Leben in Jerusalem

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Von israelischen Siedlungen und arabischen Pogromen

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Sich mit der Historie zu beschäftigen, fällt Otto Normalverbraucher samt Journalisten sehr schwer. Wen interessieren die historischen und politischen Zusammenhänge von vor 100, 80, 50, 30 oder gar selbst von vor 10 Jahren noch? Was heute, in diesem Moment, passiert, ist das Einzige, was zählt und nicht irgendein oller Kram von anno dazumal.
Aktuell hören wir in den israelischen Nachrichten, dass für Angela Merkel nur die sogenannte Zwei – Staaten – Lösung Frieden im Nahen Osten bringen kann. Wie dumm muss man sein, um daran noch zu glauben? Die Palästinensern weigern sich beharrlich, einen jüdischen Staat Israel überhaupt anzuerkennen und der arabische Terror geht munter weiter. Und da kommt Frau Merkel mit ihrer Kenntnis des Weltgeschehens und labert von Zwei – Staaten – Lösung.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die deutsche Bundesregierung in den Jahren 2004 / 2005 von Ariel Sharon den Abzug aus dem Gazastreifen forderte und sich tierisch freute als Israel im August 2005 tatsächlich abzog. Die Folgen kennen wir alle und bis zur Minute werden immer neue Tunnel von der Hamas gebaut:
http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/225706
Die Hamas nutzte die Chance nicht und das von Israel aufgegebene Land im Gazastreifen liegt weitgehend brach. Keine blühende Industrie und kein Frieden wie vom Ausland vorhergesagt. Stattdessen Raketenterror.
Sigmar Gabriel sagte vor ein paar Tagen, dass israelische Siedlungen einen neuen Krieg verursachen werden. So ein ausgemachter Quatsch! Die Siedlungen gab es schon immer. Genauso wie palästinensische Pogrome an Juden. Man schaue nur auf die Jahre 1919 und insbesondere auf das Jahr 1929. Pogrome in Yaffo bei Tel Aviv, in Zfat, in Tiberias, in Jerusalem oder in Hebron. Die Gräber der jüdischen Opfer von den arabischen Pogromen in Yaffo können auf dem Friedhof Trumpeldor in Tel Aviv angeschaut werden. In der Trumpeldor Street an der Ben Yehudah.
Damals gab es schon israelische Siedlungen, nur waren die kein Thema. Das Thema „Siedlungen“ und die palästinensische Behauptung, dass diese ein Hindernis für einen angeblichen Frieden seien, ist relativ neu. Dabei sollte man sich anschauen, wie eifrig die Palästinenser illegal an ihre Jerusalemer Stadtteile anbauen. Jabal Mukaber oder bei uns in Abu Tur. Hunderte neue Häuser, ungenehmigt von der Stadtverwaltung und ohne, dass Grundsteuer gezahlt wird. Da darf sich dann niemand aufregen und wenn die Stadtverwaltung anrückt, um die illegalen Bauten einzureissen, so ist das wieder Rassismus und zerstört den Friedensprozess. Dabei reisst die Stadt genauso illegale jüdische Bauten ein. Nur wird davon im Ausland nichts berichtet.
Die Weltpolitik handelt nicht selten obskur und lässt dabei unliebsame Politiker hängen. In Deutschland wird derweil Donald Trump tagtäglich niedergemacht, weil er nicht ins linksradikale rote Schema passt. Angeblich würde Trump demnächst gestürzt werden. Eine Behauptung, die, laut vielen US – Medien absolut gelogen ist. Die deutschen Medien erinnern derzeit an Al Jazeera. Der arabische Medienkanal behauptete bis zum Schluss, Saddam Hussein stehe kurz vor einem Sieg gegen die Amerikaner.
Zu Beginn des Jahres 1979 liess der damalige US – Präsident (und Israelhasser) Jimmy Carter den Schah von Persien kläglich hängen. Auch der damalige französische Staatspräsident Valerie Giscard d’Estaing gab dem in Frankreich lebenden Fanatiker Ayatollah Khomeini eine freie Medienplattform, auf welcher der Ayatollah seinen Hass versprühen konnte. Khomeini behauptete sogar, der Schah sei Jude und deswegen Sklave der Amerikaner. Ebenso erweckte der Ayatollah den islamischen Terror zum Leben und trat für den heiligen Krieg gegen alle Ungläubigen ein. Ziel sei, laut Khomeini, ein islamisches Weltimperium.
Die iranische Linke unterstützte den im Exil lebenden Khomeini, denn man hatte einen gemeinsamen Feind: Den Schah. Am Ende aber entledigte sich Khomeini der Linken, indem er sie entweder aus dem Land warf oder gleich umbrachte.
Jimmy Carter hingegen prangerte die Menschenrechtsverletzungen des Schah an. Sobald Khomeini die Macht übernahm, war von Menschenrechtsforderungen keine Rede mehr. Da ging es nur noch ums Geschäft, denn Öl ist wichtiger. Bis heute ist der Iran ein wichtiger Handelspartner Deuschlands und jegliche Bundesregierung will Arbeitsplätze erhalten und zieht es deshalb vor, vor den Mullahs zu kriechen.
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