Leben in Jerusalem

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WordPress Probleme

Bei WordPress geht heute so ziemlich alles schief und offenbar findet ein Update statt. Viel schreiben werde ich heute nicht mehr, denn ehe die Site erscheint, vergeht zuviel Zeit.
Hoffentlich löst WordPress baldigst seine Probleme!
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Alltag der Bewohner von Tel Aviv Süd: „Zugedröhnte illegale afrikanische Junkies im Lewinsky Park“

B“H
Israel hat immer noch keine Lösung für seine mindestens 50,000 illegalen Afrikaner gefunden. Ab und zu heißt es, Ruanda oder ein anderes afrikanisches Land nehme die sich in Israel befindenden Illegalen auf, doch wer will sich das antun. Mehrheitlich handelt es sich bei den illegalen Afrikanern um Kriminelle. Junkies, Drogendealer, Diebe, Mörder, Zuhälter, Vergewaltiger, Antisemiten – alles, was das Herz begehrt.
Israelhasser George Soros mit seinem „New Israel Fund“ sowie seiner ebenso linksextremen Organisation „Shatil“ finanzieren die Illegalen, denn Soros will Unruhe nach Israel bringen und, wenn möglich, das Land zerstören und, wie schon Mama Merkel, Israel in einen Vielvölkerstaat transformieren. Natürlich sollen, ganz im Sinne von Soros, die Araber über die Juden herrschen.
Des Weiteren finanziert Soros die Kotel – Frauen (Klagemauer – Frauen). Eine Gruppierung der extremen Linken und noch dazu Reformjuden. Wobei ich bezweifele, dass in der Gruppe wirklich alles halachische Juden sind und nicht auch irgendwelche Fakes beigemischt wurden.
Den sogenannten Kotel – Frauen geht es nur vordergründig um das Judentum. Ihre wahren Absichten sind politischer Natur und man will das orthodoxe Judentum vernichten und die Regierung gleich mit. Diesen Frauen würden wunderbar zu den deutschen Grünen passen, die da Deutschland abschaffen wollen.
Wer steckt hinter den Kotel – Frauen?
https://hamantaschen.wordpress.com/2016/11/20/leserfrage-wer-steckt-hinter-den-kotel-frauen-und-der-reformjuden-klagemauerrandale/
Aber zurück zu den illegalen Afrikanern von Tel Aviv – Süd:
Die israelische extreme Linke verteidigt die Illegalen und will sie hierbehalten. Dabei spielt es auch keine Rolle, wenn sich die illegalen Afrikaner hinstellen und alle jüdischen Israelis ins Gas von Auschwitz wünscht. Überhaupt sei das Land hier jetzt Afrika und Juden sollen sich vom Acker machen und in die Auschwitzer Gaskammern verschwinden. So die Meinung der Illegalen und deren in Israel aufwachsenden Kinder.
Wie dieser Antisemitismus zum jüdischen George Soros passt:
Es heißt, dass Soros andere Juden an die Gestapo verriet und sich so sein bisschen Leben erkaufte. Was interessiert ihn da das Land der Israel?
Nachdem diverse afrikanische Länder die illegalen Afrikaner nicht unbedingt aufnehmen wollen kam die israelische Linke auf die Idee, man könne ja die Illegalen in mehreren Kibbutzim unterbringen. Fast alle Kibbutzim sind Anhänger der linken Szene und da müßte man sich doch ganz toll freuen, wenn die Afrikaner kommen.
Neulich (leider finde ich den englischsprachigen Link nicht mehr) kam es in einem Kibbutz zu einer Abstimmung. Die Frage war, ob der Kibbutz mehrere illegale afrikanische Frauen samt deren Kinder aufnehmen soll.
Nicht vergessen, bei besagtem Kibbutz handelte es sich um so richtige Linke. Tiefrot und sonst immer munter dabei, wenn es um die Afrikaner geht.
Was war das Ergebnis der Abstimmung?
87% waren gegen die Aufnahme illegale Afrikaner.
Ja, es seien keine Wohnungen frei und blablabla. Alles Ausreden und man will die Illegalen nicht bei sich haben.
Warum nicht?
Das sehr Ihr in diesem aktuellen Video. Es zeigt mit Drogen zugedröhnte Afrikaner im Tel Aviver Lewinsky Park. Keine Einzelfälle und es schaut dort jeden Tag so aus.

Vielleicht schaut ja Angie Merkel das Video an und ist so begeistert, dass sie die Illegalen nach Deutschland holt. 🙂
Ein hebräischer Bericht zur Weigerung der Kibbutzim, die illegalen Afrikaner aufzunehmen:

https://mida.org.il/2018/06/18/%D7%A4%D7%A2%D7%99%D7%9C%D7%AA-%D7%9E%D7%A1%D7%AA%D7%A0%D7%A0%D7%99%D7%9D-%D7%97%D7%95%D7%A9%D7%A4%D7%AA-%D7%90%D7%AA-%D7%91%D7%9C%D7%95%D7%A3-%D7%94%D7%A7%D7%99%D7%91%D7%95%D7%A6%D7%99%D7%9D/

Ist es richtig, dass Israel keine syrischen Flüchtlinge aufnimmt?

B“H
In Deutschland scheint die Meinung, Israel nehme keine syrischen Flüchtlinge auf, relativ weit verbreitet zu sein.
Tatsache ist, dass zahlreiche verletzte Syrer, darunter viele Kinder, in israelischen Krankenhäusern behandelt werden. Nicht nur Kinder, sondern jeder verletzte Syrer, der es nach Israel schafft.
Im Gegensatz zu Deutschland kommen richtige Flüchtlinge wie Frauen und Kinder nach Israel und nicht nur ausnahmslos junge gesunde Männer. Nach der ärztlichen Versorgung in Israel kehren die Syrer wieder heim.
Israels Linke wollte Tausende Syrer aufnehmen, doch die israelische Regierung lehnte das ab. Aber nehmen wir einmal an, in Israel hätte man einer breiten Flüchtlingsaufnahme zugestimmt – wären die Syrer dann geblieben?
In der Realität schaute es so aus, dass all die vorbeiziehenden syrischen jungen gesunden Männer Israel passierten, aber eh nicht vorhatten zu bleiben. Man wollte nach Deutschland, denn dort, so hatten die Syrer gehört, bekommen sie Haus, Cash und alles, was sie wollen. In Israel müssten sie sich einen Job suchen und das wollte keiner. Da schon ins bequeme Europa und vor allem nach Deutschland zu Mama Merkel.
Und so blieben nur die Verletzten und wahren Traumatisierten in Israel, um die sich unsere Krankenhäuser kümmern.
Details:
https://www.timesofisrael.com/israeli-communities-collect-toys-candy-clothes-for-syrian-refugees/
https://en.globes.co.il/en/article-israel-becomes-health-center-for-syrian-children-1001229351

