Leben in Jerusalem

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Archiv der Kategorie: Uncategorized

Schwarzwälder Gästehaus will keine israelischen Touristen

B“H
In den hiesigen Medien geht aktuell diese Meldung um:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/219579
http://www.jpost.com/Israel-News/German-guesthouse-turns-away-Israelis-Our-apartments-are-not-for-them-471238
Eine Menge Israelis sind sauer, weil es überhaupt Israelis nach Deutschland zieht. Die Mehrheit sagt: Hinfahren ja, aber dort wohnen – NIE!
Junge Israelis, die es besonders nach Berlin zieht, stossen in ihrer Heimat auf wenig Verständnis. Meistens handelt es sich bei den Leuten, die sich in Berlin niederlassen um solche, die es arbeitsmässig in Israel nicht so haben. In Berlin dagegen erhofft man sich offenbar die „große Karriere“.
Was genau das Gästehaus im Schwarzwald dazu bewogen hat, der israelischen Tour Gruppe abzusagen, geht nicht so eindeutig hervor, da das Englisch der Emails sehr schlecht ist. Zumal dann noch der typisch deutsche Hauruck – Ton kommt, wo man doch eigentlich höflich absagen sollte. Stattdessen „This is not for you. Jawoll!“ 🙂

Zum anstehenden jüdischen Neujahr Rosh Hashana

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Photo: Miriam Woelke

B“H

Anfang nächster Woche feiert die jüdische Welt ihr neues Jahr 5777. Rosh Hashana ist ein wichtiger Feiertag und wer sich kurz darüber informieren will, der kann hier weiterlesen:

https://hamantaschen.wordpress.com/2016/09/27/rosh-hashana-in-jerusalem/

Honigkuchen für Rosh Hashana

B“H
Am kommenden Sonntagabend beginnt das jüdische Neujahrsfest Rosh Hashana und traditionell wird zum Fest selber sowie vorher Honigkuchen serviert.
Warum ausgerechnet HONIGKUCHEN und Honig ?
Weil wir auf ein süsses Neues Jahr 5777 hoffen !
Gutes Gelingen beim Honigkuchenbacken zum Festtag !
– 6 Eiweiß
– Eine halbe Tasse Zucker
– Beides zusammen schaumig schlagen
Ein Eigelb mit einer halben Tasse Honig vermischen und etwas Vanille dazugeben. Außerdem kann noch etwas Zitronensaft hinzugefügt werden. Alles zusammen schaumig schlagen. Dann eine Tasse Mehl sowie das schaumig geschlagene Eiweiß mit dem Zucker hinzugeben. Den Teig bei 180 Grad 20 – 30 Minuten lang backen.
 

Gab es schon immer Palästinenser in Israel?

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Quelle: Facebook

Eine neue palästinensische Terrorwelle geht durch Israel

B“H
Ich weiß nicht, ob die deutschsprachigen Medien bereits berichten – In Israel begannen die Palästinenser vor wenigen Tagen eine neue Terrorwelle. Es fliegen erneut Steine auf Fahrzeuge und mittlerweile gab es mehrere Messerattacken. Aktuell heute Morgen vor einem der Altstadttore. Dort ging ein 20 – Jähriger Palästinenser aus Ostjerusalem auf eine Polizeistreife los. Mit einem Messer verletzte er eine 38 – Jährige Polizistin schwer. Ihr männlicher Kollege wurde ebenso attackiert, konnte den Terroristen aber erschiessen.
In genau zwei Wochen feiert die jüdische Welt ihr Neujahrsfest Rosh Hashana. Moslems brachten in der vergangenen Woche einen 5 – tägigen Feiertag hinter sich. Ein Feiertag, der sich gegen Juden wendet, denn es wird behauptet, dass Avraham seinen Sohn Ishmael opfern wollte und nicht Yitzchak. Die Juden hätten die Thora gefälscht. Egal was, Moslems wollen alles zu ihrem Vorteil ausnutzen und überhaupt habe sich die ganze Welt allein dem Islam unterzuordnen.
Berichte zur Terrorwelle in Israel:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/218001
http://www.timesofisrael.com/2-cops-seriously-hurt-in-old-city-stabbing-attack-assailant-shot/
Das unterste Bild auf dieser Site zeigt den palästinensischen Attentäter, der da so jung und unschuldig ausschaut.
http://news.walla.co.il/item/2998500
Immer kurz vor jüdischen Feiertagen rasten die Palästinenser aus. Das ist eine langjährige Tradition, obwohl diesmal das jüdische und muslimische Neujahr auf den gleichen Tag fallen.

