Leben in Jerusalem

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Coronavirus in Jerusalem: „Impressions from Emek Refa’im Street“ / 17 March 2020

 

Chemotherapie Leiomyosarcoma (LMS) Nr. 18

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Photo: Miriam Woelke

B“H
Auch Chemotherapie (Gemzar / Docetaxel) Nummer 18 wäre geschafft. Und sogar ausgesprochen gut, denn noch nicht einmal das Einsetzen des Intravenös (IV) tat weh und die Krankenschwester fand eine richtig gute passende Vene im Arm. Ferner war mein Bluttest okay und die weißen Blutkörperchen lagen im grünen Bereich. Die Blutplättchen auch mal wieder, denn sonst habe ich viel zuviele davon und nehme deshalb täglich eine Aspirin – Tablette.
Die Behandlung zieht sich stets über mehrere Stunden, denn zuerst wird Blut abgenommen und der IV eingesetzt. Jedenfalls für jene Patienten, die keinen Port haben.
Danach heißt es auf die Ergebnisse des Bluttest warten und erst dann wird das Metallgestell mit den Plastiktüten, welche alle flüssigen Chemikalien enthalten, angerollt. Zuvor gibt es ein kleines Frühstück mit Joghurt, Käse – Sandwich und Apfel oder Orange. Es ist extrem wichtig, viele Proteine zu sich zu nehmen.
Die Plastiktüten am Gestell: Zuerst wird eine Tüte Sodium Chlorid verabreicht, um die Venen zu säubern. Ganz am Ende folgt nochmals Sodium Chlorid. Hierbei handelt es sich um eine Wasser – Salzlösung.
Danach Steroide, welche das Erbrechen verhindern sollen und danach noch eine weitere Chemikalie, die ebenfalls Erbrechen und andere Nebenwirkungen verhindern soll. Erst danach gibt es eine Tüte Gemzar und danach das Docetaxel (Taxotere). Eine weit verbreitete Chemotherapie, obwohl es sehr viele andere gibt und nicht jede Chemo verursacht Haarausfall. Docetaxel aber tut es, da es sich hier um ein starkes Mittel handelt.
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Photo: Miriam Woelke

Die Harfenspielerin war gestern nicht mit von der Partie, dafür aber die chassidische Freiwilligenorganisation DRACHE’I MIRIAM, über die ich noch gesondert berichten werde. Die beiden Chassidim verteilen tagtäglich selbstgemachten Kuchen, Kekse und Soda in der Onkologie.
Gestern war es echt voll und laut in der Shaare Zedek Medical Center Onkologie in Jerusalem. Was mir auch auffällt: Immer mehr junge Leute um die 20 Jahre alt sind auf Chemotherapie und an allen möglichen Krebsarten erkrankt. Niemand ist davor geschützt, denn Schutz gibt es keinen. Jeden kann es jederzeit treffen.
Einmal verlief ich mich im siebten Stock des Krankenhauses und landete, statt im Altbau, im Neubau. Und dort sind krebskranke Kinder untergebracht. Das zu sehen, ist besonders schlimm.
Mehr Infos auf meine Facebook Page LEBEN MIT SARKOMA
https://www.facebook.com/Das-Leben-mit-Sarkoma-101735144655154/

 

Gestern in der Onkologie

Israel: „Taschlumim – Ratenzahlungen“

Podcast / Stream & Schnee in Jerusalem?

B“H
Zu meinen Podcasts bzw. Youtube Videos:
Ich habe noch eine Menge an Themen und viele Leserfragen, die ich dementsprechend beantworten möchte. Aber ich denke auch über ein paar Streams auf Facebook nach. Diese könnte dann jeder mitverfolgen. Auch Leute, die gar kein Facebook Account haben. Zudem will ich die Streams auch noch auf Youtube hochladen.
Generell sind Facebook Streams wesentlich einfacher zu handhaben als auf Youtube, wo man sich eine extra Software einrichten muss und dann teilweise vorne und hinten nichts so richtig klappt. Immer hakt irgendwas. Und sei es nur der Ton, der sich verzögert.
In Israel kehrt morgen Nacht (in der Nacht auf Freitag) der Winter zurück. Und das nach einem super sonnigen Tag heute in Jerusalem bei bis zu 16 Grad Celsius. Am morgigen Donnerstag wird es nochmal warm, aber wolkig. Später dann wird es stürmisch und es kommt Regen auf. Freitag Regen und kalt und dann gehen die Temperaturen in den ungewohnten Keller. Montagmorgen werden wir wohl in Jerusalem bei -1 Grad aufwachen und es wird sogar Straßenglätte vorhergesagt. 

 

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Schnee im Winter 2015 – Blick von meinem Balkon – Photo: Miriam Woelke

 

Am Schabbat nur Regenschauer und kalt und am Sonntagnachmittag fallen in Jerusalem eventuell Schneeflocken. Überhaupt könnte nächste Woche in Jerusalem Schnee fallen, was ich jedesmal hasse. Dann ist alles dich und es fahren weder Busse, noch sind die Geschäfte offen. Bei Schnee bleiben alle zuhause, keiner arbeitet und es herrscht Halligalli. Die Leute sind draußen im Schnee und geniessen das Wetter.
Falls es jemanden interessiert, wieviel Stromgeld ich heute für Januar gezahlt habe: 250 Schekel (circa 65 Euro). In den Wintermonaten zahle ich immer mehr, weil ich meine elektrische Heizung anschalte. Ich hatte mehr erwartet, aber dann waren es doch nur 250 Schekel.
Ich jedenfalls hoffe, dass der Schnee ausbleibt und es Frühling wird, denn der Winter hängt mir mittlerweile zum Halse hinaus. 🙂

Wovon leben ultra – orthodoxe Juden?

Israel: „KWI’UT – die Festanstellung am Arbeitsplatz“

Zum realistischen Leben in Israel nach der Einwanderung (Aliyah)