Leben in Jerusalem

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Die neuesten Statistiken sind da

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Jerusalem, Derech Hebron Street – Photo: Miriam Woelke

B“H
Die neuesten Einkommens – und Arbeitslosenstatistiken wurden veröffentlicht. Demnach ist die Arbeitslosigkeit gesunken, was jedoch fehlt, sind spezifische Angaben wie Orte und Berufsbranchen. Hinzu kommt, dass viele Firmen nur den Mindestlohn zahlen oder die Menschen gezwungen werden, stundenweise zu arbeiten.
Grundsätzlich ist der Arbeitsmarkt in den Küstenregionen besser ist als im Norden oder Süden des Landes. In Jerusalem ist es sehr schwer, einen Job zu finden. Damit meine ich eine einigermaßen gut bezahlten Arbeitsstelle und keinen befristeten Billiglohnsektor oder gar Zeitarbeit. Neueinwanderer haben es besonders schwer, außer vielleicht Anglos, die ganz gut bei Firmen unterkommen, wo perfektes Englisch an der Tagesordnung ist.
Gefragte Berufe: Programmierer, IT – Security auf hohem Level, aber auch Handwerker. Mehrheitlich suchen die Betriebe Leute mit israelischer Staatsbürgerschaft. Deutsche werden in Callcentern gesucht. Verkauf und der entsprechende Druck sowie schlechte Bezahlung.
Bei dem statistischen Einkommen kann die Mehrheit der Bevölkerung nur lachen. Viele leben vom gesetzlichen Mindesteinkommen und überhaupt von viel weniger Geld als in der Statistik angegeben. Gehälter sind regional bedingt und wer in Tel Aviv mehr verdient, gibt gleichzeitig auch mehr aus. Allein schon wegen der extrem hohen Lebenshaltungskosten.
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