Leben in Jerusalem

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Noch mehr Katzenbabies

Wie gestern berichtet, hat die Katzenmutter vor einer Woche ein kleines neues Kätzchen zur Welt gebracht. Vor wenigen Tagen dann bekam ihre älteste Tochter Heidi vier Kleine und heute, völlig überraschend, gebar Dolly (die jüngere Tochter) ein oder zwei Kätzchen. Damit ist die Karton – Bude voll und ich werde der Sippe morgen nach der Arbeit einen größeren Karton besorgen.
Zeitungspapier habe ich reingelegt, weil alle paar Tage ein neuer Wurf da ist und ich ständig alles saubermachen muss. Blutiges Zeug weg und saubere Unterlagen her, sonst kommt die Ameisenschar an.
Im Video seht Ihr die Kätzchen, die Mutter mit ihrem Kopf auf dem Boden sowie Heidi und Dolly mit zusammengesteckten Köpfen.
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Heute Morgen: „Sonnenaufgang in Jerusalem“

Das Verbrennen des letzten Chametz – Bi’ur Chametz 2018 in Nachlaot / Jerusalem

B“H
Im Judentum ist es eine Mitzwah (ein Gebot), das letzte Chametz vor Pessach – Beginn zu verbrennen. Jeder Jude sollte dies tun.
Nach dem jeweiligen Pessach – Putz hebt jeder ein wenig Chametz auf und packt dieses separat in eine Tüte. Bei CHAMETZ handelt es sich um jegliches Getreide sowie Getreideprodukte, welche für Juden an Pessach verboten sind. Roggen, Dinkel, Hafer, Weizen oder Gerste.
Normalerweise hebe ich immer mein letztes Mehl auf, um es am Morgen vor Pessach – Beginn zu verbrennen. Mit dem Verbrennen des letzten Chametz deutet jeder Jude an, dass er keinerlei Chametz mehr in seinem Besitz hat und sollte sich irrtümlicherweise noch ein Krümel im Haus finden, dieser damit für null und nichtig erklärt wird.
Das Verbot von Chametz an Pessach ist ein biblisches Gesetz und es ist neben dem Götzendienst (Anbetung falscher Götter) sowie dem Nicht – Fasten am Yom Kippur eines der am härtesten bestraften G – ttesgesetze. Nichtjuden können sehr wohl Chametz essen und sind von dem Thoragesetz nicht betroffen.
Das letzte Chametz zu verbrennen bedeutet nicht, dass Juden nun kein Chametz mehr im Haus haben. Ich habe ein ganzes Fach im Küchenschrank, welches voller Nudeln und Reis ist. Reis gilt bei aschkenazischen Juden als Chametz und darf auch nicht verzehrt werden. Viele sephardische Juden essen an Pessach Reis und auf sie trifft dieses Verbot nicht zu. Deswegen kann man in den Supermärkten weiterhin Reis kaufen, was aschkenazische Juden an Pessach nicht tun. Aber nicht alle sephardischen Juden essen an Pessach Reis. Viele verzichten auf ihn.
Wer an Pessach Chametz daheim hat, der packt dieses gesondert in einen Schrank und benutzt diese Schublade oder dieses Schrankfach an Pessach halt nicht. Wer das tut, wie ich, der verkauft sein Chametz vor dem Fest offiziell. Der Verkauf findet symbolisch statt und man trägt seinen Namen in eine Liste ein. All die Listen werden einen Tag vor Pessach von den zwei israelischen Oberrabbinern an die drusische Gemeinde weitergegeben. Wie gesagt, an Pessach dürfen Juden kein Chametz besitzen und so wird unser verkauftes Chametz an einen Nichtjuden abgegeben. Dieser Akt ist, wie gesagt, symbolisch.
Klingt alles kompliziert, ist es aber nicht.
Gestern Morgen verbrannten die Juden weltweit ihr Chametz. Pita – Brote, Semmeln, Mehl, etc. All das wurde zusammengetragen und verbrannt. Des Weiteren gibt es bei der Verbrennung des Chametz (Bi’ur Chametz auf Hebräisch) noch den Brauch, seinen Lulav vom letzten Sukkot (Laubhüttenfest) mitzuverbrennen.
Zuerst kaufte ich auf dem Machane Yehudah Markt noch frisches Fleisch zum Fest ein und dann verbrannte ich, bevor es wieder heimging, mein Chametz.

 

 

Frühling in Jerusalem

B“H
Seit Wochen herrscht in Israel ungewöhnlich mildes bzw. warmes Wetter. Und das diesmal schon im März, was eigentlich viel zu früh ist. Allein heute hatten wir in Jerusalem 24 Grad Celsius und am Freitag werden es sogar 30 Grad. Am Schabbat sinkt das Thermometer wieder auf 20 Grad, doch schon am Montag steigen die Temperaturen wieder auf 25 Grad an. Das gewöhnliche Auf und Ab vor der kommenden Sommerhitze.
Überall duftet es nach frischen Blüten und vor allem nach Flieder. Hier für alle, die noch in der kalten Jahreszeit leben, ein kurzes Frühlingsvideo aus Jerusalem.

 

 

Der heutige Sonnenuntergang in Jerusalem

 

Viel zu warmes Wetter für den Monat März. Bis Freitag soll das Thermometer auf 30 Grad Celsius steigen.

Der JERUSALEM MARATHON 2018

 

B“H

Ein paar kurze Impressionen vom gestrigen JERUSALEM MARATHON 2018.

Ich habe keine Ahnung, wer der Sieger war, aber ich nehme an, der professionelle Läufer aus Kenia, mit dem Bürgermeister Nir Barkat einen Tag zuvor durch die Lokalpresse geisterte.

Das Wetter war perfekt. Nicht zu warm, doch dafür recht windig. 

 

 

 

Sonnenuntergang in Jerusalem / 3. Januar 2018

 

 

B“H
Gestern und vorgestern konnte man das Wetter in Jerusalem sowohl als auch andernorts im Land vergessen. Saukalt, stürmisch und fast ununterbrochen Regen.
Heute dagegen liess sich die Sonne wieder blicken und ich sichtete sogar Leute im T – Shirt. Nein, keine Touristen, sondern Israelis bei 13 Grad Celsius!
Morgen wird es erneut so lala und Freitag und am Schabbat sollen wir in Jerusalem unser blaues Wunder erleben. 9 Grad Celsius tagsüber, Sturm und Regen. Hoffentlich gibt es nicht wieder Stromausfall!
Dafür kommt dann am Sonntag ein bisschen Frühling auf. 🙂