Wenn jüdische Israelinnen aus Liebesbeziehungen mit arabischen Männern flüchten

B“H
Eine Menge Diaspora – Juden sind der Meinung, dass es christliche Missionare oder unkoscheres Essen nur in der Diaspora gibt, aber garantiert nicht in Israel. Genau diese Ansicht stimmt nicht und selbst in Israel gibt es kaum etwas, was es nicht gibt.
In der Vergangenheit sah ich amerikanische Juden in Israel, die geschockt waren als sie sahen, wie ausgerechnet in Israel unkoscheres Essen serviert wurde. Das fiel selbst den säkularen Juden unangenehm auf und jemand meinte, dass sie nicht nach Israel gekommen sei, um Schweinefleisch zu essen. Das sei ja total widerlich.
Nicht nur christliche Missionare laufen in Israel herum oder diverse Restaurants servieren unkoscheres Essen – nein, es gibt sogar jüdische Israelinnen, die arabische Männer ehelichen.
In vielen dieser Fälle nimmt der arabische Mann seine jüdische Frau mit in sein arabisches Dorf, wo die Frau gezwungen wird, mit dem ganzen Clan des Mannes zusammenzuleben. Von der Oma bis hin zu den Geschwistern und deren Kinder. Und in vielen dieser Fälle darf die jüdische Frau nur noch in Begleitung eines der arabischen Familienmitglieder das Haus verlassen. Der Kontakt zu ihrer eigenen jüdischen Familie wird ihr strengstens untersagt. Zudem wird sie von ihrem Mann und teilweise auch von dessen Familie verprügelt und misshandelt.
In solchen Situationen wissen diese gefangenen Frauen weder aus noch ein und kontaktieren irgendwie die israelische Anti – Missions – Organisation Yad le’Achim, die ihnen hilft, den arabischen Mann sowie dessen Dorf zu verlassen. Für zahlreiche jüdische Frauen ist das die letzte Hoffnung.
Häufig sind Kinder da und so wird die Frau mit ihren Kindern bei Nacht und Nebel und ohne Wissen des Mannes aus dem Dorf geschmuggelt. Nicht selten ist dann die kleine Familie gezwungen, in geheimen Verstecken zu leben, welche Yad le’Achim organisiert. Manchmal hilft auch nur die Annahme einer neuer Identität, um der Rache des arabischen Mannes zu entkommen.
Es gibt sogar Fälle, wo diese Frauen ins Ausland geschickt werden, denn der arabische Mann wetzt die Messer und will seine Ex und die Kindern nur noch auslöschen, denn er steht ja in dem arabischen Dorf als Trottel da.
Hier ist die Geschichte einer Frau, die dem arabischen Mann entkam:

 

Deutsche Journalisten und Buchautoren, die über Israel berichten

B“H
In der Realität schaut es meist so aus, dass deutsche Journalisten in Tel Aviv sitzen, die englischsprachige Ausgabe des linksextremen Blattes HAARETZ studieren, daraus Infos klauen und selbst nochmal so ummodeln, dass es auch ja in die Agenda deutscher Redaktionen passt. Wer als Journalist seinem deutschen Arbeitgeber nicht nach dem Mund schreibt, wird gnadenlos gefeuert. Und da kann er selbst einen bekannten Namen haben.
Um Job und Einkommen nicht zu verlieren, lassen sich die Journalisten auf das Spiel ein und es wird immer so berichtet, dass der Arbeitgeber zufrieden ist. Immerhin will man seine 100 oder 200 Euro pro Artikel kassieren. Um seinen Job zu behalten, wird auch schon einmal gelogen, dass sich die Balken biegen. Hauptsache die Redaktion in Deutschland ist happy und das monatliche Einkommen ist gesichert. Und so passierte es in der Vergangenheit auch schon einmal, dass Zeitungen wie die FAZ Exklusiv – Interviews mit Yassir Arafat veröffentlichten, obwohl niemals einer ihrer Journalisten je direkt mit Arafat gesprochen hatte. Lediglich hatte die Propagandastelle des Yassir Arafat ein Interview selber getippt und an die deutschen Zeitungsredaktionen gesandt. Und in Deutschland wurde das erfundene Propaganda – Interview einfach so abgedruckt und als Exklusiv – Interview verkauft.
Tja, so läuft das, wenn es um die deutsche Berichterstattung über Israel geht. Nichts Konkretes berichten, sondern stets auf die Wünsche der deutschen Agenda eingehen, die da so gut wie immer pro – palästinensisch ist. Netanyahu ist ein Diktator, alle orthodoxen Juden sind Fundamentalisten und Vollidioten, die israelische Armee besteht aus Mördern und eigentlich gehören Juden und Israel endlich einmal zurechtgestutzt. Am besten gleich alles ausrotten und dann ist Ruhe.
In den kommenden Jahren wird die deutsche Berichterstattung Israel gegenüber noch viel schlimmer, denn man hat selbst Millionen von Moslems im Land und deswegen darf keine Provokation der armen traumatisierten in Deutschland lebenden Moslems erfolgen. Da sind die Juden doch einfacher zu unterdrücken, denn deutsche Juden wehren sich nicht. Und über Israel kann man leicht Lügen verbreiten, ohne das der deutsche Otto Normalverbraucher das mitkriegt.
Nicht ganz auf derselben Stufe, aber dennoch nicht weit davon entfernt, stehen deutsche Buchautoren, wenn sie über Israel schreiben. Man mietet sich gern in ein billiges Hostel oder in ein Hotel ein, hockt sich in ein Straßencafe, redet vielleicht einmal kurz mit der Bedienung Smalltalk, um daraus eine riesen Story zu machen. Oder, wie neulich erst in den deutschen Medien zu lesen war: Man setzt sich vor das Tel Aviver Rathaus und redet oberflächlich mit ein paar philippinischen Gastarbeitern.
Der Buchautor kommt nach Israel, schlappt ein wenig durch die Gassen, ein wenig Smalltalk hier und dort und dann fährt er heim nach Deutschland um ein Buch zu schreiben: „So tickt Israel“, „So denken die Israelis“ oder halt so in der Art.
Jedem Israeli, der das Buch liest, dreht es vermutlich den Magen um. Da kommt ein Tourist, hockt sich ins Cafe und schreibt ein Buch über Israel. Und das Schlimme ist, dass man in Deutschland derlei Bücher recht gut verkaufen kann und die Leser das glauben.
Dadurch entstehen dann Meinungen über Israel, die mit dem Alltag im Land absolut nichts zu tun haben. Aber damit verdienen deutsche Schreiberlinge recht gutes Geld und allein darauf kommt es an.

