Leben in Jerusalem

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Antisemitisches Eurovisions Komitee – Die israelische Band SHALVA gibt auf

B“H
Die israelische Band Shalva wird nicht an der Vorentscheidung des Eurovision teilnehmen. Das antisemitisch – geprägte EU Eurovisions Komitee drängt auf Aufführungen am Schabbat und schreibt Israel jedes noch so kleine Detail vor. 
Die Bandmitglieder von Shalva sind teilweise blind oder haben Down Syndrome. Einige von ihnen sind orthodoxe Juden, die den Schabbat einhalten.
Von Beginn an machte das Komitee klar, dass Israel sich sein Judentum sonst wohin stecken könne. Seit Netta Barzilais Sieg kommt purer Antisemitismus von diesem Komitee, welches da sämtliche Feinde Israelis im Mai zur Eurovision einschleust.
Die Shalva Band wolle man nicht, denn es handele sich teilweise um orthodoxe Juden. Und die sind dem Komitee eh ein Dorn im Auge. 

 

Zur Eurovision im Mai wird das Israel Bashing seitens der antisemitischen Eurovisions – Veranstalter erst richtig losgehen. 

 

Mehr Infos: 
Internationale Antisemiten reisen unbehelligt zur Eurovision 2019
Tel Aviv im Mai 2019

Tel Aviv im Mai 2019

B“H
Wer ausgerechnet im Mai dieses Jahres nach Tel Aviv reist, der wird gnadenlos abgezockt werden. Im Mai 2019 könnt Ihr alle von mir auf diesem Blog angegebenen Preise vergessen, denn in dem speziellen Monat zahlt Ihr Euch bei einem Aufenthalt in der Stadt dumm und dämlich. Es ist der Monat, in dem die Eurovision stattfindet, denn Israel gewann den Wettbewerb im vergangenen Jahr.
Gleich nach dem Sieg von Netta Barzilai gingen Hunderte Eurovision – Angestellte oder wie auch immer man die Leute nennen will, die offiziell der Organisation angehören, auf die Suche nach einer Unterkunft. Hotels und Airbnb sind im Mai komplett ausgebucht und die Preise stiegen ins Unermessliche. Klar, wollen Leute, die ihre Klitschen bei Airbnb vermieten, so richtig abkassieren und alle Ausländer, die zur Eurovision wollen, zahlen. Egal, wieviel.
Und davon ist nicht nur Tel Aviv betroffen, sondern genauso Nachbarorte wie Herzliya, Kfar Saba, Petach Tikwah, etc. Alles wird restlos ausgebucht sein und es herrscht mancherorts wahre Goldgräberstimmung.
Meidet also im Mai, so gut wie es geht, Tel Aviv und Umgebung. Vielleicht zocken all die Tel Aviver Hostels nicht unbedingt mit ab, dennoch wird die Stadt im Mai total überlaufen sein.
Generell verstehe ich den Hype um Tel Aviv eh nicht und ich bin heilfroh, in Jerusalem zu wohnen.

 

 

Internationale Antisemiten reisen unbehelligt zur Eurovision 2019 nach Tel Aviv

 

Weitere Infos zum anstehenden Event im Mai dieses Jahres in Tel Aviv:
Die Konditionen des Eurovisions – Komitee 
Israelhasser sind zur Eurovision im Anmarsch und auf Randale aus
Zur Eurovision im Mai dieses Jahres: Tel Avivs Hotelpreise steigen bis in den Himmel
Mal sehen, wie lange es dauert, bis Juden zur Zeit der Eurovisions – Veranstaltung von den ausländischen BDS – „Gästen“ bzw. linken Antisemiten beschimpft werden. Und das mitten in Tel Aviv und noch dazu in einem jüdischen Staat. Wir holen uns die Antisemiten und Israelhasser direkt ins Haus.

