Leben in Jerusalem

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Was ist mit Diaspora – Juden in Israel an Chol HaMo’ed (Pessach & Sukkot)?

Die jüdischen Feiertage gehen weiter – Am Sonntagabend beginnt Sukkot

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Einkaufen von Sukkah – Dekorationen und Lulavim Photo: Miriam Woelke

B“H
Zum gestrigen antisemitischen Terroranschlag lade ich momentan ein kleines Meinungsvideo auf Youtube hoch, welches ich etwas später in meine Blogs stelle. Auch geht es in dem Video um die am Sonntagabend beginnenden jüdischen Sukkot – (Laubhütten ) Feiertage. Momentan wird überall gewerkelt und viele jüdische Israelis stellen ihre Laubhütten (Plural: Sukkot) auf. Ich habe keine Sukkah, doch gleich um die Ecke ist Chabad – Lubawitsch und ich werde dort öfters in deren Sukkah hocken. Mein neuer Nachbar ist einer der Chabad Chassidim von dort und ich sitze jetzt sozusagen an der Quelle. 🙂
Jerusalem ist gerammelt voll und am Machane Yehudah Markt war heute kaum mehr ein Einkaufen möglich. Die Leute kaufen wie verrückt für die acht anstehenden Sukkot – Feiertage und Touristen kann ich bereits vorab sagen, dass am Sonntag wieder nur ein halber Tag ist, denn abends beginnt der nächste jüdische Feiertag. Ab dem Nachmittag fahren keine Busse mehr (circa 16.00 Uhr) und am Montag ist in Israel offziell Feiertag und alles geschlossen. Die gesamte Woche über bleiben Ministerien, Stadtverwaltungen sowie alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen. Post und Banken haben nur halbtags geöffnet. An den Zwischenfeiertagen von Sukkot (beginnend am Montagabend) fahren die Busse wieder ganz normal.
Ich muss an den Zwischenfeiertagen zur Chemotherapie und weiß noch nicht, ob ich Mittwoch oder Donnerstag den Weg in die Altstadt einschlage. Zuerst muss ich sehen, wie ich mich fühle und dann will ich mich nicht unbedingt in die Menschenmassen zwängen. Dienstag Chemotherapie und Mittwochmorgen ist der Segen der Cohanim (Birkat HaCohanim) an der Klagemauer (Kotel). Hunderttausende werden dort sein und mich da hineinquetschen? Da klingt Balkonien wesentlich attraktiver. 🙂

 

Rationales zum Auswandern, Arbeiten und Leben in Israel

Ich bin nicht der Typ, der Euch irgendwelches gemütliches Trallala über Israel erzählt, sondern etwas aus dem gelebten Alltag.

Aktuelle Israel – Bevölkerungsstatistiken

B“H
Jedes Jahr, kurz vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana, werden aktuelle israelische Statistiken bekanntgegeben.
Wie viele Juden, arabische Christen und Moslems leben in Israel? Wie viele Juden leben in der Diaspora etc.
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/269475

Falsche Vorstellungen von Israel – Touristen

Manche Aussagen mögen abstrus klingen, aber es gibt bekanntlich nichts,was es nicht gibt! 🙂

 

Leserfrage: „Wie geht Israel mit arabischen Gefährdern um?“

B“H
Auf die Frage gibt es keine detaillierte Antwort, denn der innere Geheimdienst Schin Beth (Schabak) hält sich diesbezüglich mehr als bedeckt, da Menschenleben sowie die innere Sicherheit gewaltig auf dem Spiel stehen.
Sagen wir mal vorsichtig so: Es existieren in Israel Geheimdiensteinrichtungen, die keiner kennt. Niemand kennt die Verfahrensweisen und wie ein potenzieller Gefährder ausgemacht und beobachtet wird. Der Schabak wirbt, u.a., Araber an, um andere Araber auszuspionieren und das allein ist ein hochbrisantes Thema und wird an keine große Glocke gehängt. Man muss aber durchaus sagen, dass der Geheimdienst funktioniert und bereits zahlreiche Anschläge verhindern konnte. Allein aufgrund von zugespielten Informationen. Woher diese auch immer stammen, erfährt niemand.
Es gibt arabische Informanten genauso wie der Schabak Informanten in der nationalreligiösen Szene (u.a. der Hilltop Youth) hat.
Generell kann man sagen, dass Israel mit arabischen Gefährdern anders umgeht als Frau Merkel in Deutschland. Hierzulande wird diesbezüglich nichts dem Zufall überlassen und sofort durchgegriffen. Es steht die Sicherheit des Landes auf dem Spiel und diese Sicherheit spielt in Israel eine extrem wichtige Rolle. In Deutschland konzentriert man sich da lieber auf Greta, CO2 und irgendwelche Nachhaltigkeit. Israel hingegen kämpft ums Überleben und weder Gretchen noch CO2 spielen eine Rolle. Die Hizbollah steht im Libanon vor der Tür und die Hamas schickt Raketen aus Gaza. Da labert hier niemand von Nachhaltigkeit. 🙂

 

Wie meldet man sich in Israel am Telefon?

B“H
Wie meldet man sich eigentlich in Israel am Telefon? Egal, ob Festnetz oder Smartphone.
Israelis sagen, wenn sie angerufen werden, HALLO. Es ist mehr als unüblich sich, wie in Deutschland, mit dem Nachnamen zu melden. Stattdessen heißt es lediglich HALLO. Wer will, kann ja nochmals nachfragen, mit wem er genau redet. Meistens jedoch beginnt der Anrufer sofort loszulabern. Ist jemand falsch verbunden, so kommt das innerhalb von Sekunden heraus. Alles kein Problem.
Wer sich dagegen mit dem Namen meldet, sind Firmen, Callcenter oder Ministerien. Offizielle Einrichtungen und sowas in der Art. Privatpersonen melden sich, wie gesagt, einfach nur mit HALLO.