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Mac Donald’s und andere Fressalien in Jerusalem

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B“H
Angeregt durch Carsten, der momentan durch Japan geistert, dachte ich mir, dass ich doch auch mal über Mac Donald’s in Israel berichten könnte. Wobei da eigentlich alles in einem Satz gesagt werden kann: Es besteht kein Unterschied zwischen dem deutschen und dem israelischen Mac Donald’s. In Israel kommt hinzu, dass einige Filialen koscher sind und andere wieder nicht. Heißt, in koscheren Filialen gibt es keinen Big Mac. Alle anderen Produkte gibt genau wie überall auf der Welt und die Geschmacksrichtungen unterscheiden sich ebenso wenig.
Wird in Deutschland eigentlich immer noch für Ketchup und Mayonnaise extra bezahlt?
Da kommen wir dann auch gleich auf den ersten gravierenden Unterschied: In Israel zahlt man weder für Ketchup noch für Mayonnaise. Der Angestellte hinter dem Tresen klatscht die Tütchen einfach aufs Tablett.
Weiterhin werden in Israel liebend gerne Menus verkauft. Mit riesen Pommes, Burger und Cola. Trotzdem, wer nicht will, muss ja kein Menu bestellen und kauft halt nur einen Burger. Der Angestellte rattert aber dennoch erst einmal das Menu – Angebot herunter. Lasst Euch jedoch nicht auf die riesen Pommes ein, sondern kauft sie separat und nicht als Menu – Bestandteil. Ansonsten zahlt Ihr drauf.
Ein weiterer Unterschied ist, dass der Mac, der Burger King, Pizza Hut und wie sie alle heißen, in Israel wesentlich teurer sind als in Deutschland. Mit 50 Schekel (ca. 12 Euro) kann man leicht dabei sein und ist hinterher immer noch nicht satt. Besagte 50 Schekel gelten in der Regel bei Mac Donald’s, denn bei Pizza Hut zahlt man so richtig drauf.
Ben & Jerry’s in Israel ist teuer und Starbucks gibt es, soweit mir bekannt ist, nur noch außerhalb der Stadt Netanya. Die Tel Aviver Niederlassung ging schon vor Jahren pleite. Der hohen Preise wegen. Und in Jerusalem eröffnete Starbucks erst gar nicht, da das Jahr 2002 von palästinensischen Terrorattentaten geprägt war. Zu der Zeit machte auch Kentucky Fried Chicken in der Jerusalemer Fußgängerzone dicht, denn wegen der ständigen Selbstmordattentate bleib die Kundschaft aus.
Überhaupt lieben die Jerusalemer heimische Küche und wer essen geht, will häufig Hausgemachtes wie Kube, Reis, Salate, Fleisch oder Fisch. Schön scharf und mit massig Olivenöl. Wer die Jerusalemer Küche so richtig kennenlernen will, der gehe ins CHATZOT in der Agrippas Street. Nicht weit vom Machane Yehudah Markt.
Wer mittags oder abends kommt, dem kann es leicht passieren, dass er auf einen freien Tisch warten muss. CHATZOT ist begehrt und selbst Israelis aus anderen Landesteilen pflegen dort zu speisen. Im CHATZOT gibt es Fleisch, und wer keines will, kann sich auf frisches Gemüse, Hummus, Techina und Salate freuen. Richtig schön fettig mit Olivenöl. Geld für Getränke kann eingespart werden, denn es kann kostenlos Wasser aus der Leitung bestellt werden. In Israel ist das kein Problem. Empfehlen würde ich aber eine Karaffe mit richtigem Wasser und Nana (Minze) darin. 🙂
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