Leben in Jerusalem

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Der Frühling ist da! Vorläufig …

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B“H
Mit jedem Tag dieser Woche steigen die Temperaturen ins Frühlingshafte. Am Freitag erwarten uns zum ersten Mal seit Monaten wieder 25 Grad Celsius. Das letzte Mal gabs das wohl im November, soweit ich mich erinnere. Aber … wir haben ja erst März und dieser Monat kann noch einmal recht kalt werden. Doch egal. Ich glaube kaum, dass die Temperaturen nochmals auf 6 Grad am Tag sinkt. 
In genau einer Woche feiert die jüdische Welt PURIM und am Montag kommender Woche wird in Jerusalem mächtig was los sein. Vorwiegend in den Ultra – orthodoxen Stadtbezirken. Ich werde eine Runde drehen und Photos bzw. Videos machen. Mein einziges Problem ist, dass ich am Schuschan Purim vermutlich bis Mittag arbeiten muss. Damit habe ich noch Glück, denn andere Firmen arbeiten durchweg bis abends. Nicht jeder hat an Purim frei. Vor allem nicht die Leute, die in der Gastronomie schuften. Dort bin ich zwar nicht tätig, doch auch im Büro wird gearbeitet. Als Ausgleich kriegen wir hoffentlich ein dickes Mischloach Manot (Purimgeschenk) wie im vergangenen Jahr. 🙂
Warum ich in letzter Zeit weniger auf den Blogs schreibe? Weil, wenn ich abends von der Arbeit komme, ich häufig keine Lust mehr habe, irgendwas zu machen. Dann geht es ganz proletarisch auf die Couch. Heute dagegen treffe ich mich mit einem pensionierten Bürgermeister aus Deutschland. Nicht das erste Mal, denn wir trafen uns bereits schon einmal vor anderthalb Jahren. Seit dem Zeitpunkt habe ich keinen einzigen Deutschen mehr getroffen. 🙂
Prinzipiell spielt sich in Israel genau dasselbe Arbeitsleben ab, wie überall auf der Welt. Man steht morgens auf, rennt zum Bus oder seinem PKW und macht sich auf zur Arbeit. Die Kinder gehen zur Schule und wer aus einer besser gestellten Family kommt, stopft sich zum Frühstück mit Cornflakes aller Art voll. Schlimmstenfalls läuft bei Kindern und Jugendlichen nebenher der Fernseher mit Junk Programmen.
Hierzulande arbeiten die Menschen sehr lange. Oft zehn Stunden pro Tag und das teilweise zu einem miesen Gehalt. Abends geht es heim, wobei so manch einer bereits im Bus einpennt. Dann kommt man nach Hause Essen machen, Kinder versorgen und und und. Nicht jeder liegt unentwegt am Strand oder geniesst so super sein Leben. Geld verdienen ist hart und alle Rechnungen zahlen ist noch härter.
Jetzt zu Purim wird wieder richtig konsumiert. Die Kiddies wollen Geschenke und am Feiertag soll auch richtig gegessen werden. Mit Wein und Fleisch, wenn möglich. Das ist teuer und leider ist Purim bei vielen Leuten zu einem reinen Konsumfest ausgeartet. Insbesondere in der säkularen Gesellschaft.
Genau einen Monat später beginnt der siebentägige hohe Pessach (Passover) Feiertag. Und dann geht es erst richtig los. Pessach – Putz, massig einkaufen und all der Stress drumherum. 
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