Leben in Jerusalem

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Donald Trumps Helikopter landet in Jerusalem

B“H
Präsident Donald Trump landete am heutigen frühen Nachmittag in Jerusalem, nachdem er zuvor auf dem Ben Gurion Airport von den Netanyahus, Kabinettsmitgliedern, Vertretern der Opposition sowie vielen anderen Vertretern empfangen worden war.
Trump und die Netanyahus verstehen sich bestens und in Israel witzelte man, dass Netanyahu heilfroh war, nicht Obama aus dem Flugzeug marschieren zu sehen. Nach ein paar Reden und viel Händeschütteln flog Trump weiter nach Jerusalem. Per Helikopter zu dem besagten Parkplatz in meinen Stadtteil.
Ich ging Richtung Derech Hebron Street, um zu schauen, ob es etwas zum Filmen gab. Klar, war alles abgeriegelt, doch die Nachbarschaft hatte sich trotzdem versammelt. Alle mit Smartphones bewaffnet.
Eine Menge Helikopter kamen und flogen wieder davon. Im Video (Minute 5:20) seht Ihr Trumps Helikopter einfliegen. Gleich nach der Landung wurden die Trumps zu Ruven Rivlin gefahren und dann ging es in die Altstadt. In eine Kirche sowie an die Klagemauer (Kotel). Heute Abend ist ein Dinner mit den Netanyahus angesetzt.
Was die deutschen Medien teilweise zum Trump – Besuch berichten, ist eine einzige Katastrophe und hat mit der Realität kaum etwas zu tun. Es gab weder einen Eklat, noch fiel Trump sonst irgendwie auf. 

 

Donald Trump und die Bäume

B“H
Am vergangenen Sonntagnachmittag als ich von der Arbeit kam, war ich total geschockt, eine Vielzahl von gefällten Bäumen am Parkplatz in der Derech Hebron Street zu sehen. Tolle hohe Bäume, die erst vor kurzem noch blühten und die niemanden störten. In der ganzen letzten Woche dann wurden dann mehr und mehr Bäume um die riesige Parkplatzfläche gefällt und sogar die Bushaltestelle für öffentliche Kleinbusse in die Altstadt ist verschwunden.
Zuerst dachte ich, dass der ganze Parkplatz weg soll und vielleicht eine neue Shopping Mall entsteht oder so. Selbst die Palme in der Parkplatzmitte ist weg und zurück blieb fast nur öder Beton. Gestern dann erzählte mir jemand, dass Donald Trump ausgerechnet diesen Parkplatz in unserem Stadtteil für seine Helikopterflüge nutzen will und vermutlich mussten deshalb die Bäume weichen. Der Security wegen und dass auch nur wegen eines einzigen Tages. Solange ist Trump nämlich nur in Jerusalem.
Um ins nur wenige Kilometer entfernte Bethlehem zu gelangen, fliegt er mit dem Helikopter. Ebenso ins 25 km entfernte Ramallah. Die gesamte Umgebung um den Parkplatz wird wohl damit zum sterilen Ort und wie wir nach Hause oder zur Arbeit gelangen, weiß noch kein Mensch.
Übernachten wird der amerikanische Präsident im King David Hotel und wer ins den umliegenden Bürogebäuden arbeitet, muss wohl am Dienstag von daheim aus arbeiten. So jedenfalls hörte ich es von einer Bekannten. Das gesamte King David Hotel ist von Dienstag bis Mittwoch nur für Donald Trump und seine Mitarbeiter da.
Ich habe keine Ahnung, ob dass mit dem Helikopter stimmt. Falls ja, so ist es eine Sauerei, die halbe Natur drumherum kaputtzumachen.

Der billigste Friseur Jerusalems gab sein Geschäft auf

B“H
In mehreren Städten Israels dürfen Friseur – Azubis sich an den Haaren echter Kunden austoben. So jedenfalls in Tel Aviv und Jerusalem. Wer sich als Kunde von einem „Talmid – Schüler“ die Haare schneiden lässt, bezahlt weitaus weniger als den Normalpreis von unverschämten 170 – 250 Schekel (ca. 41 – 61 Euro). Und das für einen stinknormalen Haarschnitt ohne Färben etc. In Israel zum Friseur zu gehen, ist mit viel Geld verbunden. Für Männer ist es wesentlich günstiger, doch schon ein stinknormaler Frauenhaarschnitt kostet ein Vermögen. Deswegen zieht es die Leute zu den besagten Friseurschulen.
Die einzige und letzte Schule in Jerusalem machte jetzt dicht. Den Namen kann ich mir nie merken, doch klingt es wie „Shuki Zitzri“ oder so. Dort kostete ein Haarschnitt 45 Schekel (10 Euro) und die Friseurschule befand sich an der Ecke King George / Ben Yehudah Street.
Gestern war ich dort und man war am Umräumen. Der Hausherr verkündete, dass die Schule samt Preise nicht mehr existiere und das Business in die Jabotinsky Street der Reichen umziehe. Dort koste ein Haarschnitt dann aber 250 Schekel (ca. 61 Euro), denn man ist ja bei den Wohlbetuchten.
Somit bleiben nur die Friseurschulen von Tel Aviv, die da Azubis an den Haaren der Leute schnippeln lassen. Für niedrigere Preise, aber mit den 45 Schekel ist dann auch Schluss. Mindestens 100 Schekel muss man in Tel Aviv schon berappen. Und das bei einem Azubi.

Die Jerusalemer Stadtverwaltung will das akute Parkproblem bekämpfen

B“H
Wer ausgerechnet in der Jerusalemer Innenstadt etwas zu tun hat oder nur kurz einkaufen will, schaut sich oft vergebens nach einem Parkplatz um. In der letzten Zeit verschwanden immer mehr Parkplätze, da an derselben Stelle Neubauten entstehen.
Seit jeher gibt es in der Innenstadt ein akutes Parkplatzproblem, welches die Stadtverwaltung nun mit modernen technischen Möglichkeiten bekämpfen will.
Gut, dass ich nur ein Mountainbike habe und nicht die extrem hohen Kosten für einen PKW oder ein Motorrad.

 

Aktuelles aus Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke

Sommerdekoration rund um die Jerusalemer Fussgängerzone
B“H
Die Stadtverwaltung Jerusalem plant weitere Straßenbahnlinien, da die zwei bestehenden Linien satte Profite einfahren. Häufig hat man Probleme beim Einsteigen, denn die zwei langen grauen Waggons sind randvoll.
Momentan wird die Straßenbahn offenbar vom Herzlberg (Mount Herzl) bis hinunter zum Hadassah Ein Kerem Hospital ausgebaut. Darüber hinaus plant die Stadtverwaltung aktuell eine neue Linie: In der German Colony sowie in Old Katamon. Durch Emek Refaim Street soll in ein paar Jahren die Straßenbahn fahren. Schon gibt es Ärger, denn einige Shop Inhaber taten sich zusammen und verklagen die Stadtverwaltung. Man wolle keine Straßenbahn, denn der Bau dauere ein paar Jahre und solange käme weniger Laufkundschaft. Überall Absperrungen aufgrund der Baustelle und wer findet da noch den Weg in einen die Läden?
Die Sorge ist berechtigt, doch muss man das Vorhaben immer langfristig betrachten. Wenn die Straßenbahn einmal fährt, kommt massenhaft Kundschaft in die Gegend, wie wir in der Jaffa Road sehen. Allerdings müssen die Geschäftsinhaber bis dahin erst einmal finanziell durchhalten, denn der Bau kann bis zu drei Jahre oder mehr dauern. Wer hat da die finanziellen Resourcen?
Dasselbe erleben wir in Tel Aviv, wo seit einem Jahr Großbaustelle herrscht, denn auch dort werden Gleise verlegt.
Und noch eine gute Nachricht:
In der Malcha Shopping Mall will IKEA eine kleine Niederlassung eröffnen. Keine so großen Niederlassungen wie in Rishon LeZion oder in Netanya, aber immerhin. Jerusalem verfügt über keine riesigen Bauflächen und wer eine Mall hochziehen will, weicht neuerdings ins benachbarte Mevasseret Zion aus. Wie der Discounter King Rami Levi, der bei Mevasseret eine gigantische Mall hochzieht. Hier entstehen massig Arbeitsplätze, wovon vor allem die Palästinenser in den umliegenden Dörfern profitieren.
Selbst wenn IKEA in der Malcha Mall nur eine bescheidene Filiale eröffnen will, an Kundschaft wird es garantiert nicht mangeln. Israelis stehen voll auf IKEA, denn die Preise sind günstiger als anderswo. Trotzdem liegen die israelischen IKEA Preise weit über dem deutschen Durchschnitt. Will sagen, in Deutschland ist IKEA weitaus billiger als in Israel. Aber was ist im teuren Israel schon billig? 🙂

Photos von einem palästinensischen Terroristen in der Jaffa Road / Jerusalem

B“H
Eine Freundin machte heute früh die folgenden Photos:
Ein palästinensischer Terrorist wollte eine Bombe in der Jerusalemer Straßenbahn platzieren und wurde von der Security gefasst. Das erste Bild zeigt den Terroristen auf dem Boden. Die Polizei reißt ihm die Klamotten vom Leib, um zu sehen, dass er keinen Sprengstoffgürtel trägt.
Das zweite Photo zeigt den Roboter, der immer dann zum Einsatz, wenn Bombenalarm herrscht.
Alle Details und Photos hier:
http://frumlife.blogspot.co.il/2016/07/jerusalem-security-protects-citizens.html

 

 

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Copyright: TAB

 

 

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Jerusalem heute Morgen: „Bombenalarm in Jaffa Road“

B“H
Heute früh wurde ein Wachmann auf einen sich merkwürdig verhaltenden Palästinenser aufmerksam. Dies geschah in der Jerusalemer Jaffa Road / Höhe Kreuzung King George – Jaffa Road.
Der Palästinenser weigerte sich, seinen Rucksack durchsuchen zu lassen und so drückte ihn der Wachmann auf den Boden. Im Rucksack befanden sich Messer und ebenso wurde Sprengstoff gefunden. Eine Freundin von mir machte Bilder, da sie sich anfangs nur 20m entfernt vom Geschehen befand. Die Photos werde ich etwas später auch hier in den Blog stellen!
Ein Sprengstoffkommando kam sofort angerollt, die Jaffa Road wurde gesperrt und nichts ging mehr. Kurze Zeit darauf traf auch die Armee ein, sowie drei Hunde, die nach weiterem Sprengstoff schnüffelten.

 

Offenbar plante der Palästinenser ein Sprengstoffattentat auf die Straßenbahn.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/215062