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Woran scheitert der Frieden im Nahen Osten?

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B“H
Der Frieden im Nahen Osten scheitert nicht etwa an irgendwelchen Siedlungen wie in den internationalen Medien gerne dargestellt, nur um Israel die Schuld in die Schuhe zu schieben. Siedlungen hat es schon immer gegeben und ich erinnere nur an das arabische Pogrom im Jahre 1929, wo die Juden von Hebron geradezu abgeschlachtet worden sind.
Jegliche Friedensverhandlungen scheitern an der strikten Ablehnung der Palästinenser (vor 1969 noch Araber genannt), Israel als JÜDISCHEN Staat anzuerkennen. Das ist der wahre Grund und nicht die Siedlungen, von denen der deutsche Otto Normalverbraucher noch nicht einmal weiß, was genau solch eine Siedlung überhaupt ist. 

 


6 Kommentare

  1. Shlomo sagt:

    Oder anders begründet:

    Weil die UN, UNESCO und alle anderen, die Israel „kritisieren“, mit zweierlei Maß messen.

    Was in den kritisierenden Staaten alles falsch läuft, projizieren sie auf Israel. Beginnend bei

    – „Siedlungen“ auf „verbotenem Land. Ganz zu schweigen von den vielen anderen UN-Mitgliedsstaaten, die real fremdes Land überrollten und von der UN nicht einmal „kritisiert“ wurden.

    – Menschenrechtsverletzungen und Apartheid. Hier bezieht man sich auf die Palästinenser in unserem Land, die nach Ausschau der Kritiker, die meist nicht einmal Israel besuchten, einfach auch hier ihre eigenen Probleme auf Israel projizieren, ohne auch nur im entferntesten Sinne von der UN gescholten worden zu sein.

    – „Kindermörder Israels“ rufen „Ankläger, die ihre eigenen Kinder zu Selbstmordattentäter erziehen. Wurden darauf von der UN nicht einmal angesprochen.

    Die Liste des zweierlei Maßes lässt sich fast endlos so weiter führen.

    Fakt ist, seit gut 3200 Jahren will jeder Staat der Welt, jedes Land, jedes Reich, jede rel. Gruppierung etc. Juden bzw,. Israel vorschreiben, wie es zu leben hat. Vor Hitler mordeten schon allein die Christen weit mehr Juden, als während der NS-Herrschaft, weil Juden einfach nur Juden waren, weil sie nicht Christ werden wollten, aber meist aus habgierigen Gründen, um an das Vermögen einiger weniger reicher Juden schadlos heran zu kommen.
    Da war den geldgierigen Juden keine Lüge gegen Juden zu schade.
    Nicht jeder Christ handelte so, es gab durchaus auch schon vor 1500 Jahren Christen, die Juden versteckten und zur Flucht verhalfen. Nicht viele, aber es gab sie.

    Und so zieht sich der Faden durch die gesamte Geschichte der Juden: das zweierlei Maß.

    Daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Das Blöde daran ist nur, die meisten „Kritiker“ machen sich nicht die leiseste Mühe zu schauen, wie viel Wahrheit real hinter den Anschuldigungen steht.

    Und weil das fast niemand prüft, steht noch heute jeder Jude bzw. die einzige Heimat aller Juden auf der Anklagebank, unverändert seit rund 3200 Jahren. Und wir leben heute noch, trotz alledem.

    Und weiter wird in von UN und EU mitfinanzierten u.a. Schulbüchern der Palästinenser so viel Blödsinn gegen Juden gelehrt, dass schon die kleinsten Kinder wissen: Juden sind an allem Schuld.

    Auf diesem niedrigen Niveau der Intelligenz, das sogar noch im Keller Höhenangst hat, ist es unmöglich, mit den Juden zum Frieden zu gelangen.

    • Miriam Woelke sagt:

      B“H

      Man hasst halt Netanyahu und das allein reicht. Obwohl man seine Innenpolitik, zum Beispiel, gar nicht kennt. Und falls Gidon Sa’ar neuer Likud – Vorsitzender werden sollte, so hasst man halt den, obwohl der im Ausland komplett unbekannt ist.

      Die israelische Linke ist automatisch das Gute und alles andere das Boese. Einschliesslich religioeser Parteien. Arabische Knesset – Parteien werden in deutschen Medien selten erwaehnt. Vielleicht um den Eindruck zu schinden, die Knesset sei rassistisch und lasse keine Araber rein. 🙂

      Lieberman hat verkuendet, dass Benny Gantz einen Pakt mit den haredischen Parteien eingegangen sei, um die kommende Wahl im Maerz zu gewinnen. Demnach ist Gantz auch wieder der Buhmann, weil er mit haredischen Parteien zusammenarbeitet.

  2. Sina Dener sagt:

    Sollte Gideon Sa’ar neuer Likud-Vorsitzender werden (Wie wahrscheinlich ist das eigentlich?), wird er von vielen Deutschen und anderen Europäern sicher auch als „ultra-rechts“ und „extremistisch“ abgestempelt werden, da er die Gründung eines „palästinensischen“ Staates ebenfalls ablehnt. Mir hingegen sind sowohl Netanyahu als auch Sa’ar sympathisch.

    Ich habe mir ja gleich gedacht, dass in Israel bald wieder Wahlen stattfinden werden – und siehe da, genau so ist es gekommen. 🙂

    Jetzt bin ich schon sehr neugierig, welche Wahlbündnisse die verschiedenen Parteien eingehen werden. Es wird jedenfalls spannend!

    • Miriam Woelke sagt:

      B“H

      Nicht wenige Israelis sehen nach der dritten Wahl im Maerz 2020 schon eine vierte Wahl kommen, denn die Aussicht, dass es zu einem weiteren Patt kommt, ist hoch.

      Laut Umfragen, denen man ja nie glauben sollte, wuerde der Likud unter Gidon Sa’ar weniger Stimmen erhalten als mit Netanyahu als Vorsitzenden. Netanyahu wird eben als jemand mit immenser Erfahrung gehandelt, was kaum ein anderer Politiker vorweisen kann. Und schon gar nicht die Fuehrung von Blau – Weiss unter Benny Gantz.

      Netanyahu kann sich auf internationalem Parkett bestens bewegen, spricht perfektes Englisch, denn er lebte jahrelang in den USA. Er kennt einflussreiche Leute und und und. Zudem war er fuer die israelische Wirtschaft von Vorteil, obwohl auch hier die Chinesen aufkaufen. Wie TNUVA, zum Beispiel. Ruestungskonzerne werden jedoch nicht an Auslaender verkauft.

      Netanyahu ist nicht rechts, sondern leider viel zu links. Er geht zuviele Kompromisse ein und handelt of unschluessig. Sa’ar war bereits Minister und sammelte Erfahrung. Einst verliess er wegen Netanyahu den Likud, kam aber wieder zurueck, weil er unter Likud – Waehlern recht populaer ist.

      Ein Problem sind die kleinen Parteien. Insbesondere Lieberman mit seinen eingewanderten Russen, von denen die Mehrheit nicht einmal juedisch ist. Weil er gegen ultra – orthodoxe Juden hetzt, kommt das bei den nichtjuedischen Waehlern wie den Russen, sehr gut an.

  3. Sina Dener sagt:

    Ja, ich war auch schon oft erstaunt darüber, dass Netanyahu so ein gutes Englisch spricht – als wäre es seine Muttersprache…

    Im Internet habe ich gelesen, dass Naftali Bennetts Partei bei der Wahl im März allein antreten will – also nicht in einem Bündnis mit anderen Parteien. Das halte ich aber für riskant, weil so die Gefahr besteht, dass die Partei an der 3,25 Prozent-Hürde scheitert – und dann wird es wieder nichts mit einer stabilen Regierung.

    • Miriam Woelke sagt:

      B“H

      Zwar hat Netanyahu im Englischen einen israelischen Akzent, doch sein Englisch ist einwandfrei. Ausserdem weiss er sich auf der Weltbuehne zu bewegen und kennt eine Menge Leute, was natuerlich von Vorteil ist. Er kennt die USA bestens und, waere sein aelteret Bruder Yoni nicht in Entebbe umgekommen, Netanyahu waere in den USA geblieben. Sein Traum war, dort Geschaeftsmann zu werden.
      Aber nach dem Tod von Yoni Netanyahu begann Bibi in den USA Vortraege zu halten und irgendwann landete er als israelischer Abgesandter bei der UNO. Kaum ein israelischer Politiker kann derlei Auslandserfahrung vorweisen. Moshe Arens, der kuerzlich verstarb, konnte das. Oder Golda Me’ir.

      Bis Maerz 2020 ist es noch lange hin und alles Moegliche kann passieren. Deswegen macht sich noch keiner richtig ernsthafte Gedanken, obwohl Politiker versuchen, Koalitionen abzusprechen. Aber es ist halt noch viel Zeit und in Israel aendert sich immer alles von einer Sekunde auf die andere.

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