erhalten 5 – 6 Sitze.
Eigentlich hatte sich Lapid beste Chance ausgerechnet, Netanyahu abzulösen, doch die Wählerschaft zieht Benny Gantz vor. Das große Rennen findet also zwischen Netanyahu und Gantz statt.
Was genau der Unterschied zwischen all den Parteien ist, kann niemand so genau sagen. Vorweglich handelt es sich um Parteivorsitzende mit einem gewaltigen Ego, die da mitbestimmen wollen. Die Bevölkerung mit ihren Sorgen und Nöten spielt keine Rolle. Weder Gantz noch Netanyahu noch Lapid kennen soziale Probleme aus eigener Erfahrung. Vielleicht noch eher Netanyahu, denn er wuchs in keinem wohlhanden Haus auf und finanzierte seine Studien in Boston mit Studentenjobs. Lapid wuchs reich und behütet auf und trampelt gerne auf Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger ein. Von Gantz weiß man, wie gesagt, gar nichts. Er sagt einfach nichts. Auch dann nicht, wenn er den Mund aufmacht.
Bei einer Patt – Situation bin ich gespannt, ob Gantz und Netanyahu koalieren. Man hört hinter den Kulissen, dass Yair Lapid bereits um Gantz herumschwänzelt und mit diesem vielleicht jetzt schon ein Abkommen schließt, um Netanyahu abzulösen.
Das Intrigenkarussell dreht sich gewaltig und in Israel wird mit wesentlich härteren Bandagen gekämpft als das in Deutschland der Fall ist.

Die Story der MIRIAM PERETZ

B“H
Miriam Peretz ist in Israel ein Symbol für Inspiration, emotionale Stärke und für die Liebe der Juden zum Land Israel.
Geboren in Casablanca und Aliyah nach Israel gemacht, in Beersheva lebend mit Ehemann und sechs Kindern. Zwei ihrer Söhne dienten in einer Eliteneinheit der israelischen Armee und kamen dabei ums Leben. Uriel im Jahre 1998 wurde von libanesischen Hizbollah – Terroristen getötet und Eliraz erlitt im Jahre 2010 an der Grenze zum Gazastreifen dasselbe Schicksal. Miriams Ehemann Eliezer konnte den Tod des ersten Sohnes nicht verkraften und verstarb.
Miriam Peretz gab niemals auf, jammerte nicht und gibt bis heute Vorträge bei der Armee und anderswo. Vor ein paar Jahren kam ihre Biographie als Buch heraus. Jemand schenkte mir jetzt zu Rosh Hashana die hebräische Ausgabe, doch wen es interessiert: Es gibt auch eine englische Ausgabe. 

 

 

 

 

Miriam Peretz zum Yom Ha’azma’ut im Jahre 2018

Bundeswehr least unbemannte Kampfdrohnen von Israel

B“H
Der Artikel auf HEISE ist nicht so deutlich geschrieben, wie er eigentlich sein sollte:
Die marode Bundeswehr soll nun aufgerüstet werden und Frau Merkel lässt eine Milliarde Euro springen, um von Israel Kampfdrohnen zu leasen.
http://en.globes.co.il/en/article-germany-to-approve-1b-deal-tomorrow-to-lease-israeli-uavs-1001241078
Deutschland gerät im globalen Technologie – Wettbewerb immer mehr in den Hintergrund, denn das Bildungsniveau im Land lässt zu wünschen übrig. Schulische Anforderungen werden heruntergeschraubt und in wenigen Jahren wird „Made in Germany“ untergegangen sein. Die Asiaten liegen heute schon weit vor Deutschland.
Israel ist auf dem Gebiet der Landesverteidigung erprobt, denn Rüstungskonzerne wie Rafael oder Elbit sind gezwungen, immer neue Arten von Waffen zu entwickeln. Siehe den Iron Dome, Drohnen und aktuell wird man dort wohl eine Lösung für die Feuerdrachen aus Gaza finden müssen. Mittlerweile schickt die Hamas explosive Luftballons nach Israel.

 

Die Hamas will den Grenzzaun nach Israel stürmen

B“H
Diese zehn Hamas – Terroristen wurden am vergangenen Freitag erschossen, nachdem sie versucht hatten, den Grenzzaun nach Israel zu stürmen. Laut deutschen Medien handelt es sich bei den von israelischen Soldaten erschossenen Hamas – Terroristen um „friedliebende Leute“.
An diesem Freitag will die Hamas erneut einen Versuch unternehmen, den Grenzzaun mit aller Gewalt zu stürmen. Dieser Tage probt die Hamas den Einsatz aller möglichen Waffen. 

 

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Zwei israelische Soldaten wurden in Jenin fast gelyncht

B“H
Am Montag kam es fast zum Lynch zweier israelischer Soldaten und ich weiß nicht, ob Ihr in Deutschland davon etwas mitbekommen habt.
Ein Soldat und eine Soldatin gerieten auf dem Weg in die nordisraelische Kleinstadt Afulah versehentlich mit ihrem PKW in die palästinensische Autonomie. Ihr GPS Waze hatte sie versehentlich nach Jenin geführt und die Armeeführung sandte hinterher eine dicke Beschwerde an das israelische Unternehmen Waze. Wie sowas habe passieren können.
Anstatt den beiden Soldaten den richtigen Weg zu zeigen, rasteten die Palästinenser von Jenin aus. Sie schmissen Steine und wollten die beiden Soldaten lynchen. Zum Glück griff die palästinensische Polizei ein und half den beiden Soldaten aus.
Details: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/241862

 

 

Israels Sicherheit geht vor

B“H
Wäre Deutschland an der Stelle Israels, hätte es längst aufgehört zu existieren, weil es von den arabischen Nachbarn mit Leichtigkeit zerquetscht worden wäre. Israel hingegen kämpft sich seit Jahrzehnten erfolgreich gegen die arabische Übermacht durch und gibt nicht so einfach seine Identität auf. Juden haben nur dieses eine Land und Israelis sind, im Gegensatz zu Deutschland, nicht von dem Virus der Identitätsaufgabe und des Anpassens an den Islam befallen.
Was man in Deutschland nicht verstehen kann, gilt hierzulande als Selbstverständlichkeit. Man steht für sein Land ein. Klar, gibt es immer ein paar extreme linke Spinner von George Soros finanziert, doch mehrheitlich steht das Land zusammen. Der Iran ist der Erzfeind und finanziert Syrien, die Hamas sowie den Libanon.
Gestern früh drang eine iranische Drohne illegal in den israelischen Luftraum ein und nahe der Kleinstadt Beit Shean wurde sie von einem israelischen Helikopter angeschossen. Israel kann die feindliche Drohne nicht auf sich beruhen lassen, denn arabischen Länder muss man eines zeigen: Vehementes Vorgehen und Stärke. Wer das nicht tut, wie Deutschland, der hat schon verloren. Im Nahen Osten gelten andere Gesetze, die da Deutschland mittlerweile, Dank der Migranten, zu spüren bekommt. Und was die Migranten vorfinden, ist ein schwaches Deutschland, welches sich selbst aufgibt, jammert und anpasst.
In Israel ist das Gegenteil der Fall und das ist der Grund, warum das Land immer noch existiert.
https://www.timesofisrael.com/idf-accuses-iran-of-setting-up-air-base-outside-syrian-city-of-palmyra/