 

In Israel sind wir immer nur DIE RUSSEN!

B“H
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie in den 90iger Jahren die ersten Russen nach Israel kamen. Russische Juden durften, dank Gorbatschow, ausreisen und machten sich auf den Weg ins Gelobte Land im Nahen Osten.
Am Anfang waren die Israelis begeistert und extrem hilfsbereit. Dann aber stellte sich allmählich heraus, dass sehr viele Russen mit Forderungen kamen. Auto, Geld und und und. Smartphones gab es damals noch nicht. 🙂
Kurz gesagt, viele (nicht alle) Russen wollten das freie Leben im Westen geniessen und Israel sollte ihnen das ermöglichen. Hinzu kam, dass die Mehrheit der Russen (mehr als 76%) keine richtigen oder überhaupt keine Juden sind. Entweder wurden Papiere auf dem russischen Schwarzmarkt gekauft oder die Jewish Agency drückte ein Auge zu. Oder beides.
Jahre später gab die Jewish Agency offiziell zu, dass es ein Fehler war, all die Nichtjuden ins Land zu holen.
Was Israelis sahen waren Nichtjuden oder Juden, die teilweise keine richtigen Juden waren, das russische Verhalten „Ich will haben, Gib mir, Gib mir“ und gleichzeitig Russen, die sich in ihre Parallelwelt zurückzogen und den Israelis an den Kopf knallten, sie hätten keine Kultur und kennen Puschkin nicht.
Ein weiteres Manko war die aufkommende russische Mafia sowie die russische Prostitution. Bis heute haben russische Neueinwanderer ihren Ruf weg, auch wenn der nicht immer gerechtfertigt ist. Aber so fing alles in den 90iger Jahren an.
Jeder Neueinwanderer, darunter auch ich, hat seinen Akzent in der hebräischen Sprache weg. Die alten Jekkes (Deutsche die vor, während oder nach dem Holocaust) ins damalige Palästina kamen, haben bis heute einen deutschen Akzent. Jedenfalls dann, wenn sie erst im Teenageralter oder später Hebräisch lernten. Wer als Kind kam, passte sich schnell an und spricht normalerweise akzentfrei.
Nun sind Israelis allerlei Akzente gewohnt, denn fast alle haben irgendwann einmal im Land begonnen. Sephardische Juden haben marokkanische, kurdische, iranische, jemenitische, etc. Akzente oder diverse separate Wörter. Franzosen haben ihren Akzent, spanischsprechende Juden genauso wie Anglos. Allerdings ist den meisten Israelis kein Akzent im Hebräischen dermaßen verhasst wie der russische Akzent. Alles kann irgendwie ertragen werden, doch der russische Akzent hat seinen Ruf weg.
In Israel gibt es russische Verlage, russisches TV und Radio sowie russische Zeitungen. Viele ältere Russen sprechen selbst nach 20 Jahren im Land nur Russisch. Die jüngere und hier geborene Generation ist anders. Man ist in Israel aufgewachsen und zur Schule gegangen. Wer die russische Mentalität der Eltern und Großeltern nicht übernimmt, gilt als astreiner Israeli.
Als ich in Tel Aviv lebte, arbeitete ich mit einigen von den in Israel geborenen Russen zusammen und oft wusste ich gar nicht, dass ihre Eltern aus den GUS – Staaten stammten. Es war kein russischer Akzent mehr da und man war durch und durch Israeli. Viele von ihnen haben jedoch noch russische Namen wie Yevgeni, Igor, Alexander – Sascha, Svetlana, etc. So mancher Igor nennt sich im Erwachsenenalter lieber Yigal. Also israelisch anstatt mit dem russischen Beigeschmack. Trotzdem hat fast jeder Supermarkt irgendwo seinen Sascha oder Yevgeni und seine Bluma oder Sveta an der Kasse.
