Leben in Jerusalem

Startseite » Deutsche Auswanderer » Deutschland als linke Diktatur

Deutschland als linke Diktatur

Validation content="ca3b12cf8d29815feeb7b8e18de25f4b"
B“H
Im Jahre 1984 machten die deutschen Medien einen riesigen Wirbel um das Buch „1984“ von George Orwell. Es wurde immer wieder die Frage gestellt, ob in dem Buch mit dem sogenannten „gläsernen Menschen“ nicht ein Fünkchen Wahrheit sei, aber alle kamen zu dem Ergebnis, dass das Buch nichts als eine Utopie sei.
Im Jahre 1984 war das Buch sicher eine Utopie, in der heutigen Zeit dagegen untertreibt das Buch sogar noch. Wenn man sich allein anschaut, wie in Deutschland die Meinungsfreiheit eingeschränkt wurde und weiterhin wird, kommt automatisch die Frage auf, warum die Deutschen nicht massenhaft auf die Straße gehen und demonstrieren. So wie 1989 in der DDR. Warum passiert nichts außer ein paar von links gelenkte CO2 Demos? Warum lassen sich Deutsche alles gefallen? Von der GEZ bis hin zur Einschränkung des Internet. Wer eine andere Meinung als die angesagte linke Meinung vertritt, wird ausgegrenzt und dem wird sogar der Arbeitsplatz gekündigt.
Seit 2015 verlassen in jedem Jahr 150,000 Deutsche ihr Land und ziehen ins europäische Ausland einschließlich zahlreicher Ostblockländer. Sogar Russland ist angesagt genau so wie mehrere südamerikanische Länder. Viele deutsche Rentner ziehen nach Bulgarien, nach Ungarn oder Polen. Eben, weil ihre Rente für ein Leben in Deutschland nicht ausreicht. Thailand ist aktuell weniger angesagt, denn der niedrige Eurowert macht ein Leben mit weniger als 1000 Euro dort immer mehr unmöglich. Allein in Israel hat der Euro total an Wert verloren und ein Euro ist weniger wert als vier Schekel. Vor einem knappen halben Jahr waren es noch mehr als vier Schekel und vor drei oder vier Jahren stand der Euro bei etwas unter fünf Schekel.
Wenn sich ehemalige Deutsche bzw. Leute, die immer noch einen deutschen Pass besitzen anschauen, was aus Deutschland geworden ist, so läuft es einem nur noch eiskalt den Rücken hinunter. Und hiermit meine ich Deutsche, die Deutschland vor zwanzig oder mehr Jahren verlassen haben. Wenn wir sehen, was aus dem Land geworden ist, so verspürt niemand mehr den Drang, dort hinzufahren. Oder vielleicht einmal kurz hin, Verwandte besuchen und gleich wieder weg.
Aus Deutschland wurde eine Ökodiktatur und andere Meinungen als die staatlich – verpasste gelten als rechtsradikal oder man ist sogar Terrorist. Allein die Sprache wird immer mehr umfunktioniert und teilweise Geschichte neu geschrieben. Negerkuss, Mohrenkopf oder Zigeunerschnitzel gelten heute als Nazisprache. Die deutschen Linken haben einen Gendertick und die CO2 Steuer wandert eh nur zu den Migranten, denn die wollen gefälligst finanziert werden.
Inwieweit die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt wurde, wird den Deutschen immer erst im Auland bewusst. Auf einmal dürfen sie sagen was sie wollen, aber was machen viele: Sie sind bereits dermaßen hirngewaschen, dass sie den Menschen im Ausland erzählen wollen, was erlaubt ist und was nicht: „In Deutschland läuft das so und so und ihr seid hier alle Rassisten!“
Damit macht man sich nicht gerade beliebt und dann lacht das Ausland halt.
Es ist und bleibt erstaunlich, was Deutsche in Deutschland alles mit sich machen lassen und es würde mich nicht wundern, wenn eines Tages der Fleischkonsum verboten und überhaupt eine neue Mauer gebaut wird. Wenn Deutsche nur noch in die Länder reisen dürfen, die politisch korrekt sind und bei denen es sich ebenfalls um linke Meinungsdiktaturen handelt.

2 Kommentare

  1. Shlomo sagt:

    Im ersten Jahr nach meiner Aliyah bekam ich bei (israeltypischen) Problemen auf die Idee, wieder in Deutschland zu leben. Keine Wohnprobleme, ausreichend Grundsicherung um ein recht gutes Leben zu führen, Ämter die einem sozusagen den Ar… putzen – wo alles nach einem Erstbesuch automatisch verläuft, Medikamente die die Kasse zahlt, alles ist in Deutschland viel bequemer und man hat einfach viel mehr Geld zum Leben.

