Leben in Jerusalem

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Die israelische ARNONA (kommunale Grundsteuer)

Ankündigungen: „Streams auf Facebook“ & „Neuer Podcast ISRAELISCHE ARNONA (Grundsteuer)“

B“H
Auch auf meinem Youtube Kanal kündige ich es in einem kurzen Podcast an: Da Facebook einen sehr leicht zugänglichen Live Stream (Live Video) anbietet, werde ich diese Funktion jetzt einmal öfter nutzen. Die Videos werden für alle zugänglich sein. Auch für Leute, die kein offizielles Facebook Account besitzen. Links zu den entsprechenden Videos gebe ich hier auf dem Blog sowohl als auch auf Youtube.
Ferner erscheint heute auf Youtube / diesem Blog ein weiterer Podcast. Das Thema ist die ISRAELISCHE ARNONA (kommunale Grundsteuer) und alles drumherum. Kein so positives Thema, denn wer zahlt schon gerne Steuern an die Stadtverwaltung?
In Israel muss jeder Mieter diese Arnona zu 100% entrichten, denn der Vermieter hat mit all dem nichts zu tun. Die Arnona ist die alleinige Angelegenheit des Mieters. Wer eine Immobilie besitzt und darin wohnt, muss natürlich selbst die Grundsteuer entrichten.
Unternehmer / Geschäftsinhaber zahlen wesentlich mehr Arnona und wer sich gerade in Tel Aviv – Yaffo mit einem Geschäft, Falafelstand, Restaurant, Cafe, etc. niederlässt, der zahlt selbst für eine kleine Butze Unmengen an Arnona. Mehrere Tausend Schekel pro Monat. Und das Geld will erst einmal verdient sein. Deswegen scheitern viele Geschäftsinhaber schon allein an der Arnona.

Jerusalemer Bürgermeister singt für Corona – Kranke

B“H

Vor dem Jerusalemer Shaare Zedek Medical Center sang Jerusalems Bürgermeister Moshe Lion für Corona – Kranke. 

 

Israel: „KWI’UT – die Festanstellung am Arbeitsplatz“

Jerusalem: „Hilfe bei häuslicher Gewalt“

B“H
Bei häuslicher Gewalt können die Jerusalemer die städtische Hotline (Moked) 106 anrufen. Die Nummer 106 wählen und danach die Weiterleitung Nummer 5.
Auch in Israel ist häusliche Gewalt ein Thema und kommt in jeder Gesellschaftsschicht vor. Ob bei Juden, Christen oder Palästinensern. Frauenhäuser existieren und diese sind gut versteckt, um gewalttätige Ehemänner abzuhalten. Bei arabischen Frauen muss man noch vorsichtiger sein, denn da erscheint der Ehemann nicht selten mit einem Messer.
Es gibt Wohnheime für misshandelte Frauen genau so wie für obdachlose Jugendliche oder Jugendliche in Not bzw. Jugendliche, die Gefahr laufen, kriminell zu werden.
Für nationalreligiöse und ultra – orthodoxe Frauen gibt es eine spezielle Einrichtungen mit mehreren Niederlassungen in ganz Israel.
Wer sich um Frauenhäuser kümmert und diese regelmäßig besucht und mit betroffenen Frauen spricht sind Sarah und Bibi Netanyahu.

Leserfrage: „Wie kann man das Rathaus in Jerusalem kontaktieren?“

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Jerusalem Rathaus – Photo: Miriam Woelke

B“H
Hier ist die Website in englischer Sprache:
https://www.jerusalem.muni.il/en/
Es wird auch noch Hebräisch, Arabisch sowie Französisch zur Auswahl geboten!
Ich würde Euch keine Kontaktaufnahme über die Website empfehlen, sondern nehmt direkten persönlichen Kontakt am Kikar Safra in Jerusalem auf. Ruft an oder besser, geht selber zum Rathaus. Es sei denn, es geht um hebräische Arnona – Anträge oder dergleichen, was man per Fax erledigen kann.

Leserfrage zur Grundsteuer in Israel

B“H
Zu dem Thema habe ich bereits hier ausführlich geschrieben:
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2017/02/07/arnona-horaat-kewa-und-die-palaestinensische-gesellschaft/
Allgemein muss man sagen, dass die Grundsteuer (Arnona) von Kommune zu Kommune anders berechnet wird. Des Weiteren kommt es auf den jeweiligen Stadtteil an, denn auch jeder Stadtteil wird anders berechnet. Und dann kommt es auch noch auf die jeweilige Quadratmeterzahl der Wohnung an. Je größer die Wohnung, desto höher die Arnona.
Momentan schicken die Kommunen die Arnona – Rechnungen für 2019 raus. Die Rechnung wird jedesmal für das gesamte Jahr ausgestellt und beträgt daher mehrere Tausend Schekel.
Wer nicht alles auf einmal zahlen kann, muss monatliche Ratenzahlung vereinbaren, was per Banklastschrift geschieht. Dazu muss man zu seiner Bank und eine Erlaubnis beantragen. Einfach so von sich aus Lastschrifteinzug machen, geht in Israel nicht. Zuerst muss man immer zu seiner Bank und sich eine offizielle Bewilligung holen. Und danach mit dem Papierkram zur Stadtverwaltung. In Jerusalem reicht es, wenn man die Bankbewilligung (Hora’at Kewa) faxt!
Touristen, die in Israel leben, müssen bei der Stadtverwaltung zwecks Arnona – Zahlungen eine gültige Aufenthaltsgenehmigung vorlegen.