Leben in Jerusalem

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Aus der israelischen Arbeitswelt

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Photo: Miriam Woelke

B“H
Anfang Oktober kann ich endlich meinen Zweitjob kündigen, wobei ich nach der schriftlichen Kündigung noch eine Frist von zwei Wochen einhalten muss. Mitte Oktober werde ich dann hoffentlich meinen ungeliebten Zweitjob los sein und selbst das ist gar nicht einmal so einfach. Wer nicht mindestens sechs Monate bleibt, zahlt eine Strafe von 500 Schekel. Mittlerweile müssen die Neueingestellten eine Strafe von 1000 Schekel hinblättern.
Da sich bei mir fünf Urlaubstage angesammelt haben und ich drei davon Ende des Monats nehmen will, ergibt sich aktuell eine neue Komplikation. Es reicht nämlich nicht aus, die drei Urlaubstage bei der Personalabteilung einzureichen. Nein, man muss auch noch seinen Abteilungsleiter bzw. eine weitere Organisatorin um Erlaubnis fragen. Insgesamt drei Leute also.
Die Jerusalem Post mag sich gut im Lebenslauf machen, aber alles andere drumerum ist Abzocke. Die Firma hält sich gerade so an die bestehenden Gesetz. Gerade so, wobei hart an der Illegalität geschrammt wird. Aber gerade noch einige Millimeter im legalen Bereich.
Außer Arbeit habe ich in letzter Zeit gar nicht allzu viel mitbekommen. Abends komme ich ein paar Mal pro Woche sehr spät heim und falle dann ins Bett. Anfang Oktober steht das jüdische Neujahrsfest Rosh Hashana an. Diesmal fallen das jüdische sowohl als auch das muslimische Neujahr zusammen und irgendein Minister gab bekannt, dass es Anfang Oktober zu einem Hühnchenmangel kommt. Es gibt nicht genug Hühner in der Bratröhre. Israelis und Palästinenser lieben Huhn und offenbar war man von offizieller Seite aus wieder einmal unfähig, das Hühnchenproblem im Voraus zu bewältigen. Oder Huhn wird einfach nur wieder teurer. Wie alles andere auch vor Rosh Hashana. Lebensmittel sind nun einmal teuer und daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.
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