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Zahlreiche israelische Haredim (Ultra – Orthodoxe Juden) lernen ihre Produkte bei Amazon anzubieten

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Amazon ist noch nicht in Israel, doch Tausende Israelis rennen zu Amazon. Dabei plant der Online – Riese eine gigantische Niederlassung in Israel, denn der Markt ist vorhanden.
Bislang halten israelische Hersteller, Importfirmen sowie Supermarktketten die Preisfäden in der Hand. Es existiert ein Monopol und wir Verbraucher zahlen einen viel zu hohen Preis. Vom einfachen Klopapier bis hin zum Käse – Israel ist ein sauteures Land mit relativ niedrigen Einkommen. Kein Wunder also, dass Juden und Palästinenser gleichermaßen immer auf der Suche nach DEALIM (billigen Deals) sind.
Amazon, Wallmart und wie sie alle heißen, wären positiv für Israel, denn da kämen die einheimischen Hersteller endlich runter von ihrem hohen Ross. Mehr Konkurrenz belebt das Geschäft.
Tausende Israelis kaufen jetzt schon Online und die Nachfrage nimmt stetig zu. Andererseits bieten zahlreiche Israelis ihre eigenen Produkte via Amazon FBA an. Bis hin zur deutschen DaWanda – Plattform.
Supermarktketten wie Shufersal bieten schon lange Online Shopping an. Seit Jahrzehnten bieten die meisten Supermärkte bereits Lieferungen bis vor die Haustür an. Jetzt kommen auch noch die Online Bestellungen hinzu, denn man will konkurrenzfähig bleiben. Gleichzeitg aber verzeichnen Geschäftsinhaber aller Sparten einen Umsatzrückgang, denn im Ausland Online einzukaufen ist wesentlich günstiger. Was bleibt sind ältere Leute, die in die Geschäfte kommen, denn Online kennen die sich kaum aus.
Eigentlich sollte man glauben, dass in Israel reagiert wird und die Preise runtergehen. Das Gegenteil aber ist der Fall und die Preise sollen, wegen fehlender Kundschaft, sogar angehoben werden.
Selbst die haredische (Ultra – Orthodoxe) Gesellschaft hat den massigen Amazon FBA Markt ausgemacht und will nun mitmischen. Haredim sind keineswegs ungebildet und Online schon gar nicht. Es gibt zahlreiche haredische Startups und App – Entwickler und der Markt wächst stetig an.
Auch in Jerusalem laufen diverse Kurse zum Amazon FBA Markt. Wie genau das funktioniert und was man braucht: Nämlich vvvviiiieeelll Geduld!
Yaakov, der Kursleiter, erzählt, dass er mit 19 Jahren heiratete und dann erst weiter Thora – und Talmud lernte. Kurz danach gründete er sein Amazon FBA Business, denn er wollte Geld verdinen.
Was er genau verkauft, kommt in dem nachfolgenden Video nicht so raus, doch wer ein gutes Produkt hat und nicht nur billige Massenware aus China, der kann auf Amazon erfolgreich sein. Nur darf er sich nicht allein auf den Online – Riesen verlassen.

 

 

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