    Stimmt absolut, kann wohl niemand abstreiten.
    Im ersten Jahr war bei jedem existenziellen Problem Jerida (Anti-Aliyah)in meinen Gedanken.

    Hinterher ärgerte ich mich meist darüber und bläute mir beim letzten verschwundenen Jerida-Gedanken ein, auf Deutschland zu schauen und darauf achten, warum ich das Land verließ.

    Und ja, es wirkte Wunder.
    Es gibt in Israel keine Mietschutzgesetze. Wenn einem des Vermieters Nase nicht passt, muss der Mieter halt die Wohnung verlassen. Also, alles normal in diesem Land. Und dieses Problem habe ich z.Zt.. Nicht das meine Nase unförmig ist, sondern wegen einer anderen Unbequemlichkeit, wo ich nicht ganz unschuldig bin. Ursache beseitigt, und nun hoffe ich auf ein mildes Urteil des Vermieters. Finanziell kann ich mir ein Umzug überhaupt nicht leisten, ganz schlechte Zeit. Im März gehts mir finanziell wieder besser, dass, wenn der 1-Jahres-Mietvertrag nicht verlängert wird, ich dann auch umziehen kann.

    Nun, müsste ich jetzt aus der Wohnung raus, wüsste ich überhaupt nicht, wohin.
    Jerida? Bin ich bekloppt?? In dieses judenhassende Land zurück? Wo Straftaten gegen Juden in Gerichtsurteilen bagatellisiert werden? Die Polizei bei Straftaten gegen Juden immer häufiger wegschaut (sehr häufig selbst erlebt, auch durch befreundete andere Juden)? Wo jeder Jude 1000 Mentoren zählt die einem vorschreiben, wie man als Jude in Deutschland zu leben hat? Wo man sich nicht gegen antisemitische „Neudeutsche“ wehren darf, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden?

    Und ja, wenn man sich in Deutschland dann von Israel erholt hat, zurück nach Israel?
    Wie denn?
    Keinerlei Hilfe wie die bei einem Neueinwanderer, alle diese Hilfen sind komplett weg. Man muss schon sehr viel jünger sein als ich mit meinen fast 70, über sehr gute Finanzen verfügen, um die Chance für einen Neuanfang zu erhalten. Die Chance, denn auch das wäre nicht gesichert, zumal die israel-typischen Geflogenheiten auch in Zukunft sich nicht an deutsche Verhältnisse angepasst haben.

    Israel ist komplett anders und vor allem, ein Land, wo endlich jeder (rel.) Jude zizit-zeigend von Herzen aufrichtig sagen kann „I can run free.“ denn DAS wirds in Deutschland nie wieder geben, ohne sich damit in so manchen Teilen des Landes einer Lebensgefahr auszusetzen.

    Jerida (=Abstieg) ok, aber nur wenn ich nie wieder Alyiah (=Aufstieg) machen will.

    Inzwischen, obwohl erst knapp 1,5 Jahre Israeli, ich will nie wieder in Deutschland leben.

    DAS LAND ist mir trotz der wenigen Monate Abwesenheit einfach fremd geworden. Auch einfach zu verwöhnt diese tägliche Freiheit in vollen Zügen auskosten zu können.

    Ich machte Aliyah, weil ich dem mehrmals täglich erlebten Judenhass ein Ende bereiten wollte. Das war MEIN Grund. Der mehrmals täglich Erlebte Judenhass ist beendet, seit dem ich in Israel lebe. Jerida ist also für mich der Abstieg, sozusagen zurück in die Hölle. Viel Geld, bequem, aber alles andere kommt zu kurz, was ich in Deutschland niemals erleben werde,

    vor allem keine jüdische Freiheit als Deutscher.

    • Miriam Woelke sagt:

      B“H

      Es gibt in Israel Mietschutzgesetze und in Jerusalem (in anderen Staedten bestimmt auch) gibt es einen Mieterbund. Irgendwo am Rathaus, glaube ich.

      Wer ein paar Jahre in einer Mietwohnung lebt, der kann nicht einfach so vor die Tuer gesetzt werden. Jedenfalls nicht, wenn er seine Miete puenktlich zahlt und auch sonst ein normaler Mieter ist. Drei Monate muss ein Vermieter im Voraus kuendigen bzw. die Wohnungskuendigung rechtzeitig ankuendigen. Je nach Laenge der Mietverhaeltnisses stehen einem Mieter auch mal sechs Monate Frist zu.

      Uebrigens bietet die Stadtverwaltung Jerusalem kostenlose Hilfe bei mehreren juristischen Fragen an.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: