Leben in Jerusalem

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Am Ende seiner Amtperiode nimmt Barak Hussein Obama Rache an seinem verhassten Nemesis Bibi Netanyahu

B“H
Sogar eingefleischte Linke sehen in Barak Hussein Obamas Entscheidung, bei der UNO gegen Israel zu stimmen, einen persönlichen Hassausdruck gegenüber Netanyahu und Israel. Jetzt, wo Obama nicht mehr auf Wählerstimmen angewiesen ist, zeigt er sein wahres Gesicht und will Israel noch einmal so richtig eins auswischen.
https://www.algemeiner.com/2016/12/26/netanyahu-world-leaders-who-wished-us-happy-hanukkah-after-backing-shameful-un-resolution-dont-understand-holidays-meaning/
http://www.jewishpress.com/indepth/opinions/rejecting-the-false-notion-that-israel-is-an-occupier/2016/12/27/
Obamas muslimische Brüder sehen die aktuelle UNO Resolution 2334 als Zustimmung gegenüber dem palästinensischen Terror in Israel. Die Hamas ruft gleich wieder zu neuen Terroranschlägen auf und Holocaust – Leugner Abu Mazen will israelische Offiziere in Den Haag verklagen. Kein Zweifel, die UNO gab dem arabischen Terror nach und die Jahidim sind höchst erfreut. Erfahren sie doch sogar die Zustimmung Obamas sowie der den Islam unterstützenden UNO. Nichts anderes geschieht in Europa mit der EU. Alle geben dem radikalen Islam nach und unterstützen damit weitere Terroranschläge.
Die UNO geht sogar noch einen Schritt weiter und verleugnet die Existenz der zwei jüdischen Tempel in Jerusalem. Wer dem zustimmt, verleugnet die gesamte Bibel, nur soweit denkt heutzutage niemand mehr. Aktuell gilt bei der UNO die Klagemauer als von Israel besetztes Gebiet und die Palästinenser behaupten, dass die Klagemauer samt Tempelberg schon immer in muslimischer Hand war.
Es ist in Mode gekommen, das selbst die einst freie westliche Welt die Geschichte umschreibt und dem Islam alles nur Erdenkliche zugesteht. Fließt da viel saudisches Geld oder sind die Leute wirklich so bescheuert?
Es ist ein fataler Fehler, israelische Siedlungen als Friedenshindernis zu deklarieren. Zur Zeit als es noch keine Siedlungen gab, fanden bereits massive arabische Pogrome gegen Juden im damaligen Palästina statt. So geschehen in den Jahren 1919, 1929 und zur selben Zeit in Yaffo, Safed, Hebron, Jerusalem und Tiberias. Damals nannten sich die Palästinenser noch Araber und betrachteten sich nicht als palästinensisches Volk. Das kam erst Ende der Sechziger Jahre mit Arafat.
Ob es nun Siedlungen gibt oder nicht, die Palästinenser werden immer Terroranschläge verursachen.

Rechtsstaat Israel?

B“H
Israel ist eine Demokratie, aber dennoch läßt sich nicht leugnen, dass viele Israelis unser Rechtssystem als unfair ansehen. Das Vertrauen in Justiz und Polizei ist nicht besonders hoch. Hochrangige Politiker und Korruption mischen im Justizgeschehen zu sehr mit und oftmals geht es nicht mehr um Gerechtigkeit, sondern einzig und allein um das politische Ansehen des Staates.
So auch aktuell immer noch im DUMA-Fall. Vor ein paar Monaten brannte im arabischen Dorf Duma ein Haus nieder und Menschen kamen dabei ums Leben. Zeugen? Fehlanzeige! Die Polizei kann immer noch nicht so richtig sagen, ob es sich um einen Brandanschlag handelte oder doch um eine Familienfehde im Dorf.
Linksgerichtete Politiker, darunter auch wieder einmal Präsident Ruven Rivlin, jauchtzen sogleich los. Die Siedler seien schuld und niemand sonst. Wochenlang ermittelte die Polizei in gar keine andere Richtung und stellte dabei auch nicht die Frage, wie denn ein Siedler mitten durch ein arabisches Dorf laufen kann, ohne gelyncht zu werden. Das Haus brannte in der Nacht ab, doch welcher Jude wagt sich mitten in ein arabisches Dorf? Das gleicht einem Selbstmord.
Netanyahu, Rivlin und die gesamte, vor Obama kuschende Riege, wollten Blut sehen und so zog man gegen die Siedler los. Alles andere wurde nicht ermittelt. Es musste ein schuldiger Siedler her. Genauso verhält es sich mittlerweile mit arabischen Terroristen. Wenn einer von ihnen mit einem Messer auf jüdische Passanten einsticht und dabei selbst von der Kugel eines Polizisten oder Soldaten getroffen wird, erhält besagter Terrorist medizinische Hilfe in einem israelischen Krankenhaus. Oft wird er noch vor den jüdischen Opfer am Tatort behandelt, um ja das Terroristenleben zu retten.
Im Krankenhaus gibt Terrorist Interviews und schwört gleichzeitig, weitere Israelis umzubringen. Sofort steht ihm ein Anwalt zur Seite und schlimmstenfalls wird Terrorist sogar freigelassen. Zumindest dann, wenn es sich um einen Minderjährigen handelt.
Im DUMA-Fall ist das alles anders, denn es wurden Siedler verhaftet. Ohne Beweise und tagelang durften sie keinen Anwalt benachrichtigen. Stattdessen wurden die Beschuldigten vom Geheimdienst Shin Bet in die Mangel genommen. Immer noch ohne Beweise und Rechtsbeistand. In einem Fall handelte es sich ebenfalls um einen Minderjährigen und der Oberste Gerichtshof schritt jetzt ein. Der Shin Bet handele gegen das Gesetz.
Kurz gesagt, im DUMA-Fall existieren keinerlei Beweise für irgendetwas oder gegen irgendwen, aber die Regierung scheint darauf aus zu sein, einen schuldigen Juden präsentieren zu wollen, denn man will die „Friedensgespräche“ wieder aufnehmen und die palästinensische Führung soll beruhigt werden.
In Israel ruft die Behandlung der angeblich Schuldigen (ohne Beweise) Empörung in der Bevölkerung hervor. Palästinensische Terroristen erhalten First Class Treatment im Krankenhaus und geben lachend Interviews. Jüdische Beschuldigte hingegen werden im Kerker verbannt und willkürlich festgehalten.

Zum angeblichen Brandattentat jüdischer Siedler im palästinensischen Duma

B“H
Allem Anschein nach war das wohl alles nichts mit jüdischen Siedlern und Haus anzünden. Die linksgerichteten israelischen Medien sowie SPON und andere antisemitische Medien wissen nicht so recht, wie sie mit der neuen Realität umgehen sollen. Sowohl sie als auch eine Vielzahl von Knessetabgeordneten verdächtigten sofort jüdische Siedler. Es wurden Verdächtigungen erhoben, noch bevor die Polizei überhaupt mit einer offiziellen Ermittlung begann.
Nun stellen sich offenbar ganz andere Tatvorgänge heraus und ich bin gespannt, ob SPON & Co. darüber berichten.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/199843

Die israelische Polizei blamiert sich bei den Ermittlungen des Brandanschlags von Duma

B“H
Dass die israelische Polizei sofort nach dem Brandanschlag im palästinensischen Dorf Duma die in der Nähe wohnenden israelischen Siedler als Täter deklarierte, erweist sich offenbar immer mehr als Blamage. Immer noch hat die Polizei keinerlei Hinweise und viele Israelis reagierten einfach nur sauer, weil bei solchen Taten immer sofort Israelis beschuldigt werden.
Wie ich vor ein paar Tagen berichtete: Die Tatsache, dass es sich bei dem jüngsten Brandanschlag auf palästinensische Wohnhäuser genauso um eine Fehde zwischen verfeindeten arabischen Dorfclans handeln könnte, wurde von Beginn an ausgeschlossen und gar nicht erst untersucht. Ihr solltet unbedingt die aktuelle israelische Berichterstattung zu den Fall lesen:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/199034#.VcMTSq2qyl5
Unter anderem heisst es da:
Arab media reported that the IDF confiscated security cameras from Duma on Monday night. If accurate, the report would raise questions as to why the Arab village is apparently not cooperating with the investigation into the lethal arson.
Adding to the question marks surrounding the case are reports of an ongoing 18-year feud between two clans in Duma. Questions have likewise been raised regarding the claims of locals regarding the arson.
The affected house was located in the center of the sprawling village, and before burning it the assailants burned down an empty home next door. The arsonists had to place the firebombs through the house’s lattice, and according to locals they entered the home and stood over the parents to prevent them from leaving until the entire house was on fire. They also drew graffiti at two places, one with an intricate crown on it, and then made it out of the village on foot.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sich ein oder zwei israelische Siedler in die Mitte eines palästinensischen Dorfers begeben und eben mal so ungehindert ein Haus nach dem anderen anzünden. Sobald auch nur ein Jude seinen Zeh auf palästinensisches Gebiet stellt, kommt normalerweise schon ein Lynchmob dahergerannt. Und dann gleich in die Mitte eines Dorfes ?
Egal, wie der Fall ausgeht, für die ausländischen Medien stand der Brandstifter schon nach einer Stunde fest und SPON lieferte sein gesamtes hasserfülltes Anti – Siedler – Repertoire: Da wurden nationalreligiöse Juden zu ultra – orthodoxen Juden abgestempelt. Der Journalist, der das schrieb, hat absolut keiner Ahnung vom dem, was er hier behauptet. Aber egal, welcher Leser in Deutschland soll das auch genau nachvollziehen ?
Des Weiteren wurden Siedler beschuldigt, unentwegt Olivenbäume auf palästinensischen Feldern abzufackeln. Hierbei wurde die Tatsache ignoriert, dass Palästinenser genauso israelische Felder abfackeln. Vom Molotow Cocktail Anschlag auf ein junges israelisches Ehepaar im Norden Jerusalems wurde ebenfalls nicht berichtet. Derlei Nachrichten werden gerne unterschlagen und auch die israelische Linke bleibt bei Terroranschlägen auf Juden weitgehend stumm. Dafür werden sie von Israelhasser George Soros auch nicht bezahlt.
In Israel herrscht nach wie vor Hitzewelle und erst ab Montag sinkt das Thermometer auf 31 Grad Celsius. Eine wahre Abkühlung !
Eigentlich sollte es niemanden verwundern, dass vielerorts Wälder brennen, denn bei der Trockenheit reicht der kleinste Funke aus. Trotzdem findet die Feuerwehr bei großen Waldbränden um Jerusalem und Beit Shemesh immer wieder leere Benzinkanister. Es ist keine Seltenheit, dass auch hier Palästinenser am Zündeln waren. Das beste Beispiel ist der kleine Wald in meinem Stadtteil, wo ständig die Feuerwehr anrücken muss.
An der Jerusalemer Promenade gibt es mittlerweile mehr Security Cameras und einen privaten Wachdienst, denn wiederholt werden Israelis von Palästinensern aus den benachbarten Orten Jabal Mukaber und Abu Tur angegriffen.
Falls sich am Ende herausstellen sollte, dass ein verfeindeter Clan die Häuser in Duma anzündete, wird in den Medien sehr schnell Ruhe einkehren. Solch ein Resultat passt nicht ins Konzept und wird lieber unterschlagen. Was aber in den Köpfen der Leute bleiben wird sind die voreiligen eventuellen falschen Schlüsse der Journalisten. Womit Journalisten sich dann ebenfalls als Brandstifter nennen dürfen.

Aktuelles News Update zum Brandanschlag in Duma

B“H

Neulich erst berichtete ich vom Brandanschlag im palästinensischen Dorf Duma. Hier nun ein aktuelles News Update:

http://www.timesofisrael.com/israel-police-pleads-for-publics-help-in-finding-killers-of-palestinian-baby/

Noch gar nichts ist klar und jetzt bittet die Polizei um Mithilfe. Eines aber muss ich sagen: Egal, wer der oder die Täter sind – Israels radikale Linke nutzt den Brandanschlag gnadenlos aus, ignoriert jedoch gleichzeitig den alltäglichen Terror, welchen Juden in Jerusalem erleben.

Seit dem Brand in Duma gelten Juden als vogelfrei

B“H
Nicht, dass die Beschuldigungen neu sind: Wenn Palästinenser angegriffen werden, gelten zuerst immer Juden als verdächtig.
In der vergangenen Woche kam es zu einem Häuserbrand im palästinensischen Dorf Duma. Ein 18 – Monate altes Baby kam in den Flammen um. Das Baby war Palästinenser und wenn so etwas passiert, ist die internationale Presse stets eifrig dabei, israelische Siedler anzuklagen. Duma liegt nahe der israelischen Siedlung Esh Kodesh und sofort galten alle Bewohner als potenzielle Tatverdächtige. Und das, obwohl die polizeilichen Ermittlungen noch laufen und gar nicht feststeht, wer nun genau das Haus anzündete.
Immer wieder bekämpfen sich verfeindete palästinensische Familienclans untereinander und nicht selten kam es vor, dass am Ende Juden beschuldigt wurden, diesen oder jenen Palästinenser angegriffen zu haben, obwohl die Attacke von einem revalisierenden Palästinenserclan kam.
Zuerst einmal sollten wir die polizeilichen Ermittlungen abwarten und nicht wieder vorverurteilen, denn momentan gibt es für die eine sowohl als auch für die andere Seite keine handfesten Beweise. Ein in hebräischer Sprache dahingeschmiertes Graffiti „Nekamah (Rache)“ ist noch lange kein eindeutiger Beweis, denn Palästinenser schreiben auch in hebräischer Schrift.
Was mich immer stutzig macht bei solchen Anschuldigungen: Wie ist es möglich, dass auch nur ein Jude ein palästinensisches Dorf betreten kann, ohne aufzufallen und nicht selbst gesteinigt zu werden ? Geschweige denn, gleich zwei oder mehrere israelische Juden. Wie soll das gehen ? Sobald ein Jude auch nur einen Fuß in palästinensisches Gebiet setzt, besteht Lebensgefahr.
Wenn ich weiter unten in meiner Straße auch nur zwei Meter in den arabischen Teil unseres Stadtteiles gehen würde, gingen sofort alle Alarmglocken los und ich käme keine zwei Meter mehr.

 

Links:
Doubt whether really Jews burnt the house in Duma
Eine aktuelle Liste mit arabischen Attacken auf Israelis seit dem Brand in Duma
Palestinian Authority and Kerry release Arab terrorist
More rockets from Gaza

Jerusalem im Sommer 2014

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Photo: Miriam Woelke
B“H
Viele israelische Schüler befinden sich Ende letzter Woche in den Sommerferien, die in unserem Land, gegenüber Deutschland, recht lange dauern. Bis mindestens Ende August.
Nicht alle Schulen gehen gleichzeitig in die Sommerferien, denn es kommt darauf an, ob man Grundschüler ist oder eine weiterführende Schule besucht. Darüber hinaus gehen Schüler relig. Schulen zu unterschiedlichen Zeiten in die Sommerferien bzw. treten das neue Schuljahr an.
Für die Eltern wird die Ferienzeit der Kinder nicht selten zum Chaos. Sie müssen nämlich arbeiten und wissen nicht, was ihre Sprösslinge daheim so treiben. Ob sie vor dem PC hängen und wo im Internet surfen. Hinzu kommt, dass viele Israelis nicht unbedingt wegfahren, aber die Kinder in den Ferien ausgehen und Freunde treffen wollen. Das kostet alles Geld und selbst ein Kinobesuch ist hierzulande keineswegs billig. Da überlegt man schon, in welchen Film man unbedingt gehen will. Die Kids kaufen neben dem Ticket auch noch teures Popcorn und Cola. So kommt dann ein Kinobesuch leicht auf 100 Schekel (ca. 25 – 30 Euro).
Am Ende sind alle froh, wenn die Schule wieder anfängt. Die Eltern sind den Stress los und die Kids langweilen sich eh zum Ferienende hin.
Was passiert sonst noch im Leben eines Normalo – Israeli in dieser Jahreszeit ?
Viele Mietverträge laufen aus und die Sommermonate Juni, Juli, August und September bilden die Hochkonjunktur der Wohnungssuche. In Israel werden Mietverträge nur auf ein Jahr abgeschlossen und danach kann entweder auf ein weiteres Jahr verlängert oder umgezogen werden. Ich habe die Prozedur schon hinter mir und vor ein paar Wochen auf ein weiteres Jahr verlängert. Zudem hatte ich Glück, denn die Miete wurde nicht erhöht, wie sonst in den meisten Fällen.
Wohnungssuche ist also bei vielen angesagt und sowas ist immer nervig. Es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum und von Tel Aviv und Umgebung will ich erst gar nicht anfangen. Ein absolutes Desaster. Vor allem preislich.
Jerusalem zog innnerhalb der letzten Jahre tüchtig nach und wer hier erschwinglichen Wohnraum sucht, braucht gute Nerven und Geduld. Wer es billig sucht, muss sich auf Stadtteile beschränken, die etwas außerhalb liegen: Gilo, Pisgat Ze’ev, Neve Ya’akov, Kiryat Menachem oder Kiryat Yovel. In den Siedlungen oder Moshavim um Jerusalem liegen die Mieten nicht ganz so hoch, aber man muss halt pendeln. Wer kein eigenes Auto hat, ist auf den Bus angewiesen oder trampt. Und gerade das Trampen wurde den drei gekidnappten Jugendlichen Eyal, Naftali und Gil – ad zum Verhängnis.
Mit den Siedlungen ist es allerdings oft so eine Sache, denn in einigen Fällen zieht man nicht eben mal so dorthin. Zahlreiche Siedlungen pflegen Aufnahmelisten und der Bewerber muss bestimmte Bedingungen erfüllen, um dort wohnen zu können. In relig. Siedlungen ist es häufig der Fall, dass Singles nicht akzeptiert werden, sondern nur Familien. Daher ist es ratsam, sich vorher zu erkundigen bzw. einmal hinzufahren und mit dem Verantwortlichen zu reden.
Aufgrund der hohen Mieten im Land bilden sich zwar immer wieder Protestgruppen, doch am Ende zahlen wir alle, weil man halt eine Wohnung braucht, Die Vermieter wissen das und solange sich willige Mieter finden, wird niemand auch nur einen Schekel mit dem Preis heruntergehen.
Mittlerweile werden ehemalige Lagerräume oder Garagen zu Wohnraum umfunktioeniert und teuer vermietet. Will kein Israeli einziehen, findet sich eine Gruppe Gastarbeiter a la Philippinas oder illegale Afrikaner, die sich eine extrem hohe Miete teilen und gleich mit 5 – 10 Leuten einziehen und Matratzen auslegen. Besonders heruntergekommene Wohnungen werden in Nachlaot, am Machane Yehudah Markt, angeboten. Eine beliebte Gegend bei Studenten, aber gerade Nachlaot hat sich innerhalb eines Jahrzehnts komplett gewandelt. Reiche amerikanische Neueinwanderer sind eingezogen und haben die Mieten hochschnellen lassen. Dann gibt es einen haredischen (ultra – orthodoxen) Part und der Rest bewegt sich so drumherum. Als ich vor Jahren dort wohnte, hatten meine Mitbewohner und ich noch Probleme, Nachfolger zu finden. Niemand war bereit, ausgerechnet in Nachlaot zu leben, sondern alle bevorzugten Schickimicki – Gegenden wie die German Colony, Old Katamon, Rehavia oder selbst den French Hill. Heutzutage gilt Nachlaot als das „Florentin Jerusalems“ und die Leute kloppen sich fast, um in Nachlaot eine Bleibe zu ergattern. Studenten haben meist nur in einer WG eine Chance, die hohe Miete zu zahlen.
Link:
Wohnungen mieten in Israel