Die Russen sind sehr oft wissbegierig und die jüngere Generation hat es etwas leichter als ihre Eltern. Während die Eltern, trotz russischer akademischer Ausbildung, in Israel nur als Fabrikarbeiter, etc. Jobs bekamen, lernt die neue Generation an der Uni oder an der Künstler – Uni „Bezalel“. Alles ist also super, wenn der russische Akzent weg ist. Ist er noch vorhanden, gibt es nicht selten seitens der Israelis dumme Anspielungen.
Generell kamen die Russen mit hohen Erwartungen, die sich oft nicht erfüllten. Man schuftete im Mindestlohnsektor und kam auf keinen grünen Zweig. Frustration machte sich breit und als Putin den ausgewanderten Russen erlaubte, nach Russland zurückzukehren, nahmen Tausende Russen das Angebot an. Zuvor war es so gewesen, dass die Russen nicht mehr in Russland wohnen konnten, denn sie verloren mit der Auswanderung ihre russische Staatsbürgerschaft. Dann aber fiel es Putin ein, dass Russland Fachkräfte braucht und so bot er den Russen, die mittlerweile zu Israelis geworden waren, die Rückkehr an.
Gestern Abend brachte ein israelischer TV Sender einen kurzen Bericht über die Rückkehrer. 120,000 Israelis (einst nach Israel eingewanderte Russen) leben heute allein in Moskau. Zurück in Russland sind sie nicht mehr nur DIE RUSSEN, sondern ganz normale Menschen. Einerseits ist man froh, denn in Russland kann jeder viel erreichen und eben mal so reich werden. In Israel hingegen kämpften sie mit den hohen Lebenshaltungskosten, den Vorurteilen der Gesellschaft und trotz guter Ausbildung waren Russen in diversen Job wenig erwünscht. Letzterer Punkt trifft auf fast alle Neueinwanderer zu, denn in gewisse Branchen der selbsternannten Society der Besserverdiener an der Küste passen keine Neueinwanderer. Da ist man lieber unter sich und total israelisch.
Ist Israel rassistisch?
Definitiv, doch die Russen sind es nicht weniger. Sie hegen Vorurteile gegenüber Israelis, aschkenazischen Juden tun dasselbe mit sephardischen Juden und umgekehrt. Egal wer, jeder hat etwas gegen jeden, doch der Unterschied zu Deutschland ist, dass im Ernstfall alle zusammenhalten. Passiert etwas, stehen fast alle eng zusammen, helfen und verteidigen sich gemeinsam.
Der gestrige TV Bericht zeigt die Russen der etwas jüngeren Generation, die, einmal zurück in Moskau, vieles erreichten, was in Israel unmöglich gewesen wäre. Sie arbeiten in gutbezahlten Jobs und können sich etwas leisten. Trotzdem bleibt die Wehmut und Israel wird vermisst. Das Emotionale fehle halt. Dieses Gefühl des Zusammenhaltes in Ausnahmesituation und die heimelige israelische Atmosphäre. Geld sei jetzt zwar mehr da, aber dafür kommt dann doch oft Heimweh nach Israel auf.
Der Bericht ist in hebräischer Sprache, aber eine Rückkehrerin spricht auf Englisch. Sie kam im Jahre 2010 nach Israel und kehrte im Jahre 2013 nach Russland zurück.
Im Laufe der Zeit sind relativ viele Russen wieder in ihre alte Heimat gezogen, denn dort sind sie anerkannt und nicht immer nur DIE RUSSEN. Richtig zu etwas gebracht haben es trotzdem nicht alle und so mancher israelischer Russe lebt auch in Russland wieder in Armut.
Zum TV Bericht HIER!

