Leben in Jerusalem

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Kostenloses Wasser in israelischen Restaurants

Niemand braucht sich zu schämen, kostenloses Leitungswasser in israelischen Restaurants zu bestellen. Viele Leute machen das. Egal, ob Einheimische oder Touristen. Nur keine falsche Scham! 

 

Pessach – Kochrezept: „Angebratene Mazzot mit Fleischfüllung“

B“H

 

Chassidim werden dieses Rezept nicht unbedingt nachkochen, denn sie folgen dem Brauch, an Pessach (Passover) keinerlei GEBROCHTS zu essen. Bedeutet, dass weder Mazze – Knödel gegessen noch die Mazzot nass gemacht werden, denn das kann theoretisch Chametz hervorrufen.
Pessach – Mazzot werden innerhalb von 18 Minuten hergestellt und somit tritt keinerlei Gärungsprozess ein. Ein Leser schickte mir dazu einen kurzen TV – Bericht in deutscher Sprache: 

 

 

 

Zwar ist das Kochvideo von Lihi in hebräischer Sprache, doch Ihr seht ja, was genau sie macht und was verwendet wird. Die Mazzot werden unter einen Wasserhahn gehalten, nassgemacht und dann mit einem Handtuch feuchtgehalten bis zum Zusammenrollen mit dem Fleisch. 
An Pessach fehlt es ganz gewiss nicht am Essen!

Pessach (Passover) in Jerusalem

B“H
Heute Morgen war ich im jüdischen Teil der Jerusalemer Altstadt und machte nebenher ein paar Videos, die ich nacheinander auf Youtube uploade und auch in die Blogs stelle. Auf Hamantaschen befindet sich bereits ein aktuelles Video mit Chassidim:
https://hamantaschen.wordpress.com/2019/04/23/chassidim-an-der-klagemauer-kotel/
Wie an allen Zwischenfeiertagen von Pessach (Passover) und auch Sukkot (dem Laubhüttenfest im Oktober) drängen sich Abertausende Besucher durch die Gassen des jüdischen Viertels bis hinunter zur Klagemauer (Kotel). Gerade an den Pessach – Feiertagen kommen Tausende Juden aus der Diaspora nach Israel und eine Menge Israelis reisen einen Tag nach Jerusalem.
Viele Geschäfte und Restaurants sind diese Woche noch geschlossen. Das Land befindet sich im Urlaub, obwohl dennoch eine Menge Israelis arbeiten. Niemand kann sich so richtig den Arbeitsausfall von einer Woche leisten, denn das Leben ist teuer.
Ämter bleiben geschlossen und machen erst am Sonntag wieder auf. Banken und Postämter arbeiten nur halbtags, doch man sollte davon ausgehen, dass nicht viel gearbeitet wird. 🙂 Als ich vergangene Woche bei der Post ein Rechnung zahlte, sagte man mir gleich, dass das zwei Wochen dauern wird. Wegen der Feiertag und überhaupt.
Am Donnerstag ist wieder nur ein halber Tag, denn abends beginnt der siebte und letzte Tag von Pessach. Somit stellen die Busse gegen 17.00 Uhr den Betrieb ein, was Ihr als Touristen einplanen solltet. Von Donnerstagnachmittag bis Samstagabend fahren keinerlei Busse. Freitag ist alles geschlossen, denn es ist der siebte Tag von Pessach. Am Freitagabend mit Schabbat – Beginn geht Pessach in Israel zuende. In der Diaspora wird Pessach noch bis zum Samstagabend gefeiert. Erst ab Sonntag geht in Israel der ganz normale Alltag wieder los!
Und was geht so ab in Jerusalem?
Entweder die Leute gehen in die Parks zum Grillen oder halt so hinaus in die Natur oder man geht in die Altstadt. Letztere ist jedesmal total überlaufen und ich war froh als ich wieder zuhause war.
Immerhin haben wir ab heute tolles Wetter. Endlich wieder Sonne nach all dem Regen und 19 Grad Celsius. Bis zum Schabbat steigt das Thermometer auf 26 Grad an. Ich denke mal, dass der Sommer allmählich beginnt.
Zu Fragen wie der Sicherheit in Jerusalem und was man an Pessach essen darf, habe ich separate Videos gemacht, die ich hochlade und in die Blogs stelle. Pessach klingt ziemlich kompliziert, ist es aber nicht, wenn man es regelmäßig feiert. An Essen fehlt es ganz gewiss nicht und allein die Mazzah hat massig Kalorien.
Klar ist es in Israel einfacher, Pessach zu feiern, denn die Supermärkte bieten alles koscher für Pessach. Alles ist gesondert ausgezeichnet, aber wer in der Diaspora lebt, kann Fleisch, Fisch, Brokkoli, Kohl, Karotten, Kartoffeln, Paprikaschoten, Oliven, Joghurt, Käse, Blumenkohl, Lauch, Petersilie, Sellerie, Schnittlauch, Gurken, Tomaten, Äpfel, Bananen, Weintrauben, Wassermelone, Orangen, Eier, etc. essen. Ein paar Rezepte packe ich auch noch in die Blogs.
Wer daheim Mazzot hat, kann sich zwei nehmen, in einer Tüte kleinhacken und dann mit einem oder zwei Eiern vermischen. Dann einfach kurz anbraten und fertig ist der Mazze – Brei. Manche fügen etwas Milch und / oder Salz hinzu. Je nach Belieben.

Happy Passover – Chag Sameach!

Photo: Miriam Woelke

Auf der ganzen Welt verbrannten eine Menge Juden heute Morgen ihr letztes Chametz (verbotenes Getreide sowie Getreideprodukte an Pessach). Ich hatte noch ein paar Reste Brot sowie Haferflocken. All das packte ich in eine Papiertüte und machte mich auf in den Nachbarstadtteil Baka, wo schon der Rauch in der Luft hing. Man verbrannte sein letztes Chametz, wobei ich noch Nudeln, Reis sowie andere Chametz – Produkte im Haus habe. Nur eben symbolisch an Nichtjuden verkauft und weggepackt im Schrank.
Erev Pessach (der Seder – Abend) ist jedes Jahr der reinste Stress und die Leute kaufen, kaufen, kaufen. Ich verbringe den Seder – Abend, wie immer, mit Freunden. Wir kochen und wechseln uns bei der Location ab. Ein Jahr bei mir und dann abwechselnd bei den anderen Dreien.
Die Wettervorhersage verheißt nichts Gutes und heute früh hat es auch schon geregnet. Draußen weht ein stürmischer kalter Wind und abends sowie morgen soll es nochmals regnen. Sonntag tonnenweise Regengüsse und erst ab Mittwoch wird es wieder warm. 

 

Photo: Miriam Woelke

So schaut es in vielen israelischen Supermärkten an Pessach aus. Die „Koscher für Pessach – Produkte“ seht Ihr auf dem Bild links im Regal. Alles andere wird bis nach Pessach abgedeckt. Derzeit gibt es auch kein Bier zu kaufen, da dieses aus Getreide besteht. Nudeln gibt es derweil nur hergestellt aus Kartoffelmehl genauso wie Kuchen oder Kekse. Wem das als Tourist nicht passt, muss bei den Arabern einkaufen. Im christlichen, armenischen sowie muslimischen Altstadtviertel von Jerusalem gibt es alles zu kaufen, denn Nichtjuden brauchen kein Pessach einzuhalten. Den heutigen christlichen Karfreitag interessiert keinen jüdischen Israeli. Wir beginnen heute Abend das siebentägige Pessach (Passover). 🙂

 

Am Freitagabend beginnt Pessach (Passover)

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Photo: Miriam Woelke

 

 

So schaut es mittlerweile in den meisten israelischen Supermärkten aus. Das Sortiment wurde fast komplett auf „Koscher für Pessach“ umgestellt. Sogar der Ketchup, der da an Pessach keinerlei Maiszucker enthält, denn Hülsenfrüchte werden von aschkenazischen Juden an Pessach nicht verzehrt. Darunter auch Mais, Maiszusätze, Bohnen, Erbsen, Humus, etc. Sephardische Juden folgen dem Kitniyiot – Brauch (Verzicht auf Hülsenfrüchte) jedoch nicht.
Am Freitagabend beginnen die siebentägigen (in der Diaspora sind es acht Tage) jüdischen Pessach (Passover) – Feiertage und ich habe noch unendlich viel zu tun. Ich weiß nicht, wie ich vor den Feiertagen alles unter einen Hut bekomme, denn auf der Arbeit ist Stress pur vor dem Fest. Dazu muss ich das Haus koscher für Pessach putzen, Besorgungen machen, und und und. Die Zeit läuft davon und schon jetzt herrscht teilweise Chaos, denn viele Israelis nehmen sich frei für den Pessach – Putz. Dieser Taget geht nicht mehr sviel und an den Feiertagen sind bis zum 27. April alle Regierungseinrichtungen, Ämter, etc. geschlossen. Banken und die Post arbeiten gerade einmal halbtags, aber viel gearbeitet wird da auch nicht. 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Innerhalb der letzten Jahre entwickelte sich in Israel eine Industrie, die da an Pessach Produkte ohne das verbotene Chametz herstellt. Getreide jeglicher Art ist verboten. Genauso wie Produkte, die Getreide enthalten. Dennoch gibt es Kuchen, Kekse oder sogar Suppenpulver (siehe Bild oben) ohne Getreidezusätze oder Kitniyiot. Hergestellt aus Kartoffelmehl.
Eigentlich vermisse ich an Pessach keinerlei Essen und es gibt genug tolle Rezepte. Unter anderem der Mazze – Brei, der an Pessach schon Tradition hat. 

