Leben in Jerusalem

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Der Unterschied zwischen der jüdischen und der muslimischen Schächtung eines Tieres

B“H
Zugegeben, alle Unterschiede kenne ich nicht. Dennoch gibt es einen ganz gravierenden Unterschied bei der Vorgehensweise:
Juden und Muslime schächten Tier und essen kein Schweinefleisch. Im Judentum ist genau vorgegeben, welche Tier bzw. welches Fleisch verzehrt werden darf und was nicht. Insbesondere werden auch nach der Schächtung die Organe des Tieres (u.a. die Lunge) geprüft und es wird untersucht, ob das Tier krank war oder nicht.
Der riesige Unterschied aber besteht bei der Verwendung des Schächtmessers. Ein ausgebildeter jüdischer Schächter (Hebräisch: Schochet) MUSS einwandfreie Messer haben. Ein kleiner Ritzer oder die geringste Unebenheit in der Klinge und die Messer werden ausgetauscht. Die Schächtung muss mit einem Schnitt erfolgen. Das Tier fällt sofort in Ohnmacht und blutet aus.
Die Messerklinge muss scharf und perfekt sein, damit das Tier nicht leidet und der Schochet darf niemals unebene Messer benutzen und am Hals des Tieres herumrackeln, weil die Klinge nicht durchkommt. Damit wäre die Schächtung ungültig und das Fleisch ungeniessbar.
Bei Muslimen aber sind Unebenheiten im Messer erlaubt und ehe die Halsader des Tieres durchgeschnitten ist, kann es dauern und das Tier erleidet Höllenqualen. Allein die Vorstellung ist schon grausam genug und ich habe in der Vergangenheit viele Stories von muslimischen Schächtungen von Halal – Fleisch gehört, wo unebene unscharfe und teilweise kaputte Messer dem Tier größte Qualen zufügten.
Im Judentum, wie gesagt, gibt es bereits im Talmud sehr strenge Regeln in Bezug auf die Nutzung von Messern und die Ausbildung des Schochet.
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Neues von Chuck

 

Photo: Miriam Woelke

Vor genau zwei Wochen verliess die Katzenmutter das kleine Baby Chuck und ich nahm ihn auf. Seitdem ist Chuck gewachsen und er wurde Wurst – Pate süchtig. Sobald ich den Kühlschrank aufmache, ist er da und bettelt, denn er weiß bereits im Alter von einem Monat, dass da das Pate lagert. 🙂
Seit gestern ist Chuck stubenrein und das allein war ein großes Stück Arbeit. Zuerst legte ich Zeitungspapier aus, doch zwei Wochen lang machte er sein Geschäft fast immer neben die Zeitung und ich durfte saubermachen.
Gestern dann stellte ich ihm das Katzenklo aus Plastik auf, schleppte ihn jedesmal dorthin, sobald etwas im Anmarsch war und das half.
Die Zoohandlung liefert heute neuen Einstreu (Litter) und Futter. An sich ist Chuck sehr gesellig und zwei ältere Stiefgeschwister haben sich mit ihm angefreundet. Heißt, er kurvt auch draußen auf der Veranda herum.
Das Problem wird kommen, wenn er allein die Treppe in den Garten hinunterlaufen kann. Dann ist die Straße nicht weit. Aber was soll ich machen? Ich kann ihn ja nicht anbinden.

Und wie geht es Kater Chuck?

Photo: Miriam Woelke

B“H
Chuck gehts gut.
Er ist schon gewachsen und seiner Mutter, die ihn verstossen hatte, weint er keine Träne mehr nach.
Die ersten zwei Tage hat er ziemlich oft geschrien und seine Mutter gesucht. Donnerstagmorgen dann war Ruhe und er hat sich wohl mit der Situation abgefunden. Er liebt sein Fellbett und den Teddybär, auf dem er schläft.
Ich habe ihm aus einem niedrigen Karton ein kleines Katzenklo gemacht, da das richtige Katzenklo, was ich habe, viel zu hoch für ihn ist. Das stelle ich ihm in einer Woche auf.
Manchmal macht er in den Karton und dann wieder auf den Fussboden, aber er lernt. Wegen der Futterumstellung hatte er etwas Durchfall, doch auch das hat sich gelegt.
Er stopft sich voll Pate und die Friskies kriegt er mit seinen Zähnen schon klein. Die Kitty Milk will er nicht mehr. Einmal Fleisch – Pate gegessen und das wars. Er liebt Fleisch.
Eine der jüngeren Katzen aus dem Wurf vom März ist seine Freundin und sie leckt ihn sogar. Das ist ihm lieber als das Bad, was ich ihm jeden Tag verpassen. 🙂
Wenn er raus auf die Veranda zu seiner Freundin will, stellt er sich vor die Tür und schreit. Will er von draußen wieder rein, schreit er auch.
Es scheint als habe er hier schon alles unter Kontrolle. 🙂

Das ist CHUCK

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Photo: Miriam Woelke

 

B“H
Vor circa sechs Wochen geboren und seine Mutter, ein Mitglied der Katzenfamilie bei uns unten im Garten, hat ihn vorgestern verlassen. Die anderen zwei Kätzchen schleppte sie irgendwo in einen anderen Garten und Klein – Chuck liess sie einfach hier vor meiner Tür.
Tja, und so habe ich wohl wieder ein neues Haustier. Mal sehen, ob er das auch so sieht. Offenbar ja, denn immer wenn ich nicht in der Nähe bin, beginnt er zu schreien. Gut, dass ich diese Woche ein paar Tage Urlaub habe. 🙂
Gestern und heute früh kam seine Mutter und fütterte Chuck, doch ich kaufte ihm aus der Tierhandlung flüssiges Whiskas für Kätzchen. Daran schlürfte er herum und war recht happy. Das Gute ist, dass er schon kleine Zähne hat und etwas kaut.Er schnurrt bereits und putzt sich auch.
Warum ihn seine Mutter verliess, weiß ich nicht. Chuck ist gesund und lebhaft. Nachher will ich ihn baden und wenn ich sehe, dass er sich einlebt, schleife ich ihn zum Tierarzt.
Na, dann …

Hitze

B“H
Seit Tagen haben wir eine neue Hitzewelle und die bleibt auch vorerst. Man schmilzt dahin bei 33 Grad in Jerusalem. Am Toten Meer und in Eilat sind es bestimmt 40 Grad.
In der letzten Nacht kühlte es sich kein bisschen ab und es war windstill bei 30 Grad. Nach Feierabend hole ich mir im Sommer ziemlich oft eine halbe oder viertel Wassermelone. Das kühlt schön durch und ist besser als Eiscreme.
Heute Morgen fand ich in unserem Garten eines der kleinen Kätzchen tot auf dem Boden liegen. Offenbar von einem Auto angefahren, denn es zog sich eine Blutspur. Die anderen Katzen der Sippe sassen trauernd daneben.
Da soll nochmal einer sagen, Tiere trauern nicht. Vielleicht nicht so intensiv wie wir Menschen, doch Katzen und andere Tiere auch haben sehr wohl Gefühle.

Noch mehr Katzenbabies

Wie gestern berichtet, hat die Katzenmutter vor einer Woche ein kleines neues Kätzchen zur Welt gebracht. Vor wenigen Tagen dann bekam ihre älteste Tochter Heidi vier Kleine und heute, völlig überraschend, gebar Dolly (die jüngere Tochter) ein oder zwei Kätzchen. Damit ist die Karton – Bude voll und ich werde der Sippe morgen nach der Arbeit einen größeren Karton besorgen.
Zeitungspapier habe ich reingelegt, weil alle paar Tage ein neuer Wurf da ist und ich ständig alles saubermachen muss. Blutiges Zeug weg und saubere Unterlagen her, sonst kommt die Ameisenschar an.
Im Video seht Ihr die Kätzchen, die Mutter mit ihrem Kopf auf dem Boden sowie Heidi und Dolly mit zusammengesteckten Köpfen.

Katzen – News & Pessach ist vorbei

Photo: Miriam Woelke

B“H
In der ersten Pessach (Passover) Nacht vor einer Woche bekam die Katzenmutter (3 Jahre alt) von der Sippe in unserem Garten ein Baby. In einem Karton neben meiner Haustür, wo die kleine Sippe den Winter verbrachte.
Vor zwei Tagen dann bekam ihre älteste Tocher (2 Jahre alt) vier kleine Kätzchen, die ich noch photographieren will. Alle sind wohlauf, nur ist die Katzenmutter schon wieder läufig. Nach der Geburt ihrer Kleinen sind die Weibchen eine Woche darauf gleich wieder läufig und die Kater rennen hinter ihnen her. Den Grund verstehe ich nicht, aber was soll man machen. In einer Woche ist dann vermutlich die älteste Tochter dran.

 

Photo: Miriam Woelke

Offiziell ging Pessach heute Abend mit dem Schabbatausklang zuende und ich bin froh, dass ab Morgen der Alltag wieder einzieht. Landesweit schieben die Bäckereien heute Nachtschicht, denn morgen früh warten alle auf frisches Brot.
An diesem Mittwochabend um 20.00 Uhr bis Donnerstagabend 20.00 Uhr gedenkt Israel den Opfern des Holocaust. Es ist YOM HA’SHOAH – Holocaust – Gedenktag und das ist, nach wie vor, ein sehr schwerer Tag für das Land.
Nach Schabbatausklang überflog ich kurz die letzten Nachrichten und sah, dass die deutsche Bundesregierung von Israel fordert, die „Angelegenheit“ am Grenzzaun zum Gazastreifen zu beenden oder aufzuklären.
Zuerst einmal hat Deutschland von Israel gar nichts zu fordern, obwohl sich Frau Merkel gerne als Weltherrscherin sieht, die allen anderen Ländern Befehle erteilt. Damit wandelt sie ganz auf den Spuren Hitlers.
Zudem ist es die Hamas, die allwöchentlich versucht, den Grenzzaun nach Israel mit Gewalt zu durchbrechen, um Juden umzubringen. Wie ich den Nachrichten entnahm, wurde gestern von der Hamas sogar eine Hakenkreuzfahne aufgehängt, was, laut Twitter, von den deutschen Medien verschwiegen wird.