„Das heilige Land“ aber kein „Paradies“

B“H
Der „Times of Israel“ Journalist Assaf Luxembourg schrieb mir nach einem Blogpost auf meinem englischen Blog:
„Israel ist zwar das Promised Land (Versprochene / Heilige) Land, aber es ist kein Paradies (Garden of Eden).“
In besagtem Blogpost, den ich vor einiger Zeit bereits in deutscher Fassung auf „Leben in Jerusalem“ gestellt hatte, geht es wieder einmal um das Thema „Aliyah – Wenn Juden nach Israel auswandern“.
In meinem deutschen Blogpost gab ich wesentlich mehr Details, denn eine Menge deutschsprachige Leser benötigen diese mehr als ein amerikanischer Jude, der kurz vor der Aliyah steht.

Die Leserfrage auf dem englischen Blog lautete:
„Wie viele Neueinwanderer verlassen Israel wieder?“

Auf die englische Fassung erhielt ich vor ein paar Tagen viele Emails und eine Menge Leser. Und auf Twitter auch die Anmerkung des Journalisten, womit dieser absolut Recht hat und ich es nicht besser ausdrücken könnte.
Israel ist das Heilige Land, aber es ist garantiert kein Paradies, wo einem alles in den Mund fliegt. Jeder muss hart arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Egal, ob Jude, Moslem, Christ oder Druse. Und wenn nötig arbeitet man auch schon einmal im letzten miesesten Job, denn der Mensch muss leben und leider auch seine Rechnungen zahlen.
Wer als Jude Aliyah macht, der sollte sich dessen bewusst sein. Dennoch sind Israelis in puncto Arbeit anders als Deutsche. Arbeit wird anerkannt und selbst wer putzt oder im Supermarkt an der Kasse hockt zeigt, dass er seinen Lebensunterhalt verdient. In Deutschland dagegen gilt eine Putzfrau oder Kassiererin oder wer weiß was, zu schnell als Unterschicht und ungebildet.
Deshalb braucht sich kein Neueinwanderer zu schämen, wenn er in einem Laden Regale einräumt oder beim Pizza – Service jobbt. Hauptsache Geld verdienen und der Rest ergibt sich irgendwann. So mit aufs Amt gehen und abkassieren ist hierzulande nicht und selbst wenn, das Geld fließt nicht in Strömen.

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