Leben in Jerusalem

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Die Juden Nordafrikas und die dortige muslimische Radikalisierung

B“H
Einst gab es in fast allen nordafrikanischen Ländern riesige jüdische Gemeinden. Abertausende Juden waren vor der spanischen Inquisition sowie vor dem spanischen Königspaar Ferdinand und Isabella geflohen – Im Jahre 1492 mussten alle Juden Spanien entweder verlassen oder zum Christentum konvertieren:
http://www.sephardicstudies.org/decree.html
https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_the_Jews_in_Spain
Der Vater des derzeitigen israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu, Benzion Netanyahu, verfasste zur Inquisition und dem Erlass von König Ferdinand, eine Reihe sehr lesenswerter Bücher.
Damals flohen die Juden mehrheitlich nach Marokko, Tunesien, Algerien, Portugal sowie in andere Länder Europas. Nicht allzu viele blieben und wenn doch, konvertierten sie nach außen hin zum Christentum. In der eigenen Stube daheim aber praktizierten sie weiterhin das Judentum. Wer erwischt wurde, zahlte mit dem Leben.
Juden, die in Spanien zum Christentum konvertierten, doch ihr Judentum heimlich praktizierten, wurden Maranos genannt. Noch heute gibt es Nachfahren der Maranos, welche vom Staat Israel nicht als Juden anerkannt werden. Zuerst muss ein Marano offiziell zum Judentum konvertieren und erst dann wird er als Jude anerkannt.
Bis zur Staatsgründung Israels lebten in Nordafrika mehrere Hunderttausend Juden. Mit der Staatsgründung mussten die Juden sofort das Land verlassen. Sie durften nur das mitnehmen, was sie auf dem Leibe trugen. Die arabischen Länder schmissen die Juden, die Jahrhunderte im Land gelebt hatten, einfach so hinaus. Ohne finanzielle Entschädigung bis auf den heutigen Tag.
Die wenigen Juden, die in Nordafrika, dem Jemen, dem Libanon, Syrien oder dem Iran verblieben, zogen es vor, sich ruhig und unauffällig zu verhalten. Zahlreiche unter ihnen haben in arabischen Ländern eigene Geschäfte, die sie nicht verlieren wollen. Mehrheitlich zogen die Juden aus arabischen Ländern nach Israel. Über Drittländer reisen sie aus und kommen dann nach Israel. Mehrere jemenitische Juden, die vor noch nicht allzu langer Zeit nach Israel zogen, kehrten in den Jemen zurück. Sie kamen in Israel nicht zurecht und wollten im Jemen ihre Geschäfte wieder aufnehmen. Auch in Israel muss gearbeitet werden und einige jemenitische Juden meinten wohl, hier fliegen einem die gebratenen Tauben nur so in den Mund.
Aktuell beschweren sich die wenigen, in Nordafrika verbliebenen Juden, dass es offenbar eine muslimische Radikalisierung in der Region gibt:
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=37319
Allein schon durch die Anwesenheit von ISIS radikalisiert sich Nordafrika. Eine Tatsache, vor der Moammar Gadaffi immer wieder gewarnt hatte:
http://www.foxnews.com/world/2016/01/07/recordings-reveal-qaddafi-foretold-rise-radical-islam-euro-invasion.html
http://www.barenakedislam.com/2014/07/23/moammar-gaddafi-warned-europe-if-i-go-down-europe-goes-black/

Wie führende Nazis zum Islam konvertierten und das Schicksal der irakischen Juden

B“H

Unzählige Leute auf diesem Planeten boykottieren Israel und hassen Juden. In ihren Augen sind die Palästinenser die „good guys“ und sämtliche Israelis werden als die böse Besatzungsmacht dargestellt, die den armen Palästinensern das Land wegnahm. Warum gehen Christen, die derartig abstruse Behauptungen aufstellen, eigentlich noch in die Kirche? Wenn sie weder an die zwei Tempel in Jerusalem glauben noch daran, dass G – tt den Juden das Land versprach. Warum konvertieren solche Christen nicht gleich zum Islam?

Was ich nicht wusste: Dass relativ viele führende Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg zum Islam übertraten. Sie ließen sich in mehreren arabischen Ländern nieder, denn die Araber lieben Hitler und Gaskammern.

Was mir dagegen hinreichend bekannt ist und wovon ich immer wieder berichte: Jahrhundertelang lebten Hunderttausende Juden in verschiedenen arabischen Ländern. Der Mehrheit ging es gut und man hatte Haus und Einkommen, Dies jedoch änderte sich im Jahre 1948 mit der Gründung des Staates Israel. Alle arabischen Länder schmissen von heute auf morgen Hunderttausende Juden aus dem Land. Eben mal so und ohne finanziellen Ausgleich. Die Juden verloren Hab und Gut und machten sich auf den Weg nach Israel.

Die Welt spricht heute nicht mehr darüber, dafür aber umso mehr über die „bemitleidenswerten palästinensischen Refugees“. Der jüdische Exodus aus den arabischen Ländern wird bequemerweise verschwiegen.

http://www.timesofisrael.com/the-expulsion-that-backfired-when-iraq-kicked-out-its-jews/

Warum gibt es immer noch palästinensische Flüchtlinge?

Herzlich Willkommen in der israelischen Neueinwanderer – Realität

B“H
Fehlender Integrationswille, Schulden und Null Chancen auf eine Verbesserung – So ergeht es aktuell vielen Neueinwanderern aus dem Jemen. In ihrer alten Heimat herrschen zwar Terror und Antisemitismus, dennoch meinen viele der eingewanderten jemenitischen Juden, dass es ihnen in ihrer alten Heimat wesentlich besser erging. Mit den radikalen Moslems kam man irgendwie zurecht und falls nicht, so ist das halt Pech. Dafür aber war man finanziell abgesichert, denn die Juden im Jemen besitzen nicht selten ihre eigenen Bauernhöfe oder kleine Läden. Erst einmal in Israel angekommen, landen sie zuerst in einem Auffanglager, Chancen auf einen Job bzw. die zwangsläufige Intergration finden jedoch nur zögernd statt. Wenn überhaupt.
Aus dem Jemen auszureisen, um Aliyah zu machen, ist alles andere als einfach. Zwischen Israel und dem Jemen bestehen keinerlei diplomatische Beziehungen und wenn einmal wieder eine kleine jüdische Gruppe ausreisen will, um nach Israel einzureisen, werden die Flüge über Drittländer abgewickelt. Direktflüge nach Tel Aviv existieren nicht.
Nach ihrer Ankunft werden die Neueinwanderer aus dem Jemen offiziell empfangen und begrüßt. Meist tauchen zu dem Anlaß irgendwelche Knessetpolitiker auf und alle lassen sich zusammen medienwirksam photographieren. Wobei die Jemeniten stets ziemlich unbedarft aussehen, in ihrer fremd wirkenden orientalischen Kleidung. Als ob eine Gruppe Hinterwäldler endlich den Weg in die moderne Zeit gefunden hat.
Juden aus dem Jemen, die schon mehrere Jahre in Israel leben, können über solche Bilder nur mitleidig lächeln und sie fragen sich gleichzeitig, wie lange es wohl dauern wird, bis den Neuankömmlingen klar wird, dass sie nicht im Land wo nur Milch und Honig fließen angekommen sind. Schnell holt sie der israelische Alltag ein und die Politiker mit ihren Versprechungen haben sich längst aus dem Staub gemacht.
In einem längeren Bericht des israelischen Fernsehens beschwerten sich die Neueinwanderer aus dem Jemen, dass man sich in Israel lediglich als Bürger zweiter Klasse fühle. Ja, im Jemen hatte man seine eigene Schlosserei und sogar Felder, ein großes Auto, sein Auskommen und ein Smartphone. In Israel hingegen habe man gar nichts. Die Jewish Agency verlange sogar Miete für die Räume im Mercaz Klita (Aufnahmegebäude für Neueinwanderer). Surprise, Surprise, denn alle Neueinwanderer, die sich im Mercaz Klita unterbringen lassen, zahlen Miete und dürfen nur ein paar Monate bis hin zu einem Jahr bleiben. Spätestens dann müssen sie sich eine eigene Bleibe suchen.
Eine stattliche Anzahl jemenitischer Juden kehrte sogar in den Jemen zurück. Dort sei es zwar nicht ungefährlich, aber immer noch besser als in Israel, wo man sich als Bittsteller und ausgebeutet betrachtet.
Obwohl es nicht immer wo wirkt: Israel ist ein Hightech – Land, in dem eine gute Berufsausbildung verlangt wird. Ansonsten bleibt man auf der Strecke und hangelt sich von irgendeinem Job zum anderen. Überhaupt sollte man als Neueinwanderer keine zu hohen Ansprüche stellen und erst einmal klein beginnen. Aber das ist in jedem Land so und nicht nur in Israel.
Obwohl es zur Zeit meiner Einwanderung noch keinerlei Smartphones gab, wäre ich nie auf die Idee gekommen, sofort ein Handy zu verlangen. Die Devise lautete: Erst einmal Arbeit und Wohnung finden, Rechnungen zahlen und dann sehen wir weiter. Teure Anschaffungen folgen so nach und nach, was nicht selten ein oder zwei Jahren in Anspruch nehmen kann. Deswegen verstehe ich die Forderungen nach einem Smartphone absolut nicht. Aber heutzutage muss wohl alles gleich parat stehen, ohne dass der Neuankömmling auch nur einen Handschlag getan hat: Smartphone, Markenklamotten, Haus und Auto. Die Forderungen kennt Ihr von den in Deutschland ankommenden Migranten ja auch.
Unter dem Artikel kommentieren Israelis massenhaft und die mehrheitliche Meinung lautet: „Wem es hierzulande als Neueinwanderer nicht passt, kann gerne wieder in sein Ursprungsland fahren und dort bleiben.“
Wer noch vor ein paar Jahrzehnten als Jude nach Israel zog, gab sich bescheiden. Finanzielle Unterstützung gab es so gut wie gar nicht und die Sprache musste man sich irgendwie selber beibringen. Heute dagegen ist es so, dass der Neueinwanderer erst einmal Cash sehen will. Dazu soll eine tolle Wohnung sowie ein gutbezahlter Job her. Wenn das ausbleibt, wird gejammert und mit allerlei Stories aufgewartet.
Mir passt auch nicht alles in Israel, trotzdem fühle ich mich wohl. Das Leben hier kann ein ständiger Kampf ums Überleben sein, aber wenn ich mir etwas nicht leisten kann, dann verzichte ich lieber und warte ab. Jammern bringt nichts. Stattdessen sollte man überlegen, wie sich eventuell eine finanzielle Verbesserung einstellen könnte.
Von den jemenitischen Juden hätte ich nicht erwartet, dass viele von ihnen dermaßen jammern. Aber mit der Integration ist das halt immer so eine Sache.

Europa sollte vom STILLEN EXODUS der Juden lernen:

B“H

Europa sollte vom STILLEN EXODUS der Juden lernen:

https://hamantaschen.wordpress.com/2015/12/20/der-vergessene-stille-exodus/

Ansonsten könnten Europäer auch bald auf der Flucht sein. Mit dem Unterschied, dass sie keine Hilfe erhalten. Noch nicht einmal von Ungarn, denn all die Gutmenschen und Bahnhofsklatscher will niemand haben.

„Der stille Holocaust“ – Als arabische Länder Juden deportierten

 

 

They were more than a million Jews. Between 1946 and 1974, this million is the number of forgotten fugitives, expelled from the Arab world, and whom history would like to forget, while the victims themselves have hidden their fate under a veil of modesty. The Jews have been living in Arabic lands for thousands of years and seemed to accept their fate forever, some even considering their survival as a miracle.
But 1948, the beginning of their exodus, was also the birth of the State of Israel.
And, while the Arab armies were preparing to invade the young refugee-country, while the survivors of the Shoah were piling up in dangerous boats to fulfill at last the return to the land of their dreams and their prayers, a few hundred thousand Arabs from Palestine were getting ready to flee their home, convinced that they would return as winners and conquerors.
They were soon going to fill up the refugee camps built on their brothers’ land, and – because of their refusal to integrate – pass on their refugee status to the next generations.
The Jews did not get any special status. They had just returned to the Land of their fathers
And if they came from Aden, Yemen, Egypt, Iraq, Syria, Morocco, Tunisia or Libya, if they had lost everything and sometimes even relatives, memories and cemeteries, it is in Israel and the west that they were ready to rebuild their lives. Without ever asking for any compensation, any right to return, or even wishing that their story be told…

Juden in arabischen Ländern: „The Forgotten Refugees – Die vergessenen Flüchtlinge“

B“H
Vor der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 lebten mehrere Hunderttausend Juden in arabischen Ländern wie Syrien, Libanon, Irak, Iran, Jemen, Marokko, Tunesien, Ägypten, Algerien oder Libyen. Mit der Staatsgründung Israels waren sie sofort Pogromen ausgesetzt und viele arabische Länder warfen die Juden, sie seit Jahrhunderten dort gelebt hatten, hinaus. In den meisten Fällen durfte Hab und Gut nicht mitgenommen werden und jegliche Besitztümer wurden von den Arabern konfisziert.
Aber nicht nur seit 1948 fanden in arabischen Ländern Judenpogrome statt. Nur eines von vielen Beispielen: Im Jahre 1907 kam es in Casablanca zu einem dreitägigen Judenpogrom, in welchem die Araber den jüdischen Wohnbezirk zerstörten.
Im Jahre 1929 kam es selbst in Israel, im damaligen Palästina, zu Pogromen in Hebron sowie in der Altstadt von Jerusalem. Ich könnte fortfahren und endlose Pogromberichte aus allen arabischen Ländern sowie der britischen Mandatszeit Palästinas auszuzählen. Allerdings ist der folgende Film als Einstieg ins Thema hilfreicher:

 

 

Mehr Infos hier:
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