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Beliebte Kindernamen in Israel und die Zeit nach den Feiertagen

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Photo: Miriam Woelke

Im Kulturzentrum Alter Bahnhof von Jerusalem
B“H

Die beliebstesten Kindernamen in Israel sind:

http://www.jpost.com/Israel-News/Israelis-go-retro-with-baby-names-469602
In den 80iger Jahren vernahm man an jeder Ecke den männlichen Vornamen Guy. Irgendwie schien es nur noch irgendwelche Guys zu geben und nichts anderes mehr. Ende der 90iger hiessen unzählige männliche Neugeborene Ro’i. Nicht Roy ausgesprochen, sondern Ro’iiiiiiiii.
Bei den Mädels wurde Shira zu einem der beliebtesten Namen. Shira, Rotem, Revital, Inbal und dazu auch biblische Namen. Ich kenne eine junge Frau, die Daniel heißt. Ständig muss sie sich rechtfertigen, dass sie eine Frau und kein Mann ist. Des Weiteren kenne ich eine Frau, die Nizzan heißt. Nicht Nitza, sondern Nizzan. Ein Name, den man auch nur aus der Männerwelt kennt.
In Israel muss man stets vorsichtig sein, denn eine Menge Vornamen gelten für Männlein und Weiblein: Yuval, Tal oder Sharon, zum Beispiel.

 

Die Zeit der jüdischen Feiertage ist bis Chanukkah (diesmal Ende Dezember) vorbei. Der Alltag hat uns voll wieder. Bedeutet, arbeiten, Rechnungen zahlen und zu leben. An diesem Mittwoch steht der erste richtige Wintertag vor der Türe. Dauerregen und bereits morgen soll es stürmisch werden. In Jerusalem einen Regenschirm aufzuspannen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, denn sobald es regnet, stürmt es auch fast immer. Und somit ist dann der Regenschirm dahin.
Zwar wird es am Donnerstag mit 20 Grad Celsius und Sonne wieder wärmer, doch die Nächte bleiben bei 12 Grad kühl.
Was ich bereits schon einmal erwähnte: Immer mehr Post – und Bankfilialen schließen. Mit dem Resultat, dass die verbliebenen Filialen meist restlos überfüllt sind und die Kundschaft bis sonst wohin Schlange steht. Aktuell wollen Bank Hapoalim und die First International Bank of Israel wieder einmal Personal reduzieren:
http://www.globes.co.il/en/article-bank-hapoalim-announces-new-streamlining-program-1001157905
http://www.globes.co.il/en/article-first-intl-bank-also-plans-layoffs-1001158056
Bei der Post schaut es nicht viel besser aus.

 

Neulich habe ich mich mal nebenbei schlau gemacht, wie es denn mit den Steuern ausschaut, wenn ich eventuell ein Aktiendepot bei der Bank einrichten will. Die Antwort fiel negativ aus, denn in Israel zahlen wir auf alles Steuern. Selbst bei Lottogewinnen schlägt die Steuer gnadenlos zu. Auch aus diesem Grund gehen nicht gerade selten viele Gründer pleite. Wegen der hohen Kosten und ständig eintrudelnden Rechnungen.
Ein Sparkonto lohnt sich, aufgrund der kaum vorhandenen Zinsen, ebenso wenig. Dafür berichtete mir jemand von seiner Investition: Er kaufte eine Wohnung, die er vermietet. Okay, da würden Instandhaltungskosten anfallen, doch der Mieter trage sämtliche Grundsteuern und die Miete werde in Israel nicht besteuert. Noch nicht!
Soviel Geld aber habe ich dann doch nicht auf der Seite. Nocht nicht! 🙂 
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