Leben in Jerusalem

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Pessach – Stress

B“H
Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn in zweieinhalb Wochen das jüdische Pessach (Passover) endlich beginnt. Sieben Tage dauert Pessach in Israel, in der Diaspora acht Tage. In den Supermärkten kommt so langsam der Feiertagsansturm auf und an den Kassen schlängeln sich die vollgepackten Einkaufswagen. Die Leute kaufen jetzt schon als ob es kein Morgen gäbe.
Mittlerweile ist auch der Frühling angekommen und es wird deutlich wärmer. 🙂
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Photo: Miriam Woelke

Der übliche Pessach – Putz hat bei mir auch schon begonnen. Zwar ist endlich einmal die Gelegenheit wieder da, die ganze Bude auf den Kopf zu stellen und sauberzumachen. Andererseits nervt das alles nach der Arbeit auch noch zu putzen.
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Photo: Miriam Woelke

In der Altstadt läuft noch bis morgen Abend das Sound Festival, doch dafür habe ich keine Zeit. Bei mir steht momentan nur Arbeiten und Putzen auf dem Programm. Am Samstagabend vor Pessach haben die großen Supermarktketten geöffnet. Manche sogar die ganze Nacht hindurch. Mir jedenfalls graut schon vor dem Großeinkauf vor dem Fest, denn dann herrscht Chaos an den Kassen. Die Leute stehen Schlange und alle sind genervt.
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Photo: Miriam Woelke

Alltag mit Sonnenuntergang

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Photo: Miriam Woelke

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Photo: Miriam Woelke

Sonnenuntergang gestern Abend in Jerusalem

B“H
Nach langen Wochen eines ungewöhnlich kalten Winters wird es aktuell wieder etwas wärmer in Israel. Jerusalems Temperaturen schwanken tagsüber zwischen 11 – 14 Grad Celsius. Es ist weitgehend sonnig und die Leute zieht es wieder hinaus ins Grüne. An Regen fehlt es immer noch und der kann von mir aus kommen, soviel er will. Hauptsache es wird nicht mehr so eisig kalt wie im Dezember.
Politskandale, palästinensischer Terror – all das hängt mir und vermutlich auch anderen Israelis zum Halse raus. Also geht man arbeiten, kommt heim und geniesst einfach nur seinen Feierabend. Mit Lesen und heißem Tee. Viel ausgehen tue abends nicht, denn mein Bekanntenkreis arbeitet auch und da ist jeder froh, wenn er Feierabend und seine Ruhe hat.

Es ist Winter in Israel

In der vergangenen Woche ging in ganz Israel ziemlich viel Regen und Hagel runter. Einige Küstenorte waren überschwemmt und auch in Jerusalem gab es ein paar geflutete Straßen wie im Stadtteil Old Katamon. Ohne Boot war es unmöglich, die Straßen zu überqueren, denn das Wasser reichte fast bis über den Gehsteig.
Heute und morgen soll es noch schütten und draußen ist es bei 7 – 10 Grad Celsius eiskalt.

Der Winter kommt

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Photo: Miriam Woelke – King George Street in Jerusalem
B“H
Ende Dezember feiern die Juden in aller Welt Chanukkah und bereits jetzt sehen wir in den Jerusalemer Bäckereien leckere Sufganiot (Krapfen) aller Art. Mit Schokoladen – Marmelade – Dattel oder sonstigen Füllungen. Nicht immer ganz billig, aber Sufganiot zu Chanukkah sind nun mal Tradition. Da kann man noch so klebrig verschmierte Finger haben. 🙂
Das Jerusalemer Wetter gleicht heute einer Weltuntergangsstimmung. Dunkle Wolken und einfach nur depressiv, wenn man denn so will. Morgen soll nochmals Sonnenschein aufziehen und danach kehren Sturm, Regen und Kälte zurück. Wer also dieser Tage nach Israel reisen will, sollte seine Winterklamotten nicht vergessen. In Jerusalem sind Gummistiefel keine schlechte Idee, denn wenn es so richtig schüttet, sammelt sich das Regenwasser in den Straßen, weil zu wenig Gullis vorhanden sind. Und wer dann so auf dem Gehsteig entlangläuft, kriegt schnell eine Ladung Wasser von den vorbeifahrenden Autos ab. Vor allem von den heranbrausenden Bussen.
Die meisten Jerusalemer Hostels sind nicht beheizt, was bedeutet, dass Ihr im Kalten sitzt. Und das bei 7 Grad Celsius Nachttemperatur. Im Avraham Hostel allerdings findet Ihr garantiert eine Heizung, in den billigen arabischen Altstadthostels könnt Ihr lediglich gut frieren, Euch in dreckige Decken hüllen und beten, dass wenigstens warmes Wasser zum Duschen aus der Leitung fließt. Wundert Euch nicht, wenn dem nicht so ist und Ihr eiskalt duschen müsst!
Mittwoch, Donnerstag und Freitag ist Dauerregen angesagt und eigentlich ist das ein Grund zur Freude. Der See Genezareth (Kinneret) schwindet bedrohlich dahin, weil es seit Jahren im Winter nicht ausgiebig regnete. Der Wasserpegel müsste um mindestens zwei Meter ansteigen, um den See wieder richtig aufzufüllen. Ich hörte, dass israelische Wissenschaftler mittlerweile darüber nachdenken, eine Pipeline vom Mittelmeer bis in den Kinneret zu verlegen, um Meerwasser in den See zu pumpen. Das Problem ist, dass der Kinneret nur aus Süßwasser besteht und mit dem Salzwasser die gesamte Vegetation vernichtet bzw. verändert werden würde. Darüber wird offenbar ernsthaft nachgedacht. In der Negev wird seit Jahrzehnten mit Pflanzen experimentiert, die von kleinauf mit Salzwasser bewässert werden.
Meerwasser im Kinneret und die richtige Handhabung würden Israel zumindest unabhängig vom türkischen Wasser oder sonstigen ausländischen Lieferungen unabhängig machen.

Guten Morgen, Jerusalem!

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Photo: Miriam Woelke

Orangen im Januar

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Photo: Miriam Woelke

 

Kein Grund zum Neid! Trotz der milden Temperaturen in dieser Woche ist der Winter in Israel noch lange nicht vorbei. 🙂

Sonnenuntergang in Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke

 

Die letzten zwei Tage waren sonnig und warm bei 16 Grad Celsius. Ab Morgen aber kehren Regen und Sturm zurück.

 

 

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Photo: Miriam Woelke