Leben in Jerusalem

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Ist Jerusalem fanatisch? & Leben in Israel, Einwanderung

Vermisst jemand die Jerusalemer Altstadt?

 

Wie schaut es in den Altstadtvierteln aktuell aus? Eine eher traurige virtuelle Tour.

„Notfall – Regeln“ und „Jerusalemer Altstadt schloss ihre Tore“

B“H
Gestern Abend verkündete Netanyahu eine Ausgangssperre, die sieben Tage lang andauern soll. Wer darf das Haus verlassen und was genau sind die Regeln? 
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/277554
Immerhin kann ich meine zwei Krankenhaus – Termine in der nächsten Woche wahrnehmen.
Ab und zu sehe ich einzelne Leute auf der Straße und Autos fahren verhältnismäßig viele. Wir dürfen einkaufen, zu Apotheken und zu Arztterminen. Viele Leute arbeiten auch in der kommenden Woche noch wie Bauarbeiter, Supermarkt – und Krankenhauspersonal.
Das Wetter ist dieser Tage eh nicht zum Hausverlassen, denn es giesst in Strömen und es ist gerade mal sechs Grad Celsius „warm“. Erst am Sonntag kommt wieder die Sonne hervor und die Temperaturen ziehen an.
Was ich so noch nie gesehen habe: Die Tore zur Jerusalemer Altstadt sind geschlossen. Seit ein paar Tagen werden auch keine Ausländer mehr ins Land gelassen. Israels Grenzen sind so gut wie dicht. 

 

Leserfrage: „Ist Israel an Ostern sicher?“

Pessach 2019 in der Jerusalemer Altstadt

 

B“H

Und hier ein Video in deutscher Sprache! Gestern war ich bei uns in der Altstadt und filmte ein wenig. 

 

 

Pessach (Passover) 2019 im jüdischen Altstadtviertel

B“H
Ein Video in englischer Sprache von meinem gestrigen Besuch in der Altstadt. Ihr seht das jüdische Viertel und die Klagemauer (Kotel). Und natürlich gibt es ein wenig Pessach – Atmosphäre. 🙂 

 

Pessach (Passover) in Jerusalem

B“H
Heute Morgen war ich im jüdischen Teil der Jerusalemer Altstadt und machte nebenher ein paar Videos, die ich nacheinander auf Youtube uploade und auch in die Blogs stelle. Auf Hamantaschen befindet sich bereits ein aktuelles Video mit Chassidim:
https://hamantaschen.wordpress.com/2019/04/23/chassidim-an-der-klagemauer-kotel/
Wie an allen Zwischenfeiertagen von Pessach (Passover) und auch Sukkot (dem Laubhüttenfest im Oktober) drängen sich Abertausende Besucher durch die Gassen des jüdischen Viertels bis hinunter zur Klagemauer (Kotel). Gerade an den Pessach – Feiertagen kommen Tausende Juden aus der Diaspora nach Israel und eine Menge Israelis reisen einen Tag nach Jerusalem.
Viele Geschäfte und Restaurants sind diese Woche noch geschlossen. Das Land befindet sich im Urlaub, obwohl dennoch eine Menge Israelis arbeiten. Niemand kann sich so richtig den Arbeitsausfall von einer Woche leisten, denn das Leben ist teuer.
Ämter bleiben geschlossen und machen erst am Sonntag wieder auf. Banken und Postämter arbeiten nur halbtags, doch man sollte davon ausgehen, dass nicht viel gearbeitet wird. 🙂 Als ich vergangene Woche bei der Post ein Rechnung zahlte, sagte man mir gleich, dass das zwei Wochen dauern wird. Wegen der Feiertag und überhaupt.
Am Donnerstag ist wieder nur ein halber Tag, denn abends beginnt der siebte und letzte Tag von Pessach. Somit stellen die Busse gegen 17.00 Uhr den Betrieb ein, was Ihr als Touristen einplanen solltet. Von Donnerstagnachmittag bis Samstagabend fahren keinerlei Busse. Freitag ist alles geschlossen, denn es ist der siebte Tag von Pessach. Am Freitagabend mit Schabbat – Beginn geht Pessach in Israel zuende. In der Diaspora wird Pessach noch bis zum Samstagabend gefeiert. Erst ab Sonntag geht in Israel der ganz normale Alltag wieder los!
Und was geht so ab in Jerusalem?
Entweder die Leute gehen in die Parks zum Grillen oder halt so hinaus in die Natur oder man geht in die Altstadt. Letztere ist jedesmal total überlaufen und ich war froh als ich wieder zuhause war.
Immerhin haben wir ab heute tolles Wetter. Endlich wieder Sonne nach all dem Regen und 19 Grad Celsius. Bis zum Schabbat steigt das Thermometer auf 26 Grad an. Ich denke mal, dass der Sommer allmählich beginnt.
Zu Fragen wie der Sicherheit in Jerusalem und was man an Pessach essen darf, habe ich separate Videos gemacht, die ich hochlade und in die Blogs stelle. Pessach klingt ziemlich kompliziert, ist es aber nicht, wenn man es regelmäßig feiert. An Essen fehlt es ganz gewiss nicht und allein die Mazzah hat massig Kalorien.
Klar ist es in Israel einfacher, Pessach zu feiern, denn die Supermärkte bieten alles koscher für Pessach. Alles ist gesondert ausgezeichnet, aber wer in der Diaspora lebt, kann Fleisch, Fisch, Brokkoli, Kohl, Karotten, Kartoffeln, Paprikaschoten, Oliven, Joghurt, Käse, Blumenkohl, Lauch, Petersilie, Sellerie, Schnittlauch, Gurken, Tomaten, Äpfel, Bananen, Weintrauben, Wassermelone, Orangen, Eier, etc. essen. Ein paar Rezepte packe ich auch noch in die Blogs.
Wer daheim Mazzot hat, kann sich zwei nehmen, in einer Tüte kleinhacken und dann mit einem oder zwei Eiern vermischen. Dann einfach kurz anbraten und fertig ist der Mazze – Brei. Manche fügen etwas Milch und / oder Salz hinzu. Je nach Belieben.