Leben in Jerusalem

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Hitze

B“H
Seit Tagen haben wir eine neue Hitzewelle und die bleibt auch vorerst. Man schmilzt dahin bei 33 Grad in Jerusalem. Am Toten Meer und in Eilat sind es bestimmt 40 Grad.
In der letzten Nacht kühlte es sich kein bisschen ab und es war windstill bei 30 Grad. Nach Feierabend hole ich mir im Sommer ziemlich oft eine halbe oder viertel Wassermelone. Das kühlt schön durch und ist besser als Eiscreme.
Heute Morgen fand ich in unserem Garten eines der kleinen Kätzchen tot auf dem Boden liegen. Offenbar von einem Auto angefahren, denn es zog sich eine Blutspur. Die anderen Katzen der Sippe sassen trauernd daneben.
Da soll nochmal einer sagen, Tiere trauern nicht. Vielleicht nicht so intensiv wie wir Menschen, doch Katzen und andere Tiere auch haben sehr wohl Gefühle.
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Noch mehr Katzenbabies

Wie gestern berichtet, hat die Katzenmutter vor einer Woche ein kleines neues Kätzchen zur Welt gebracht. Vor wenigen Tagen dann bekam ihre älteste Tochter Heidi vier Kleine und heute, völlig überraschend, gebar Dolly (die jüngere Tochter) ein oder zwei Kätzchen. Damit ist die Karton – Bude voll und ich werde der Sippe morgen nach der Arbeit einen größeren Karton besorgen.
Zeitungspapier habe ich reingelegt, weil alle paar Tage ein neuer Wurf da ist und ich ständig alles saubermachen muss. Blutiges Zeug weg und saubere Unterlagen her, sonst kommt die Ameisenschar an.
Im Video seht Ihr die Kätzchen, die Mutter mit ihrem Kopf auf dem Boden sowie Heidi und Dolly mit zusammengesteckten Köpfen.

Katzen – News & Pessach ist vorbei

Photo: Miriam Woelke

B“H
In der ersten Pessach (Passover) Nacht vor einer Woche bekam die Katzenmutter (3 Jahre alt) von der Sippe in unserem Garten ein Baby. In einem Karton neben meiner Haustür, wo die kleine Sippe den Winter verbrachte.
Vor zwei Tagen dann bekam ihre älteste Tocher (2 Jahre alt) vier kleine Kätzchen, die ich noch photographieren will. Alle sind wohlauf, nur ist die Katzenmutter schon wieder läufig. Nach der Geburt ihrer Kleinen sind die Weibchen eine Woche darauf gleich wieder läufig und die Kater rennen hinter ihnen her. Den Grund verstehe ich nicht, aber was soll man machen. In einer Woche ist dann vermutlich die älteste Tochter dran.

 

Photo: Miriam Woelke

Offiziell ging Pessach heute Abend mit dem Schabbatausklang zuende und ich bin froh, dass ab Morgen der Alltag wieder einzieht. Landesweit schieben die Bäckereien heute Nachtschicht, denn morgen früh warten alle auf frisches Brot.
An diesem Mittwochabend um 20.00 Uhr bis Donnerstagabend 20.00 Uhr gedenkt Israel den Opfern des Holocaust. Es ist YOM HA’SHOAH – Holocaust – Gedenktag und das ist, nach wie vor, ein sehr schwerer Tag für das Land.
Nach Schabbatausklang überflog ich kurz die letzten Nachrichten und sah, dass die deutsche Bundesregierung von Israel fordert, die „Angelegenheit“ am Grenzzaun zum Gazastreifen zu beenden oder aufzuklären.
Zuerst einmal hat Deutschland von Israel gar nichts zu fordern, obwohl sich Frau Merkel gerne als Weltherrscherin sieht, die allen anderen Ländern Befehle erteilt. Damit wandelt sie ganz auf den Spuren Hitlers.
Zudem ist es die Hamas, die allwöchentlich versucht, den Grenzzaun nach Israel mit Gewalt zu durchbrechen, um Juden umzubringen. Wie ich den Nachrichten entnahm, wurde gestern von der Hamas sogar eine Hakenkreuzfahne aufgehängt, was, laut Twitter, von den deutschen Medien verschwiegen wird.

Und was macht unsere Katzenfamilie aktuell?

