Leben in Jerusalem

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Zum Trump – Besuch in Jerusalem

B“H
US – Präsident Donald Trump ist heute Nachmittag kurz nach 16.00 Uhr nach Rom weitergeflogen, wo er den Papst trifft. In Jerusalem zieht man ein positives Fazit von dem Kurzbesuch, wobei nur Benjamin Netanyahu sowie enge Regierungsmitglieder die wahren Geheimnisse kennen. Was genau vereinbarte Trump mit den Saudis und wie wird es weitergehen?
Von einer Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem war jedenfalls vorerst nicht mehr die Rede. Ebenso wenig von den israelischen Siedlungen. Religiöse und säkulare Siedlungen zugleich, denn beide Varianten gibt es. Warten wir erst einmal ab, was die Zukunft so bringt.
Zuviel erwarten tut sich in Israel niemand, auch wenn Donald Trump immer wieder betonte, wie sehr sich der saudische König den Frieden wünscht. Und eben jener König war es dann auch, der Trump bat, die US – Botschaft nicht nach Jerusalem zu verlegen. Nicht, dass die Saudis die Palästinenser so sehr lieben. Das tun sie garantiert nicht, aber man will die Amerikaner nicht zu sehr auf der Seite Israels wissen.
Nach seinem gestrigen Besuch an der Klagemauer gab sich Donald Trump höchst emotional und man merkte ihm an, dass er tief bewegt war. Heute geigte er Abu Mazen in Bethlehem gleich die Meinung und sagte ihm, dass Terror keinen Frieden bringe. Abu Mazen selbst ruft die Palästinenser immer wieder zu neuen Terrorattentaten bzw. zum Mord an Israelis auf. Selbstmordattentäter und jegliche palästinensische Mörder werden von Abu Mazen hochgelobt und honoriert. Auch weigert sich Abu Mazen vehement, einen jüdischen Staat anzuerkennen und das allein ist der Knackpunkt, den Israel nicht akzeptieren kann und will.
Aber davon redete Trump in den zwei Tagen seines Besuches nicht. Stattdessen lernte er viel jüdische Geschichte und schlenderte zur Klagemauer.
Deutschland betont stets, der beste Freund und Verbündete Israels zu sein, doch das stimmt nicht. Der beste und wichtigste Freund und Verbündete sind und bleiben die USA. Zudem haben sich mit Trump und Netanyahu zwei Männerfreunde gefunden. Da kann die spröde Angela nicht mithalten. Inwieweit die USA das muslimische Europa bereits abgeschrieben haben, kann hier niemand so genau sagen. Tatsache aber ist, dass Europa sich dramatisch verändert und wer weiß, wie lange die dortigen Demokratien noch standhalten.
Aber, wie gesagt, zuviele Hoffnungen hegt Israel nach dem Trump – Besuch nicht, denn weder Trump noch seine Berater kennen die Mentalitäten des Nahen Osten. Und gerade die zu kennen, um Zusammenhänge zu begreifen, ist das A und O.

Donald Trumps fantastische Rede im Jerusalemer Israel Museum

B“H
Heute Nachmittag, kurz bevor Donald Trump Israel wieder verliess, hielten Bibi Netanyahu sowohl als auch Trump zwei fantastische Reden im Jerusalemer Israel Museum. Für den Fall, dass deutsche Medien falsch oder wieder einmal gar nicht berichten, hier die zwei Reden!

 

Zuerst Bibi Netanyahu

 

Und nach ihm Donald Trump.
Kaum zu glauben, aber der amerikanische Präsident sprach das aus, was sich kein anderer internationaler Politiker zu sagen traut. Israel ist die ewige Heimat der Juden. Trump sprach von den zwei Jerusalemer Tempeln, seine ewige Verbundenheit und Freundschaft sowie von König David. Ferner sei er stolz zu sehen, dass israelische Kampfpiloten die neuesten Flugzeuge aus den USA fliegen.
Trumps Rede war emotional und alle waren positiv überrascht. Er hatte genug Hintern in der Hose, so richtig loszulegen und heute hörten wir keine widerliche Politicial Correctness und „Och, darf ich denn das jetzt sagen oder bin ich da etwa Nazi?“
Was wir vernahmen, war seine Meinung, die er auch zum Ausdruck brachte. Eine glänzende Rede!!!

 

Trump traf auf Abu Mazen, den Holocaust – Leugner

B“H
Um 10.00 Uhr heute früh traf Donald Trump auf Abu Mazen in Bethlehem. Eine Stunde zuvor wurden die gesamte Derech Hebron Road sowie mein Stadtteil erneut total gesperrt. Für 1,5 Stunden.
Kurz vor 10.00 Uhr fuhr Donald Trump in einer ewig langen Wagenkolonne von seinem Hotel aus nach Bethlehem. Ich sah die Kolonne von meinem Balkon aus durch die Derech Hebron fahren. Von meiner Wohnung aus dauert es nur wenige Minuten bis zum Checkpoint zur palästinensischen Autonomie von Bethlehem.
Mittlerweile ist die Derech Hebron wieder geöffnet und ich hoffe, dass es so bleibt. Trump ist gerade auf dem Weg ins Holocaust – Museum Yad Vashem, was ganz passend kommt. Zuerst traf er den Holocaust – Leugner Abu Mazen und jetzt gehts ins Holocaust – Museum. 🙂

http://www.tabletmag.com/scroll/170686/mahmoud-abbas-still-a-holocaust-denier

Donald Trumps Helikopter landet in Jerusalem

B“H
Präsident Donald Trump landete am heutigen frühen Nachmittag in Jerusalem, nachdem er zuvor auf dem Ben Gurion Airport von den Netanyahus, Kabinettsmitgliedern, Vertretern der Opposition sowie vielen anderen Vertretern empfangen worden war.
Trump und die Netanyahus verstehen sich bestens und in Israel witzelte man, dass Netanyahu heilfroh war, nicht Obama aus dem Flugzeug marschieren zu sehen. Nach ein paar Reden und viel Händeschütteln flog Trump weiter nach Jerusalem. Per Helikopter zu dem besagten Parkplatz in meinen Stadtteil.
Ich ging Richtung Derech Hebron Street, um zu schauen, ob es etwas zum Filmen gab. Klar, war alles abgeriegelt, doch die Nachbarschaft hatte sich trotzdem versammelt. Alle mit Smartphones bewaffnet.
Eine Menge Helikopter kamen und flogen wieder davon. Im Video (Minute 5:20) seht Ihr Trumps Helikopter einfliegen. Gleich nach der Landung wurden die Trumps zu Ruven Rivlin gefahren und dann ging es in die Altstadt. In eine Kirche sowie an die Klagemauer (Kotel). Heute Abend ist ein Dinner mit den Netanyahus angesetzt.
Was die deutschen Medien teilweise zum Trump – Besuch berichten, ist eine einzige Katastrophe und hat mit der Realität kaum etwas zu tun. Es gab weder einen Eklat, noch fiel Trump sonst irgendwie auf. 

 

Abu Tur (Jerusalem) bereitet sich auf Trump – Besuch vor

B“H
Unsere Stadtverwaltung und Bibi Netanyahus Office haben entschieden, dass ausgerechnet der Stadtteil, in dem ich wohne, Donald Trumps Helikopter beherbergen soll.
Morgen Mittag gegen 12.00 Uhr landet der amerikanische Präsident auf dem Ben Gurion Flughafen. Dann gibt es die üblichen Zeremonien und er wird mit dem Helikopter nach Jerusalem geflogen. Gelandet wird auf einem Parkplatz in meinem Stadtteil und dieser Parkplatz wurde heute gewienert und geschrubbt. Noch nie war der so sauber wie heute. 🙂
Parkende Autos sah man heute bereits nicht mehr, sondern nur Armee Jeeps und Fahrzeuge der Stadtverwaltung. Irgendwann am Morgen hatte das Security Personal eine zweistündige Übung, sagte mir ein Wachmann.
Ab Morgen ist kein Durchkommen mehr und es wird von Secret Service, Armee, Polizei und privaten Sicherheitsdiensten nur so wimmeln. Deswegen bleibe ich die kommenden zwei Tage daheim. Ich bin nicht die Einzige, die nicht zur Arbeit kann, denn vielen Jerusalemern geht es nicht viel besser. Busse werden umgeleitet und keiner hat einen Plan wann, wo und wohin. Abu Tur ist eingekesselt und den Stadtteil zu verlassen oder hineinzukommen wird eine Security – Tortur. Das tue ich mir dann doch nicht an.
Eine Bekannte, die in der HaPalmach Street in Katamon wohnt, kann ihre kleinen Kinder in den kommenden zwei Tagen nicht zum Kindergarten schicken. Straßensperren und der Kindergarten macht gleich dicht bis Mittwoch. Eine Kassiererin in einem nahegelegenen Supermarkt erzählte mir, dass sie gegenüber vom King David Hotel wohnt. Dort, wo Trump absteigt. Sie weiß nicht, ob sie nach Feierabend überhaupt in ihre Straße kann und plant, bei Freunden zu übernachten.
Wer von uns hätte denn auch geahnt, dass Trump ausgerechnet bei uns in Abu Tur landet. Wieso nicht bei der Knesset oder sonstwo, aber doch nicht mitten in einem Wohngebiet, wo wir Bewohner uns nicht mehr frei bewegen können.
Gegen 13.00 Uhr soll Trump morgen in Jerusalem landen. Dann trifft er Präsident Rivlin und stattet der Altstadt einen Besuch ab. Grabeskirche und Klagemauer. Deswegen wird die gesamte Altstadt morgen gesperrt. Gegen 16.00 Uhr bezieht Donald Trump das King David Hotel, 18.00 Uhr Essen bei den Netanyahus und danach Essen bei Ruven Rivlin.
Am Dienstag fliegt Trump (vom Parkplatz aus) nach Bethelem, wo er Holocaust – Leugner Abu Mazen trifft. Danach geht es ins Holocaust Museum Yad Vashem. Irgendwann am späten Dienstagnachmittag fliegt Trump weiter zum Vatikan und Jerusalem kann wieder autatmen.
Hier wird Donald Trumps Helikopter morgen Mittag landen:

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Flaggen

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Die Derech Hebron Street bereitet sich vor

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Amerikas Nazi – Geheimnisse mit Autor John Loftus

A Must Read:

The Secret War against the Jews

Die US-Wahl hat einen Sieger, verloren haben die deutschen Medien

B“H
In Israel ist man heilfroh, dass der Name des neuen US – Präsidenten Donald Trump und nicht Hillary Clinton lautet. Hillary Clinton, von den Saudis und Israelhasser George Soros finanziell massiv unterstützt, wäre lediglich ein neuer Obama – Abklatsch geworden. Trump hingegen bietet eine neue Chance für Israel.
Die linksgerichteten israelischen Medien (u.a. Ynet / Yediot Acharonot, TV – Sender) waren nach der katastrophalen Voraussage, Hillary werde ganz sicher Präsidentin, erst einmal ziemlich kleinlaut. Linksgerichtete deutsche Medien (u.a. DER SPIEGEL) hetzen unermüdlich weiter gegen Trump, wobei sie nichts gelernt haben und auch in Zukunft Tatsachen verdrehen werden. Immerhin will Angela Merkel wiedergewählt werden und ihre Staatsmedien sollen einen Umsturz verhindern.
Ich kann nur immer wieder sagen: „Leute, lest die ausländische Presse!“ Wer das tat, war vom Sieg des Donald Trump keineswegs überrascht.
Ein sehr gutes Youtube Video von Horst Lüning: