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Eine Menge Feiertage

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B“H
Eine ganze Reihe von jüdischen Feiertagen stehen im Oktober an. Anfang Oktober feiern wir Rosh Hashana, das jüdische Neujahrsfest. Nicht mit Feuerwerk und Halligalli, sondern mit viel Gebet, Synagoge und gutem Essen. An Rosh Hashana richtet G – tt den gesamten Erdball auf ein weiteres Jahr und somit geht es uns alle an.
„Wie wird das neue Jahr 5777 sein? Bleiben wir gesund? Haben wir Arbeit und ein Auskommen? Wird es Katastrophen geben oder hoffentlich nicht?“ All das entscheidet sich an Rosh Hashana.
Eine Woche später folgt der Yom Kippur (Versöhnungstag) und wiederum einige Tage später feiern wir das Laubhüttenfest Sukkot, welches diesmal ganz am Ende des Oktober angesiedelt ist. In der Diaspora dürfte es dann schon in den Sukkot (Laubhütten) ziemlich kühlt uns nass werden. 🙂
Demnächst beginnt der Shopping – Wahn vor Rosh Hashana. Das Fest beginnt am Abend des 2. Oktober und am 3. + 4. Oktober ist in Israel alles geschlossen und es fahren keine Busse. Bis zum Abend des 4. Oktober. Erst dann beginnt wieder der Alltag und am 5. Oktober traben wir wieder alle zur Arbeit.
Die Woche vor Rosh Hashana, sprich, die letzte Woche im September, habe ich Urlaub. Yeah!!! Mit viel Ausspannen ist aber nicht, denn ich muss meine Bude putzen und einiges erledigen. Außerdem will ich gerade dann viel für meine Blogs schreiben. Videos wird es dann auch wieder geben, da ich zu den Selichot – Gebeten vor den Feiertagen an die Klagemauer (Kotel) gehe und filme.
Israel ist ein teures Land und wer selbst in den billigsten Laden geht, wird schnell feststellen, dass das Geld im Portemonnaie dramatisch abnimmt. ALDI oder LIDL – Preise haben wir leider nicht und vor den anstehenden Feiertagen schon gar nicht. Hersteller und Supermärkte schlagen dann erst richtig zu und alles wird teurer. Vor den Feiertagen kaufen die Leute immer, was das Zeug hält. Reis, Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, aber vor allem Kartoffelchips und anderen Junk.
Zu Rosh Hashana muss gutes Essen auf den Tisch, doch Abertausende Israelis können sich das nicht leisten. Jüdische – relig. und anderweitige private Einrichtungen geben daher Lebensmittelpakete für den Feiertag aus. Die Leute stehen Schlange. Vor allem Rentner und davon unzählige russische Einwanderer.
Rosh Hashana gilt als reines Familienfest, an dem man in die Synagoge geht. Säkulare Juden zieht es eher in die Natur und sie machen Ausflüge zum Strand oder in die Nature Parks. Hoffen wir nur, dass alles friedlich bleibt, denn das jüdische Neujahr fällt diesmal auf dasselbe Datum wie das Neujahr der Moslems. Und die sind schon bei ihrem letzten Feiertag vor ein paar Tagen in unserem Stadtteil ausgeratet und haben herumgegröhlt.
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