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Israelis und ihr täglicher Überlebenskampf

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B“H
Löhne und Gehälter steigen kaum oder gar nicht. Dagegen ziehen Mieten und sämtliche Lebenshaltungskosten regelmäßig und gnadenlos an. Wir leben im Heiligen Land, aber der Preis dafür ist hoch:
http://www.timesofisrael.com/who-is-rich-in-israel-its-he-who-owns-an-apartment/
Nein, ich beschwere mich nicht, denn längst habe ich mich an die hiesige Realität gewöhnt. Was die Regierung tun sollte ist, die Märkte für den internationalen Wettbewerb zu öffnen. Seit der Staatsgründung bestimmen nur eine handvoll israelische Konzerne den Markt. Sie legen die Preise fest und bestimmen, was der Verbraucher kaufen kann.
Was wir brauchen ist ein Walmart, Aldi oder was auch immer. In Israel fehlt der Wettbewerb und jeder Regierungschef wird sich hüten, das zu ändern. Wird er doch von der Wirtschaft getragen. Wir Verbraucher hingegen kriegen seit Jahrzehnten dieselben überteuerten Produkte in die Supermarktregale gestellt.
Zahlreiche israelische Nahrungsmittelkonzerne exportieren ihre Waren ins Ausland. Das Paradoxe ist, dass eben diese Waren im Ausland viel billiger zu haben sind, denn dort muss sich der Erzeuger mit einen riesigen Konkurrenz auseinandersetzen. Auf dem heimischen israelischen Markt dagegen ist der Konkurrenzdruck stark eingeschränkt und hier kann sich der Hersteller preislich austoben, wie er will.
Das Leben im Heiligen Land war noch nie billig und schon König David verlangte hohe Steuern von den damaligen Bewohnern. Wir sind nicht Thailand oder ein anderes Billigland, sondern in Israel muss man für ALLES tüchtig ins Portemonnaie greifen.
Obwohl Regierung und Bürgermeister unser Land als High – Tech – Land mit einer boomenden Startup – Szene darstellen, der Alltag des Otto Normalverbrauchers schaut anders aus. Er nämlich muss tagtäglich ums Überleben kämpfen, geschweige denn, dass es gelingt, Geld auf die Seite zu legen.
Bis vor ein paar Jahren die Computershop – Kette IVORY aufmachte, erwies es sich im Land als nicht ganz einfach, an bestimmte Computer und deren Zubehör zu kommen. Einen Vaio Computer habe ich bis heute noch nicht gesichtet und um einen Kindle zu erstehen, muss man bereits lange Wege gehen.
Israel mag auf dem technologischem Gebiet wie militärische oder Internet Security führend sein, Otto Normalverbraucher jedoch hat andere existenzielle Sorgen.
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