 

 

Das Video ist zwar auf Hebräisch, doch Ihr seht, wie der Mazze – Brei gemacht wird. Was Ihr braucht, sind natürlich Pessach – Mazzot. In Israel gibt es sie in jedem Supermarkt, in der Diaspora ist es schwerer da ranzukommen.

 

Israelische Supermärkte werden koscher für Pessach

Photo: Miriam Woelke

 

B“H
Bereits seit zwei Wochen räumen israelische Supermärkte ihre Produktpalette komplett um. Alles Unkoschere für die in zwei Wochen beginnenden Pessach – Feiertage werden aus den Regalen verbannt und durch an Pessach koschere Produkte ersetzt.
Juden dürfen an den sieben Tagen von Pessach keinerlei Getreide sowie Getreideprodukte verzehren. Beispiel: Kein Brot oder kein Bier.
Ich erwähne vorerst nur diese zwei Sachen, denn fast alles Weitere wird heutzutage ohne Getreide hergestellt. Unter anderem gibt es Kuchen koscher für Pessach. Hergestellt aus Kartoffelmehl.
Gerade Pessach ist kein einfaches Thema und so mancher nichtjüdische Tourist rümpft die Nase, wenn auf einmal alle Lebensmittel koscher für Pessach sind. Die Antwort darauf lautet, dass es nun einmal so ist und wenn ein Supermarkt (wie Tiv Ta’am in Tel Aviv) an Pessach weiterhin unkoschere Produkte verkauft, dieser, laut Gesetz, Geldstrafen zahlen muss. 

 

Photo: Miriam Woelke

 

Die Photos nahm ich in einer der Jerusalemer Super Deal Filialen auf. 

 

Photo: Miriam Woelke

Backrezept für Purim: HAMANTASCHEN

In jedem Supermarkt sowie in jeder Bäckerei Israels sind sie derzeit zu haben: Die traditionellen Purim – Hamantaschen. Hebräisch: Ozne’i Haman – die Ohren des Haman.

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Copyright: Miriam Woelke

B“H
Am 20. / 21. März dieses Jahres feiert die jüdische Welt PURIM. Einen Tag darauf (Abend des 21. sowie am 22.) feiert Jerusalem sein traditionelles SCHUSCHAN PURIM.
Hier vorab schon einmal ein Backrezept für die traditionellen HAMANTASCHEN:
1 kg Zucker
2 kg Margarine / Mazola
10 grosse Eier
1 Teelöffel Vanille
Alles gut durchrühren und dann 3 kg Mehl hinzufügen.
Füllungen: Dattelcreme, Mohn, Käse, Schokolade, Marmelade oder Nussfüllung, etc.
 
 
 
Gutes Gelingen !!!

Purim Vorbereitungen in Jerusalem

Frisch vom Blech: Hamantaschen (Ozne’i Haman) in der „Natural Choice Bakery“ in Nachlaot / Jerusalem
Hamantaschen im Machane Yehudah Markt
Hamantaschen mit Mohnfüllung
Süssigkeiten für Purim / Machane Yehudah Market
Mischloach Manot – Purim Geschenke. Eine wichtige Mitzwah an Purim ist es, Geschenke (vornehmlich Essen) zu verteilen.
Photos / Copyright: Miriam Woelke

Ausführliche Purim – Infos gibt es auf meinem relig. Hamantaschen – Blog !

https://hamantaschen.wordpress.com/category/purim/