Gay Parade Tel Aviv versus Gay Parade Jerusalem

B“H
Auf Hebräisch heißt die Gay Parade kurz GA’AWAH. Übersetzt bedeutet das STOLZ und das Wort wird keineswegs nur in Verbindung mit der Gay Parade verwendet.
HU GE’EH – Er ist stolz – oder halt GA’AWAH als Subsantiv wird in der Umgangssprache ganz normal verwendet. Zu allen möglichen Gelegenheiten und in allen Situationen.
Aber zurück zur Gay Parade. Ein Thema, was besonders in Jerusalem nervt und damit sind wir auch schon bei einem der Hauptunterschiede zur Gay Parade in Tel Aviv: 
In Jerusalem wird die Parade weitestgehend als Provokation wahrgenommen. Die Gays, die extreme Linke samt Anhängerschaft wollen gerade mit aller Absicht in Jerusalem provozieren. Gegen G – tt, die Bewohner, halt alle. Dazu wurden, wie in fast jedem Jahr, sogar noch Gays aus dem Ausland angekarrt. Der New Israel Fund des Israelhassers George Soros immer mit dem Geld als Sponsor dabei. „Dem ollen religiösen Jerusalem solle man richtig eingeheizt werden und G – tt kann eh mal alle Gays.“
Ein weiterer Unterschied ist, dass die Jerusalem Gay Parade recht kurz gefasst wird und sich nicht, wie in Tel Aviv, durch die ganze Innenstadt schlängelt. In Tel Aviv gleicht alles einem obskuren Volksfest mit teilweise Männern in schwarzen Bikinis. In Jerusalem wird sich nicht so angezogen und die Parade ist ein abgeschotteter Hochsicherheitstrakt. Allein schon wegen dem arabischen Terror. Die Araber wissen, dass auch Gays von ihnen mit dabei sind und wer als solcher ausgemacht wird, kann seinen abgeschnittenen Kopf leicht in der nächsten Mülltonne wiederfinden.
Arbeitsmäßig machten wir am letzten Donnerstag, wie viele viele andere Jerusalemer Unternehmen, gegen Mittag Feierabend, denn es wurden diverse Straßen weiträumig gesperrt. Damit niemand der Parade auch nur zu nahe kam. Deswegen rannten die Leute zu den Bussen solange der Verkehr noch lief und man fuhr heim. Den Spuk aussitzen sozusagen.
Die Ultra – orthodoxen Juden (Haredim) ignorieren die Parade seit Jahren und wer immer wieder demonstriert, ist das nationalreligiöse Movement. Drei Demos gab es gegen die Gay Parade: An der Stadteinfahrt von Tel Aviv nach Jerusalem und am Begin Center gegenüber dem Bell Park, wo die Gays eine Party abhielten. Die Lokalität der dritten Demo ist mir bereits wieder entfallen, denn am Freitagmorgen sprach schon niemand mehr von dem ganzen Gay Kram.
Die Gegendemos waren offiziell genehmigt und verliefen friedlich. Man hielt absichtlich sehr großen Abstand zu den Gays und selbst am Begin Center wollte die Demo kein Aufeinandertreffen, denn man will mit keinem Homosexuellen diskutieren.
Noch ein Unterschied ist, dass die Gay Parade in Jerusalem eher ein kleineres politisches Event ist. Diverse linke Politiker marschieren mit und halten aufdringlich ihre Gesichter in die Kameras. Bürgermeisterkandidat Ze’ev Elkin machte den Fehler mitzulaufen und nun ist sein Wahlsieg in Gefahr. Am darauffolgenden Tag stammelte er in die Kamera, dass er als eventueller Bürgermeister bestimmt nicht mehr da mitlaufen werde. Zu spät, denn Elkin hat sich damit wohl seinen Wahlsieg vergeigt. Aber wir werden sehen …
Jeder hat das Recht, dafür oder dagegen zu sein und meine Meinung ist, dass keine einzige Gay Parade nach Jerusalem gehört. Wir haben genug Probleme und brauchen nicht noch, wie am vergangenen Donnerstag, provozierende Transgenders, die in die Kamera sagen, dass wie weder ein Mann noch eine Frau noch ein ES sind. Sie seien halt so irgendwas Undefinierbares und schauten auch dementsprechend aus.
Hinzu kam, dass die Gegendemonstranten von der Linken und dem George Soros Clan auf What’s Up massiv bedroht wurden. Viele Gegendemonstranten stellten die What’s Up Inhalte auf Twitter und es war erschreckend, wie die Gays da mit ihren Drohungen zu Werke gingen.
Am nächsten Tag war alles vergessen und dann kamen die von Soros unterstützten Drusen in die Schlagzeilen.
Aber, wie gesagt, in Jerusalem wird die Gay Parade größtenteils als Provokation wahrgenommen und die Bewohner sind sauer. Israelis sind eine Macho – Gesellschaft und wenn da so ein Typ im schwarzen Bikini und mit Kette angehoppelt kommt, nimmt das niemand ernst und man lacht sich kaputt. Oder es kommt halt die Tussi, die weder ER, noch SIE noch ES ist und Respekt als irgendwas anderes sucht. Vielleicht als Alien oder Zombie. Das wusste sie selber nicht so genau. 

