Leben in Jerusalem

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Street Food in Israel

B“H

Wer wissen will, was Israelis so essen:
Schnitzel, Pasta, Salate, sehr viel Olivenöl, Fleisch und Reis. Pizza, Sushi, Lasagne, Fisch, Hamburger, Würstchen oder Fleischklopse (Kzizot). Und Street Food ist äußerst beliebt. Besonders in der Mittagspause auf der Arbeit. 

Backrezept für Purim: HAMANTASCHEN

In jedem Supermarkt sowie in jeder Bäckerei Israels sind sie derzeit zu haben: Die traditionellen Purim – Hamantaschen. Hebräisch: Ozne’i Haman – die Ohren des Haman.

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Copyright: Miriam Woelke

B“H
Am 12. März dieses Jahres feiert die jüdische Welt PURIM. Einen Tag darauf feiert Jerusalem sein traditionelles SCHUSCHAN PURIM.
Hier vorab schon einmal ein Backrezept für die traditionellen HAMANTASCHEN:
1 kg Zucker
2 kg Margarine / Mazola
10 grosse Eier
1 Teelöffel Vanille
Alles gut durchrühren und dann 3 kg Mehl hinzufügen.
Füllungen: Dattelcreme, Mohn, Käse, Schokolade, Marmelade oder Nussfüllung, etc.



Gutes Gelingen !!!

Purim Vorbereitungen in Jerusalem

Frisch vom Blech: Hamantaschen (Ozne’i Haman) in der „Natural Choice Bakery“ in Nachlaot / Jerusalem
Hamantaschen im Machane Yehudah Markt
Hamantaschen mit Mohnfüllung
Süssigkeiten für Purim / Machane Yehudah Market
Mischloach Manot – Purim Geschenke. Eine wichtige Mitzwah an Purim ist es, Geschenke (vornehmlich Essen) zu verteilen.
Photos / Copyright: Miriam Woelke

Ausführliche Purim – Infos gibt es auf meinem relig. Hamantaschen – Blog !

Leserfrage: „Ist die Ritter Sport Schokolade koscher?“

B“H
Auch in Israel wird Ritter Sport verkauft, aber ob sich ein Koscherzertifikat auf der Verpackung befindet, kann ich nicht sagen. Wenn ich dran denke, schaue ich beim nächsten Mal im Supermarkt nach.
Wenn die Ritter Sport ein Koscherzertifikat besitzen sollte, so ist aber davon auszugehen, dass es sich bei den Zutaten um keine Chalav Israel handelt, sondern Milch, die aus dem Ausland stammt. Wer nur Chalav Israel konsumiert, der sollte wohl lieber auf die Ritter Sport verzichten.

Lecker: Ungarischer Schornstein – Kuchen

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Photo: Miriam Woelke

 

Schornstein – Kuchen habe ich jetzt einfach mal aus dem Englischen übersetzt bzw. übernommen.

Das Photo zeigt nur ein kleines Stück eines langen Kuchens, der innen hohl ist. Eine absolute Delikatesse. Wenn auch extrem kalorienreich …

Israelische Küche – Eindrücke

B“H
Ein Beruf, der tatsächlich niemals wegrationalisiert werden wird, ist der Koch. Israelis lieben das Essen und wer fragt, was man denn in Israel so ißt, schaue sich das Video an oder werfe einen Blick in die Wikipedia.
In dem Video geht es um Israelis, die sich mit eigenem Imbissstand selbstständig machten. Zwar ist der Bericht in hebräischer Sprache, doch wer Lust hat, kann sich die Essensvariationen anschauen. Von der Pizza bis hin zu Bulette. Israelis lieben Reis, Nudeln und vor allem allem allem SCHNITZEL. Jedes Kind will Schnitzel. Aus Fleisch und nicht irgendeinen veganen oder vegetarischen Klotz aus dem Chemiebaukasten. Dazu frische Salate oder Waffel.
Auf Hamantaschen berichtete ich heute bereits von der Cholent, einem traditionellen Schabbatessen:
https://hamantaschen.wordpress.com/2017/01/29/cholent-tschund-chamim/

 

 

Quark in Israel?

B“H
Egal, ob Israeli oder Anglo – Freunden von mir klarzumachen, was Quark (Speisequark) ist, kann ganz schön kompliziert sein. Jemand aus meinem Bekanntenkreis, der schon einmal in Deutschland gelebt hat, meinte, dass Quark eine total deutsche Erfindung sei.
Wer also in israelischen Supermärkten Quark sucht, wird kaum fündig werden, es sei denn, er begnügt sich mit dem hierzulande weit verbreiteten „weißen (Streich)Käse – Gvinah Levanah“. Ob das dann genauso schmeckt wie Quark, kann ich nach fast 17 Jahren Abstinenz aus Deutschland nicht mehr sagen.
Was sich in Israel riesiger Beliebtheit erfreut, ist Hüttenkäse (Cottage). Wer sich etwas zu Essen machen will, kann ja auf Gvinah Levanah oder Cottage umsteigen. 🙂

Backrezept: „Sufganiot zu Chanukkah“

B“H
Am Abend des 24. Dezember (gleich nach Schabbatausklang) zündet die jüdische Welt die erste von acht Chanukkah – Kerzen. Überall in Jerusalem genauso wie andernorts stellte die chassidische Gruppe Chabad – Lubawitsch bereits öffentliche Chanukkiyot (Chanukkah – Leuchter) auf und allabendlich finden am Zion Square öffentliche Feiern zum Zünden der jeweiligen Kerze statt. Wer sich eine Vorstellung davon machen will, wie das alles abläuft, kann auf das folgende Video klicken:
Die acht Chanukkah – Tage sind keine Feiertage, an denen alles geschlossen ist oder keine Busse fahren. An Chanukkah geht sehr wohl der Alltag weiter, doch die Mehrheit der Israelis zelebriert allabendlich das Anzünden der Kerzen. Bei Chanukkah handelt es sich nur um einen netten gemütlichen Feiertag, sondern es erinnert uns an der Sieg der Makkabäer über die griechische Besatzungsmacht, welche da das Judentum abschaffen wollte. Gesetzlich hatte man zur damaligen bereits die Beschneidung, den Schabbat sowie den Beginn eines jeden Monat gemäss des jüdischen Kalenders (Rosh Chodesh) abgeschafft.
Chanukkah war nicht nur der Sieg der Makkabäer vor mehr als 2000 Jahren. Vielmehr hat die Bedeutung des Festes bis in unsere heutige Zeit hinein Bestand. Immer noch gibt es Antisemitismus. Nichtjuden und sogar Juden machen sich über die jüdische Religion lustig oder wollen sie gar ganz abschaffen.
In Israel und meistens bei säkularen Juden blieb selbst Chanukkah nicht vom Kommerz verschont. Es werden fleissig Kerzen gezündet, doch wollen Kinder teure Geschenke. Und das an jedem Abend von Chanukkah. Spielzeugläden machen momentan den Umsatz des Jahres. In relig. Familien hingegen halten sich die Geschenke aufgrund des kaum vorhandenen Geldes eher in Grenzen. Was jedoch immer reissenden Absatz findet ist der Kreisel (Sevivon). Während die Kerzen brennen, wird mit dem Sevivon gespielt und das nicht nur von Kindern. Allerdings hat der Sevivion mystische Bedeutungen und enthält diverse Buchstaben, auf die er nach dem Drehen kippt.
Chanukkah steht nicht nur für den Sieg der Makkabäer, die da das Judentum verteidigten als die Griechen des Tempel entweihten. Das eigentliche Chanukkah–Wunder ist das Wunder mit dem Öl. Ein Wunder direkt von G–tt. Deswegen werden an Chanukkah Kerzen gezündet. Vorwiegend mit Öl, aber ob ich in diesem Jahr wie im vergangenen Jahr wieder mit Öl zünde oder doch mit regulären Kerzen, weiß ich noch nicht. 🙂
Was man an Chanukkah ißt ? Natürlich die traditionellen Sufganiot (Krapfen) mit allen möglichen Füllungen und Lattkes (Kartoffelpuffer).
Was ich an diesen, auch in Israel, kalten Wintertagen esse: Heiße Suppen. Ich bin kein Sufganiot – Freund und all das ist mir viel zu süß. Da ist es zuhause mit einer heißsen Suppe und den Chanukkah – Kerzen heimeliger.
Und wer die Sufaniot selber machen will:
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Photo: Miriam Woelke
Sufganiot am Jerusalemer Machane Yehudah Markt
Ein Rezept aus der Jerusalemer Bäckerei, in der ich bis vor 5 Jahren zu arbeiten pflegte:
1 kg Mehl (Vollkornmehl)
Eine dreiviertel Tasse Zucker
1 Teelöffel Salz
2 Eier
2 Eßlöffel Cognak
Eine halbe Tasse Olivenöl
60 g Hefe
Das ist alles. Man kann die Sufganiot ganz normal im Backofen backen. 20 Minuten lang bei 160 Grad. Meistens aber werden die Sufganiot in einer Pfanne oder einem Topf voll Olivenöl gedünstet. Heisst, sie müssen darin schwimmen. Die Füllung wird hinterher reingespritzt. In der Bäckerei verwenden wir überwiegend Dattel-Apfel-Füllung. Je nachdem kann man die Sufganiot noch mit Olivenöl, Puderzucker, Honig, etc. bestreichen.
Der Cognak verursacht übrigens, dass das Olivenöl vom Teig besser aufgesaugt wird.
Viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen !!!

Chanukkah Sameach – Happy Chanukkah !!!