Leben in Jerusalem

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Chag Schavuot Sameach – Happy Schavuot!

 

Photo: Miriam Woelke

 

 

B“H
Die Hitze ist erdrückend doch, ob wir es nun wollen oder nicht: Die kommenden Tage herrscht in Israel Hitzewelle mit bis zu 35 Grad Celsius allein in Jerusalem.
Moslems feiern Ramadan und Juden ab morgen (Samstagabend) Schavuot. Wochenfest, heißt das wohl auf Deutsch und es geht darum, dass G – tt an diesem Tag den Juden am Berg Sinai die Thora gab.
Bei Schavuot handelt es sich um einen hohen jüdischen Feiertag, welcher in Israel einen Tag lang und in der Diaspora zwei Tage lang gefeiert wird.
Mehr dazu hier:
https://hamantaschen.wordpress.com/category/schavuot/
https://hamantaschen.wordpress.com/category/buch-ruth-megillath-ruth/
An Schavuot werden traditionell milchige Speisen gegessen. Lasagne, Käsekuchen, Joghurt, Aufläufe. Ebenso ist es Tradition, die Nacht an Schavuot, in diesem Jahr von Samstag auf Sonntag, durchzulernen. Allein in Jerusalem werden eine Menge religiöser Vorträge angeboten. Die meisten davon sind auf Hebräisch. Doch es gibt auch relativ viele auf Englisch.
Sonntagmorgen gegen 4.00 oder 5.00 Uhr beten Tausende Juden an der Klagemauer das Morgengebet Schacharit. Ich habe keine Ahnung, ob ich so früh aufstehe. Eine Arbeitskollegin meinte heute, dass ich es auch einfacher haben kann: Da ich gegenüber der Tayelet (Promenade) wohne, bräuchte ich nur wenige Minuten dorthin zu laufen. Gegen 5.00 Uhr morgens treffen sich dort Hunderte Juden, um ebenfalls Schacharit zu beten. Allerdings besteht da die Gefahr, dass Reformjuden – Gemeinden da sind, die zum Gebet ein Mikrofon benutzen. Das wiederum stört Orthodoxe Juden, denn dort benutzt man am Schabbat sowie an Feiertagen keinen Strom. Im letzten Jahr wurden die Reformer gebeten, Abstand zu halten, was sie auch taten.
An der Klagemauer passiert das nicht, denn dort müssen sich alle an die halachischen Regeln halten, ohne in Mikrofone zu brüllen. Juden beten nicht alle zusammen, sondern jeder hat an der Klagemauer sowie an der Promenade seine eigene Gruppe.
Warum in Deutschland ein derartiger Aufstand um den Ramadan gemacht wird, verstehe ich nicht. In Israel ist es so, dass Moslems halt ihren Ramadan abziehen und Juden ihre Feiertage bzw. den Schabbat. Jeder macht sein Ding und nichts wird groß aufgebauscht. Palästinensische Kinder haben fast immer ihre eigenen Schulen und Kindergärten. Finanziert vom israelischen Bildungsministerium, falls jemand wieder nachfragen sollte. 🙂
Und somit kommen jüdische Israelis ggf. am Arbeitsplatz mit fastenden Moslems zusammen. Der eine fastet, der andere ißt. Das kümmert keinen. Als ich vorhin nach der Arbeit in der Emek Refa’im Straße in einem kleinen Supermarkt einkaufte, hatten alle Moslems freigenommen und es arbeiteten nur Juden dort. Kein Problem. Ansonsten arbeiten fastende Moslems ganz normal. Man ißt eh morgens um 4.00 Uhr und abends nach Ende des Ramadan. So gegen 19.30 Uhr.
Ich begreife dieses deutsche Gutmenschengetue um den Ramadan nicht. Sollen Moslems halt ihren Glauben leben, Juden den ihren, Christen den ihren und alle andere den ihren. Die eigene Religion muss nicht nach außen getragen werden oder interessiert es die deutsche Mehrheit, dass Juden am Sonntag „Schavuot“ feiern? Die meisten wissen das noch nicht einmal und Juden ziehen auch nicht durch die Gassen, um das lautstark zu verkünden. Das wäre absolut nicht typisch für einen Juden.
In Deutschland habe ich mir am Arbeitsplatz Urlaub freigenommen und an Pessach sass ich in der Bank und habe an Pessach mittags meine Mazzot verspeist. Das hat keinen interessiert. Die Kollegen dachten es, dass sei Knäckebrot und ich bin nicht durchs Gebäude gerannt, um zu proklamieren, dass Pessach ist. Wer Fragen hatte, der hat sie gestellt und dann war Ruhe. Das waren dann eh nur die Arbeitskollegen, mit denen ich in einem Büroraum sass. Alle anderen bekamen nichts mit.
Deutschland aber macht daraus eine falsche Toleranz und am Ende verlangen Moslems noch, dass ganz Deutschland fastet. Man sieht ja, dass sich Deutsche nicht gegen deren Forderungen zu wehren wissen.
Bei mir im Stadtteil hoffen wir auf einen ruhigen Schabbat. Morgen Abend beginnt, wie gesagt, Schavuot und der Feiertag endet am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr. Danach fahren wieder alle Busse und der Alltag kehrt ein.
Unsere einzige Sorge ist, dass die Palästinenser nebenan nicht wieder randalieren, Autoscheiben einschlagen, Fahrzeuge abfackeln oder Molotow – Cocktails schmeissen. Allah Akbar – Gebrüll sind wir eh gewohnt und das gilt schon als „friedlicher Tag“.
In dem Sinne „Happy Schavuot!“
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Die Leseranfrage, welche Stadtteile von Jerusalem gemieden werden sollen, werde ich Anfang nächster Woche beantworten!
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Mai 2018 in Jerusalem