 

Beim Jerusalemer Light Festival 2018

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Photo: Miriam Woelke

B“H
Einmal pro Jahr findet es statt: Das Jerusalemer Light Festival. Austragungsort ist stets die Altstadt und der Eintritt ist frei. Wer sich das aktuelle Light Festival noch anschauen will, kann das heute und morgen (Donnerstag) Abend noch tun. Morgen Abend endet das Light Festival 2018.
Mit einer Freundin machte ich mich gestern Abend auf den Weg zum Event in der Altstadt. Von meinem Stadtteil aus kann ich bequem in die Altstadt laufen und nach 20 Minuten waren wir am Jaffator.
Das Jaffa Tor (Jaffa Gate oder Sha’ar Yaffo) ist eines von mehreren Toren, das in die Altstadt führt. Es ist, neben dem Damaskustor, das bekannteste und zugleich der sicherste Zugang in die Altstadt. Gleich am Jaffator steht der antike stattliche Bau des Tower of King David, welcher da gar nichts zu tun hat mit König David. Vielmehr diente das Bauwerk dem Herodes als Palast.
Touristen sollten das Areal des Towers unbedingt besuchen, obwohl der Eintritt um die 10 Euro beträgt. Drinnen wartet ein faszinierender Blick über die Alt – und Neustadt sowie ein riesiger Innenhof, viel antike Geschichte aus unterschiedlichen Zeitperioden und mehrere Gebäude und Ausstellungsstücke.
Normalerweise befindet sich vor dem Jaffator immer eine eindrucksvolle Lichtinstallation, aber zu diesem Light Festival gibt es lediglich eine Lasershow, die sich auf der Altstadtmauer abspielt. Nichts Beeindruckendes und eher enttäuschend, wie ich fand.
Das Jerusalemer Light Festival ist seit Jahren ein Publikumsrenner und Leute aus dem ganzen Land kommen angerauscht. Dazu die unzähligen ausländischen Touristen, die in der Stadt weilen. Wer die Altstadt kennt weiß, dass es ziemlich häufig nur schmale Gassen gibt und beim Light Festival quetschen sich die Massen da nur so durch. Oft sieht man nicht viel und dann halten Tausende Leute auch noch ihre Smartphones zum Filmen in die Luft.
Wir hatten Glück und waren pünktlich zu Beginn um 20.00 Uhr da. Obwohl eine Menge Leute da waren – es war noch nicht so überlaufen wie eine Stunde später. Die Lasershow vor dem Jaffator sahen wir nicht zuende an und machten uns stattdessen auf den Weg durchs Tor. Dort gab es eine bessere Light Show auf der Mauer des Tower of King David.

 

 

Im Armenischen Viertel war diesmal gar nichts und so strömten alle ins jüdische Altstadtviertel. In der dortigen Chabad Street, gleich oberhalb des Cardo, findet sich eine COFIX Filiale, wo alle Produkte für nur wenige Schekel verkauft werden. Es war noch relativ leer und so gab es erst einmal Eiskaffee.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Eine weitere Enttäuschung war, dass das Cardo geschlossen war und es dort keine Lichtinstallationen wie sonst gab. Beim Cardo handelt es sich um eine antike Marktstraße, welche vor 2000 Jahren von der römischen Besatzungsmacht gebaut wurde. Bis heute kann man dort die originalen Steine und diverse Säulen sehen.
Auf dem Hauptplatz des jüdischen Viertels gab es an der Hurva Synagoge eine Lichtinstallation und das wars.

 

 

