Leben in Jerusalem

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Jerusalems Zionsplatz (Zion Square) soll attraktiver werden

B“H
Vor mehr als 50 Jahren war der Zionsplatz (Zion Square) in der Jerusalemer Innenstadt ein Anziehungspunkt für die Bewohner der Stadt. Zwischen der Shopping – Meile Ben Yehudah Street sowie der ewig langen Jaffa Road gelegen, bildete der Zion Square eine kleine Attraktion. Nebendran das populäre Cafe Europa und dort, wo heute der hässliche hohe Betonklotz (mit der Bank Hapoalim unten drin und einem Hotel in den oberen Stockwerken) steht, befand sich einst ein beliebtes Kino.
Das Cafe Europa gibt es schon lange nicht mehr und der alte Kinobau wurde plattgemacht und nun steht dort dieser Betonklotz. Immerhin wurde nebendran das einzige Jerusalemer Kaufhaus Hamaschbir mit besserer Architektur ausgestattet.
Bis vor circa 10 Jahren gab es auf den Zion Square noch eine runde Sitzgelegenheit aus Beton. Neben all den Bänken um den Platz. Dann aber liess die Stadtverwaltung diese Sitzgelegenheit aus Beton abreissen, denn dort würden eh nur Junkies abhängen.
Des Nachts ist der Zion Square aber auch weiterhin ein Anziehungspunkt für Drogen und von daheim abgehauene Jugendliche. Nicht weit liegt ein Jugendzentrum der Stadtverwaltung in welches die Jugendlichen auch nachts können und Hilfe erhalten.
Irgendwie dümpelte der Square mehrere Jahre so vor sich hin und jetzt soll alles anders werden. Der Platz ist momentan eine Baustelle. Ein neues Design mit attraktiven Bänken und viel Grünzeug muss her.
Zu Beginn des kurzen Videos seht Ihr ein paar Plakate, wie der Zion Square in Zukunft ausschauen soll. Und danach folgen die Bauarbeiten und die Absperrungen. 

 

 

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Die Supermarktkette YOCHANANOF kommt nach Jerusalem

B“H
In ein paar Monaten soll es soweit sein und das Familienunternehmen YOCHANANOF will seine erste Niederlassung in Jerusalem eröffnen. Landesweit feiert die Discounter – Kette Erfolge und nun endlich erhielt Yochananof den Zuschlag für ein riesiges Areal in der Jerusalemer Industriegegend von Talpiyot. In der HaUman Street. Dort, wo Rami Levi seinen allerersten Discounter eröffnete und sich landesweit durchsetzte.
Nach Rami Levi und Osher Ad (gehört zur chassidischen Gruppe Gur) werden wir also eine dritte Discounter – Kette in Jerusalem haben. Nur her damit, denn Konkurrenz ist immer gut.
In Israel sind die Lebensmittelpreise extrem hoch und wenn Ihr in Deutschland bei Aldi, Rewe oder Lidl einkauft, wisst Ihr gar nicht, wie gut Ihr es habt. Hierzulande sind die Einkommen geringer, doch die Lebensmittelpreise gehen in den Himmel. Ein Entkommen gibt es nicht und was sich hier Discounter nennt, wäre mit seinen Preisen in Deutschland eher im Tengelmann oder Käfer – Bereich.
Die Obst – und Gemüsepreise bei Rami Levi und Osher Ad sind okay, doch die Ware bei Osher Ad hält sich nicht lange. In dem Punkt ist Rami Levi besser, denn wenn ich dort Gemüse einkaufe, kann ich das tagelang im Kühlschrank lagern, ohne das etwas schlecht wird.
Auf Yochananof jedenfalls bin ich gespannt und werde es auschecken, sobald die Filiale eröffnet. 🙂
Von Yochananof selbst hört man, dass das Unternehmen schon viel eher eine Niederlassung in Jerusalem wollte, doch es dauerte lange, bis die Stadtverwaltung ein so großes Areal zur Verfügung stellte. Jetzt erhielt Yochananof 6500 Quadratmeter und mietete diese gleich für die nächsten 20 Jahre an.
Hier die aktuellen Sonderangebote bei Yochananof:
http://yochananof.co.il/%d7%9e%d7%91%d7%a6%d7%a2%d7%99-%d7%94%d7%a9%d7%91%d7%95%d7%a2/

Israel: „Netta Barzilay hat den Eurovision Song Contest gewonnen“

B“H
Ich kann es nicht fassen, aber Netta Barzilay hat bei der Eurovision gewonnen. Und das mit dem „Chicken Song“.

 

 

Manche Israelis betrachten den Song „Toy“ und Nettas Erscheinung als die Schande der Nation. Im Großen und Ganzen aber hatte sie viele Israelis hinter sich und kurz vor dem Song Contest wurde sie von Präsident Ruven Rivlin angerufen, der ihr alles Gute wünschte.
Wer Netta aufgrund ihrer Klamotten für schrill hält irrt, denn sie gibt sich bescheiden. Ihr Leben lang sei sie wegen ihrer Körperfülle gemobbt worden und sie wolle halt zeigen, dass man nicht immer konform gehen muss, um im Leben etwas zu erreichen. Man muss keine Model – Figur mitbringen und nicht immer nur auf Friede, Freude, Eierkuchen machen, sondern der Mensch darf auch anders sein. Das ist Nettas Message. Sie liebe es, sich so anzuziehen und wer das nicht mag, der kann sie mal.
Für mich war es schön gestern Abend ein Europa ohne all das Islam – Geschwafel zu sehen. Endlich war Europa wieder einmal so richtig Europa und mein Favorit waren die Dänen mit ihrem Wikinger – Auftritt.

 

 

Die israelische Presse wird sich heute mit Lobeshymnen überschlagen, doch in Jerusalem denken wir heute und morgen an ganz etwas anderes: Heute ist der Jerusalemtag (Yom Yerushalayim) und morgen wird die amerikanische Botschaft eingeweiht. Zum zweiten Event werdet Ihr von Euren Landesmedien nicht viele Infos erhalten. Wie ich hörte, sind 300 ausländische Journalisten angereist, doch zur US – Botschaft werden sie nicht vorgelassen. Stattdessen werden sie alle in ein Pressezentrum im weit entfernten Stadtteil Malcha verfrachtet, wo sie das Geschehen auf einer Leinwand verfolgen.
Da hätte man erst gar nicht anreisen müssen, um dann ein paar Kilometer weiter weg vor einer Leinwand zu hocken.

 

Die neue amerikanische Botschaft in Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke

Bild oben: Beitar Street mit feierlicher Beflaggung

 

B“H
Nachdem diverse deutsche Medien alles Mögliche über die zukünftige amerikanische Botschaft in Jerusalem behaupten, war ich heute nach der Arbeit einfach mal dort und habe photographiert. Deutsche Medien können jemandem, der die genaue Umgebung nicht kennt, dass da die angeblich so armen Palästinenser unter der Botschaft und Donald Trump so furchtbar leiden.
Schwachsinn, denn das recht große Areal diente bislang viele Jahre als amerikanisches Konsulat und wird einfach nur zur Botschaft umfunktioniert. Es wird also nicht viel anders, außer das der Name von KONSULAT in BOTSCHAFT umgetauscht wird.
Jerusalem hatte bislang drei amerikanisch Konsulate: Eines in Ostjerusalem, ein zweites in der Agron Street (gegenüber vom Independence Park). Das Konsulat in der Agron dient mehr für Wirtschaftsbeziehungen und alles, was das Thema angeht. Das dritte Konsulat zugänglich für die Öffentlichkeit befindet sich im Stadtteil Arnona. Nahe Beitar / Lankin Street. Und genau in dem Konsulat wird am kommenden Montag die US – Botschaft eingeweiht.
Der Stadtteil Arnona ist alles andere als billig und liegt zwischen Abu Tur, Armon HaNatziv, Baka und Talpiyot.
Die Palästinenser von Zur Bacher leben ziemlich weit weg und ihre Häuser sind in der Ferne auf den Hügeln zu erkennen. Ansonsten ist das Gebiet um die Botschaft absolut israelisch.
Beim Photographieren traf ich auf zwei Amerikanerinnen, die gleich nebenan wohnen und die berichteten mir, dass das gesamte Areal des Konsulates ursprünglich dem Kibbutz Ramat Rachel gehörte. Bis das Gelände an die Amerikaner verkauft wurde.

