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Raketen – Eskalation in Südisrael

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B“H
Viele verletzte Israelis, ein Toter und Tausende Bewohner Südisraelis verbringen einmal wieder viele Stunden im Bunker.
Das Soroka – Krankenhaus von Beersheva verlegte vorsichtshalber einige Abteilungen in Schutzräume. Die Hamas sowie der Jihad Ha’Islami feuern unentwegt Raketen aus dem Gazastreifen, wobei Abschussrampen vorwiegend in palästinensische Wohngebiete verlegt werden. So will man verhindern, dass die israelische Luftwaffe die Abschussrampen zerstört, denn dann käme es zwangsläufig auch zu toten Zivilisten. Da nimmt die Hamas aus Public Relation – Gründen gerne menschliche Schutzschilder, denn die eigene Bevölkerung ist den Islamisten völlig egal. Hauptsache, die Welt verurteilt Israel. Und gerade das geschieht momentan, denn ein Kleinkind kam in Gaza ums Leben. Jedoch nicht aufgrund israelischer Abwehrangriffe, sondern weil eine Hamas – Rakete vorzeitig explodierte. 
In dieser Woche, genau genommen am Dienstagabend und Mittwoch, gedenkt Israel am alljährlichen YOM Ha’ZIKARON seiner gefallenen Soldaten und Terroropfer. Am Mittwochabend sowie am Donnerstag feiert das Land den Unabhängigkeitstag YOM Ha’ATZMA’UT. Die Hamas will uns das wieder einmal gründlichst vermiesen, indem neue Raketenangriffe provozieren sollen.
Auch steht in Tel Aviv die Eurovisionsveranstaltung an und diese will die Hamas angeblich ausbomben, denn Israel sei nicht Europa und die Eurovision soll sich vom Acker machen.
Im Süden Israels ist heute „raketenfrei“ und die Familien verbringen die Zeit im Bunker, da alle paar Minuten Raketen einfliegen. Gestern flog eine Rakete bis nach Beit Shemesh (nahe Jerusalem). Tel Aviv steht ganz oben auf der Hamas – Liste. Jerusalem dagegen bleibt einigermaßen verschont, denn hier ist der Tempelberg. Was, wenn die Hamas eine Rakete in den Felsendom knallt? Das wäre doch mal was! Allerdings würden sowohl die Hamas – Terroristen als auch die ganze Welt Israel der Sabotage beschuldigen.
Außerdem gibt es in Jerusalem viele arabische Stadtteile und allein deswegen fliegen weniger Raketen auf die Stadt. Man kann ja, wie gesagt, den Tempelberg treffen oder arabische Stadtteile.
Bei uns in der Stadt ist es ruhig und die Leute gehen ganz normal zur Arbeit oder halt ihrem Alltag nach. Sollte es Raketenalarm geben, geht man in die Bunker und danach geht das öffentliche Leben normal weiter. Wir sind das ja alle schon seit Jahren gewohnt.
Egal, welche Regierung an der Macht ist, die Hamas beschiesst uns mit Raketen. In der Social Media geht einmal wieder die deutsche Besserwisserei um, denn man kennt sich im Nahen Osten super aus und weiß nun mal alles besser. Nur hat dieses angebliche „Wissen“ rein gar nicht mit der israelischen Realität zu tun. 

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