Leben in Jerusalem

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Palästinenser wollten in der Jerusalemer Altstadt zwei Juden lynchen

B“H
Auch diese Nachricht wird es vermutlich nicht in die deutsche Medienlandschaft schaffen:
Gestern Abend wurden in der Jerusalemer Altstadt fast zwei Juden von einem palästinensischen Mob gelyncht. Grund: Es handelte sich um Juden! Das allein reicht den Palästinensern aus, um Juden zu attackieren.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/236808

 

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Heute Morgen in der Jerusalemer Altstadt: „Die Massen eilen zur Kotel (Klagemauer)“

B“H
Das Video beginnt auf einer Straße im armenischen Altstadtviertel von Jerusalem. Auf der linken Seite sieht man die armenischen Souvenirshops und rechts die Altstadtmauer erbaut von den Ottomanen im 16. Jahrhundert. Wer den Blick geradeaus richtet, kann im Hintergrund den Ölberg erkennen.
Ich ging die Straße entlang, die nach einer Linkskurve ins jüdische Altstadtviertel führt.

 

Chol HaMo’ed Sukkot – Zwischenfeiertage von Sukkot in der Jerusalemer Altstadt

B“H
Ich bin total sauer, denn das beste Video, was ich heute früh an der Klagemauer (Kotel) filmte, habe ich aus Versehen gelöscht. Jetzt bleiben mir noch zwei Videos zum Upload, was im Endeffekt aber besser ist als gar nichts.
Die Jerusalemer Altstadt ist dieser Tage gerammelt voll. Tausende drängen sich durch die Gassen im jüdischen Viertel. Polizei und Armee teilten die Zugänge zur Klagemauer weiträumig in Eingang und Ausgang ab. Einige Straßen sind für jene Leute, welche zur Klagemauer wollen. Andere Straßen sind nur für diejenigen, die von der Klagemauer kommen.
Ich machte nur einen kurzen Rundgang, denn es waren mir einfach zuviele Menschen auf den Beinen. Die aufgestellten Sukkot (Laubhütten) waren mit religiösen Familien überlaufen, die da ihr Essen von daheim mitgebracht hatten. In den Restaurants und Burger Bars der Altstadt ist es viel zu teuer. Noch dazu, wenn man Kinder dabei hat. Da bringt man sich sein Essen von zuhause mit und hockt sich irgendwo hin.
An den Sukkot – Feiertagen in der Altstadt zu sein, bedeutet Stress pur. Heute Abend gehe ich noch mit Freunden zum Kaffee. Gleich in meiner direkten Nachbarschaft und hoffentlich ist es dort nicht zu voll.
Viele Israelis müssen an Sukkot arbeiten und ich auch noch im Verlauf der Woche. Heute und morgen aber habe ich frei und Mittwochabend sowie Donnerstag ist schon wieder Feiertag.
Klar, ist es schön, am Feiertag in der Altstadt bzw. an der Klagemauer zu sein. Den Rest von Sukkot werde ich eher in der Natur im Freien verbringen. Und dort werden wir heute Abend beim Kaffee auch sitzen.
Der Herbst zieht allmählich ein. Heute ist es noch sonnig und warm bei 28 Grad Celsius. Allerdings zogen schon Wolken auf und es weht mittlerweile ein frischer Wind. Morgen und Dienstag haben wir in Jerusalem nur 21 Grad Celsius und morgen soll, laut Wettervorhersage, der erste Regen in Jerusalem eintreffen. Der erste Regen seit April! 🙂

 

Sukkot 5778 / 2017 in the Jewish Quarter / Cardo

 

SUKKOT und was jetzt?

B“H
Morgen früh, als Teil des Morgengebetes Schacharit, findet an der Klagemauer (Kotel) der traditionelle Segen der Tempelpriester (Cohanim) statt. Circa zwischen 8.00 – 8.30 Uhr. Der Segen der Cohanim (Birkat HaCohanim) ist in Israel nichts Außergewöhnliches, denn er erfolgt täglich in den Synagogen. In der Diaspora hingegen nur an jüdischen Feiertagen.
An Pessach und Sukkot ist es Tradition, dass sich an der Klagemauer eine Menge Cohanim versammeln, um den Segen zu sprechen. Ich denke, dass Beweise vorgelegen werden müssen. Dass derjenige ein Cohen ist und dies dokumentieren kann.
Nichtjüdische Touristen finden den Segen immer ganz spannend, doch Juden wissen, dass man bei dem Segen der Cohanim die Cohanim selber nicht anschaut.
Ab Morgen befinden wir uns in den Zwischenfeiertagen (Chol Ha’Mo’ed) von Sukkot. Morgen, Montag und Dienstag. Von Dienstagabend bis Mittwochabend ist HOSHANA RABBAH. Kein direkter Feiertag, an dem alles geschlossen ist, der aber dennoch einen ganz bestimmten Hintergrund hat:
http://hamantaschen.blogspot.co.il/2012/10/hoshana-rabbah-gebete-der-klagemauer.html
https://hamantaschen.wordpress.com/2013/09/25/hoshana-rabbah-shmini-atzeret-simchat-thora-und-schabbat-bereschit/
So richtig Feiertag ist erst wieder am Mittwochabend sowie am Donnerstag. In Israel fallen SHEMINI ATZERET und SIMCHAT THORA auf einen Tag. In der Diaspora werden sie als zwei getrennte Tage gefeiert.
Mittwoch wird also wieder nur ein „halber“ Tag sein und abends gegen 17.30 Uhr beginnt der letzte Sukkot – Feiertag. Donnerstag ist in Israel wieder alles geschlossen. Donnerstagabend gegen 19.00 Uhr ist in Israel kein Sukkot mehr. In der Diaspora wird Sukkot noch bis zum Freitagabend gefeiert.
Am morgigen Sonntag, Montag und Dienstag fahren die Busse ganz normal, nur Regierungseinrichtungen bleiben geschlossen. Banken und Postämter sind nur halbtags geöffnet.
In Jerusalem finden die meisten Sukkot – Feiern (Simchat Beit HaSho’eva) in der Altstadt statt. Dazu in haredischen (Ultra – Orthodoxen) Wohngegenden. Als Touristen könnt Ihr im haredischen Mea Shearim nicht teilnehmen. Dort werden, aufgrund des Andrangs, nur Gruppenmitglieder eingelassen. Ferner versammeln sich in Jerusalem dieser Tage Tausende internationale christliche Missionare, die eine Parade abhalten. Deswegen hängen in haredischen Stadtteilen Plakate aus, die vor christlichen Missionaren warnen. Nichtjuden in Mea Shearim ist derzeit keine gute Idee und auch an anderen Tagen werden in der dortigen Synagogen keine Nichtjuden eingelassen.
Als Tourist muss man sich in Jerusalem an Sukkot mit den Feiern in der Altstadt begnügen. Und dort gibt es auch eine Menge zu sehen. Kostenlose Konzerte im Cardo (jüdische Viertel). Zumeist abends.
Kostenlose Führungen durch das muslimische Viertel. Es wird gezeigt, wie Juden im muslimischen Viertel leben. Die Führungen dauern circa 1,5 Stunden, aber sie sind nur in hebräischer Sprache! Treffpunkt alle 20 Minuten: Vor dem Tunnel, welcher von der Klagemauer ins muslimische Viertel führt.
Noch vor zehn Jahren gab es zahlreiche Touren kostenlos, doch Besucher, die dieser Tage die City of King David, den Tower of King David oder das Ophel sehen wollen, müssen zahlen.
Die Restaurants im jüdischen Viertel sind überteuert. Allerdings gibt es auch dort seit einiger Zeit die billigen Kaffeehausketten COFIX und COFIZZ. Alles kostet dort nur 6 Schekel. Kaffee 6 Schekel, Sandwich 6 Schekel, Eis, Gebäck, Kuchen, etc. So spart man eine Menge Geld!
Wer nicht viel Geld ausgeben will, der geniesse die tolle Feiertagsatmosphäre. Es wird zwar alles überlaufen sein, doch ein Ereignis sind die Feiertage in der Altstadt immer.

Pessach (Passover) Impressionen aus der Altstadt von Jerusalem

B“H
Im Cardo:  Einer 2000 Jahre alten Marktstraße seinerzeit erbaut von den Römern. Das Cardo verlief vom heutigen Damaskustor bis ins heutige jüdische Altstadtviertel.
Am Kikar (Square) im jüdischen Altstadtviertel / Jerusalem
Blick auf den Tempelberg (einschließlich dem Felsendom und der Al Aksa Moschee mit ihrer grauen Kuppel). Weiter weg sieht man im Hintergrund den jüdischen Friedhof auf dem Ölberg. Ganz rechts und außerhalb der Altstadtmauer sieht man den palästinensischen Stadtteil Silwan. Bis vor mehreren Jahrzehnten noch wurde Silwan ausschließlich von Juden bewohnt.
Jerusalems neueste Altstadtattraktion

Video: „Pessach (Passover) 2017 in der Jerusalemer Altstadt“

B“H
Ein heißer Tag in Jerusalem bei 27 Grad Celsius, doch der Himmel blieb grau und der Wind blies staubige Luft umher. Viel Lust in die Altstadt zu laufen, hatte ich nicht, doch am Ende raffte ich mich trotzdem auf. Bei dem seltsam dunklen Wetter war mir mehr nach Balkon zumute als mich in die Massen zu stürzen.
Wie erwartet traf ich dann im jüdischen Altstadtviertel schnell auf Tausende Besucher. Meistens Israelis aus dem ganzen Land sowie Juden aus der Diaspora. Es war ein Kommen und Gehen, aber die richtige Stimmung kommt vermutlich erst morgen zum traditionellen Birkat HaCohanim (Segen der Cohanim) an der Klagemauer (Kotel) auf.
Im jüdischen Viertel waren die billigen Kaffeehausketten COFIX und COFIZZ geschlossen. Man hatte wohl nicht für Pessach extra alles putzen wollen und bleibt deswegen bis nach den Feiertagen zu. Somit gab es lediglich teure Souvenirs und teures Essen in den Restaurants zu kaufen.
Ich wohne nur circa eine halbe Stunde von der Altstadt entfernt und kann deswegen bequem laufen. Essen brauche ich nicht zu kaufen, denn schnell bin ich daheim und koche mir lieber selber was. Viele jüdische Besucher brachten eh ihr Essen von daheim mit und picknickten in und um die Altstadt.
Die Altstadtgassen quollen über und es dauerte einige Zeit, bis ich die Treppen zur Klagemauer (Kotel) hinunter war. Nicht ganz, denn die Warteschlangen vor der Security waren dermaßen lang, dass ich es vorzog, die Klagemauer nur von der Treppe aus zu sehen bzw. zu filmen. Eine der ewig langen Warteschlangen seht Ihr unten im Video. Zusammen mit einer Gruppe Imame mit schwarzer Kleidung und weißem Hut sowie einer Bar Mitzwah – Gruppe mit lautem Gesang. Sie alle reihten sich in eine lange Schlange vor der Security an einem vor einem der Eingänge.
Palästinenser dürfen den Kotel Plaza vor der Mauer überqueren, doch nicht selbst direkt vor der Mauer stehen. Warum sollten sie auch und andererseits könnten so bei Massenandrang leicht Attentate stattfinden. Wo jedoch die Imame hin wollten, weiß ich nicht. Vielleicht nur durchlaufen oder hinauf auf den Tempelberg.
Das untere Video ist, für meine Verhältnisse, recht lang. Schneiden tue ich meine Videos nicht, sondern ich uploade alles so, wie ich es filme. Verwackelt oder nicht. 🙂
Morgen will ich noch mehr Videos auf Youtube und in die Blogs stellen!

 

Aktuell: „Palästinensische Messerattacken in der Jerusalemer Altstadt“

B“H
Heute kam es erneut zu einer Messerattacke. Und das ausgerechnet in der Chagai Street. Die beliebte Straße, die von der Klagemauer (Kotel) zum Ostjerusalemer Damaskustor führt. In der Chagai Street spielt sich das eigentliche Leben des muslimischen Altstadtviertels ab. Übrigens waren Teile der Chagai bis 1948 in jüdischem Besitz und mehrere chassidische Gruppen hatten dort ihre Einrichtungen. Ganz legal und ohne, dass sich ein Araber aufregte.
Des Weiteren wird die Chagai Street von sämtlichen Jerusalem – Touristen besucht, denn man liebt es, durch den Bazar zu schlendern und die orientalische Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Insofern der Tourist nicht ständig von einem arabischen Händler in den Shop gezogen, belabert und abgezockt wird. Ebenso in der Chagai Street finden wir das Hebron Hostel. Ein von Palästinensern geführtes Hostel (das ehemalige Tabasco und Al Arab Hostel).
Gestern wurde eine Touristin attackiert und verletzt. Nicht in der Chagai, sondern irgendwo nahe am Löwentor (muslimische Altstadt).
Kurz vor Ostern in der Altstadt herumrennen und Leute abstechen wollen … Welcher Tourist soll denn da noch die muslimische Altstadt besuchen? Die Palästinenser versauen sich wieder einmal wieder selber ihr Geschäft. Aber sich hinterher aufregen, dass keine Besucher kommen und ihre Ramschsouvenirs kaufen. Kein Geld in der Kasse und am Ende wieder Israel die Schuld geben.