 

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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Nochmals Beitar Street und das neue Botschafts – Schild.

 

Von mehreren gebürtigen US – Amerikanern hörte ich heute, dass es in den USA ein Gesetz gibt, welches festlegt, dass in US – Botschaften lediglich lokale Bewohner angestellt werden dürfen. Heißt, Einheimische aus dem jeweiligen Land, die KEINE amerikanischen Staatsbürger sind. Beispiel: In der US – Botschaft von Tel Aviv arbeiten nur Israelis, die keine Amerikaner sind.
Wie das bislang bei der US – Botschaft in Tel Aviv genau gehandhabt wurde, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass das amerikanische Konsulat in Arnona ausschließlich Palästinenser (ohne US – Staatsbürgerschaft) beschäftigt. Amerikanische Diplomaten besitzen Entscheidungsgewalt, doch die einfachen Büroangestellten sind Palästinenser. Warum keine Juden angestellt werden, entzieht sich meiner Kenntnis.
Somit würden die Palästinenser bei der angekündigten Randale in der kommenden Woche gegen ihre eigenen Arbeitsplätze demonstrieren. 

 

 

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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Lankin Street in Arnona – Kein Stadtteil in dem sich Leute mit wenig Geld niederlassen, wie man sieht. 

 

Als ich heute Nachmittag die Gegend um die Botschaft photographierte, waren eine Menge Kamera – Teams unterwegs. Vermutlich aus dem Ausland, denn ab der nächsten Woche wird das Photographieren nicht mehr so einfach sein wie noch zu Konsulatszeiten.
Weiter oben am Konsulats – / Botschaftskomplex sah ich heute schon Security Leute stehen und bin soweit erst gar nicht mehr gegangen. Bis vor einiger Zeit war das alles noch möglich.
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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Ein kleiner Teil der US – Botschaft mit festlicher Beflaggung

 

 

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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Die Gegend bei der Botschaft – Nicht billig und mit dem palästinensischen Zur Bacher auf den Hügeln weit im Hintergrund. Im Vordergrund ist alles israelisch.

 

Donald Trump wird am Montag nicht zur Einweihung der neuen Botschaft kommen. Stattdessen werden Tochter Ivanka und Schwiegersohn Jared Kushner erwartet.

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

 

Jeder darf also davon ausgehen, dass am Montag Sicherheitsstufe 1 in Jerusalem herrscht. Derech Hebron Street, Abu Tur, Arnona, Baka und Talpiyot dürften zeitweilig komplett gesperrt werden. Es sei denn, die Amerikaner reisen per Hubschrauber an. Dann könnten sie direkt neben der Botschaft landen.

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Keine leichte Woche für Jerusalem: An diesem Freitag werden zahlreiche Straßen aufgrund des Fahrrad – Event SOVEV YERUSHALAYIM gesperrt. Am darauffolgenden Sonntag, dem 13. Mai, ist YOM YERUSHALAYIM (Jerusalemtag). Nachmittags werden wegen der Flaggenparade und Tausenden von Teilnehmern mehrere Straßen in der Innenstadt sowohl als auch Teile der Altstadt gesperrt. Und am Montag, dem 14. Mai wird die US – Botschaft feierlich in Jerusalem eröffnet.

 

 

IKEA kommt nicht nach Jerusalem

B“H
Fast hätte IKEA eine lang erwartete Niederlassung in Jerusalem eröffnet und es wären sogar eine Menge neuer Arbeitsplätze entstanden. Und dann das: IKEA plante eine riesige Niederlassung im Stadtteil Malcha. Am Teddy Station und der Malcha Shopping Mall.
Die Jerusalemer Bürokratie aber verzögerte das Projekt immer wieder und IKEA gab auf. Jetzt will man sich im 30 Minuten entfernten Beit Shemesh niederlassen, was uns Jerusalemer erneut in die Röhre schauen lässt. Um bei IKEA einzukaufen, müssen wir immer noch weite Wege fahren. Zwar nicht mehr bis an die Küste nach Rishon LeZion. IKEA hätte der lokalen Wirtschaft gut getan. Weit draußen in Malcha wäre ein optimaler Standort gewesen, doch nun erhielt Beit Shemesh den Zuschlag.
Falls es jemanden interessiert: Die Preise bei IKEA liegen in Israel deutlich höher als in Europa! 😦

Autobahn Tel Aviv – Jerusalem: „Die Stadteinfahrt von Jerusalem erhält ein neues Gesicht“

B“H
Wer einige Jahre nicht mehr in Jerusalem war, erkennt die Stadt heute kaum mehr wieder. Neue Geschäfte, ständig ändern sich die Buslinien, Fahrkarten für Busse und Straßenbahn werden am Automaten oder Online gekauft. Überhaupt verpasste die Straßenbahn der Innenstadt ein komplett neues Gesicht. Nun soll auch der Zionsplatz (Zion Square – Kikar Zion) ein grünes und freundliches Design bekommen. Momentan steht dort jedoch nur ein Haufen langweiliger Beton und das HaMaschbir – Kaufhaus nebendran macht auch nicht den erhofften Umsatz. Ich bin mal gespannt, wie lange sich der Laden noch läuft, nachdem man schon die Ladenfläche verkleinerte.
Seit Jahren wird um die Stadteinfahrt nach Jerusalem argumentiert. Die Stadt soll internationaler werden, doch Tatsache ist, dass die Stadt immer mehr ihren ursprünglichen Charakter verliert. Moderne und so … dagegen ist nichts einzuwenden, aber was soll jetzt die kilometerweite Großbaustelle hinter dem Binyane’i HaUma (International Convention Center)? Luxushotels sollen entstehen. Bürogebäude, aber vor allem LUXUS. Derweil gibt es jedoch nur massive Beschwerden wegen der endlosen Staus an den Baustellen.

 

 

 

