Leben in Jerusalem

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Heute ist YOM YERUSHALAYIM (Jerusalemtag)

B“H
Am heutigen Jerusalemtag (YOM YERUSHALAYIM) feiert Jerusalem seine Wiedervereinigung, nachdem die Stadt im Unabhängigkeitskrieg (1948) geteilt worden war. Seit dem Sechs – Tage – Krieg (Juni 1967) ist Jerusalem wieder vereint und Juden dürfen sich uneingeschränkt in der Altstadt bewegen.

 

Yom Yerushalayim wird jedes Jahr riesig gefeiert und so auch heute. Es gibt zahlreiche festliche Events und am heutigen Nachmittag um 16.30 Uhr findet die traditionelle Flaggen – Parade statt. Ich werde hingehen und mir das Spektakel wieder einmal anschauen. Ein Video dazu wird es auch geben!
Das Wetter spielt heute nicht so ganz mit, denn noch ist es trübe und schaut nach Regen aus. In diesem Jahr ist der Mai relativ kühl und verregnet, was eigentlich seltener vorkommt. Ab Donnerstag steigen die Temperaturen und Freitag ist Hitzewelle mit 34 Grad Celsius.
Heute Nachmittag, ich schätze mal so ab 15.00 Uhr, weden in Jerusalem zahlreiche Straßen bis circa 18.30 Uhr gesperrt. Darunter das Gebiet am Sacher Park, von wo aus die Flaggen – Parade losmarschiert. Bezalel Street, King George, Keren Hayesod, Agron bis hinunter in die Altstadt. Die Parade endet an der Klagemauer (Kotel), wo heute Abend so ziemlich Hunderttausend Menschen mit israelischen Flaggen tanzen werden.
Die Busse fahren, doch am Nachmittag werden Umwege gefahren und es kommt wieder zum Verkehrschaos, da die Innenstadt weitgehend dicht ist. Wer will, der kann in der King George vor der Großen Synagoge die Flaggen – Parade am besten erleben, denn dort findet der Zwischenstopp statt.
Es wird viel Armee und Polizei unterwegs sein, denn morgen wird die US – Botschaft feierlich eingeweiht und die Palästinenser könnten wieder einmal ausrasten. Donald Trump reist nicht an, dafür aber Tochter Ivanka mit Jared Kushner. Trump selbst wird live dazugeschaltet und wird auf einer Leinwand zu sehen sein. Ausländische Journalisten müssen sich alles in einem weit entfernten Pressezentrum anschauen und israelische Minister sind ebenso wenig zugelassen. Netanyahu hat das untersagt, denn es soll nicht noch einmal zu einem Fauxpas kommen, wie vor einem Jahr. Damals machte der Knessetabgeordnete (Likud) Oren Chazan ein Selfie mit Donald Trump und der Präsident war nicht gerade erfreut, den Kasper Oren Chazan in die Smartphone Kamera grinsen zu sehen.
Heute aber ist erst einmal Feiern für alle angesagt und Tausende Israelis reisen nach Jerusalem. Insbesondere Schulklassen.

 

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Israel: „Netta Barzilay hat den Eurovision Song Contest gewonnen“

B“H
Ich kann es nicht fassen, aber Netta Barzilay hat bei der Eurovision gewonnen. Und das mit dem „Chicken Song“.

 

 

Manche Israelis betrachten den Song „Toy“ und Nettas Erscheinung als die Schande der Nation. Im Großen und Ganzen aber hatte sie viele Israelis hinter sich und kurz vor dem Song Contest wurde sie von Präsident Ruven Rivlin angerufen, der ihr alles Gute wünschte.
Wer Netta aufgrund ihrer Klamotten für schrill hält irrt, denn sie gibt sich bescheiden. Ihr Leben lang sei sie wegen ihrer Körperfülle gemobbt worden und sie wolle halt zeigen, dass man nicht immer konform gehen muss, um im Leben etwas zu erreichen. Man muss keine Model – Figur mitbringen und nicht immer nur auf Friede, Freude, Eierkuchen machen, sondern der Mensch darf auch anders sein. Das ist Nettas Message. Sie liebe es, sich so anzuziehen und wer das nicht mag, der kann sie mal.
Für mich war es schön gestern Abend ein Europa ohne all das Islam – Geschwafel zu sehen. Endlich war Europa wieder einmal so richtig Europa und mein Favorit waren die Dänen mit ihrem Wikinger – Auftritt.

