Leben in Jerusalem

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Archiv der Kategorie: Israel

Mitglied einer chassidischen Gruppe werden

Normalerweise stelle ich derlei Themen auf meinen religiösen Hamantaschen – Blog, aber aktuell scheint ja an gerade diesen Themen ein hohes Interesse zu herrschen.

Heute Morgen am Löwentor / Altstadt Jerusalem – Palästinenser fuchtelte mit Messer

 

Gestern früh versuchte eine Palästinenserin an der Jerusalemer Promenade (Tayelet), die sich da etwas weiter entfernt gegenüber von meinem Balkon befindet, mit einem Küchenmesser auf Besucher einzustechen. Die Frau wurde sofort dingfest gemacht und verhaftet.
Der Messer – Terrorist am Löwentor wurde erschossen
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/276340

Palästinensischer Terrorist rammt seinen PKW in israelische Soldatengruppe

B“H
In der vergangenen Nacht fuhr ein palästinensischer Terrorist in eine israelische Soldatengruppe und verletzte 12 Soldaten. Die Verletzten werden im Shaare Zedek Medical Center sowie im Hadassah Ein Kerem Hospital behandelt.
Stunden zuvor hatte an der Klagemauer (Kotel) eine Vereidigung der Soldaten stattgefunden. Eine offizielle Feier, die auch an der Klagemauer Tradition hat.
Die Soldaten gehören der Eliteeinheit Golani an und wurden erst im letzten November in die Armee eingezogen.
Der Anschlag ereignete sich zehn Minuten entfernt von meiner Wohnung. Direkt vor dem Alten Bahnhof (HaTachana) in der David Remez Street. Die Soldaten wollten die Straße überqueren als sie von hinten von dem anrasenden PKW überrascht wurden. Die restlichen Soldaten schossen nicht auf das Fahrzeug des Terroristen und der konnte entkommen. Das Fahrzeug wurde später im palästinensischen Stadtteil Beit Jala aufgefunden.
In den israelischen Online News wird in den Kommentaren heftig diskutiert, warum der Rest der Soldaten nicht sofort schoss. Offiziell heißt es, dass die Soldaten noch in der Grundausbildung seien und manch einer verteidigt sie, dass man innerhalb von drei Monaten nicht zum Rambo werde. Andere Kommentarschreiber geben den Offizieren die Schuld.
Wie auch immer, bei uns in der Gegend herrscht irgendeine Alarmstufe, denn man hört hoch und runter Polizeisirenen. Ausgerechnet vor dem Kulturzentrum Alter Bahnhof, der da recht beliebt ist und eigentlich niemand Böses vermutet. Busse fahren davor auf und ab und ich muss dort zwangsläufig immer vorbei. Zu Fuß genau so wie mit unseren Buslinien 72, 74, 75 und 78. Dass die Soldaten sich in der Gegend sicher fühlten, kann ich absolut verstehen. Obwohl das palästinensische Silwan und der palästinensische Teil von Abu Tur gleich um die Ecke liegen, am Alten Bahnhof war es bislang immer ruhig, denn in den Restaurants dort arbeiten auch viele Palästinenser.
https://www.timesofisrael.com/12-wounded-1-seriously-in-suspected-car-ramming-attack-in-jerusalem/
Und auf Hebräisch:
https://news.walla.co.il/item/3339306
http://mynetjerusalem.co.il/%d7%97%d7%93%d7%a9%d7%95%d7%aa/%d7%a4%d7%99%d7%92%d7%95%d7%a2-%d7%93%d7%a8%d7%99%d7%a1%d7%94-%d7%9c%d7%99%d7%93-%d7%9e%d7%aa%d7%97%d7%9d-%d7%94%d7%aa%d7%97%d7%a0%d7%94-14-%d7%97%d7%99%d7%99%d7%9c%d7%99%d7%9d-%d7%a0%d7%a4%d7%92%d7%a2%d7%95-1-%d7%a7%d7%a9%d7%94-433589/15

 

Immer noch das Wetter in Jerusalem

 

Nach anfänglichem Sonnenschein heute früh, holt uns nun der Regen wieder ein. Kein Schnee, aber unermüdliche Nässe. Freitag wird nochmal richtig schlimm mit Hagel, Sturm und Kälte, aber dann wird es wieder trockener und wärmer. Zumindest ab Sonntag.
In Jerusalem läuft heute nicht allzu viel, denn die Bevölkerung muss nicht nur das schlechte Wetter erdulden, sondern auch die zahlreichen Straßensperren und Busumleitungen aufgrund des Holocaust Events:
https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2020/01/20/die-deutsche-regierung-trauert-um-holocaust-opfer-aber-hasst-israel/
Wir sind alle heilfroh, wenn der Spuk am Freitagnachmittag wieder vorbei ist.

Live Sendung: Unwetter in Israel

 

Nordisrael ist geflutet. Vor allem die Städte Nahariya und Haifa.
Heftige Regenfälle ohne Ende und alle Wassermassen aus den höher gelegenen Orten des Nordens suchen sich ihren Weg in die Täler.
Das israelische Fernsehen berichtet live. In Jerusalem haben wir soweit noch Glück gehabt. Zwar tobt seit gestern ein Sturm, aber der Regen hält sich weitestgehend in Grenzen. Ab und zu regnet es heftig, doch dann hört er wieder auf.
Am Abend und in dieser Nacht soll es auch Jerusalem treffen. Morgen so richtig mit Hagel, aber der Sturm soll morgen im Verlauf des Tages aufhören.
Nun, es ist Winter und in diesem Jahr bekommen wir all den Regen, der dem See Genezareth (Kinneret) seit Jahren fehlt.

Israel bereitet sich auf ein neues Unwetter vor

B“H
Während in Deutschland selbsternannte Nahost – Experten schon wieder ein neues Iran – Inferno wittern, hat Israel aktuell ganz andere Sorgen. Heute Nachmittag steht nämlich ein weiteres Unwetter an. In Jerusalem ist es bei 8 Grad Celsius eisig kalt. Dazu ist es stürmisch und am Nachmittag sollen Regen und Hagel folgen. Morgen wird es noch schlimmer mit weiterem Hagel und Gewitter.
Bis Freitag wird es heftig schütten, aber der Sturm soll schon eher abklingen. Am Schabbat kommt wieder die Sonne hervor und die Temperaturen steigen.

 

In Haifa ist jetzt schon alles überschwemmt aufgrund heftiger Regengüsse.
https://www.srugim.co.il/407782-%d7%a9%d7%91%d7%a8-%d7%a2%d7%a0%d7%9f-%d7%95%d7%94%d7%a6%d7%a4%d7%95%d7%aa-%d7%91%d7%97%d7%99%d7%a4%d7%94-%d7%91%d7%a6%d7%a4%d7%95%d7%9f-%d7%94%d7%92%d7%95%d7%9c%d7%9f-%d7%99%d7%95%d7%a8%d7%93-%d7%a9
In Tel Aviv – Süd bereiteten sich gestern die Bewohner auf neue Überschwemmungen vor. Die Stadtverwaltung unternehme immer noch nichts, um das marode Abwassersystem zu reparieren. Nichts geschehe und da Gullis und Abwassersysteme gerade in Tel Aviv – Süd nicht funktionieren, kommt es bei heftigen Regenfällen seit Jahrzehnten immer wieder zum Wasserstau.
Eine junge Frau im Video meinte, dass sowas im schicken Ramat Aviv Gimmel nicht passieren würde. Nicht im reichen Norden der Stadt. Die Bewohner der Schechunat HaTikwah in Tel Aviv – Süd hingegen gehören nicht zu den besser Betuchten und mit ihnen könne man es ja machen. So die Meinungen.
Bürgermeister Ron Chulda’i investiere lieber in illegale Afrikaner und in Busse am Schabbat. Schechunat HaTikwah mit ihren vielen religiösen und traditionellen sephardischen Juden sei dem doch egal. Und so helfen sich die Bürger selbst. 

 

 

Bald sei der Winter wieder vorbei und dann interessiert sich keiner mehr für das kaputte Abwassersystem, was den Regen nicht ablaufen lässt. Passieren tue eh nichts, denn im Sommer sind verstopfte oder fehlende Gullis irrelevant.
In Jerusalem befürchtet man aufgrund des Sturmes neue Stromausfälle. Jedes Jahr dasselbe Drama. Regnet und stürmt es mal, bricht gleich alles zusammen. Im Nachbarhaus wurde gestern noch das Dach repariert, denn den Leuten regnete es wohl beim letzten Unwetter am Schabbat durch die Decke. Das ist mir auch schon passiert, denn ich wohne ganz oben unter dem Dach. Vor zwei Monaten wurden unser Dach endlich einmal komplett repariert und bislang hatte ich noch keine weiteren nassen Flecke an der Decke.
Worauf Ihr aufpassen solltet, wenn Ihr momentan durch Israel tourt:
Die Feuerwehr warnt davor, sich in Gegenden zu begeben, die immer wieder leicht geflutet werden. So, unter anderem, das Tote Meer. Weil es der tiefste Punkt ist, sammeln sich dort riesige Wassermengen aus dem Norden und Jerusalem. Geht in keine Wadis, denn die werden von den Wassermassen innerhalb von Sekunden geflutet.
Passt auf den Straßen von Tel Aviv und Jerusalem auf, dass Ihr riesigen Wasserpfützen nicht zu nahe kommt. Busse und PKWs rauschen da durch und Ihr steht klatschnass da. Wartet lieber alle Fahrzeuge ab und geht dann an den Pfützen schnell vorbei.

Israelische Polizeisirene