Wer braucht den ganzen Kram in einer Stadt, in der, weiß G – tt, nicht viele betuchte Leute wohnen? Und die Mehrheit der Touristen sind Menschen mit nicht gerade viel Geld im Portemonnaie. Anstatt erschwingliche Wohnungen zu bauen, wird die Stadt auf Luxus getrimmt.
Die Straßenbahn sorgte dafür, dass wieder mehr Jerusalemer in die Innenstadt fahren und nicht nur in die Malls von Malcha, Pisgat Ze’ev, Givat Shaul oder Talpiyot. Dennoch, für uns Bürger bietet die Innenstadt kein Einkaufsziel, denn in den Läden im Stadtteil Talpiyot gibt es mehr und, vor allem, günstigere Waren.
Jerusalem steht einem Problem gegenüber, welches weltweit viele Orte haben: Steigende Mieten, Luxus – Immobilien und knapper bezahlbarer Wohnraum.
Aktuell las ich in den hiesigen Medien, dass immer mehr Leute aus Tel Aviv wegziehen und sich in Haifa niederlassen. Tel Aviv ist mehr als nur teuer und die Mieten der Stadt sind kaum erschwinglich. Man arbeitet nur noch für Miete und um all die Nebenkosten zu zahlen. Zuerst wichen die Leute nach Ramat Gan, Rishon LeZion oder Petach Tikvah aus. Aber auch dort zogen die Lebenshaltungskosten erbarmungslos an und junge Leute wollen halt lieber „IN SEIN“ und unbedingt in Tel Aviv wohnen. Gleichzeitig wird über die extremen Lebenshaltungskosten gejammert.
Jetzt ist halt Haifa als Ausweg dran und schon gehen die ersten Beschwerden los: In Haifa herrsche eine andere Mentalität und überhaupt. Irgendwann ist auch der Hype gebrochen und dann geht es zurück in den Großraum Tel Aviv.
Jerusalem gilt als noch weniger attraktiv und die Stadt hat die höchste Anzahl von Abwanderern. Offiziell heißt es immer, die Stadt sei zu langweilig, ohne Action und mit zuviel Religion. Ich denke, dass die fehlenden Arbeitsplätze das eigentliche Problem sind. Und, dass insbesondere junge Leute halt „IN SEIN“ wollen und meinen, in Tel Aviv sei alles besser und für Hipster gemacht. Dabei hat Jerusalem eine Menge zu bieten, wenn man denn nur sucht. Aktuell die allabendlichen Konzerte und Bars im Machane Yehudah Markt, die sogar Leute aus Tel Aviv anziehen.
Wer Jerusalem kennenlernen will, der muss sich außerhalb der Altstadtmauern bewegen. Dies sage ich jetzt ganz besonders den Jerusalem – Touristen. Die Altstadt ist ein Ghetto und das wahre Leben der Stadt spielt sich woanders ab. 🙂

Die US – Botschaft zieht nach Jerusalem und schon tut sich ein unerwartetes Problem auf

B“H
Am 14. Mai soll die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen und genau dieses Datum (der 14. Mai) steht für die Gründung des Staates Israel. Sofort flippten die Palästinenser aus. Aber, ob das nun die Botschaft ist oder etwas anderes, die Palästinenser finden immer einen Grund zur Randale. Mittlerweile hört man diesbezüglich kaum mehr Proteste und man sollte sich eh fragen, wie viele Palästinenser bei der US – Botschaft sowie auf den hiesigen drei US – Konsulaten arbeiten. Die Antwort lautet: Eine ganze Menge!
Die US – Botschaft wird in das schon seit Jahren bestehende riesige Areal einer der drei amerikanischen Konsulate in Jerusalem ziehen. Nämlich in das im Stadtteil Armon HaNatziv.
Der Stadtteil liegt ganz in der Nähe meiner Bleibe und bis vor wenigen Jahren galt Armon HaNatziv als Stadtteil mit erschwinglichem Wohnraum. Zwar nicht immer so ganz toll und modern, aber bezahlbar.
Dann wurden (und es werden noch) immer mehr schicke Luxusapertments gebaut. Vorwiegend für betuchte amerikanische Neueinwanderer, aber auch das UNO und EU – Personal mietet sich dort ein. Ich hörte schon Beschwerden, von jüdischen Bewohnern über christliche UNO – und EU – Leute, die da offen ihren Hass gegenüber Juden und Israel zeigen. In meinem Stadtteil ist das genauso und lange bekannt. Deutsches EU – Personal, welches Israel hasst und ausschließlich auf palästinensischer Seite arbeitet. Manchmal wurden auch schon Juden (in dem Falle Siedler in Samaria) angegriffen. Von deutschem EU – Personal wohlgemerkt.
Jetzt kommt die amerikanische Botschaft nach Armon HaNatziv und die Belegschaft braucht Wohnungen. Dementsprechend geht im Stadtteil die Angst vor drastischen Mieterhöhungen um. Die Nachfrage steigt und die Frage ist, wo die alten Bewohner von Armon HaNatziv, die nur wenig Geld haben, hinsollen. Aber ich denke mal, dass das Botschaftspersonal sich dann doch lieber in den neuen Luxusapartments einquartiert.