B“H
Der Sippe geht es gut und sie besteht seit ein paar Monaten aus der ältesten Tocher (2 Jahre alt), einem grauen Kater sowie der erwachsenen Katze Dolly. Beides Geschwister. Dann waere da noch ein schwarz – weißer Kater, der mittlerweile 9 Monate alt ist. Der Jüngste von allen und der Einzige, der aus dem Wurf übriggeblieben ist. Alle andere wurden überfahren oder verschwanden einfach.
Die Mutter von allen wurde gerade 3 Jahre alt. Solange hat noch niemand aus der Sippe überlebt und jetzt ist sie wieder schwanger. Demnächst dürften wieder neue Kätzchen kommen.
Und nicht nur das, denn ihre älteste Tocher ist ebenfalls schwanger.
Falls sich noch jemand an die kranke Katze Lizzy erinnert: Die älteste Tocher war damals die Mutter der Lizzy.
Nachdem meine Katze im August überfahren wurde, wollte ich eigentlich Dolly aufnehmen. Die aber ist zu wild und hätte mir schon die ganze Bude in die Luft gejagt. Danach wollte ich den kleinen schwarz – weißen Kater aufnehmen. Aber der hat soviel Angst, dass er immer nur rennt, sobald er einen Menschen sieht. Zum Fressen kommt er aber. 🙂
Den Winter haben alle gut überstanden, denn ich habe ihnen zwei kleine Häuschen aus Kartons gebaut. Zwar wurde sich immer mal wieder geprügelt a la „Wer jetzt in welchem Karton nächtigt“, doch es funktioniert und die Kitties haben ein Bett.
Viel Winter hatten wir diesmal eh nicht und momentan herrschen Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Nächste Woche stehen sogar 25 Grad an.
Meiner Meinung nach kommen Kater auf der Straße besser klar als Katzen und werden weniger überfahren. Jedenfalls ist dies bisher meine Erfahrung und ich weiß nicht, ob das überall so ist.
Ob die Mutter ihren Wurf in einem der Kartons kriegt, wage ich zu bezweifeln. Sie hat ihr Bett gegenüber in Nachbars Garten und da ist wohl ein sicherer Platz für sie. Außerdem will sie vermeiden, dass ihre anderen Kinder die Kleinen dann aus lauter Eifersucht angreifen.
Mal sehen … Photos kommen auf alle Fälle auch wieder!

Jerusalems „Peace Forest“ und streunende Hunde / Katzen

B“H
Wer nach Jerusalem kommt und die Promenade (Tayelet) im Stadtteil Abu Tur (nahe der Derech Hebron Street) besucht, sieht den „Peace Forest“ direkt vor sich. Ich empfehle jedem, die Promenade nach Einbruch der Dunkelheit zu meiden. Obwohl das Gelände auf den ersten Blick so super romantisch wirkt (man überblickt die Altstadt, die Neustadt, den Tempelberg sowie den Ölberg), wandelt sich allabendlich die Atmosphäre zum Negativen.
Da sind zuerst einmal die Palästinenser aus dem arabischen Teil von Abu Tur, die da nicht selten Besucher der Promenade attackieren. Im Januar 2017 fuhr eine arabischer LKW – Fahrer absichtlich in eine israelische Soldatengruppe. Soldaten, die gerade aus einem Bus stiegen, um die Promenade zu besuchen. Und nein, liebe deutsche Medien, es handelte sich nicht um einen Verkehrsunfall, denn der LKW – Fahrer fuhr gleich mehrere Male auf die Soldaten zu, um soviele wie möglich umzubringen.
Das zweite Problem an der Promenade ist die Prostitution. Ich kann nicht mit Gewissheit sagen, ob dort abends noch Prostituierte stehen. Früher jedoch war es einmal so.
Das dritte Problem sind die streunenden herrenlosen Hunde, die im Peace Forest leben. Ausgesetzt von ihren Herrchen und ganz auf sich allein gestellt, tun sie sich in Rudeln zusammen und gehen durch den Stadtteil, um nach Essbarem zu suchen. Momentan haben die Bewohner von Abu Tur Angst vor Tollwut und die Stadtverwaltung sammelt in regelmäßigen Abständen die streunenden Hunde ein.
Von der Gefahr sind natürlich auch die Straßenkatzen betroffen und irgendwann werden wohl einmal alle eingesammelt werden. Dabei fällt mir an, dass Straßenkatze Dolly krank ist. Am Freitag gab ich ihr Essen und danach kotzte sie mich erst einmal voll. Seitdem kommt sie zwar vorbei, doch sie isst nicht und es geht ihr schlecht. Sie kommt und geht gleich wieder in einen anderen Garten. Ich habe keine Ahnung, ob sie irgendwo im Müll etwas Verdorbenes gegessen hat oder vielleicht ihrendein Tier.

 

Photo: Miriam Woelke

Photo: Miriam Woelke

Aktuelles von der Katzensippe in unserem Garten

B“H
Die Katzensippe beim Frühstück: Die große braun – schwarz – weiße Katze ist die Mutter aller anderen. 

 

 

Straßenkatzen in Jerusalem

B“H
Keiner weiß, wieviele Straßenkatzen es in Israel tatsächlich gibt. Tausende auf jeden Fall. Allein in Jerusalem lebt fast in jedem Vorgarten eine Katzensippe. So auch in unserem und dass seit mehr als drei Jahren.
Gestern auf dem Weg zur Arbeit sah ich eine andere Sippe beim Frühstück. Neben einem Parkplatz und die zwei dortigen Restaurants legen den Katzen entweder Resteessen oder Friskies aus. 

 

Photo: Miriam Woelke