B“H
Dieser Tage hängt eine wahre Hitzeglocke von 30 – 33 Grad Celsius über der Stadt. Komischerweise sollen am Dienstag die Temperaturen erneut drastisch sinken. Offenbar ist der Sommer wohl doch noch nicht da, denn die Temperaturen sind ein ständiges Auf und Ab.
Am Freitag, dem 11. Mai, findet letztendlich das Fahrrad – Event SOVEV YERUSHALAYIM statt, nachdem es am 27. April aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse abgesagt wurde.
Am Sonntag, dem 13. Mai feiert Jerusalem ganz groß den YOM YERUSHALAYIM (Jerusalem – Tag). Im Juni 1967 gewann Israel den Sechs – Tage – Krieg und die Armee befreite die Kotel (Klagemauer) samt Altstadt sowie andere Stadtteile von der jahrzehntelangen jordanischen Besatzungsmacht.
Am Nachmittag des Yom Yerushalayim findet eine Flaggenparade vom Sacher Park bis zur Klagemauer statt. Mehr als 90% der Teilnehmer sind nationalreligiöse Juden, was in den deutschen Medien wieder als religiöser Fanatismus ausgelegt werden wird.

 

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Photo: Miriam Woelke

 

Eine Woche später, am Abend des 19. Mai sowie am darauffolgenden Tag, feiert die jüdische Welt den hohen Feiertag SCHAVUOT. Die Juden erhielten am Berg Sinai von G – tt die Thora.
Traditionell wird die Nacht an Schavuot durchgelernt und gerade in Jerusalem finden sich Hunderte Lernprogramme. Mehrheitlich auf Hebräisch, aber auch auf Englisch, Spanisch und Französisch.
Morgens gegen 4.00 Uhr zieht es Hunderttausende Juden zur Klagemauer, wo das Morgengebet Schacharit gebetet wird. Nicht alle gemeinsam, sondern jeder mit seiner kleinen Minyan (mindestens 10 jüdische Männer). Ferner werden an Schavuot traditionell Milchspeisen gegessen: Lasagne, Aufläufe, Joghurt oder Käse.
Der 20. Mai 2018 ist in Israel ein offizieller Feiertag, da Schavuot ist. Bedeutet, dass von Freitagnachmittag bis Sonntagabend alles geschlossen bleibt und keine Busse fahren.
Ich werde im Mai wieder meinen Mietvertrag verlängern, denn in Israel werden Mietverträge gewöhnlich für ein Jahr abgeschlossen. Danach wird entweder verlängert oder umgezogen. Mit meinen sechs Jahren in dieser Wohnung bin ich, für israelische Verhältnisse, schon ziemlich lange in einer Wohnung.
Die Mieten gehen normalerweise hier nicht einfach vom Konto ab, sondern man händigt bei Vertragsabschluss dem Vermieter zwölf ausgefüllte und unterschriebene Schecks aus. Der Vermieter löst dann jeden Monat einen Scheck ein.

 

Katzen – News & Pessach ist vorbei

Photo: Miriam Woelke

B“H
In der ersten Pessach (Passover) Nacht vor einer Woche bekam die Katzenmutter (3 Jahre alt) von der Sippe in unserem Garten ein Baby. In einem Karton neben meiner Haustür, wo die kleine Sippe den Winter verbrachte.
Vor zwei Tagen dann bekam ihre älteste Tocher (2 Jahre alt) vier kleine Kätzchen, die ich noch photographieren will. Alle sind wohlauf, nur ist die Katzenmutter schon wieder läufig. Nach der Geburt ihrer Kleinen sind die Weibchen eine Woche darauf gleich wieder läufig und die Kater rennen hinter ihnen her. Den Grund verstehe ich nicht, aber was soll man machen. In einer Woche ist dann vermutlich die älteste Tochter dran.

 

Photo: Miriam Woelke

Offiziell ging Pessach heute Abend mit dem Schabbatausklang zuende und ich bin froh, dass ab Morgen der Alltag wieder einzieht. Landesweit schieben die Bäckereien heute Nachtschicht, denn morgen früh warten alle auf frisches Brot.
An diesem Mittwochabend um 20.00 Uhr bis Donnerstagabend 20.00 Uhr gedenkt Israel den Opfern des Holocaust. Es ist YOM HA’SHOAH – Holocaust – Gedenktag und das ist, nach wie vor, ein sehr schwerer Tag für das Land.
Nach Schabbatausklang überflog ich kurz die letzten Nachrichten und sah, dass die deutsche Bundesregierung von Israel fordert, die „Angelegenheit“ am Grenzzaun zum Gazastreifen zu beenden oder aufzuklären.
Zuerst einmal hat Deutschland von Israel gar nichts zu fordern, obwohl sich Frau Merkel gerne als Weltherrscherin sieht, die allen anderen Ländern Befehle erteilt. Damit wandelt sie ganz auf den Spuren Hitlers.
Zudem ist es die Hamas, die allwöchentlich versucht, den Grenzzaun nach Israel mit Gewalt zu durchbrechen, um Juden umzubringen. Wie ich den Nachrichten entnahm, wurde gestern von der Hamas sogar eine Hakenkreuzfahne aufgehängt, was, laut Twitter, von den deutschen Medien verschwiegen wird.

Morgen Abend ist wieder Feiertag

B“H
Morgen (Donnerstag) Abend beginnt der siebte und letzte Tag von Pessach (Passover). Der erste sowie der letzte Tag der hohen jüdischen Pessach – Feiertage ist in Israel jeweils ein offizieller Feiertag, an dem alles geschlossen ist und keine Busse fahren.
Der morgige Donnerstag ist demnach nur ein „halber“ Tag. Wie der Freitag vor dem Schabbateinbruch. Offiziell beginnt der Feiertag morgen Abend um 18.27 Uhr. Freitag bleibt alles geschlossen und die Busse fahren NICHT!
Wer also durch Israel reist, der sollte wissen, dass von morgen Nachmittag bis Samstagabend alles geschlossen bleibt und keine Busse fahren. Erst am Samstagabend (nach Schabbatende) gegen 19.45 Uhr beginnt der Alltag wieder. Ab Samstagabend gibt es dann auch wieder Brot, etc. denn Pessach ist vorbei.
Morgen in zwei Wochen feiert Israel ganz groß seinen 70. Unabhängigkeitstag. Jetzt schon sieht man überall israelische Flaggen hängen und es wird geschmückt. Eine Woche zuvor, am 12. April, ist in diesem Jahr der nationale Holocaust – Gedenktag YOM Ha’SHOAH.
Am Freitag will die Hamas von Gaza aus erneut versuchen, den Grenzzaun nach Israel zu erstürmen. In Deutschland wird Euch von den dortigen Pallywood – Medien wie DER SPIEGEL, die Tagesschau, etc. verklickert, dass die armen Leute aus Gaza einfach so von israelischen Soldaten am Grenzzaun abgeknallt werden. In Wahrheit aber handelt es sich um Hamas – Terroristen, die da so einiges auf dem Kerbholz haben und keine Sekunde zögern würden, einem Israeli die Kehle durchzuschneiden. In Deutschland, wie gesagt, kein Wort davon.
An den Pessach – Feiertagen habe ich selber gar nicht viel unternommen. Einfach nur relaxt auf Balkonien und heute war ich einen halben Tag lang auf der Arbeit. Viele Leute, die ich kenne, mussten jeden Tag an Pessach arbeiten und andere, die frei hatten, waren daheim bei der Family. Meine Nachbarn haben Tagestrips unternommen und die Altstadt war gerammelt voll. Viel Sinn nach Trubel war bei mir nicht zu finden und auch die kommenden letzten Pessach – Tage lasse ich lieber ruhig angehen.

 

Wie Israelis die Pessach – Feiertage in dieser Woche geniessen

B“H
Wer nicht arbeiten muss, der geht hinaus in die Natur. Freizeit – und Naturparks haben diese Woche Hochkonjunktur und sind gerammelt voll. Viele Israelis müssen arbeiten oder arbeiten an Pessach nur halbtags. Wer es sich leisten kann, geniesst die Pessach – Feiertage, denn ab nächster Woche Sonntag herrscht wieder Alltag pur.
Der israelische TV – Bericht zeigt den besucherüberfüllten Kinneret (See Genezareth). Dann geht es weiter zum Theater in Haifa und danach zum Lego – Festival in der Sarona von Tel Aviv. Die Jerusalemer City of King David ist danach dran und zum Schluss wird berichtet, dass zahlreiche Israelis heute ausgerechnet nach Otef Aza (an die Grenze zum Gazastreifen) fuhren. In der Ferne sieht man israelische Soldaten, welche die Grenze schützen. Mehrere Male hatte die Hamas in Gaza gedroht, die Grenze zu überrennen. So auch wieder letzten Freitag.

 


Israelis lieben Festivals an den Zwischenfeiertagen von Pessach und Sukkot. Vor allem für Kinder ist viel geboten. Nur sollte jeder auf die Preise aufpassen, denn so mancher Spass kommt teuer.

 

Das Verbrennen des letzten Chametz – Bi’ur Chametz 2018 in Nachlaot / Jerusalem

B“H
Im Judentum ist es eine Mitzwah (ein Gebot), das letzte Chametz vor Pessach – Beginn zu verbrennen. Jeder Jude sollte dies tun.
Nach dem jeweiligen Pessach – Putz hebt jeder ein wenig Chametz auf und packt dieses separat in eine Tüte. Bei CHAMETZ handelt es sich um jegliches Getreide sowie Getreideprodukte, welche für Juden an Pessach verboten sind. Roggen, Dinkel, Hafer, Weizen oder Gerste.
Normalerweise hebe ich immer mein letztes Mehl auf, um es am Morgen vor Pessach – Beginn zu verbrennen. Mit dem Verbrennen des letzten Chametz deutet jeder Jude an, dass er keinerlei Chametz mehr in seinem Besitz hat und sollte sich irrtümlicherweise noch ein Krümel im Haus finden, dieser damit für null und nichtig erklärt wird.
Das Verbot von Chametz an Pessach ist ein biblisches Gesetz und es ist neben dem Götzendienst (Anbetung falscher Götter) sowie dem Nicht – Fasten am Yom Kippur eines der am härtesten bestraften G – ttesgesetze. Nichtjuden können sehr wohl Chametz essen und sind von dem Thoragesetz nicht betroffen.
Das letzte Chametz zu verbrennen bedeutet nicht, dass Juden nun kein Chametz mehr im Haus haben. Ich habe ein ganzes Fach im Küchenschrank, welches voller Nudeln und Reis ist. Reis gilt bei aschkenazischen Juden als Chametz und darf auch nicht verzehrt werden. Viele sephardische Juden essen an Pessach Reis und auf sie trifft dieses Verbot nicht zu. Deswegen kann man in den Supermärkten weiterhin Reis kaufen, was aschkenazische Juden an Pessach nicht tun. Aber nicht alle sephardischen Juden essen an Pessach Reis. Viele verzichten auf ihn.
Wer an Pessach Chametz daheim hat, der packt dieses gesondert in einen Schrank und benutzt diese Schublade oder dieses Schrankfach an Pessach halt nicht. Wer das tut, wie ich, der verkauft sein Chametz vor dem Fest offiziell. Der Verkauf findet symbolisch statt und man trägt seinen Namen in eine Liste ein. All die Listen werden einen Tag vor Pessach von den zwei israelischen Oberrabbinern an die drusische Gemeinde weitergegeben. Wie gesagt, an Pessach dürfen Juden kein Chametz besitzen und so wird unser verkauftes Chametz an einen Nichtjuden abgegeben. Dieser Akt ist, wie gesagt, symbolisch.
Klingt alles kompliziert, ist es aber nicht.
Gestern Morgen verbrannten die Juden weltweit ihr Chametz. Pita – Brote, Semmeln, Mehl, etc. All das wurde zusammengetragen und verbrannt. Des Weiteren gibt es bei der Verbrennung des Chametz (Bi’ur Chametz auf Hebräisch) noch den Brauch, seinen Lulav vom letzten Sukkot (Laubhüttenfest) mitzuverbrennen.
Zuerst kaufte ich auf dem Machane Yehudah Markt noch frisches Fleisch zum Fest ein und dann verbrannte ich, bevor es wieder heimging, mein Chametz.

 

 

Pessach (Passover) hat begonnen

B“H
Bis letzten Donnerstagabend um 23.00 Uhr habe ich noch für Pessach (Passover) meine Bude geschrubbt. Im Nachhinein war ich froh, den Kühlschrank sowie andere Sachen schon vorher geputzt zu haben. Da hatte ich am Donnerstag nicht mehr ganz soviel zu tun. 🙂
Das Wetter am gestrigen Freitag war kühl und regnerisch. Heute kam die Sonne hervor und ich konnte auf dem Balkon hocken.Ab Morgen steigen die Temperaturen wieder auf 23 – 25 Grad Celsius.
In der vergangenen Nacht bekam die Katzenmutter von der Sippe in unserem Garten ein Baby. Sie war ziemlich dick, aber nur ein kleines Baby kam heraus. Wahrscheinlich kein Wunder nach der vierten Schwangerschaft.
Jedenfalls ist sie happy und hat, so glaube ich, eine kleine Tochter mit dunkler rötlich – brauner Farbe. Ich werde Morgen mal ein Photo machen und in den Blog stellen. Die älteste Tochter der Mutter (zwei Jahre alt) ist auch noch schwanger und da kommt demnächst auch noch ein Wurf. Unterdessen hat die Straßenkater irgendein Virus gepackt, denn alle kämpfen bis aufs Blut um ihr Territorium. Draußen ist zurzeit die Hölle los und die Katzenmutter ist mit ihrem Baby auf meiner Veranda in einem Karton mit Decke.
Ab Morgen (Sonntag) beginnen die Pessach – Zwischenfeiertage, die da ganz normale Wochentage sind. Die Busse fahren wie gehabt und Shops haben geöffnet. Nur Post und Banken sind nur bis mittags auf. Regierungseinrichtungen bleiben bis zum 7. April geschlossen.
Der Donnerstag dieser Woche ist nur wieder ein „halber“ Tag, denn abends beginnt der siebte und letzte Tag von Pessach in Israel. Freitag bleibt alles geschlossen, denn es ist Feiertag.