An deutsche Israelhasser

B“H
Ein sehr guter Artikel wurde gestern im Berliner Tagesspiegel veröffentlicht:
http://www.tagesspiegel.de/politik/bds-bewegung-die-freundlichen-israel-hasser-von-nebenan/14485104.html
Allerdings sollte ich fairerweise erwähnen, dass jemand den Link auf Facebook stellte, wo ich erst drauf aufmerksam wurde.
Es geht um das internationale ISRAEL BOYCOTT Movement BDS.
http://www.adl.org/israel-international/israel-middle-east/content/backgroundersarticles/bds-campaign-backgrounder.html#.V2Aqe_krJph
Der Alltag zwischen jüdischen Israelis und Palästinensern verläuft ganz normal. Von Terroranschlägen einmal abgesehen. Palästinenser aus der Autonomie werden natürlich beim Grenzübertritt nach Israel kontrolliert. Zurecht, wie wir alle aus der Erfahrung heraus wissen, denn so mancher Terrorist wurde am Checkpoint mit Waffen und Sprengstoff erwischt.
Palästinenser, die mit israelischem Personalausweis auf israelischem Territorium leben, haben alle Freiheiten. Sie arbeiten ganz normal bei israelischen oder palästinensischen Firmen. Im Staatsdienst, bei der Stadtverwaltung, als Anwalt, Arzt im Krankenhaus, Zahnarzt, Bankangestellter oder was auch immer. Der Richter, der meinen Verkehrsunfall mit einem Egged Bus verhandelte, war Palästinenser.
Mehrheitlich ziehen Palästinenser das Leben in Israel dem in der Autonomie vor. Warum? Weil sie in Israel Freiheiten haben, die ihnen Hamas und Fatach verwehren. Dazu die Korruption in der Autonomie, wo sich Fatach – Politiker sowie führende Hamas – Terroristen EU – Millionen einverleiben und sich Luxusvillen bauen. All die EU – Gelder verschwanden und verschwinden immer noch in den dunklen Kanälen der palästinensischen oberen Zehntausend. Das Volk im Gazastreifen sieht davon nichts, aber Hauptsache Ismail Haniye von der Hamas kann im Luxus schwelgen.
Zudem liefert Israel der Autonomie sowie Gaza Strom und Wasser. Selbst dann, wenn die ARD etwas Anderes behauptet. Eine Frage, die jedoch niemand stellt: Die Palästinenser haben Millionenschulden bei Israel, da sie diese Rechnungen sehr selten begleichen. Im Grunde genommen hätten wir schon lange den Palästinensern von Gaza Strom und Wasser abdrehen sollen.
In meinem Zweitjob habe ich recht viele palästinensische Schüler, die Englisch lernen wollen. Und ja, wir kommen sehr gut miteinander aus. Oft sind mir die Palästinenser lieber als die Russen, denn wenn Letztere mich mit ihrer russischen Mentalität volllabern, geht mir das auf den Keks. Mit den Palästinensern rede ich nicht über Politik, sondern über ihren Arbeitsalltag. Zum Beispiel mit einer Krankenschwester aus einem Krankenhaus bei Bat Yam (südlich von Tel Aviv).
Palästinenser mit israelischem Personalausweis haben in Israel alle Rechte. Vom gesetzlichen Mindestlohn bis hin zum Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe. Rente, Krankenkassen, Wohngeld und alles Mögliche.
Wer sich mit der palästinensischen Gesellschaft beschäftigt, der wird feststellen, dass es dort genug eigene Probleme gibt. Nicht nur, dass Schwule ausgegrenzt werden. Ich kenne keinen Palästinenser, der sich offen schwul nennt. Und wenn ja, dann lebt er unter Israelis und traut sich nicht unter seine eigenen Leute, denn die schneiden ihm eben mal so die Kehle durch.
Ein massives Problem innerhalb der palästinensischen Gesellschaft ist die Gewalt. Häusliche Gewalt gegen die Ehefrau oder Ehefrauen ist an der Tagesordnung. Auf Kinder wird ebenfalls viel eingeprügelt. Und wenn ich hier Prügel sage, dann meine ich keine Ohrfeige, sondern so richtige Prügel. Da ist die Gesellschaft nicht zimperlich.
Tiere werden ebenso misshandelt. Vom Esel bis hin zu Pferden, Ziegen oder Kamelen. Immer mit dem Stock drauf. Es geschieht relativ häufig, dass Israelis blutende Esel am Straßenrand finden, die dann in einer Tierunterkunft versorgt werden. Es gibt sogar Einrichtungen für von Palästinensern schwer misshandelten Tieren.
Leute, die behaupten, in Israel herrsche Apartheid, haben keine Ahnung vom israelischen Alltag. Die Leute kommen als Touristen oder Volontäre und lassen sich ewig lange von Palästinensern berieseln. Was mich immer wieder amüsiert: In Jerusalem checken sie in verwahrloste palästinensische Altstadt – Hostels ein und zahlen horrende Preise. Die palästinensischen Besitzer zocken die naiven Ausländer total ab. Keine saubere Bettwäsche, dreckige Klos und und und. Aber lieber dort übernachten als, zum Beispiel, im israelischen Avraham Hostel. Saubere Zimmer, Frühstücksbufett im Preis inbegriffen und viele kostenlose Angebote.
Mit der Historie des Nahen Osten beschäftigt sich kaum ein Israelkritiker. Wie, z.B., kamen Syrien, der Libanon oder Jordanien zustande und wer zieht die Fäden. In der arabischen Welt läuft Vieles über Familien – und Standeshierarchien ab. In Deutschland sollte man das aufgrund der Familienclans in Berlin, Bremen oder Duisburg mittlerweile wissen. Und die Family hält gegen die deutsche Justiz zusammen. Selbst dann, wenn sich die Familienmitglieder untereinander die Köppe einschlagen.
Aber kommen wir zurück zur palästinensischen Gewalt untereinander. Mancherorts ist man heilfroh, die israelische Polizei zu haben. Wenn zwei befeindete Familien sich gegenseitig an die Kehle gehen, zum Beispiel.
Tja, wie sieht der Alltag in Israel nun aus? Nicht selten stehe ich an der Supermarktkasse neben palästinensischen Familien mit vollgeladenem Einkaufswagen. Im Alltag haben Juden und Palästinenser dieselben Probleme: Israel ist ein teures Land und jeder muss halt sehen, wie er seinen Lebensunterhalt verdient bzw. wie er Rechnungen zahlt.

