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Street Food in Jerusalem?

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B“H
Auf Youtube gibt es unzählige Street Food Videos von Israeltouristen, die da oft nicht die Realität wiederspiegeln. Meistens wurden die Videos auf dem Machane Yehudah Markt in Jerusalem gefilmt und gerade dort kann der Tourist beim Essen leicht abgezockt werden.
Zwar habe ich noch kein Street Food Video gemacht, aber was ich Euch empfehle ist das
CHATZOT.
Ein Restaurant nahe dem Machane Yehudah Markt. Eine alte Jerusalemer Institution mit reinem Jerusalemer Essen und nicht teuer. Den Schekel – Preis durch 4 teilen und schon habt Ihr den Euro – Betrag:
https://hatzot.co.il/menu/
Das CHATZOT findet Ihr in der Agrippas Street 121 und wenn Ihr essen gehen wollt, so tut dies am besten gegen Mittag, denn dann sind noch Plätze frei. Später dürfte alles voll sein.
Im CHATZOT gibt es Fleischgerichte, aber wer will, kann auch nur Salate, Reis oder Madjadara (Reis mit Linsen) bestellen.
Ich kann das CHATZOT nur empfehlen. Es gibt sephardische Middle East Küche. Besser und reichlicher als jedes Street Food im Markt.
Das CHATZOT ist Kosher Mehadrin vom Jerusalemer Oberrabbinat.
https://hatzot.co.il/homepage/
Eine weitere Jerusalemer Institution, doch ohne Koscherzertifikat. Fleisch – und Milchspeisen werden jedoch nicht zusammenserviert. Soweit mir bekannt, gibt es dort eh kein Fleisch.
Die Rede ist von der Ha’MARAKIA. Das hebräische Wort für SUPPE ist MARAK (ausgesprochen: MARACK). Der Plural ist MARAKIM (Suppen).
In der Ha’MARAKIA geht es also ausschließlich um Suppen. Gerade jetzt zur Winterzeit sind Suppen in Israel ziemlich begehrt. Man kommt von der Arbeit heim und macht sich eine schöne heiße Suppe. Linsensuppe, Tomatensuppe, Erbsensuppe, Kürbis – Zwiebel oder Kartoffelsuppe. All das kommt bei der kalten Jahreszeit gut an. Auch Hühnersuppe, die es in der MARAKIA aber nicht gibt.
https://www.facebook.com/HaMarakiaJlm/
Ich war nur ein einziges Mal in der MARAKIA, weil ein ehemaliger Arbeitskollege von mir dort arbeitete. Er ist religiös und sagte mir, dass die MARAKIA zwar kein Koscherzertifikat habe, aber dennoch nur koschere Zutaten verwende.
Fünf Jahre ist es her, dass ich dort war und das Witzige damals war, dass es keine Klotüre gab, sondern lediglich einen Vorhang. 🙂 Vielleicht gibt es ja mittlerweile eine richtige Tür. Wer weiß! 
Die MARAKIA liegt neben der Heleni HaMalka Street. Genau gesagt in der Koresh Street 4. Eine beliebte Ausgehgegend am Abend und nicht gerade billig. Soweit ich mich erinnere, zahlte ich 30 Schekel (circa 7,5 Euro) für eine Tomatensuppe, was ich für teuer hielt. Dieselbe Suppe hätte ich mir auch daheim machen können, aber ich musste mir sagen lassen, dass es halt auf das gewisse Flair in der MARAKIA ankommt. Okay, aber Suppen mache ich mir lieber zuhause. 🙂
Für Touristen aber empfehle ich die Ha’MARAKIA, denn es geht dort richtig „jerusalemerisch“ zu und es ist keine reine Touristenbude. 

2 Kommentare

  1. Shlomo sagt:

    Nirgends sind Hechscher (Kosher-Zertifikate) teurer, als in Israel.

    Das ist etwas, was am schnellsten geändert werden muss, dass nicht mehr >koscher< mehr zahlen muss, sondern trefes. Diese Hersteller/Händler müssen z.Zt. keine Extras für Verkauf zahlen. Nur die, welche die alten Gesetze erfüllen, als wäre es eine Strafe.

    Wenn das mal mit meinem Import klappt, dann lasse ich das Importgut durch einen Galut-Rabbiner meines Vertrauens prüfen, der auch internationale Hechscher vergeben kann.

    • Miriam Woelke sagt:

      B“H

      Koschere Produkte sind schon deswegen teuerer, weil der Maschgiach (Koscher – Pruefer) von der jeweiligen Fabrik bzw. dem Hersteller ein Gehalt bezieht. Die Kaschrut – Regeln in Israel sind sehr komplex. Jeder Hersteller muss ein Zertifikat vom Oberrabbinat haben, selbst wenn er unter BADATZ laeuft. Sonst kommt es zu deftigen Geldstrafen.

      Geaendert werden wird gar nichts und wer koscher verkaufen will, muss in den sauren Apfel beissen.

      KFC will erneut nach Israel kommen und sich erst einmal im arabischen Teil von Nazareth niederlassen, um dort nicht unter koscher zu laufen. Das kann KFC in Haifa oder Tel Aviv machen. In anderen Gegenden wie Jerusalem wuerde KFC kaum Umsatz machen. Ausser vielleicht mit den Russen.

      KFC war in den 90ger Jahren bereits in Jerusalem. Zwischen Ben Yehudah und King George und ich bin dort ab und zu hingegangen. Damals liefen sie unter Koscher Mehadrin. Allerdings waren sie viel zu teuer und nach wenigen Jahren machten sie dicht.

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