Leben in Jerusalem

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Beim israelischen COFIX kostet jetzt alles wieder 5 Schekel

B“H
Die israelische 5 Schekel (circa 1,20 Euro) Kaffeehauskette COFIX hob im Februar dieses Jahres die Produktpreise von 5 auf 6 Schekel an. Konkurrent COFIZZ zog kurz darauf nach.
Jetzt aber setzte COFIX den Preis für alle Ladenprodukte wieder auf 5 Schekel herunter. Egal, ob Sandwiches, Kaffee, ein Stückchen Kuchen, Salate, Toast, etc.
Doch es gibt einen Unterschied: Ab sofort kann der Kunde bei COFIX auch XL Größen kaufen. Wie einen großen Pappbecher Kaffee oder ein Riesensandwich. Das kostet dann allerdings 8 Schekel (circa 2 Euro). Alles ist aber immer noch wesentlich billiger als bei den regulären Kaffeehausketten.
Gleichzeitig plant COFIX eine weitere bessere Produktpalette und da kann man dann auch schon einmal 12 – 15 Schekel zahlen. Aber, wie gesagt, das alles ist wesentlich günstiger als reguläre Anbieter wie Cafe Aroma, etc. Bei Aroma allein zahlt man, je nach Filiale, 13 Schekel für einen großen Milchkaffee. To Go kostet 12 Schekel. Und damit liegt Aroma noch günstig, denn Cafe Hillel (was fast bankrott ist) oder Cafe Ne’eman verlangen sogar 14 – 16 Schekel für eine Tasse Kaffee.
https://www.globes.co.il/en/article-cofix-reverts-to-nis-5-per-item-formula-1001216012
Die Billigketten COFIX sowohl als auch Konkurrent COFIZZ entstanden vor 4 Jahren und ziehen die Kundschaft nur so an. Klar, kann man bei den Niedrigpreisen keine kulinarischen Sensationen erwarten, doch die Qualität ist okay und der Kaffee schmeckt. Die beiden Billigketten gibt es an vielen Orten im Land und wer als Tourist ein enges Budget hat, der gehe zu COFIX oder COFIZZ.
Gebäck, heiße Suppen oder sogar Suschi gibt es auch. Wenn auch nur vorwiegend bei COFIX. Ebenfalls bietet COFIX von Mittwoch bis Freitag ganze Kuchen zum Schabbat.
Viele Geschäftsleute imitieren mittlerweile die beiden größten Billigketten und bieten auch ihre Produkte für 5 Schekel an.
COFIX sowohl als auch COFIZZ sind koscher und haben ein Mehadrin Koscherzertifikat (Hechscher) vom Oberrabbinat.

 

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Backrezept: „Sufganiot zu Chanukkah“

B“H
Am 13. Dezember ist in diesem Jahr der erste Tag von jüdischen CHANUKKAH. Dann zündet die jüdische Welt acht Abende lang Chanukkah – Kerzen. Überall in Jerusalem genauso wie andernorts stellte die chassidische Gruppe Chabad – Lubawitsch bereits öffentliche Chanukkiyot (Chanukkah – Leuchter) auf und allabendlich finden am Zion Square öffentliche Feiern zum Zünden der jeweiligen Kerze statt. Wer sich eine Vorstellung davon machen will, wie das alles abläuft, kann auf das folgende Video klicken:

Die acht Chanukkah – Tage sind keine Feiertage, an denen alles geschlossen ist oder keine Busse fahren. An Chanukkah geht sehr wohl der Alltag weiter, doch die Mehrheit der Israelis zelebriert allabendlich das Anzünden der Kerzen. Bei Chanukkah handelt es sich nur um einen netten gemütlichen Feiertag, sondern es erinnert uns an der Sieg der Makkabäer über die griechische Besatzungsmacht, welche da das Judentum abschaffen wollte. Gesetzlich hatte man zur damaligen bereits die Beschneidung, den Schabbat sowie den Beginn eines jeden Monat gemäss des jüdischen Kalenders (Rosh Chodesh) abgeschafft.
Chanukkah war nicht nur der Sieg der Makkabäer vor mehr als 2000 Jahren. Vielmehr hat die Bedeutung des Festes bis in unsere heutige Zeit hinein Bestand. Immer noch gibt es Antisemitismus. Nichtjuden und sogar Juden machen sich über die jüdische Religion lustig oder wollen sie gar ganz abschaffen.
In Israel und meistens bei säkularen Juden blieb selbst Chanukkah nicht vom Kommerz verschont. Es werden fleissig Kerzen gezündet, doch wollen Kinder teure Geschenke. Und das an jedem Abend von Chanukkah. Spielzeugläden machen momentan den Umsatz des Jahres. In relig. Familien hingegen halten sich die Geschenke aufgrund des kaum vorhandenen Geldes eher in Grenzen. Was jedoch immer reissenden Absatz findet ist der Kreisel (Sevivon). Während die Kerzen brennen, wird mit dem Sevivon gespielt und das nicht nur von Kindern. Allerdings hat der Sevivion mystische Bedeutungen und enthält diverse Buchstaben, auf die er nach dem Drehen kippt.
Chanukkah steht nicht nur für den Sieg der Makkabäer, die da das Judentum verteidigten als die Griechen des Tempel entweihten. Das eigentliche Chanukkah–Wunder ist das Wunder mit dem Öl. Ein Wunder direkt von G–tt. Deswegen werden an Chanukkah Kerzen gezündet. Vorwiegend mit Öl, aber ob ich in diesem Jahr wie im vergangenen Jahr wieder mit Öl zünde oder doch mit regulären Kerzen, weiß ich noch nicht. 🙂
Was man an Chanukkah ißt ? Natürlich die traditionellen Sufganiot (Krapfen) mit allen möglichen Füllungen und Lattkes (Kartoffelpuffer).
Was ich an diesen, auch in Israel, kalten Wintertagen esse: Heiße Suppen. Ich bin kein Sufganiot – Freund und all das ist mir viel zu süß. Da ist es zuhause mit einer heißen Suppe und den Chanukkah – Kerzen heimeliger.
Obwohl ich zugeben muss, dass ich in den letzten Wochen schon ein paar Sufganiot verdrückt habe. 🙂
Und wer die Sufaniot selber machen will:
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Photo: Miriam Woelke
Sufganiot am Jerusalemer Machane Yehudah Markt
Ein Rezept aus der Jerusalemer Bäckerei, in der ich bis vor 5 Jahren zu arbeiten pflegte:
1 kg Mehl (Vollkornmehl)
Eine dreiviertel Tasse Zucker
1 Teelöffel Salz
2 Eier
2 Eßlöffel Cognak
Eine halbe Tasse Olivenöl
60 g Hefe
Das ist alles. Man kann die Sufganiot ganz normal im Backofen backen. 20 Minuten lang bei 160 Grad. Meistens aber werden die Sufganiot in einer Pfanne oder einem Topf voll Olivenöl gedünstet. Heisst, sie müssen darin schwimmen. Die Füllung wird hinterher reingespritzt. In der Bäckerei verwenden wir überwiegend Dattel-Apfel-Füllung. Je nachdem kann man die Sufganiot noch mit Olivenöl, Puderzucker, Honig, etc. bestreichen.
Der Cognak verursacht übrigens, dass das Olivenöl vom Teig besser aufgesaugt wird.
Viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen !!!

Chanukkah Sameach – Happy Chanukkah !!!

 

Im Restaurant in Israel

Der YES PLANET in Jerusalem: Kinokomplex mit Cafe Aroma und Mac Donald’s – Photo: Miriam Woelke