 

 

Zur palästinensischen Kriminalität:
https://www.gatestoneinstitute.org/8643/palestinians-crime

Schulbeginn und Englischlehrer in Israel

B“H
Morgen ist der 1. September. Ein symbolträchtiger Tag in Israel, denn am 1. September eines jeden Jahres beginnt das neue Schuljahr. Morgen früh strömen Abertausende Schüler nach den ewig langen Sommerferien (seit Ende Juni) wieder in die Klassen und Erstklässler haben ihren großen Tag.
Der erste Schultag ist in jedem Jahr ein Riesenereignis. Das Fernsehen berichtet morgens live aus verschiedenen Schulen. Sämtliche Knessetabgeordnete sind vor Ort und lassen sich mit Schülern ablichten.
Einer meiner Schüler (vom Zweitjob) fragte mich, warum ich mich denn nicht bei einer Schule bewerbe. Die suchen dringend erfahrene Englischlehrer.
Ich antwortete „Nein danke, denn mit den hiesigen Kids will ich mich absolut nicht rumschlagen.“ 🙂
Noch dazu, wo der Lehrerjob schlecht bezahlt wird. Da bleibe ich lieber in meinem Hauptjob. Allerdings denke ich schon daran, weiter Englisch zu unterrichten. Das tue ich die ganze Zeit im Zweitjob, wo auch verdammt wenig gezahlt wird. Für das, was wir dort leisten müssen, werden wir ganz schön abgezockt.
Ende September kann ich endlich kündigen und dann mal sehen, ob sich vielleicht auf dem englischen Sektor etwas ergibt. Immerhin habe ich im Zweitjob sehr viel gelernt und es macht sich gut im Lebenslauf. Die Arbeit an sich ist toll, denn man lernt sämtliche Leute kennen, an die man sonst nie herankommen täte. Nur das Management ist halt total daneben und ich werde niemandem diesen Job weiterempfehlen.
Das Kuriose ist, dass ich auch israelische Englischlehrer in Englisch unterrichte. Und wenn ich mir deren Grammatik anhöre (man kennt noch nicht einmal den Unterschied zwischen WILL und GOING TO), dann ist das teilweise erschreckend. Damit stehen die israelischen Englischlehrer nicht allein, denn aus meiner eigenen deutschen Schulzeit weiß ich, dass die dortigen Englischlehrer genauso eine Katastrophe waren. Außer natürlich dem Unterricht englischer Muttersprachler, von deren Wissen ich heute noch zehre. Deutsche Englischlehrer hingegen brachten mir sehr viele Fehler dabei, welche in der Praxis in Israel erst einmal korrigiert werden mussten. Man denkt ja immer, Englisch sei so furchtbar einfach, aber sobald man sich mit dem Past und Future Progressive herumschlägt, wird die Sache schon etwas komplizierter.
Früher dachte ich stets, die Englischkenntnisse vieler Israelis seien okay. Wir alle wissen, dass Russen und Äthiopier kaum über irgendwelche Englischkenntnisse verfügen, aber der Rest, so dachte ich, sei ganz passabel. Aber weit gefehlt, denn wer genau hinhört, den trifft teilweise der Schlag. Kein Wunder also, dass das Englischlernen im Land total populär geworden ist. Heutzutage braucht man es halt im Beruf und ich selber helfe meinen Schülern bei TOEFL Vorbereitungen sowie Business Präsentationen.
Morgen geht die Schule also offiziell wieder los und somit auch die Vorbereitungen auf das nächste Bagrut (Abitur).
Hier ist ein interessanter Artikel zum Thema:

Ist nur Englisch allein so wichtig?