Leben in Jerusalem

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Leserfrage: „Wie feiert man Ostern in Israel?“

B“H
Die Antwort auf diese Frage lautet: Gar nicht. In Israel wird kein Ostern gefeiert. Lediglich die hier ansässigen Christen sowie christliche Touristen feiern. Im Judentum existiert kein Ostern und Juden feiern in zwei Wochen ihr siebentägiges Pessach (Passover). Den Auszug aus Ägypten.
Wenn christliche Touristen zu Ostern nach Israel reisen, werden sie, außer vielleicht im christlichen Altsstadtviertel (in dem vorwiegend arabische Christen leben) keinerlei Ostern vorfinden. Vielleicht noch ein paar Feiern in Bethlehem oder bei einigen christlichen Arabern in Nazareth, aber das war es auch.
Zu Ostern sollten sich christliche Touristen darauf einstellen, in der Jerusalemer Altstadt sowie von den lokalen arabischen Altstadthostels gnadenlos abgezockt zu werden. Die Preise sind hoch und die Palästinenser im Altstadtmarkt (Schuk) legen erst so richtig mit den Preisen los. Die Touris sind da und da soll Big Business gemacht werden.
Ansonsten kriegen wir Jerusalemer von Ostern nichts mit, denn wir feiern Pessach. Der Frühling ist da mit seinen ständig schwankenden Temperaturen von 13 – 24 Grad Celsius. Pessach – Zeit ist auch Ausflugszeit und viele Israelis müssen zudem arbeiten.
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Die Kirchen in Deutschland kriechen vor dem Islam

B“H
Es ist kaum zu glauben, wie die deutschen Kirchen vor dem Islam kriechen. Und das nach all den frühmittelalterlichen Kreuzzügen. Einst schlug Saladin die Kreuzritter in die Flucht und heutzutage schlagen sich die Kirchen freiwillig in die Flucht.
Zur gleichen Zeit aber geben sich diverse Kirchenströmungen offen antisemitisch, wie der Knatsch zwischen dem protestantischen Pastor Volker Keller (Bremen) und der „Jerusalem Post“ beweist: 
http://www.jpost.com/Diaspora/German-Pastor-declares-himself-an-anti-Semite-452290
Eines ist sicher: Die Hetze einiger katholischer Pfarrer oder protestantischer Pastoren gegen den Staat Israel bzw. dem Judentum allgemein, würde niemals dieselbe Plattform finden, wenn es um den Islam geht. Da wird gekuscht. Sobald es aber gegen Juden geht, sind die Kirchen stets fleissig mit antisemitischen Sprüchen dabei.

 

Dinge zu tun

B“H
Immer noch ist eine Freundin von mir auf Wohnungssuche in Jerusalem. Heute Morgen hatte sie einen weiteren Besichtigungstermin mit dem Makler und die Wohnung schien okay zu sein. Teuer, aber frisch renoviert. Nun hat sie bis morgen Zeit, sich zu entscheiden und ich hoffe, dass es endlich einmal klappt. Unser gesamter Bekanntenkreis ist schon sowas von genervt. Zumindest sieht man, dass ohne Makler kaum mehr eine normale Wohnung zu bekommen ist. Okay, es gibt billige Bleiben 2-3 Zimmer, doch vielfach werden hier schon Kellerlöcher ohne Fenster für umgerechnet 1000 Euro angeboten. Ab 40 qm ist alles sauteuer und teilweise unbewohnbar. Der Schimmelpilz läßt grüssen.
Mehrere Touristen fragten nach, ob denn an Weihnachten in Jerusalem etwas los sei. Ob Action steige oder halt diverse Aktivitäten.
Wenn Ihr Euch im christlichen Altstadtviertel oder in Bethlehem (außerhalb von Jerusalem) aufhaltet, könnte bei Euch sicherlich Weihnachtsstimmung aufkommen. Ansonsten sieht man diesbezüglich in Jerusalem gar nichts. Wer gerade im Heiligen Land eine Menge Weihnachten erwartet, wird definitiv enttäuscht, es sei denn, er fährt, wie gesagt, ins christliche Altstadtviertel in Jerusalem, nach Bethlehem oder hinauf nach Nazareth.
Im Judentum existiert kein Weihnachten und von daher war heute ein normaler Arbeitstag. Morgen ist ein halber Tag, da abends der Schabbat beginnt. Mehr gibt es zu dem Thema eigentlich nicht zu sagen. 🙂
Aufgrund der angespannten Sicherheitslage kann ich gar nicht sagen, ob überhaupt viele Touristen zu den christlichen Feiertagen anreisen. Erst gestern Mittag stachen zwei junge Palästinenser auf israelische Passanten ein. Tatort: Vor dem Jaffator an der Altstadtmauer. Ein Ort, den tagtäglich Tausende Touristen passieren.
Offiziell heißt es, dass die Hotels eine Menge Absagen erhielten. Die Tourismusbranche liegt eh auf dem Boden und ein paar Hotels meldeten bereits Insolvenz an.