B“H
Eine Menge Leser erkundigen sich stets nach den Restaurantpreisen in Israel und diesbezüglich kann ich nur sagen, dass es darauf ankommt, in welches Restaurant ihr geht. Von billiger bis gehobene Preisklasse ist alles da, nur bedeutet mehr Geld nicht automatisch bessere Qualität.
Das Essengehen in Israel ist generell teuer, wenn man denn die Preise mit Deutschland vergleicht. Salate kosten meistens um die 40 Schekel aufwärts (circa 10 Euro und mehr). Hauptspeisen in der günstigeren Kategorie sind ab 50 – 60 Schekel aufwärst zu haben. Ein wenig Reis und Fleisch mit Gemüse gibt es ab 70 Schekel. Eine stinknormale Pizza mit Käse und Tomatensauce ab 40 Schekel. Manchmal ist sie klein und woanders wieder etwas größer.
Diese Preise sind aus Westjerusalem und aus den Restaurants in die ich manchmal gehe. In Tel Aviv muss mit höheren Preisen gerechnet werden. Ich kann nur jedem raten, sich nicht an den üblichen Touristenorten niederzulassen. Vor allem nicht im jüdischen Altstadtviertel oder in der Gegend um die Ben Yehudah Street.
Was jedoch in israelischen Restaurants völlig normal ist: Wasser gibt es umsonst!
Nicht das Mineralwasser, sondern man kann immer mit dem Essen eine Karaffe Leitungswasser bestellen. Wenn Ihr Glück habt, ist sogar ein Stück Zitrone oder etwas Minze (Nana) drin. Für dieses Wasser zahlt Ihr nichts und wenn die Karaffe leer ist, könnt Ihr sogar nach mehr fragen. Auf diese Weise spart Ihr Euch die teuren Getränke, die auf der Karte stehen und zahlt nur für das Essen.
Ist zuviel auf dem Teller und Ihr schafft nicht alles aufzuessen – kein Problem. Lasst es Euch einpacken. Niemand wird etwas sagen, denn auch das ist völlig normal. Man wird Euch das übrig gebliebene Essen in einen kleinen Karton packen und kosten tut das nichts.
Wer zu Burger King oder sonstigen Fast Food Ketten geht: Ketchup und Mayonnaise sind grundsätzlich umsonst! Ihr könnt soviel nehmen, wie Ihr wollt. 
Geht Ihr in ein richtiges Burger Restaurant, stellt man Euch eine ganze Palette von Saucen und Ketchup auf den Tisch. Auch hierfür zahlt Ihr nichts extra.

Leserfrage: „Was kostet Bier in Israel?“

B“H
Kann sein, dass ich diese Frage schon einmal beantwortet habe. Aber egal!
Eine Flasche Bier kostet in Israel um die 7 Schekel (circa 1,50 Euro). Das betrifft das heimische GOLDSTAR Bier, was ich am liebsten mag. Dazu erfreuen sich HEINEKEN und CARLSBERG allgemeiner Popularität und die Flaschen kosten, mehr oder weniger, genauso viel.
Ich bin weder Bier noch sonstiger Alkoholexperte. Kann sein, dass Ihr die Flaschen günstiger bekommt oder auch etwas mehr zahlt. Wenn Ihr in einem Pub seid, kostet das GOLDSTAR zwischen 20 und 25 Schekel. Ganz klare Abzocke, aber dafür seid Ihr halt im Pub und nicht im Supermarkt.
Deutsches Bier wie Hefeweizen aus Bayern gibt es in vielen Supermärkten, doch da kostet die Flasche um die 12 Schekel aufwärts.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

 

Israelhasser boykottieren MAGGI

B“H
Na das ist doch mal eine Nachricht:
Israelhasser, die zum Boykott zionistischer Produkte aufrufen, verzichten selbst auf MAGGI Produkte.
MAGGI gehört zum schweizer NESTLE Konzern und der wiederum besitzt circa 51% der israelischen Firma OSEM.
OSEM ist das israelische Gegenstück zu MAGGI, wobei OSEM auch die in Israel so beliebten Snacks BISSLI und BAMBA herstellt.
Bamba sind stinknormale Erdnuss – Würmer angereichert mit Vitamin C. Jedes Kleinkind in Israel kennt schon Bamba, bevor es überhaupt „Imma (Mama)“ sagen kann.
Laut allen Israelhassern sei Nestle damit zionistisch angehaucht und weil das Unternehmen in Israel sehr aktiv ist, müsse es boykottiert werden.
Und was ist mit dem Konkurrenten KNORR? Knorr gehört zum Unilever Konzern und die Produkte werden in Israel massenweise verkauft. Allerdings koscher und ohne irgendwelche Schweinefleisch – Zusätze. Maggi – Produkte dagegen habe ich noch nicht gesichtet.
Und wer wird noch von Israelhassern wegen „zionistischer Umtriebe“ boykottiert?
Nescafe
Nestea
L’Oreal
Friskies
Nesquick
Kitkat
Hershey’s
Kraft
Sunkist
Calvin Klein
Oral – B
Mr Muscle
Pepsi
Sprite
Burger King
Kentucky Fried Chicken
Esso
Gillette
Pizza Hut
Citibank
Ford
Intel
Toblerone
Coca Cola
IBM
Motorola
HP
und so weiter.
Viel bleibt da nicht mehr zum Konsum. 🙂

In Israel ein Restaurant / Cafe eröffnen?

B“H
Vor gut zwei Wochen fand in einem Jerusalemer Cafe ein Treffen unterschiedlicher Gastronomen statt. Jene, die es einmal werden wollen und mit dem Gedanken spielen, ein Restaurant oder Cafe zu eröffnen sowie Leute, die bereits gegründet haben.
In Jerusalem gibt es derzeit circa 600 Restaurants und Cafes. An jeder Ecke spriesst ständig etwas Neues aus dem Boden. Falafel, Suschi, lokale Küche, Hamburger oder noch ein Cafe. Kaum ein Unternehmen hält sich auf längere Zeit, schließt wieder, nur damit ein anderes Restaurant aufgemacht wird. Und dann beginnt der Kreislauf von vorn.
Beim Gründertreffen wurde daher von weiteren Gründungen abgeraten, es sei denn, man hat eine grandiose neue Idee. In dem Fall gibt es auch finanzielle Hilfen, aber ansonsten sei der Markt übersättigt. Dasselbe gelte auch für Tel Aviv.
Allein im Machane Yehudah Markt eröffnen in regelmäßiger Reihenfolge neue Imbisse und Bars. Des Abends transformiert der Markt zum Ausgehtreff mit Live – Music. Viele der Bars, die erst abends öffnen, sind illegal. Heißt, sie betreiben ihr Business ohne Gewerbeerlaubnis. Das allein ist keine Seltenheit in Israel, denn viele Unternehmen (darunter selbst Tankstellen) arbeiten ohne jegliche Erlaubnis. Immer wieder versucht die Gewerbeaufsicht, den Betreibern auf die Schliche zu kommen, aber irgendwie klappt das nie so ganz. Mal wird hier etwas geschlossen und dann dort. Trotzdem sind der Machane Yehudah Markt und der Carmel Markt in Tel Aviv voller Gewerbe ohne Erlaubnis. Dadurch werden dann auch weder Steuern noch Sozialabgaben für die Angestellten bezahlt.
Vor fast zwei Jahren ging der große Erfolg des italienischen Restaurant Topolino zuende. Man war pleite und die beiden Inhaber argumentierten mit der lokalen Jerusalemer Terrorsituation. Die Leute würden zuhause essen. Das Argument aber war falsch, denn das Topolino ging aus mehreren Gründen den Bach hinunter, woran allein die Betreiber schuld waren.
Kein anderes Business im und am Machane Yehudah Markt beklagte weniger Kundschaft. Der billige Nudelimbiss Basta Pasta ist immer gerammelt voll und stahl dem Topolino viel Kundschaft. Besserer Service, freundliche Bedienung, koscheres Essen und niedrige Preise. Damit punktet Basta Pasta bis heute.
Im alten Topolino befindet sich heute eine Fast Food Kette mit Sandwiches oder so. Ob das lange gut geht ist fraglich, denn nebendran befindet sich die 6 – Schekel – Kette COFIX. Für nur 1,50 Euro wird dort jedes Produkt (vom Suppenteller bis hin zum Salat oder Kaffee) alles vekauft. Darunter auch Sandwiches.
Die Betreiber des Topolino zogen nach Tel Aviv und wagten einen Neubeginn. Man war genau das Gegenteil von koscher, hatte am Schabbat geöffnet und servierte Milch – und Fleischspeisen zusammen. Die Arroganz aber war geblieben und die Preise stiegen ins Unendliche. Man meinte wohl, in Tel Aviv so richtig abzocken zu können. Aber nix wars und die Betreiber schlossen nach knapp einem Jahr im Juli ihr Restaurant. Mieser Service, winzige Portionen, hohe Preise und in der Küche wurde geraucht. In Tel Aviv meinten die Leute, dass wer in Jerusalem erfolgreich war, seinen Erfolg nicht automatisch in Tel Aviv wiederholt.
Was aber lässt einen Gründer im Gastronomiebereich verzweifeln?
Im Gegensatz zu Deutschland fehlt es nicht am Personal. Studenten kellnern und verdienen so ihre Studiengebühren und private Kochschulen haben seit Jahren Hochkonjunktur. Chef (Koch) werden ist ein Traum vieler junger Israelis.
Da wären zuerst einmal die unverschämt hohen Mieten. Allein um die monatliche Miete zahlen zu können, muss der Betrieb extrem viel Umsatz erarbeiten. In Emek Refaim in der German Colony meinte ein Inhaber, dass er schliesse, weil er die 30,000 Schekel (circa 7400 Euro) Monatsmiete nicht zahlen kann. Da bliebe kein Geld für ihn übrig.
Des Weiteren sind da Steuern, Gebühren, Wartungskosten und und und. Das Geld muss erst einmal erwirtschaftet werden und wer keine Rücklagen hat, hält nur ein paar Monate durch.
Wer als Restaurantbetreiber heutzutage keine Neuheiten bietet und immer nur Althergebrachtes serviert, wird letztendlich scheitern. Preise, Qualität und Service müssen stimmen. Und wer kaum Service bietet, der muss billig sein. Billig zieht immer Leute an, wie man bei den Billigcafes Cofix und Cofizz sieht.

Leserfrage: „Was kosten Brot und Milch in Israel?“

B“H
Der Brotpreis in Israel unterliegt der staatlichen Aufsicht. Genauso wie der Preis für Milch. Kein Bäcker oder Milchproduzent kann also tun und lassen, was er will. Dennoch variieren die Preise solcher Lebensmittel.
Das billigste Brot aus der Fabrik kostet 5 Schekel (circa 1 Euro). Ein ganz normaler Laib Brot. Wer bessere Qualität sucht, der zahlt auch schon mal 12 – 19 Schekel (2,90 – 4,60 Euro) für den Laib. Bei der Jerusalemer Bäckerei „Teller“ (Agrippas Street sowie nebendran im Machane Yehudah Markt) kostet ein kleines Roggenbrot 19 Schekel. Ein normales Oliven – oder sonstiges Brot 16 Schekel (4,10 Euro).
Wenn ich Brot kaufe, dann nur von Teller. Es ist zwar etwas teurer, aber dafür schmeckt es. Die Massenware vom Fabrikhersteller Angel kaufe ich überhaupt nicht. Das Brot schmeckt labrig und nach Wasser.
Den Liter Milch gibt es entweder im Tetrapak oder in einer Plastiktüte. In Deutschland wurde der Milchtütenverkauf schon vor 30 Jahren eingestellt. In Israel werden Milchtüten bis heute verkauft. Billiger als der Liter im Tetrapak.
Fast immer kaufe ich den Tetrapak und hier hat man die Auswahl zwischen TNUVA (wurde teilweise von den Chinesen aufgekauft und ist nicht mehr rein israelisch) und TARA (gehört zu Coca Cola).
TARA schmeckt mir besser, aber wenn es denn sein muss, nehme ich auch TNUVA. Beide Konzerne bieten den Liter zum selben Preis im Tetrapak: 5,75 Schekel = circa 1,40 Euro.
In der Tüte kostet die Milch ein paar Cent weniger.
Manchmal bieten die Supermärkte zwei Liter für 10 Schekel oder Discounter wie Rami Levi und Oscher Ad verlangen anstatt 5,75 nur 4,80 Schekel oder so.
Und wenn wir schon bei Milch und Brot sind: Für 10 stinknormale Eier zahle ich 12 Schekel (fast 3 Euro). Eier aus ökologischer Haltung kosten fast 1 Euro mehr.