 

 

Die israelische Presse wird sich heute mit Lobeshymnen überschlagen, doch in Jerusalem denken wir heute und morgen an ganz etwas anderes: Heute ist der Jerusalemtag (Yom Yerushalayim) und morgen wird die amerikanische Botschaft eingeweiht. Zum zweiten Event werdet Ihr von Euren Landesmedien nicht viele Infos erhalten. Wie ich hörte, sind 300 ausländische Journalisten angereist, doch zur US – Botschaft werden sie nicht vorgelassen. Stattdessen werden sie alle in ein Pressezentrum im weit entfernten Stadtteil Malcha verfrachtet, wo sie das Geschehen auf einer Leinwand verfolgen.
Da hätte man erst gar nicht anreisen müssen, um dann ein paar Kilometer weiter weg vor einer Leinwand zu hocken.

 

Die neue amerikanische Botschaft in Jerusalem

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Photo: Miriam Woelke

Bild oben: Beitar Street mit feierlicher Beflaggung

 

B“H
Nachdem diverse deutsche Medien alles Mögliche über die zukünftige amerikanische Botschaft in Jerusalem behaupten, war ich heute nach der Arbeit einfach mal dort und habe photographiert. Deutsche Medien können jemandem, der die genaue Umgebung nicht kennt, dass da die angeblich so armen Palästinenser unter der Botschaft und Donald Trump so furchtbar leiden.
Schwachsinn, denn das recht große Areal diente bislang viele Jahre als amerikanisches Konsulat und wird einfach nur zur Botschaft umfunktioniert. Es wird also nicht viel anders, außer das der Name von KONSULAT in BOTSCHAFT umgetauscht wird.
Jerusalem hatte bislang drei amerikanisch Konsulate: Eines in Ostjerusalem, ein zweites in der Agron Street (gegenüber vom Independence Park). Das Konsulat in der Agron dient mehr für Wirtschaftsbeziehungen und alles, was das Thema angeht. Das dritte Konsulat zugänglich für die Öffentlichkeit befindet sich im Stadtteil Arnona. Nahe Beitar / Lankin Street. Und genau in dem Konsulat wird am kommenden Montag die US – Botschaft eingeweiht.
Der Stadtteil Arnona ist alles andere als billig und liegt zwischen Abu Tur, Armon HaNatziv, Baka und Talpiyot.
Die Palästinenser von Zur Bacher leben ziemlich weit weg und ihre Häuser sind in der Ferne auf den Hügeln zu erkennen. Ansonsten ist das Gebiet um die Botschaft absolut israelisch.
Beim Photographieren traf ich auf zwei Amerikanerinnen, die gleich nebenan wohnen und die berichteten mir, dass das gesamte Areal des Konsulates ursprünglich dem Kibbutz Ramat Rachel gehörte. Bis das Gelände an die Amerikaner verkauft wurde.

 

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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Nochmals Beitar Street und das neue Botschafts – Schild.

 

Von mehreren gebürtigen US – Amerikanern hörte ich heute, dass es in den USA ein Gesetz gibt, welches festlegt, dass in US – Botschaften lediglich lokale Bewohner angestellt werden dürfen. Heißt, Einheimische aus dem jeweiligen Land, die KEINE amerikanischen Staatsbürger sind. Beispiel: In der US – Botschaft von Tel Aviv arbeiten nur Israelis, die keine Amerikaner sind.
Wie das bislang bei der US – Botschaft in Tel Aviv genau gehandhabt wurde, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass das amerikanische Konsulat in Arnona ausschließlich Palästinenser (ohne US – Staatsbürgerschaft) beschäftigt. Amerikanische Diplomaten besitzen Entscheidungsgewalt, doch die einfachen Büroangestellten sind Palästinenser. Warum keine Juden angestellt werden, entzieht sich meiner Kenntnis.
Somit würden die Palästinenser bei der angekündigten Randale in der kommenden Woche gegen ihre eigenen Arbeitsplätze demonstrieren. 

 

 

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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Lankin Street in Arnona – Kein Stadtteil in dem sich Leute mit wenig Geld niederlassen, wie man sieht. 

 

Als ich heute Nachmittag die Gegend um die Botschaft photographierte, waren eine Menge Kamera – Teams unterwegs. Vermutlich aus dem Ausland, denn ab der nächsten Woche wird das Photographieren nicht mehr so einfach sein wie noch zu Konsulatszeiten.
Weiter oben am Konsulats – / Botschaftskomplex sah ich heute schon Security Leute stehen und bin soweit erst gar nicht mehr gegangen. Bis vor einiger Zeit war das alles noch möglich.
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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Ein kleiner Teil der US – Botschaft mit festlicher Beflaggung

 

 

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Photo: Miriam Woelke

Photo oben: Die Gegend bei der Botschaft – Nicht billig und mit dem palästinensischen Zur Bacher auf den Hügeln weit im Hintergrund. Im Vordergrund ist alles israelisch.

 

Donald Trump wird am Montag nicht zur Einweihung der neuen Botschaft kommen. Stattdessen werden Tochter Ivanka und Schwiegersohn Jared Kushner erwartet.

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

 

Jeder darf also davon ausgehen, dass am Montag Sicherheitsstufe 1 in Jerusalem herrscht. Derech Hebron Street, Abu Tur, Arnona, Baka und Talpiyot dürften zeitweilig komplett gesperrt werden. Es sei denn, die Amerikaner reisen per Hubschrauber an. Dann könnten sie direkt neben der Botschaft landen.

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Keine leichte Woche für Jerusalem: An diesem Freitag werden zahlreiche Straßen aufgrund des Fahrrad – Event SOVEV YERUSHALAYIM gesperrt. Am darauffolgenden Sonntag, dem 13. Mai, ist YOM YERUSHALAYIM (Jerusalemtag). Nachmittags werden wegen der Flaggenparade und Tausenden von Teilnehmern mehrere Straßen in der Innenstadt sowohl als auch Teile der Altstadt gesperrt. Und am Montag, dem 14. Mai wird die US – Botschaft feierlich in Jerusalem eröffnet.

 

 

Giro d’Italia in Jerusalem & Vielleicht kommt Donald Trump

B“H
Bereits am letzten Donnerstagnachmittag standen rund um die Strecke des Giro d’Italia unzählige Klohäusle und die Anwohner waren alles andere als entzückt. In guten Gegenden standen plötzlich Scheisshäuser und überhaupt …
Bürgermeister Nir Barkat brachte Teile des Giro d’Italia nach Jerusalem und die Giro – Fangemeinde jubelte. Man kenne sowas ja sonst nur aus Europa und es sei doch toll, dass das jetzt mal in Jerusalem zu bestaunen sei.

 

 

Alles schön und gut, doch die Straßen wurden diesmal mit Extrembarrieren versehen. Heißt, man konnte als Fußgänger nichts überqueren. Beim Jerusalemer Marathon und beim an diesem Freitag stattfindenden Biker Event „Sovev Yerushalayim“ kann jeder die Straßen überqueren. Am letzten Freitag beim Giro aber hatten viele Jerusalemer extreme Schwierigkeiten, zur Arbeit zu gelangen. Im Video berichtet eine Frau, dass sie in einem Hotel arbeite und kaum zur Arbeit kam, weil sie nicht über die Straße durfte.
Es nervt, wenn immer wieder im Frühjahr und Sommer alle möglichen Straßen aufgrund von Festival gesperrt werden. Dann fahren die Busse Umwege und keiner weiß, wo man abfährt, ankommt und wo es langgeht.
Am vergangenen Freitag war es der Giro d’Italia, an diesem Freitag sind von 5.00 Uhr bis 8.30 Uhr früh viele Straßen erneut gesperrt, doch diesmal mache ich beim Sovev Yerushalayim sogar mit. Um die Altstadt, am Jaffator, Derech Hebron, am King David Hotel, Emek Refa’im, Derech Beit Lechem, alles wird gesperrt. Bis 8.30 Uhr morgens ist okay, denn die Leute wollen freitags für den Schabbat einkaufen oder ungehindert am Arbeitspaltz erscheinen.
Heute in einer Woche ist Yom Yerushalayim (der Jahrestag, an dem unsere Armee im Sechs – Tage – Krieg die Altstadt und den Tempelberg zurückeroberte). Nachmittags finden Straßensperren am Sacher Park, Bezalel Street, King George sowie der Weg zur Altstadt am Amerikanischen Konsulat vorbei, statt. Die Busse meiden dann die Keren Hayesod sowie die King George. Und das bis zum Abend aufgrund der Flaggenparade.
Einen Tag später, am 14. Mai 2018, wird im Nachbarstadtteil Armon HaNatziv die US – Botschaft feierlich eingeweiht und eventuell will Donald Trump kommen. Festgelegt hat er sich noch nicht, doch wir gehen davon aus, dass er erscheint. Und was dann los sein wird, kann sich jeder vorstellen. Hochsicherheitstrakt und das gleich wieder bei uns vor der Haustür wie schon bei seinem Besuch vor einem Jahr. Wobei ich noch hoffe, dass, falls er kommt, sein Hubschrauber neben der Botschaft landet und nicht wieder auf dem Parkplatz vom Supermarkt nur zehn Minuten von mir entfernt.
Die US – Boschaft zieht in das riesige Areal des amerikanischen Konsulat in Armon HaNatziv. Ein riesiger Komplex, der schnell zur Botschaft umgemodelt wurde. Wozu neu bauen, wenn schon alles vorhanden ist?
Die Palästinenser haben Randale angedroht und wenn es losgeht, dann in Armon HaNatziv und bei uns nebendran in Abu Tur. Der untere Teil von Abu Tur ist arabisch und gegenüber Armon HaNatziv sowie der neuen Botschaft befindet sich das Terroristenkaff Jabal – al – Mukaber. Wobei zu erwähnen sei, dass sehr viele Palästinenser beim amerikanischen Konsulat in Armon HaNatziv angestellt sind. Und dann wohl auch bei der Botschaft.
Also randalieren die Palis dann gegen ihre Arbeitsplätze?

 

Die US – Botschaft zieht nach Jerusalem und schon tut sich ein unerwartetes Problem auf

B“H
Am 14. Mai soll die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen und genau dieses Datum (der 14. Mai) steht für die Gründung des Staates Israel. Sofort flippten die Palästinenser aus. Aber, ob das nun die Botschaft ist oder etwas anderes, die Palästinenser finden immer einen Grund zur Randale. Mittlerweile hört man diesbezüglich kaum mehr Proteste und man sollte sich eh fragen, wie viele Palästinenser bei der US – Botschaft sowie auf den hiesigen drei US – Konsulaten arbeiten. Die Antwort lautet: Eine ganze Menge!
Die US – Botschaft wird in das schon seit Jahren bestehende riesige Areal einer der drei amerikanischen Konsulate in Jerusalem ziehen. Nämlich in das im Stadtteil Armon HaNatziv.
Der Stadtteil liegt ganz in der Nähe meiner Bleibe und bis vor wenigen Jahren galt Armon HaNatziv als Stadtteil mit erschwinglichem Wohnraum. Zwar nicht immer so ganz toll und modern, aber bezahlbar.
Dann wurden (und es werden noch) immer mehr schicke Luxusapertments gebaut. Vorwiegend für betuchte amerikanische Neueinwanderer, aber auch das UNO und EU – Personal mietet sich dort ein. Ich hörte schon Beschwerden, von jüdischen Bewohnern über christliche UNO – und EU – Leute, die da offen ihren Hass gegenüber Juden und Israel zeigen. In meinem Stadtteil ist das genauso und lange bekannt. Deutsches EU – Personal, welches Israel hasst und ausschließlich auf palästinensischer Seite arbeitet. Manchmal wurden auch schon Juden (in dem Falle Siedler in Samaria) angegriffen. Von deutschem EU – Personal wohlgemerkt.
Jetzt kommt die amerikanische Botschaft nach Armon HaNatziv und die Belegschaft braucht Wohnungen. Dementsprechend geht im Stadtteil die Angst vor drastischen Mieterhöhungen um. Die Nachfrage steigt und die Frage ist, wo die alten Bewohner von Armon HaNatziv, die nur wenig Geld haben, hinsollen. Aber ich denke mal, dass das Botschaftspersonal sich dann doch lieber in den neuen Luxusapartments einquartiert.

Morgen kommt US – Vize Mike Pence nach Jerusalem

B“H
Am morgigen Sonntagabend wird US – Vize Mike Pence in Jerusalem erwartet. Heute bereits begann er seine Nahost – Tour in Ägypten.
Wer sich dieser Tage als Tourist in Jerusalem aufhält bzw. morgen Abend auch auf dem Ben Gurion Flughafen ankommt, muss sich auf erhebliche Verspätungen und Straßensperren einstellen.
Vom Flughafen wird Pence sofort nach Jerusalem gefahren. Traditionell steigen die Amerikaner stets im King David Hotel ab. Die gesamte Umgebung des Hotels wird abgesperrt sein.
Montag dann trifft Mike Pence auf Präsident Rivlin und Premier Netanyahu. Es wird immer wieder zu Straßenabsperrungen und langen Staus kommen. Tausende Polizisten sind nach Jerusalem beordert worden. Dazu kommt der US – Geheimdienst und wer weiß noch alles.
In Ramallah wird Mike Pence nicht erwartet, denn Holocaust – Leugner Abu Mazen verkündete im Vorfeld, dass Pence in der Palästinensischen Autonomie nicht willkommen ist:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/240918

 

Der Dritte Jihad – The Third Jihad (ganzer Film)

Diese amerikanische Doku ist ein Muss! Sie beschreibt, wie radikale Moslems ihren Dritten Jihad sehen, um die USA und Europa zu erobern. Diese Eroberung ist der DRITTE JIHAD.