Der Papst will ein arabisches Palästina anerkennen und kloppt auf Israel ein

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Quelle: Arutz 7

Juden haben am christlichen Heilig Abend NITTELNACHT

B“H
Was passiert am christlichen Weihnachten in Israel ? Die Antwort lautet schlicht und ergreifend „gar nichts“. Das Christentum hat mit dem Judentum absolut nichts zu tun und ist eine eigene Religion. Was das Christentum tat, waren Inhalte des Judentums zu nehmen und so umzumodeln, dass es in die kirchliche Ideologie passt. Im Judentum hingegen gibt es kein Weihnachten, aber es wird die NITTELNACHT begangen.
Wie bei vielen säkuleren Juden in den USA auch, üben Weihnachtsbaum, Santa Claus oder Geschenke dennoch eine magische Anziehungskraft auf säkulere Israelis aus. Es gibt Israelis, die stellen sich tatsächlich einen Tannenbaum ins Wohnzimmer und kochen ein extra Festessen. Hierbei wird nicht etwa die Geburt des Juden J. gefeiert, sondern es geht um die gemütliche Atmosphäre. Mit Religion hat das nichts zu tun, sondern man findet den Baum eben schick.
In Tel Aviv findet man relativ viel Weihnachtsschmuck im und um den Busbahnhof, Allenby oder Ben Yehudah Street. Zum einen, weil dort eine Menge nichtjüdischer Russen sowie christliche Gastarbeiter von den Philippinen leben und zum anderen, weil die Hostels sowohl als auch einige Geschäfte Touristen anlocken wollen. Mit Ideologie hat das alles auch wieder nichts zu tun, denn es geht ums Business. Wer in Jerusalem etwas Weihnachtliches sehen will, der muss sich ins christliche Altstadtviertel begeben.
Ich nehme an, dass sämtliche Hostels in der ersten Weihnachtsnacht ausgebucht sind. Die arabischen Hostels in der Altstadt zocken wieder so richtig schön ab, denn sie erhöhen dieser Tage drastisch ihre Preise. Für ein kaltes Loch zahlt man locker eben mal 500 Schekel (100 Euro) oder mehr. Was soll’s ? Die Leute zahlen alles, nur um in der Altstadt sein zu können.
Wenn Ihr einer der anreisenden Touristen sein solltet und in einem Jerusalemer Altstadthostel absteigt, so passt auf Euer Geld auf. An jeder Ecke wird Euch im arabischen Markt (Schuk) jemand anmachen und Euch das Blaue vom Himmel herunterlügen. Fallt Ihr drauf rein, seid Ihr eine Menge Cash los und steht da mit Ramsch „Made in China“.
In der christlichen Altstadt zieht sich Weihnachten bis in den Januar hin, denn die griech. – orthodoxen Christen oder russ. – orthodoxe Christen haben andere Weihnachtstermine. Selber bekommt Otto Normal – Jerusalemer davon gar nichts mit, denn das christliche Weihnachten spielt sich im christlichen Teil der Altstadt oder im nahegelegenen Bethlehem ab.
Souvenirs, Kitsch und Gedrängel. Dazu das kalte Wetter von 9 – 13 Grad Celsius. Bringt Euch einen guten Schlafsack für die Altstadthostel mit, denn Heizung gibt es keine. Es sei denn, Ihr zahlt nochmal kräftig extra drauf. Dann kriegt Ihr einen kleinen Elektro Heater ausgehändigt, aus dem bestenfalls ein wenig warme Luft weht.

Palästinenser News aus Jerusalem

B“H
Kopftuchstreit in Beit Chaninah
Nicht nur in Deutschland wird das Thema KOPFTUCH IN DEN SCHULEN immer wieder neu diskutiert. Auch im palästinensischen Beit Chaninah (Jerusalem – Nord) wird momentan heftig gestritten. Eine örtliche private katholische Mädchenschule, die von Nonnen geleitet wird, will nicht, dass muslimische Schülerinnen mit einer Jihab auf dem Kopf im Klassenzimmer sitzen. Die Schule selbst rechtfertigt sich, dass es sich lediglich um einen kleinen Teil von betroffenen Schülerinnen handele. Man sei eine liberale Schule und das Kopftuch drücke eine entgegengesetzte Ideologie aus. Die Muslime von Beit Chaninah demonstrieren unterdessen vor den Toren der Privatschule.
Mal sehen, ob die Jerusalemer Lokalzeitung YEDIOT YERUSHALAYIM weiter an dem Thema dranbleibt und berichtet !
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Die Stadtverwaltung Jerusalem genehmigte den Bau eines neuen palästinensischen Stadtteils außerhalb dem arabischen Stadtteil Jabal Muchbar (bei Arnona). Zweitausend neue Wohneinheiten sollen entstehen.
Ich weiss nicht, ob es sich hier um dasselbe Thema handelt oder nicht. Auch eine neue palästinensische Stadt soll gebaut werden, aber, wie gesagt, ich muss erst noch herausfinden, ob der geplanteStadtteil mit der geplanten neuen Stadt identisch ist oder nicht. Jedenfalls soll die neue palästinensische Stadt von Katar gesponsort werden. Und wie wir alle wissen, finanziert gerade ein Land wie Katar den internationalen arabischen Terrorismus.

Überall, wo der Papst auftrat, trat er das Judentum mit Füssen

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Der Papst ist wieder weg und vermissen wird ihn niemand von uns. Die israelische Regierung behandelte ihn wie einen König, doch alles, was von päpstlicher Seite zurückkam, war Judenhass und pro – Palästinenser – Getue. Israelis seien die heutigen Nazis und Bethlehems Palästinenser verglich er mit dem Warschauer Ghetto.
Ich empfehle allen die Lektüre einer Artikels von Giulio Meotti, damit Ihr einen realistischen Einblick zum Papstbesuch erhaltet:
http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15063#.U4RfmXauaW-
Wer gestern, so wie ich, nach Downtown Jerusalem musste, erlebte verkehrstechnisch sein blaues Wunder. Egged – Busfahrer wussten nicht, wo sie die Fahrgäste absetzen sollten, denn Verkehrshauptadern wie die Keren Hayesod waren ewig lange gesperrt. Und so landete ich, anstatt in der King George, zwischen Rathaus und Altstadtmauer.
Die Jerusalmer waren sauer. Nicht nur, dass die Straßen gesperrt waren, sondern man fragte sich: „Für was ? Für einen Antisemiten, der uns als Nazis betrachtet und die Palästinenser zum leidenden Volk erklärt ?“
Vor den Absperrungen regte sich die wartende Menge auf und ging auf die Polizisten los. Was das hier soll und wann man endlich wieder passieren kann ? Das ginge einem ja voll auf die Nerven ! „Meint Ihr, mir geht das hier nicht auf die Nerven ?“ rief ein Polizist zurück.
Am Abend war endlich alles vorbei und der Papst zog von dannen. Hoffentlich für immer, so die vielverbreitete Meinung.
Hier ein paar weitere Links zum Papstbesuch in Israel:
Haredim urge Pope to stop missionary activities
For shame, Pope Francis
Vatican denies Papal visit has political Agenda
When Rome comes to Jerusalem
Rabbi Shmuel Eliyahu on the Pontiff