Leben in Jerusalem

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Video: „Pessach (Passover) 2017 in der Jerusalemer Altstadt“

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B“H
Ein heißer Tag in Jerusalem bei 27 Grad Celsius, doch der Himmel blieb grau und der Wind blies staubige Luft umher. Viel Lust in die Altstadt zu laufen, hatte ich nicht, doch am Ende raffte ich mich trotzdem auf. Bei dem seltsam dunklen Wetter war mir mehr nach Balkon zumute als mich in die Massen zu stürzen.
Wie erwartet traf ich dann im jüdischen Altstadtviertel schnell auf Tausende Besucher. Meistens Israelis aus dem ganzen Land sowie Juden aus der Diaspora. Es war ein Kommen und Gehen, aber die richtige Stimmung kommt vermutlich erst morgen zum traditionellen Birkat HaCohanim (Segen der Cohanim) an der Klagemauer (Kotel) auf.
Im jüdischen Viertel waren die billigen Kaffeehausketten COFIX und COFIZZ geschlossen. Man hatte wohl nicht für Pessach extra alles putzen wollen und bleibt deswegen bis nach den Feiertagen zu. Somit gab es lediglich teure Souvenirs und teures Essen in den Restaurants zu kaufen.
Ich wohne nur circa eine halbe Stunde von der Altstadt entfernt und kann deswegen bequem laufen. Essen brauche ich nicht zu kaufen, denn schnell bin ich daheim und koche mir lieber selber was. Viele jüdische Besucher brachten eh ihr Essen von daheim mit und picknickten in und um die Altstadt.
Die Altstadtgassen quollen über und es dauerte einige Zeit, bis ich die Treppen zur Klagemauer (Kotel) hinunter war. Nicht ganz, denn die Warteschlangen vor der Security waren dermaßen lang, dass ich es vorzog, die Klagemauer nur von der Treppe aus zu sehen bzw. zu filmen. Eine der ewig langen Warteschlangen seht Ihr unten im Video. Zusammen mit einer Gruppe Imame mit schwarzer Kleidung und weißem Hut sowie einer Bar Mitzwah – Gruppe mit lautem Gesang. Sie alle reihten sich in eine lange Schlange vor der Security an einem vor einem der Eingänge.
Palästinenser dürfen den Kotel Plaza vor der Mauer überqueren, doch nicht selbst direkt vor der Mauer stehen. Warum sollten sie auch und andererseits könnten so bei Massenandrang leicht Attentate stattfinden. Wo jedoch die Imame hin wollten, weiß ich nicht. Vielleicht nur durchlaufen oder hinauf auf den Tempelberg.
Das untere Video ist, für meine Verhältnisse, recht lang. Schneiden tue ich meine Videos nicht, sondern ich uploade alles so, wie ich es filme. Verwackelt oder nicht. 🙂
Morgen will ich noch mehr Videos auf Youtube und in die Blogs stellen!

 

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