Was in diesem Jahr ausblieb: Die einzelnen Routen, die man ablaufen kann, waren kaum gekennzeichnet und so verliefen sich viele Besucher. Man wusste nicht mehr wie weiter und stand verlassen im armenischen oder muslimischen Viertel. Aber —– es gab Toiletten und sogar Klopapier!!!
Mit der Freundin lief ich mehrere Kilometer und wir irrten herum, aber keine Lichtinstallationen weit und breit. Im muslimischen Viertel gab es Konzerte von Leuten, die sich da irgendwie hingestellt hatten und musizierten. Wege waren nicht gekennzeichnet und irgendwie landeten wir im christlichen Viertel an dem Brunnen am Hauptplatz. Dort gab es etwas zu sehen, wenn auch nicht viel.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Dann noch ein paar kleinere Shows und auf Tausend Umwegen zusammen mit verlorenen gegangenen Israelis standen wir wieder am Jaffator. Die meisten Lichtinstallationen finden sich diesmal außerhalb der Stadtmauer, doch das, was wir bis dahin gesehen hatten, war enttäuschend und machte keine Lust auf mehr. Außerdem musste meine Begleitung rechtzeitig ihren letzten Bus erwischen und so gingen wir langsam wieder Richtung Zuhause.
Am Jaffator waren zu der Zeit, gegen 22.00 Uhr, die wahren Massen eingetroffen und es gab kaum mehr ein Durchkommen. Vor den Treppen am Zionsberg sahen wir zwei Light Shows, doch da war kein Durchkommen mehr, ohne von den Massen zerquetscht zu werden.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Wir hatten uns mehr versprochen, aber richtig enttäuscht waren auch wieder nicht, denn der lange Spaziergang bei angenehmen Temperaturen hatte Spass gemacht. Endlich sahen wir mal wieder das muslimische Viertel und kauften dort frischgepressten Fruchtsaft für wenig Geld. Viele Araber hatten ihre Shops offen oder schauten in den Cafes Fussball WM.
Warum die meisten Light Shows außerhalb der Altstadtmauer stattfanden?
Eine Lokalzeitung berichtete vor einiger Zeit, dass sich die Bewohner des jüdischen Altstadtviertels massiv über die ständige Lärmbelästigung beschwert hatten. Aber, hey, wer in einem populären Stadtteil wohnt, muss oft einiges ertragen. Als ich fast direkt am Zionsplatz (Zion Square) wohnte, hatten wir des Nachts Junkies vor dem Haus, dröhnende Musik aus den Pubs und dann auch noch arabische Terroranschläge. Als die Nachbarn die Polizei riefen, wurde ihnen mitgeteil, dass die Bewohner der Innenstadt das halt so hinnehmen müssen. Zumindest bis Mitternacht.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

WM, Sommer, Ferienzeit & das Jerusalemer Light Festival 2018

B“H
Gerade wollte ich zwei Videos des israelischen TV – Senders KAN in den Blog stellen, aber nichts wars. Der Sender erlaubt es nicht, wenn man dessen Youtube Clips verwendet.
Ein israelischer Sportjournalist rastete beim 1:0 des Iran gegen Marokko aus und feierte den Iran. Gemeint war, dass Israel nichts gegen das iranische Volk habe, sondern gegen dessen diktatorische Regierung.
Beim Spiel Deutschland : Mexiko rastete derselbe Journalist bei der Live – Übertragung erneut aus. Diesmal bei 1:0 der Mexikaner und er feierte Mexiko. Die Emotionen bei Live – Sendungen schwappen hierzulande wesentlich höher als zu deutschen Zeiten des Heribert Fassbender. 🙂
Wer nicht gerade daheim vor dem Fernseher die Spiele anschaut, der geht in einen Pub. Ob es richtig große Live – Schaltungen bzw. Screens gibt, weiß ich nicht. Vielleicht in Tel Aviv am Strand, doch dort muss man sich bestimmt in den Strandlokalen ein teures Bier oder eine Cola kaufen.
Selber verfolge ich das WM – Spektakel fast gar nicht und ich hocke mich auch nicht stundenlang irgendwohin, um ein Spiel zu verfolgen.
Der Sommer ist da und demnächst beginnen in Israel landesweit die Schulferien. Der erste Tag des neuen Schuljahres ist traditionell stets am 1. September. Bei jüdisch – religiösen Schulen verschieben sich Ferienbeginn sowie der Schulanfang, denn jede Ausrichtung hat da so ihre eigenen Strukturen.
Eine Menge Israelis zieht es ins Ausland, andere bleiben daheim oder unternehmen halt im eigenen Land Kurztrips. Die Sommerferien der Kinder sind sehr lang und israelische Arbeitnehmer haben nur einen Mindestsatz von 11 Tagen Urlaub pro Jahr. Allzu viel ist da nicht drin und, wie in jedem Jahr, macht man sich Sorgen, was der Nachwuchs wohl daheim anstellt, wenn die Eltern auf Arbeit sind.
Für Kinder und Jugendlich gibt es die allseits beliebten Kaytanot – Sommer Camps. Entweder kosten diese viele Geld, weniger Geld und die chassidische Gruppe Chabad, die sephardisch – religiöse SHASS – Partei sowie andere Einrichtungen bieten Kaytanot sogar kostenlos an. Gerade bei finanziell weniger betuchte Eltern kommt das gut an und bei den Kindern erst recht, denn sie sind auch im Kaytana und müssen sich nicht so vorkommen als wäre das alles nur für besser Betuchte.
Kaytanot gibt es massenhaft und jedes Kaytana hat ein anderes Thema. Man muss sich halt das Passende heraussuchen. Einige legen Wert auf Kunst, Malen und Basteln. Andere machen viel Sport oder Abenteur – Action. Je nachdem.
Städte und Gemeinden bieten jetzt in den Sommermonaten viele kostenlose Action wie in Jerusalem das Street Soccer Festival am Rathaus. Ich glaube, Basketball gibt es auch. 

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Letzte Woche am Jerusalemer Rathaus

 

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Photo: Miriam Woelke

 

In der kommenden Woche, am 27. Juni, beginnt das Jerusalemer Light Festival. Bis zum 5. Juli gibt es in der Altstadt sowie in der Jaffa Road alle möglichen Lichtinstallationen zu bewundern. Jeden Abend, Sonntag bis Donnerstag, von 20.00 – 23.00 Uhr. Am Freitag, dem 29. Juni, bleibt das Event geschlossen und am Samstag, dem 30. Juni, beginnt das Festival nach dem Schabbatausklang um 21.00 Uhr.
http://www.lightinjerusalem.org.il/index.php?langpage=eng
Das Light Festival ist KOSTENLOS!!! 
Ferner gibt es Zugänge für Rollstuhlfahrer. Allerdings solltet Ihr Euch da auf Menschenmassen gefasst machen, denn das Festival ist ein absoluter Publikumsmagnet und Tausende Menschen werden allabendlich durch die Altstadt schlendern. Durch alle vier Viertel. Inklusive dem muslimischen Teil.
Was wird es zu sehen geben? 
Das hier:
http://www.lightinjerusalem.org.il/index.php?dir=site&page=arts&op=category&cs=19&langpage=eng

Shavua HaSefer – Hebrew Book Week 2018

B“H
Die diesjährige SHAVUA Ha’SEFER beginnt genau heute in zwei Wochen. Vom 6. – 16. Juni 2018.
Öffnungszeiten:
Sonntag – Mittwoch 18.00 – 23.00 Uhr
Donnerstag 18.00 – 24.00
Freitag Geschlossen
Samstag nach Ende des Schabbat (circa 20.30) bis 24.00 Uhr
Diese Öffnungszeiten gelten landesweit für alle „Hebrew Book Week“ Events. Egal, ob im Jerusalemer Alten Bahnhof (HaTachana), am Tel Aviver Rabin Square oder am Rothschild Boulevard von Rishon LeZion.
Der Eintritt ist KOSTENLOS und für jedermann!!!
Alle möglichen israelischen Verlage stellen ihre Bücher aus und der Messebesucher kann alles kaufen. Manchmal günstiger als im Laden und oft dann doch zum selben Preis. Dazu finden sich die Bar Ilan University mit ihren eigens herausgebrachten Büchern und viele viele andere Organisationen, die ihre eigenen Bücher veröffentlichen. Von Wissenschaft bis Judentum bis hin zum Kitschroman ist alles dabei.
95% der Bücher sind in hebräischer Sprache, doch wer länger sucht, kann auch etwas in englischer Sprache finden. Vor allem Kinder lieben dieses Event, denn in Israel wird immer noch verhältnismäßig viel gelesen. Trotz Internet und Smartphone – Bücher sind, nach wie vor, IN.
Die Book Week findet stets im Freien statt und nicht in einer stickigen Messehalle.
Was soll ich sagen? Mit der Frankfurter Buchmesse kann man unsere Buchmesse nicht vergleichen. Eher ist es so, dass draußen Tische aufgestellt werden, auf denen die Bücher ausliegen. So ganz unverbindlich und jeder kann stöbern wie er will.
Hier ein paar Eindrücke vom vergangenen Jahr in Jerusalem

 

Obwohl ich mir alle Stände anschaue, kaufen tue ich fast immer nur bei einem: Dem Zalman Shazar Institute, deren Bücher man sicher auch online erstehen kann. Das Institut befindet sich nur wenige Minuten entfernt von meiner Wohnung, doch ich warte immer auf die Book Week, denn dann gehen die Preise nochmal runter. 🙂
https://www.shazar.org.il/Search.aspx?allBooks=true