Leben in Jerusalem

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Demonstrationen'

Schlagwort-Archive: Demonstrationen

Mitten in Tel Aviv fordern Palästinenser die Zerstörung Israels

B“H
Nachdem genau eine Woche zuvor die Drusen am Kikar Rabin / Rabin Square vor dem Tel Aviver Rathaus gegen das israelische Nationality Law demonstrierten, traten gestern Abend die Palästinenser, samt ihren arabischen Knessetabgeordneten, an derselben Stelle auf den Plan.
Das Nationality Law (Chok HaLe’om) bezeichnet Israel als einen jüdischen Staat. Eine Tatsache, welche die Palästinenser niemals akzeptiert haben und niemals akzeptieren werden. Der Hauptgrund für das ewige Scheitern eines dauerhaften Friedensprozesses sind keineswegs die jüdischen Siedlungen, sondern es ist die Tatsache, dass die Palästinenser sich weigern, einen Staat Israel und schon gar keinen jüdischen Staat Israel überhaupt erst anzuerkennen.
Israels radikale George Soros – Linke zog gestern Abend also mit den Palästinensern zum Rabin Square, um zu demonstrieren. Es ging nicht um das neue Gesetz, sondern man wollte einmal wieder richtig auf die Pauke hauen und gegen Israel allgemein demonstrieren.
Der Vorsitzende der Arbeiterpartei bzw. des zionistischen Lagers, Avi Gabbay, tat gut daran, sich von der Demo fernzuhalten. Ansonsten wäre er heute auseinandergenommen und in die Wüste geschickt worden.
Bei der gestrigen Demo schrien die Palästinenser nicht gegen das Nationality Law, sondern gegen den Staat Israel. Es wurde Lieder gesungen, die zum Mord an Israelis aufriefen. Es wurden palästinensische Fahnen geschwenkt und es wurde zu einer neuen Intifada aufgerufen. Man wolle mit dem Blut für die Befreiung Palästinas kämpfen.
Welches Palästina? Das der Römer oder das der Briten? 🙂
Die Leute in Tel Aviv wussten gar nicht wie ihnen geschah und auf einmal wurden da Palästinenser in 300 Bussen angekarrt, die da erst einmal auf dem Rabin Square beten. Die Szenerie wirkte wie Ramallah und nicht wie Tel Aviv. 
Die arabischen Knessetabgeordneten sowie die Palästinenser zeigten einmal wieder mehr ihr wahres Gesicht. Am Freitag noch verlor Netanyahu einige Prozente in den Umfragen, denn er ging eine Art Feuerpause mit der Hamas ein. Dazu aber mehr im nachfolgenden Artikel!
Was Netanyahu an Umfrageprozenten verloren hatte, holte er nach der gestrigen Demo wieder rein. Er führt mit weit mehr als 30% vor dem bislang abgeschlagenen Ya’ir Lapid (circa 22%) sowie Naftali Bennetts Bayit Yehudi.
Israels Linke hat nichts mehr zu melden und die Arbeiterpartei schrumpfte auf 12%. Wenn nicht noch weniger. Die linksextreme Meretz – Partei liegt bei circa 5%. Kurz gesagt, die Linke hat keine Chance und nach der gestrigen Demo erst recht nicht. 

 

 

Benjamin Netanyahus Amtswohnung in Jerusalem & Eine Demo pensionierter Polizisten

B“H
Hier ein kleines Video von einem der Eingänge zur Amtswohnung jedes israelischen Premierministers. Im Video erwähne ich, dass das Haus sich in der Ramban Street befindet. Genau genommen lautet die offizielle Adresse der Amtswohnung „Balfour Street“. Ich befand ich mich aber außerhalb in einer anderen Straße.
Fast immer findet sich irgendeine kleine Zeltdemo vor dem Amtssitz des Premierministers. Die pensionierten Polizisten, die aktuell demonstrieren, wollen mehr Rente. Mit einem davon hatte ich ein längeres Gespräch und ich sass auch mit im Zelt.
Israelische Polizisten, egal welchen Ranges, bekommen ganz normal Rente. Wer allerdings als Offizier in der Armee dient, dieselbe Anzahl an Dienstjahren und denselben Rang wie ein Polizist hat, erhält mehrere Tausend Schekel mehr. Die Demonstranten wollen gleichberechtigt behandelt werden und darum geht es bei dieser Zeltdemo.
Nach Abzug der Steuer, Krankenkasse sowie Nationalversicherung (Bituach Leumi) bleibt den Polizisten nicht mehr viel zum Leben. Und das nach 30 – 35 Dienstjahren. Jemand sagte mir, dass so mancher pensionierter Kollege Flaschen sammeln muss, um finanziell über die Runden zu kommen. Und daran sei nicht die Regierung Netanyahu schuld. Ob die Roten oder die Schwarzen, keine Regierung kümmere sich um die kleinen Leute.
Während des Filmens musste ich stets aufpassen, dass kein Sicherheitstyp vom Haus des Premierministers erscheint, aber ich denke mal, dass ich genügend Abstand gehalten habe. Der Eingang dort an der Ramban Street ist nicht der einzige.  

 

 

Ein Wort zum Drusenprotest in Israel

B“H
Warum die Drusen gegen das israelische Nationality Law (Chok HaLeom) protestieren, kann niemand genau sagen. Das Gesez definiert Israel als einen jüdischen Staat, was nichts Neues es, denn Israel ist, seit Bestehen, ein jüdischer Staat. Hätte Barak Hussein Obama das Gesetz nicht ständig blockiert, wäre es viel eher in Kraft getreten.
Was in Israel immer und immer wieder festzustellen ist: 
Nichtjuden wie Drusen und Christen geben sich häufig extrem pro – Israel. Sobald aber die Sprache auf das Judentum, die jüdische Identität und vor allem auf religiöse Juden kommt, rasten diese Nichtjuden vollkommen aus. Drusen weitaus weniger als die hier lebenden Christen. 
Dann sind die Juden Fundamentalisten und das Allerletzte. Israel JA, Judentum NEIN. Ob es sich hierbei um russische Nichtjuden handelt oder um andere Christen ist egal. Man hasst das religiöse Judentum und will Juden ihre jüdische Identität absprechen.
Man kann das Verhalten der Drusen, die sich, mehr oder weniger in ihren Gemeinden abschotten, nicht damit entschuldigen, dass sie ja in der israelischen Armee dienen. Fakt ist, dass ein hoher Prozentsatz der Drusen bei den Knessetwahlen arabische Parteien wählt. 
Die Jerusalemer Altstadt hat seit mehr als 15 Jahren ein Problem mit drusisch – israelischen Polizisten sowie drusischen Grenzpolizisten der Armee. Die Drusen stehen in der Altstadt fast immer auf der Seite der Araber. Wer als Israeltourist oder Jude eine Beschwerde / Anzeige gegenüber Arabern hat, der gehe auf die Polizeistation zu einem jüdisch – israelischen Polizisten / Vorgesetzten. Kommt ein Druse an und vernimmt die Araber, so unterhalten die sich nur auf Arabisch und machen untereinander einen Deal aus. Der Kläger schaut in die Röhre und wird ausgelacht. Vom Drusen und vom Araber. In diversen arabischen Altstadthostels ist genau das keine Seltenheit. Hinterher sieht man den Araber mit dem drusischen Polizisten beim Kaffee zusammensitzen und lachen.
Ich selbst war einmal dabei als ein Rabbiner mit Steinen beschmissen wurde und der drusische Grenzpolizist sich weigerte, etwas zu unternehmen. Geschehen an einem Schabbat nahe dem Damaskustor.
Jemand vom Schabak sagte mir einmal, dass die Jerusalemer Altstadt nur jüdische Polizisten brauche, denn die Drusen kungeln zu sehr mit den Arabern.
Einzig und allein geht es den Drusen nun darum, Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen zu wollen. Der gestrige Protest mit circa 50,000 Menschen am Rabin Square vor dem Tel Aviver Rathaus wurde von Israels extremer Linker organisiert und zumeist vom New Israel Fund gesponsert. Der Fund gehört Israelhasser George Soros, welcher immer wieder versucht, Unruhe im Land zu stiften.
Als ich gestern Abend auf mehreren israelischen Online News Sites Artikel zum Protest las, sah ich fast 3000 Leserkommentare. Die breite israelische Mehrheit liess in diesen Kommentaren ihren Unmut über die Drusen aus, die einerseits recht loyal zu Israel stehen, andererseits aber genauso den Arabern hinterherkriechen.
Ein Grenzpolizist sagte mir einmal:
„Die Drusen stellen sich immer auf die Seite des Stärkeren. Ist Israel obenauf, so sind sie mit Israel. Sind die Araber stärker, rennen sie zu den Arabern.“
Netanyahu machte gerade jetzt den Drusen viele Zugeständnisse, doch er wurde als Rassist beschimpft. Drusen sind Knessetabgeordnete, Kampfpiloten und jetzt gibt es sogar einen drusischen General.
Mit ihrem Protest, der beigelegt scheint, denn nun will man doch wieder mit Netanyahu reden, bewirkten die Drusen, dass weite Teile der israelischen Bevölkerung ihnen weniger freundlich gesinnt ist. Um es milde auszudrücken.
Die Drusen verbündeten sich mit der radikalen Linken sowie Soros’ New Israel Fund und das wird, trotz aller Loyalität, gar nicht gerne gesehen. Einzig und allein spielen auch bei den Drusen diverse Interessen und Zuwendungen eine Rolle. Solange alles super läuft sind sie mit Israel. Passiert das Gegenteil, sympathisieren sie mit den Arabern und Feinden Israels.

 

Zu den haredischen (Ultra – Orthodoxen) Demonstrationen in Jerusalem

 

B“H
In Israel wird ständig gegen irgendetwas demonstriert oder gestreikt. Heute, zum Beispiel, streiken diverse Bildungseinrichtungen. Nebenbei demonstrieren die Behinderten, welche da seit ein paar Wochen immer wieder den Straßenverkehr in Tel Aviv und Jerusalem lahmlegen. Mit Rollstühlen stellen sie sich vor PKWs und dann geht gar nichts mehr.
Letzte Woche demonstrierten wieder einmal die Haredim (Ultra – Orthodoxe Juden) in Jerusalem, Beit Shemesh, in Bnei Brak sowie in kleineren von Haredim bewohnten Städten.
Vorwiegend junge Haredim zeigten sich äußerst angriffslustig, denn sie demonstrierten gegen den Armeedienst. Dazu könnte ich jetzt wieder extrem viel Hintergrundfakten berichten, doch fasse ich mich kurz und nicht zu umständlich:
Zuerst einmal muss man erwähnen, dass kaum ein führender Rabbiner hinter den Demonstranten stand. Lediglich Rabbi Shmuel Auerbach aus Jerusalem. Und hierzu muss man wissen, dass seit dem Tode des bekannten Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv im Jahre 2012 mehrere litvische Rabbis um die Führungsrolle im litvischen Movement kämpfen. Rabbi Auerbach aus Jerusalem ist einer davon. Der Konkurrenzkampf mit Bnei Brak (bei Tel Aviv) und dessen führende Rabbis Steinmann und Kanievsky ist hart.
Jeder Rabbi will der beste und strengste sein und so gibt es ständig Reibereien. Dazu die Differenzen innerhalb vieler chassidischer Gruppen und in Mea Shearim geht es seit Jahren darum zu zeigen, dass einer frommer ist als der andere. Allein aus diesen Gründen sollte man diverse Demos nicht so furchtbar ernst nehmen. Insbesondere dann nicht, wenn nur ein Rabbi hinter ihnen steht und sich die haredischen Knessetparteien wie SHASS oder YAHADUT HATORAH einen feuchten Kehrricht um die Demonstranten scheren. „Na und! Ein Rabbi mit Gefolgschaft will man wieder zeigen, dass er auch wichtig ist.“  
Deutsche Medien könnten das alles wieder aufbauschen a la „Scheiss fromme Juden“, „Scheiss Fundamentalisten“ und „Ultra – Orthodoxe Juden sind eh alle zurückgeblieben“.
Das wäre die dumme einfach Fassung der Situation, welche die deutsche Meinungsmache gerne auffährt, ohne jegliche Ahnung zu haben. Genau dasselbe erfahren israelische Siedler in den deutschen Medien. „Alles Idioten und scheiss jüdische Fundamentalisten“.
Bei den haredischen Demonstrationen muss immer dazu gesagt werden, dass nicht ALLE Haredim demonstrierten, sondern lediglich diverse kleine Gruppierungen mit einer bestimmten Agenda. Die haredische Mehrheit schloß sich nicht an.
In Jerusalem gab es in der letzten Woche an der Kreuzung neben dem Busbahnhof Randale. Demonstranten hielten Straßenbahn, Busse und den gesamten Verkehr auf. Und das fast immer zur Feierabendzeit, wenn die Leute nach Hause wollten. Klar, waren die Leute sauer und ich sah viele einfach heimlaufen. Busse gab es teilweise keine und wenn, wurden lange Umwege gefahren.
Die Demos waren geprägt von polizeilicher sowie haredischer Gewalt. Jeder gegen jeden und was die Polizei leider immer wieder tut: Es werden Drusen oder russische Nichtjuden gegen religiöse Juden losgeschickt. Ob das in der vergangenen Woche wieder der Fall war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn ich war nicht dabei. Generell aber sind Drusen und Russen immer dabei, wenn es gegen Juden geht. Auch bei Siedlungsräumungen.
Die Demonstranten selbst taten sich auch keinen Gefallen, denn die breite israelische Öffentlichkeit hat sowas von Schnauze voll vom Thema „Nicht zur Armee zu wollen“. Jeder Israeli solle zur Armee gehen oder halt verweigern und dafür im Knast landen. Oder einen freiwilligen Sozialdienst machen, wie nationalreligiöse Girls beim „Scherut Le’umi“. Es kann nicht angehen, dass junge Soldaten fallen und viele (nicht alle) Haredim nur auf ihrem Hinter sitzen und nichts tun.
Innerhalb der letzten Jahre nahm die Anzahl haredischer Soldaten zu. Wenn führende Rabbis ihr Einverständnis geben würden, dann würde die Zahl haredischer Sodaten drastisch ansteigen. Bislang aber weigern sich die meisten Rabbis. Inklusive dem sephardischen SHASS Movement.
Die Armee machte zwei riesige Fehler:
Erstens liess sie es zu, dass das die ursprünglich für Haredim gegründete Einheit NACHAL HAHAREDIM von nationalreligiösen Juden besetzt wurde. Lediglich die allererste Einheit der Nachal war rein haredisch. Heute findet man dort kaum noch Haredim, sondern halt Nationalreligiöse.
Was die Armee tun muss, ist den Haredim eine angemessene Möglichkeit zu bieten. Das will man auch tun, aber irgendwie scheint nichts so richtig in die Gänge zu kommen. Die Nachal sollte wieder haredisch werden und die Nationalreligiösen sollten in ihren eigenen Hesder – Programmen dienen und lernen. Da geht es ja auch, denn die Lobby ist etwas größer.
Was nun passiert? Vorerst nichts. Es war Rosh Chodesh (ein neuer jüdischer Monat hat begonnen) und die haredischen Institute nahmen den Lehrplan wieder auf. Alle sind wieder busy bis zur nächsten Demo. Nur die Behinderten demonstrieren immer noch, denn die haben gar keine Lobby.

 

Photos:
http://www.kikar.co.il/252989.html
http://www.kikar.co.il/252979.html

Wie George Soros versucht, Israel zu zerstören

B“H
Antisemiten genauso wie Leute, die sich mit der jüdischen Gesellschaft wenig oder gar nicht auseinandersetzen, wissen meistens nicht, dass es Juden gibt, die sich und ihre jüdische Identität hassen. „Jüdischen Selbsthass“ nennen wir das und wer sich umschaut, der findet nicht gerade Wenige davon. Ich weiß nicht zu sagen, ob der aktuelle Konzernchef von Procter & Gamble noch derselbe ist, wie in den Neunziger Jahren. Der damalige Boss jedenfalls war ein Jude, der seine Identität hasste. Ein weiteres bekanntes Beispiel, auf das genau diese These zutreffen mag, ist George Soros. Antisemiten bezeichnen ihn gern als den reichen Juden aus den USA, der alles unter seiner Knute hat. Bei Barak Hussein Obama und Hillary Clinton war dies ganz sicher der Fall. Pumpte er doch Millionen von Dollar in den Clinton – Wahlkampf.
Das Ziel von George Soros lautet, die Welt in den absoluten Sozialismus zu treiben. Alle sind irgendwie gleich und er selbst ist der Herrscher. In Israel versucht Soros seit mehreren Jahrzehnten, Einfluss zu nehmen. Der ausgemachte Antizionist unternimmt alles, um Israel zu zerstören. Kein Geld der Welt ist ihm dafür zu schade und so ist es immer wieder der von Soros finanzierte und derigierte New Israel Fund (NIF), der in Israel Unruhe stiftet. Der NIF und seine Abspaltung SHATIL.
Ob das nun die „Women of the Wall“ (die angeblich jüdischen Frauen), die da vor der Jerusalemer Klagemauer für ihre Rechte demonstrieren und herumschreien. Die Gruppe von Reformjuden (wenn es sich denn überhaupt um Juden handelt) randaliert seit einigen Jahren vor der Klagemauer. Einige von ihnen provozieren mit halbnackten Gebärden, wilden Schreien und Gesten oder sie schänden Thorarollen. Alles angeblich im Namen des Judentum und der Frau, doch letztendlich geht es lediglich um eine linksextreme politische Agenda finanziert von George Soros. Demjenigen, der den Holocaust überlebte, doch das Judentum und Israel hasst und nicht davor zurückschreckt, jedem Dollarmillionen in den Rachen zu schieben, der gegen Israel agiert. Ob das nun Islamisten sind, die Frauen an der Klagemauer oder die selbsternannte Retterin der Armen, Vicky Knafo. Auch der Aufstand der Äthiopier in Tel Aviv vor mehr als einem Jahr wurde vom NIF sowie Shatil geplant und durchgeführt.
Vicky Knafo, lange Jahre arbeitslos und Sozialhilfeempfängerin machte sich im Sommer 2003 zu Fuß nach Jerusalem auf, um vor dem Finanzministerium gegen die drastische Kürzung des Kindergeldes zu demonstrieren. Der damalige Premier hieß Ariel Scharon und sein Finanzminister war Benjamin Netanyahu.
Was zu Beginn nach einer guten Idee ausschaute, ging bereits auf dem Fußmarsch von Mitzpeh Ramon nach Jerusalem verloren. Vicky erhielt einen Anruf von Shatil und das Geld des linksextremen George Soros winkte. Als Vicky vor dem Finanzministerium ankam, stand schon ein Zelt für sie bereit und Shatil hatte eine einzigartige Medienkampagne angezettelt. Nach zwei Monaten zog Vicky sang – und klanglos nach Hause und hatte nichts erreicht. Ihre Demo hatte sich selbst zerstört und Vicky Knafo erwies sich als korrupt. Kurz darauf machte sie Nacktphotos fürs Internet und verdiente damit auch noch dazu.
Vicky wollte zuerst noch in die Politik. Knessetsitz und so, aber keine Parteil wollte sie. Und so fand sie dann letztendlich einen Job als Kantinenköchin bei einem neuen Hotel in ihrem Wohnort Mitzpeh Ramon. Zwischendurch unternahm sie noch ein oder zwei Versuche, ihren alten Marsch nach Jerusalem wieder aufzunehmen, doch das interessierte (auf Deutsch gesagt) keine alte Sau mehr. Und jetzt ist Vicky schon wieder auf der Straße und demonstriert. Diesmal muss sie jedoch einsehen, dass erneut kein Schwein auf sie wartet und die Leute nicht auf Vicky angewiesen sind, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.
Klar, ist alles Mist. Hohe Arbeitslosigkeit, steigende Mieten und Lebenshaltunsgkosten, Altersarmut, alleinerziehende Mütter, kein Geld, kein gar nichts. Okay, das wissen wir alle. Ob Vicky nun aus Protest marschiert oder nicht … die linksextreme Organisation Shatil und Israelhasser George Soros will dann doch niemand im Rücken haben. Die Leute sind arm, aber Patrioten. Und Vicky arbeitet eh nur in die eigene Tasche, was wir schon mehrere Male sahen.
Ob Vicky immer noch läuft oder nicht … Ich habe keine Ahnung und wenn es nicht neulich im TV gelaufen wäre, hätte die Mehrheit es gar nicht mitbekommen. Auch ich nicht. Generell bringen Demos in Israel nichts und wer etwas erreichen will, macht das privat unter der Hand aus. Sowie einige Obdachlose, die immer mal wieder allein vor der Knesset ihr Zelt aufschlagen. Irgendwann kommt dann ein Politiker angetrabt und arrangiert was. So läuft das im Normalfall ab und nicht mit Halligalli a la Soros.
In den USA kündigte George Soros aktuell Donald Trump den Kampf an und es ist wiederum Soros, der mitunter auch an den Anti – Trump – Demos beteiligt ist. Mein Vorschlag wäre, dass Soros seine sieben Sachen packt und in den Iran oder zu den Saudis zieht. Von mir aus kann er auch ISIS, Neonazi – Gruppen oder Adolf Hitler Gelder zuschanzen. Anstatt sein Geld für den linken Terrorismus einzusetzen, hätte Soros in Afrika ein paar Kinder vor dem Hungertod retten können.
Links:
George Soros funds war on Israel
The New Israel Fund is behind the Ethiopian riots in Tel Aviv
Investigation of the New Israel Fund

 

Vicky Knafo marschiert wieder

Äthiopische Juden in Israel und ihr aktueller Aufstand

B“H
Wenn ich heutzutage das Wort RASSISMUS höre, kriege ich nur noch das große Kotzen. Was in unserer Zeit alles unter die Kategorie RASSISMUS gequetscht wird, ist alles andere als normal. Neulich erst schaute ich mir ein paar alte Aktenzeichen XY – Folgen auf Youtube an und lachte mich schlapp, was ein Eduard Zimmermann in den 70iger oder 80iger Jahren noch alles sagen durfte. Heute würde ihn sofort ein dicker fetter Rassismus – Stempel aufgedrückt werden. Von wegen abartiges Homosexuellen – oder Gastarbeitermilieu.
Nein, heute muss ein jeder Mensch, besonders wenn er weiss ist, sofort nachdenken, was er sagt und wie er es sagt. Ansonsten hat er die Arschkarte gezogen und steht als Rassist da. Schon allein das Wort „Migrationshintergrund“ gilt in Deutschland als rassistische Ausdrucksweise.
Israelis denken nicht soviel nach, denn irgendwie sind wir alle Rassisten und leben es offen aus. Araber sind Rassisten und hassen Schwarze, sephardische Juden beschimpfen aschkenazische Juden und umgekehrt. Geborene Israelis imtieren eingewanderte Amerikaner oder Franzosen und äffen deren Akzent im Hebräischen nach. Sogar in Werbespots im Radio. Irakische Juden gegen kurdische Juden, alle gegen die Russen, kanadische Juden gegen US Juden. Nur ich als ehemalige Deutsche werde eigentlich kaum angemacht. Als ich jahrelang in einer Jerusalemer Bäckerei arbeitete, war ich die Aschkenazin weit und breit. Selbst der Boss war Kurde. Wenn ich meinen Arbeitsplatz aufräumte oder überhaupt etwas organisierte, kamen sofort lustig gemeinte Bemerkungen wie „Ja, die Deutschen räumen auf !“ Und dann ging es gleich weiter und der irakische Vorarbeiter machte sich über den iranischen Arbeiter lustig. „Juden aus dem Iran seien alle geizig und fressen nur Gondi“ (Klops aus Fleisch und Tehina).
Wie ich bereits in der Vergangenheit schrieb: Jeder Neueinwanderer findet irgendwie seinen Platz in Israel. Wenn nicht er selbst, dann seine Kinder. Die nächste Generation spricht akzentfreies Hebräisch und ist integriert. Nur bei den äthiopischen Juden klappt das eher selten. Nach wie vor leben sie und selbst die in Israel geborenen Generationen in Ghettos. Sei es außerhalb von Jerusalem, in Mevasseret Zion, in Beit Shemesh, in Rehovot oder im riesigen Äthiopiergebiet von Yavneh und Gedera. Anstatt zu ackern, verlegen sich die Äthiopier darauf, zu jammern und alle anderen des Rassismus zu beschuldigen. Anstatt sich in der Schule ins Zeug zu legen, gilt es bis heute als Ausnahme, dass ein Äthiopier Akademiker wird. Neulich erst wieder in der Zeitung: Der erste äthiopische Arzt in der israelischen Armee.
Ich kann mich den ganzen Tag lang in die Hucke jammern oder ich kann etwas dagegen tun. Wenn meine Eltern einfache Arbeiter sind, kann ich den Willen aufbringen, einmal besser dazustehen. Nicht so bei den Äthiopiern. Eine Generation im Ghetto und alle anderen verspüren keinerlei Ehrgeiz, aus der Misere herauszukommen. Nichts geschieht und wenn einmal, dann berichten sogar die Medien.
Die äthiopische Misere begann gleich nach ihrer Masseneinwanderung, wie ich in älteren Artikeln beschrieb:
Keine Ahnung, ob ich mich auf dem aktuellen Stand befinde, doch Kuschi ist ein abwertendes Wort für einen Farbigen. Vor Jahren noch genoß das Wort Kuschi einen „normalen“ Status, entwickelte sich jedoch immer mehr in etwas Negatives. Kuschi, so werden vielerseits die äthiopischen Neueinwanderer genannt und der Ausdruck läßt in dem Moment nichts Gutes ahnen.
Irgendwann haben wir alle aufgehört zu zählen, mit wie vielen Projekten die israelische Regierung die Äthiopier in unsere Gesellschaft eingliedern wollte. Wir, das sind die Israelis und die Äthiopier selbst. Letztere sind vollkommen frustiert und haben keinen Bock mehr auf die israel. Gesellschaft, die sie nicht will und ein Land, das sie ausstößt. „F… you“, sagen nicht wenige äthiopische Jugendliche und einer davon verkündet heute in der Tageszeitung „Yediot Acharonot“, sich in die Luft sprengen zu wollen. Genauso wie die Araber, die auch frustriert seien.
Die Androhung des äthiopischen Jugendlichen klingt übertrieben, aber dennoch zeigt sie sogleich die Misere der Äthiopier. Neulich berichteten die Tageszeitungen über einen weiteren rassistischen Vorfall in der Stadt Petach Tikwa (nahe Tel Aviv). Dort gebe es an einer relig. Schule Pausen nach Rassen getrennt. Äthiopische Schülerinnen gehen zu anderen Zeiten hinaus auf den Pausenhof als alle anderen Schüler. Die Schule begründete diese Anordnung unter anderem mit dem Argument, dass Äthiopier nun einmal andere Sitten haben als wir.
Die Integration will einfach nicht gelingen, auch wenn gerade einmal kein rassistischer Vorfall stattfand. Die Frage ist nur, ob wir wirklich daran schuld sind, wie die Äthiopier behaupten.
Die Ursache des Problemes begann schon mit dem ersten Einwanderungsstrom der Äthiopier. Von den aschkenazischen Juden werden sie nicht als Juden gesehen und man verlangte von ihnen nach der Einwanderung die Teilnahme an orthod. Konversionskursen zum Judentum. Dies lehnten die Äthiopier ab und der ashkenazische Teil des Oberrabbinates sah den Fall als gelaufen. Keine Konversionskurse = keine halachischen Juden.
Erst der damalige sephardische Oberrabbiner, Rabbi Ovadiah Yosef, schrieb die äthiopischen Juden wirklich als Juden ein. Selbstverständlich nur diejenigen, die aus Äthiopien Nachweise über ihre jüdische Identität vorweisen konnten.
Ein weiteres Problem ergab sich aus der Tatsache, dass viele von ihnen mit einem nichtjüdischen Ehepartner verheiratet sind und die Kinder daher keine Juden mehr sind (falls die Mutter nichtjüdisch sein sollte und nicht orthod. Konvertiert). Ein weiteres Problem bildeten die unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensumstände. Hier Afrika pur mit dem Analphabetismus und der Erniedrigung der Frau, da eine hochmoderne Industriegesellschaft, die all diese Uraltmethoden nicht mehr akzeptieren will. So haben erwachsene Äthiopier bis heute große Probleme mit der hebräischen Sprache und die Folgen sind Arbeitslosigkeit und Ghettoisierung. Diese Ghettos sind uns allen allgegenwärtig; sei es nun in Teilen Rehovots, in Hadera oder Gedera.
Die Gesellschaft der eingewanderten Äthiopier funktioniert teilweise noch immer gemäss Hiercharchien der Stammesgesellschaft. Immer noch haben Clans und deren Oberhäupter das Sagen und die Rechte der Frau bleiben vielfach auf der Strecke. Gewalt in der Familie bis hin zum Töten der eigenen Ehefrau sind keine Seltenheit.
Die Ghettos ziehen eine neue Generation heran, die in vielen Schulen Null Chancen hat. Die Eltern Analphabeten und arbeitslos, die Kinder müssen schon als Teenager jobben, um die Familie zu ernähren. Den Frust über fehlende Anerkennung und soziale Sicherheit lassen sie mit Hilfe von Gangs aus. Die äthiopische Gang zieht aus und besiedelt die Parks.
All dies sind Dinge, die von der israelischen Gesellschaft zur Kenntnis genommen werden. Kriminelle äthiopische Jugendliche und Erwachsene, die gebrochen Hebräisch sprechen. Der vorherige Präsident Moshe Katzav sagte sogar, dass es ein Fehler war, die Äthiopier überhaupt ins Land zu holen, denn zu viele von ihnen seien Kriminelle.
Hätten die Äthiopier Wirtschaftsbosse und Erfolge vorzuweisen, dann sehe natürlich alles anders aus. Bisher aber ist man im Sumpf und es gibt kaum ein Entkommen. Wenn ein Äthiopier es bis auf eine Uni schafft, dann ist das den Zeitungen eine Schlagzeile wert. Aber wer von ihnen hat schon den Willen und den Ehrgeiz es bis zur Uni zu bringen ? Schulen kosten Geld in Israel und Geld ist keines da für die Äthiopier.
Eines ist sicher: Die Äthiopier können nicht für alles die Israelis verantwortlich machen. Es liegt auch an ihnen, wie alle anderen Neueinwanderer auch die Landessprache zu erlernen und sich langsam zu etablieren. Armut, Abstieg, okay, das kann jedem einmal passieren. Aber ich kann nicht nur dasitzen und nichts tun und darauf warten, dass Olmert vorbei kommt und mir einen Scheck überreicht. Leider lernen die Jugendlichen genau das von ihren Eltern. Das Nichtstun und Abwarten.

 

 

Immer wieder neu beschuldigen die hiesigen Äthiopier Israelis des Rassismus. Insbesondere die Polizei. Neulich erst schlugen Streifenpolizisten einen äthiopischen Soldaten, der in der israelischen Armee dient, zusammen. Dies geschah in der Küstenstadt Holon.

 

 

Die israelische Mehrheit betrachtet den Prügeleinsatz der Cops als eine Schande für unser Land. Die Äthiopier nahmen den Vorfall als Grund zum Randalieren. Zuerst wurde nur demonstriert wie am vergangenen Donnerstagabend in mehreren Teilen Jerusalem. Weil die Äthiopier des Abends die Keren Hayesod nahe der Amtswohnung von Netanyahu, besetzt hielten, fuhren weder Busse noch die Straßenbahn. Und das in einem Zeitraum von mindestens zwei Stunden. Eine Freundin von mir, mit der ich Donnerstagabend shoppen war, hing mehr als zwei Stunden an einer Bushaltestelle in der Derech Hebron Hauptstraße fest.
Was mit Demos begann, entwickelt sich immer mehr zur Randale und das Geschehen erinnert an Baltimore. Obwohl viele Israelis den äthiopischen Rassismus – Demos Sympathien entgegenbringen, sobald alles in Randale übergeht, ist Schluss mit Toleranz. Persönlich sehe ich die nächsten Demos verbunden mit Geschäftsplünderungen und Übergriffen auf weisse Israelis. Freilich nicht alle Äthiopier, doch es gibt einen extrem gewaltbereiten Kern unter Jugendlichen. Und aus diesem Kern heraus gab jemand gestern den Medien gegenüber zu, dass die jetzigen Demos gegen Rassismus erst der Anfang sind. So in der Art: Ihr kriegt alle auf die Fresse und wir haben das Sagen !
Erst Demos in Jerusalem und gestern Abend in Tel Aviv. Einer Stadt, in der man nicht viele Äthiopier findet, denn die Küstenstadt ist die Hochburg aller aschkenazischenn Juden. Im linksausgerichteten noblen Ramat Aviv gibt man zwar den Äthiopiern Recht, doch will man im eigenen Stadtteil keine Unterschicht. Man nenne mir einen einzigen Äthiopier, der in Ramat Aviv lebt und zur Schule geht !!!

 

Gestern Abend: Ausschreitungen in Tel Aviv


Die liberalen Linken haben die Klappe offen, wenn es gegen die Regierung geht, aber sobald sie einen Äthiopier in der Nachbarschaft aufgedrückt kriegen, ist Schluss mit lustig. Das ruiniere den noblen Stadtteil und die schwarzen Asos sollen gefälligst woanders hausen !
Die aktuelle Lage schaut so aus, dass es den Äthiopier nach dem Vorfall in Holon reicht und man weiter gegen Rassimus demonstriert. Und ja, ich sehe ein heftige Gewaltwelle auf uns zukommen. Wenn es darin endet, ist auch die anfängliche Sympathie der Bevölkerung am Ende und damit tun sich die Äthiopier keinen Gefallen. Am Ende stehen sie genauso da wie jetzt und erreichen gar nichts.
Bleibt die Frage: Wer organisiert und finanziert den Aufstand der Äthiopier ?
Meiner Meinung nach ist das wieder die linksextreme Organisaion SHATIL mit Hauptsitz in Tel Aviv. Eine Filiale des Israelhassers George Soros, der da alles finanziert, was gegen eine Likud – Regierung protestiert. Egal, ob den Auftstand illegaler Afrikaner in Tel Aviv vor einigen Monaten, die gefakten Zeltdemos der Obdachlosen oder die Vicky Knafo Demo der alleinerziehenden Mütter vor mehr als zehn Jahren. Soros will einen Palästinenserstaat und alle Juden nach der Pfeiffe der Hamas tanzen sehen. Um seinem Ziel näherzukommen, ist ihm Geld egal und er schmeisst es jeder Demo in den Rachen. Die Äthiopier sind lediglich Mittel zum Zweck und nach den momentanen Gewaltausbrüchen werden sie gelackmeierter dastehen als vorher.
Details zu den aktuellen Unruhen:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/194920#.VUcKPZMt04l
IM GHETTO – ÄTHIOPISCHE JUDEN IN ISRAEL

Tel Aviv: „Zur gestrigen Großdemonstration der israelischen Rechten“

20150315_163507
Photo: Miriam Woelke
Die Örtchen
B“H
Wie bereits erwähnt, fand gestern Abend auf dem Tel Aviver Rathausplatz Kikar Rabin eine große Demonstrations Israels Rechter statt. Wobei RECHTS hier keinesfalls für vergleichbare deutsche Rechte steht, sondern für demokratische Parteien. Ähnlich der CDU / CSU.
Bevor die Veranstaltung begann, war ich einige Zeit dort und photographierte die Vorbereitungen. Danach seilte ich mich ab zum Busbahnhof, denn ich wollte vor all den Massen und Staus daheim sein.

 

20150315_163519
Photo: Miriam Woelke
YACHAD – Eli Yishai und Baruch Marzels Rechtspartei. Mein Favourit !

 

20150315_163607
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_163710
Photo: Miriam Woelke
Israels linksgerichtete Medien: Der Radiosender Kol Israel sowie die Fernsehanstalten. Alle waren sie live dabei.

 

 

20150315_163824
Photo: Miriam Woelke
Die Linken hatten Krawalle angekündigt. Dementsprechend war das Sicherheitsaufgebot.

 

 

20150315_163833
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164021
Photo: Miriam Woelke

 

Die Bühne vor dem Rathaus von Tel Aviv

 

 

20150315_164106(0)
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164213
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164222
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164252
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164315
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164424
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164622(0)
Photo: Miriam Woelke

 

 

20150315_164515
Photo: Miriam Woelke