Leben in Jerusalem

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Kurzes Video zum gestrigen Jerusalemer Marathon

Es ist Winter in Israel

In der vergangenen Woche ging in ganz Israel ziemlich viel Regen und Hagel runter. Einige Küstenorte waren überschwemmt und auch in Jerusalem gab es ein paar geflutete Straßen wie im Stadtteil Old Katamon. Ohne Boot war es unmöglich, die Straßen zu überqueren, denn das Wasser reichte fast bis über den Gehsteig.
Heute und morgen soll es noch schütten und draußen ist es bei 7 – 10 Grad Celsius eiskalt.

Yom Yerushalayim (Jerusalem – Tag)

B“H
Paris, Belgien und mehrere Deutschlands sind überschwemmt. In Israel dagegen geht seit zwei Tagen wieder einmal eine Hitzewelle um. Am gestrigen Schabbat schwitzten wir bei 36 Grad Celsius. Mit den heutigen 35 Grad wird es ganz schön heiß bei den Feierlichkeiten zum Yom Yerushalayim (Jerusalem – Tag). An dem alljährlichen lokalen Feiertag feiert die Stadt die Befreiung Jerusalem während des Sechs – Tage – Krieges Juni 1967). Von 1948 – 1967 war die Stadt zur Hälfte in jordanischer Hand. Dazu zählte auch der Tempelberg und die Klagemauer (Kotel).
Heute also wird die Stadt ausgiebig feiern, aber ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, ob der berühmte „Rikud Degalim“ (Tanz der Flaggen) heute Nachmittag stattfinden wird. Im Vorfeld gab es eine riesige Diskussion, ob die Tausende von meist nationalreligiösen Teilnehmern durch das muslimische Altstadtviertel bis hin zur Klagemauer laufen können oder nicht. Der diesjährige Yom Yerushalayim fällt zusammen mit dem ersten Abend des Ramadan und die Palästinenser fühlen sich von all den Juden in der Altstadt belästigt. Wenn dagegen ein jüdischer Feiertag angesagt ist, lieben die Moslems es, darauf herumzutrampeln. Sobald es jedoch um ihre eigenen Belange geht, haben alle anderen zu spuren.
Die Polizei wollte daher den Rikud Degalim auf den letzten Donnerstag vorverlegen. Ob das dann letzten Endes so war, kann ich nicht sagen. Trotzdem werden am heutigen Tag viele andere Aktivitäten in Jerusalem steigen.

 

 Das Video nahm ich am letzten Yom Yerushalayim auf

 

 

Aussicht von Nof Zion (Jerusalem) auf den Tempelberg, den Ölberg & das arabische Jabal al Mukaber

B“H
Der jüdische Stadtteil Nof Zion im Süden von Jerusalem. Genau nebendran befindet sich der arabische Stadtteil Jabal al Mukaber. Der arabische Stadtteil ist dafür bekannt, dass aus ihm extrem viele Terroristen stammen.
Nicht weit entfernt liegt der jüdische Stadtteil Armon HaNatziv, dessen Bewohner konstant von Palästinensern attackiert werden.

Sukkot-Party im Haus von Rabbi Mordechai Machlis in Jerusalem

B“H
Am Mittwochabend dieser Woche fand im Haus der Machlis-Family eine Sukkot-Feier in der Sukkah statt. Eine Menge Leute waren da und es ging hoch her.
Viele kennen die Machlis Familie aufgrund ihrer Shabbat Hospitality, aber was ich so auf deutschen Sites bezüglich der Familie, die Jeden am Schabbat willkommen heißt, las, grenzt teilweise an einer Frechheit und ich bin heilfroh, dass ich vor ein paar Jahren ein Interview mit entsprechender Journalisten absagte. Die Gäste werden als asozial und die Gastgeber als heruntergekommen beschrieben. Wer so etwas von sich gibt, hat den wahren Hintergrund der Jewish Hospitality nicht begriffen, sondern giert lediglich nach Schlagzeilen. Wer hingegen Berichte sucht, die von Journalisten mit diversem Verständnis verfasst wurden, schaue sich, u.a., bei der Jerusalem Post um.
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Die Frau von Rabbi Machlis ist sehr krank und die Familie bittet um Gebete für eine vollständige Genesung von Rabbanit Henny Machlis. Ihr Name ist

Henna Rasha bat Yitta Ratza.

 

Tisha be’Av – Gebete an der Klagemauer

Warum sitzen am Tisha be’Av so viele Juden auf dem Fussboden, wie wir auch hier in diesen beiden Videos sehen. Die Antwort hierauf lautet, dass man als Zeichen der Trauer entweder auf einem niedrigen Hocker oder auf dem Fussboden sitzt.

 

An der Klagemauer (Kotel) am Abend des Tisha be’Av 2015

B“H

Für all jene, die am Samstagabend (Erev Tisha be’Av) nicht an der Kotel (Klagemauer) waren: